Wirtschaft
Tesla soll den Antriebsstrang für die kommende elektrische B-Klasse entwickeln.
Tesla soll den Antriebsstrang für die kommende elektrische B-Klasse entwickeln.(Foto: REUTERS)

Elektrische B-Klasse in der Schublade: Daimler baut Partnerschaft mit Tesla aus

Um weiterhin vom Erfolg und Know-How des Elektroautobauers Tesla zu profitieren, sichert Daimler seinen vierprozentigen Anteil gegen einen Kurssturz ab. Der Stuttgarter DAX-Konzern verdeutlicht somit einmal mehr, dass er bereit für die Energiewende auf der Straße ist.

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Daimler festigt seine Partnerschaft mit dem US-Elektroautobauer Tesla. Dazu haben die Stuttgarter eine Vereinbarung zur Kursabsicherung mit einer Laufzeit von drei Jahren auf den rund vierprozentigen Tesla-Anteil geschlossen. Ziel sei es, den Wert der Beteiligung zu sichern und während der Laufzeit weiterhin an Kursgewinnen zu partizipieren, wie die Schwaben mitteilten.

Daimler will mit Tesla in den kommenden Jahren weiter bei bestehenden und neuen strategischen Projekten zusammenarbeiten und beabsichtigt derzeit, seine Aktionärsrechte während der Laufzeit der Vereinbarung weiterhin auszuüben.

Finanzvorstand Bob Uebber hatte bereits Ende Oktober erklärt, Daimler sei an einem Ausbau seiner Partnerschaft mit Tesla interessiert. Strategische Vorteile der Entwicklung neuer Technologien gemeinsam mit Tesla überwiegen demnach die wirtschaftlichen Vorteile, die Beteiligung an dem Autobauer aus dem Silicon Valley zu Geld zu machen.

Tesla-Aktie auf Berg- und Talfahrt

Zu den Kosten des Geschäfts oder dem abgesicherten Kursniveau machte Daimler keine Angaben. Die Aktie des Elektroauto-Pioniers Tesla ist in diesem Jahr von gut 35 auf rund 195 Dollar bis Anfang Oktober rasant gestiegen, um dann wegen mehrerer Fälle von Batteriebrand bei Tesla-Autos auf etwa 115 Dollar jäh abzustürzen.

Daimler will 2014 eine elektrische Version der B-Klasse auf den Markt bringen, die einen Motor und Batterien von Tesla nutzt. Auch die Batterien der zweiten Generation des smart fortwo electric drive stammen von dem US-Unternehmen.

Quelle: n-tv.de

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