Wirtschaft

Asche erstickt die Produktion: BMW stoppt die Bänder

Der tagelange Stillstand im Luftraum über Europa führt in der deutschen Industrie zu ersten Lieferengpässen. Weil wichtige Teile fehlen, muss der Auto-Hersteller BMW nun die Produktion am Standort Dingolfing unterbrechen. Weitere Werke sollen folgen.

Aschefrei in Dingolfing: BMW will alles nachholen.
Aschefrei in Dingolfing: BMW will alles nachholen.(Foto: REUTERS)

Der Münchner Autobauer BMW unterbricht infolge der europaweiten Flugverbote wegen der Vulkanaschewolke kurzfristig seine Produktion. Bereits am Nachmittag würden die Bänder zur Spätschicht im Werk in Dingolfing angehalten, sagte ein Konzernsprecher. Danach folgen die Werke in Regensburg und München am Mittwoch und am Donnerstag.

Insgesamt müsse die Fertigstellung von rund 7000 Fahrzeugen verschoben werden, sagte der Sprecher. Grund für die Unterbrechung seien Lieferengpässe vor allem bei Elektronikbauteilen, die per Luftfracht geliefert würden.

Der Konzern habe bereits Gespräche mit dem Betriebsrat begonnen, um die ausgefallene Produktion möglichst rasch aufzuholen.

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Quelle: n-tv.de

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