Wirtschaft
16 Prozent Umsatzplus sind nicht genug.
16 Prozent Umsatzplus sind nicht genug.(Foto: dpa)

Buchungsspezialist muss büßen: Expedia deckt Gewinneinbruch auf

Kursrutsch im New Yorker Aktienhandel: Nach US-Börsenschluss legt der Buchungsspezialist Expedia Geschäftsergebnisse vor und schickt seine Aktie damit auf Talfahrt.

Der Online-Reiseanbieter Expedia hat US-Anleger mit seinen jüngsten Quartalszahlen schwer enttäuscht. Die Aktie brach im nachbörslichen Handel am Vorabend in New York um mehr als 20 Prozent ein.

Expedia verkauft Reisebuchungen über das Internet und zählt an der Wall Street zur jungen Generation der schnell wachsenden Internetstars.

Die Ergebnisse aus dem zurückliegenden Vierteljahr blieben allerdings deutlich hinter den Analystenerwartungen zurück: Im zweiten Quartal ging der Gewinn bei Expedia um 32 Prozent auf 71,5 Millionen Dollar zurück.

Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf gut 1,2 Milliarden Dollar. Trotz des starken Wachstums verfehlte Expedia auch hier die Erwartungen: Die Geschäfte wuchsen - gemessen an den Vorstellungen der im Vorfeld befragten Analysten - weniger stark als gedacht.

Expedia, das sowohl unter dem Firmennamen als auch mit weiteren Marken wie Trivago oder Hotels.com aktiv ist, hat unter anderem mit der Konkurrenz des US-Anbieters Priceline zu kämpfen. Zugleich scheinen die Zahlen bei Anlegern Sorge um die gesamte Branche ausgelöst zu haben: Auch Aktien von Priceline oder TripAdvisor gaben nach.

Quelle: n-tv.de

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