Wirtschaft

"Die Programme wirken": Barroso sieht Comeback Europas

"Wir zeigen den Untergangspropheten, dass sie unrecht hatten", EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso glaubt mehr denn je an ein starkes Europa. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos verweist er auf die erfolgreiche Krisenpolitik der Europäischen Union.

Jose Manuel Barroso ist sicher: "Wir haben ja Erfolge".
Jose Manuel Barroso ist sicher: "Wir haben ja Erfolge".(Foto: dpa)

EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso sieht ein Comeback Europas in der Weltwirtschaft. Die Spar- und Reformpolitik der vergangenen Jahre sei erfolgreich. "Ich habe immer gesagt: Wir halten an unserer umfassenden Krisenstrategie fest. Konsolidierung der öffentlichen Finanzen, Reformen für Wettbewerbsfähigkeit und zielgerichtete Investitionen. Das wird eines Tages im Guten enden", sagte Barroso der Zeitung "Welt am Sonntag" auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Unkenrufe, die ein Auseinanderbrechen der Währungsunion und einen Abstieg Europas voraussagten, hält Barroso für widerlegt. Zuletzt sei Europa in Davos immer Gegenstand der Kritik gewesen: "In den vergangenen Jahren wurde die EU in Davos immer harsch kritisiert. Alle möglichen Experten sagten uns voraus, dass Griechenland aus dem Euro ausscheiden würde, dass die Währungsunion implodieren oder gleich die ganze EU auseinanderfliegen würde", sagte Barroso.

"Dieses Jahr spüre ich, wie anders die Stimmung ist. Wir zeigen den Untergangspropheten, dass sie unrecht hatten." Barroso verwies darauf, dass die Rettungsstrategie der EU und der Euro-Zone aufgegangen sei. "Wir haben ja Erfolge. Irland hat das EU-Hilfsprogramm verlassen. Portugal wird das sehr wahrscheinlich im Mai tun können. Spanien hat das Banken-Hilfsprogramm hinter sich gelassen. Die Programme wirken", sagte Barroso der Zeitung. 

Quelle: n-tv.de

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