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Preisverfall beim Strom: Eon erwartet riesigen Verlust

Am 11. März will Eon seine Zahlen für 2014 vorlegen. Nach Lage der Dinge werden sie tiefrot sein. Der Versorger hat bereits vorgebeugt und bereits vor einem Vierteljahr einen "erheblichen Konzernfehlbetrag" in Aussicht gestellt.

Der Energiekonzern Eon hat einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr unter dem Strich einen Verlust von drei Milliarden Euro gemacht. Das sei der größte Verlust der Konzerngeschichte, meldet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzernkreise. Das Dax-Unternehmen äußerte sich dazu nicht. Der Konzern will am 11. März seine Bilanz vorlegen.

Bereits nach neun Monaten hatte Eon einen Nettoverlust von 835 Millionen Euro eingefahren. Das Management rechne mit einem "erheblichen Konzernfehlbetrag" im Gesamtjahr, hieß es Ende November. Zu den bereits in den ersten neun Monaten ausgewiesenen Wertberichtigungen von 700 Millionen Euro kämen noch mal Abschreibungen von 4,5 Milliarden Euro.

Das Unternehmen plant zudem für 2016 die Aufspaltung in einen Versorger mit Atom- und Kohlekraftwerken und einen anderen für das Ökostromgeschäft. Vor allem der Preisverfall beim Strom machte Eon zuletzt zu schaffen.

Quelle: n-tv.de

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