Wirtschaft
"Neuen Höchstwert beim Absatz": Vertriebschef Ian Robertson, hier auf der New York Auto Show Mitte April.
"Neuen Höchstwert beim Absatz": Vertriebschef Ian Robertson, hier auf der New York Auto Show Mitte April.(Foto: picture alliance / dpa)

"Damit liegen wir auf Kurs": BMW legt beim Absatz zu

Der Monat Mai bringt BMW einem wichtigen Meilenstein ein Stück näher: Die konzernweiten Verkaufszahlen legen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast sieben Prozent zu. Mit neuer Zuversicht peilt Vetriebsschef Robertson die Zweimillionenmarke an.

Der Münchner Automobilkonzern BMW hat seinen Absatz im Mai dank der Erfolge mit der Kernmarke erneut kräftig gesteigert. Weltweit lieferte der Premiumhersteller getrieben vor allem von der ungebrochen hohen Nachfrage vor allem in den USA und in China 177.741 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus. Auch in Europa erholten sich die Märkte.

Das ist ein Plus von 6,8 Prozent verglichen mit dem Mai 2013, wie BMW mitteilte. Seit Jahresbeginn setzte der Branchenprimus der Oberklasse damit insgesamt 826.865 Fahrzeuge ab. Während sich im Verkauf der Marke Mini leichte Schwächen zeigten, konnte der Dax-Konzern beim Absatz in der Kernmarke BMW um volle 10 Prozent zulegen.

"Die BMW Group hat im Mai sowie in den ersten fünf Monaten des Jahres einen neuen Höchstwert beim Absatz erzielt. Damit liegen wir auf Kurs, unser Absatzziel von über zwei Millionen Fahrzeugen im Gesamtjahr zu erreichen", sagte Vertriebschef Ian Robertson.

Im Zeitraum von Januar bis Mai stieg der konzernweite Absatz um 7,4 Prozent auf die bereits genannten 826.865 Autos. Besonders kräftig war das Wachstum in Asien. Allein auf dem chinesischen Festland rollten 184.823 Fahrzeuge aus den Autohäusern und damit ein gut ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. In Europa betrug das Wachstum lediglich 2 Prozent. Branchenkenner sehen darin allerdings einen Lichtblick. Der europäische Automarkt war lange Zeit von Umsatzeinbrüchen und Absatzschwächen gekennzeichnet.

BMW-Aktie unter Druck

An der Börse reagierten Anleger mit Verkäufen: Die Aktien von BMW zählten im Dax im frühen Handel zeitweise zu den größten Tagesverlierern - ebenso wie die übrigen Titel der europäischen Autobranche. Händler machten Gewinnmitnahmen für die Kursabgaben im europäischen Automobilsektor verantwortlich.

"Die waren gestern schon zu beobachten. Der Sektor ist zuletzt besser gelaufen als der Gesamtmarkt, hat es aber nicht mehr über die Höchststände vom April geschafft", sagte ein Händler mit Blick auf den Eurostoxx-Automobilsektor. Er liegt mit einem Minus von 0,6 Prozent am Ende bei den Branchenindizes.

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Quelle: n-tv.de

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