Wirtschaft
Frische Milliarden und aufmunternde Worte für das gebeutelte Griechenland
Frische Milliarden und aufmunternde Worte für das gebeutelte Griechenland(Foto: picture alliance / dpa)

IWF gibt Tranche frei: Frisches Geld für Griechenland

In der vergangenen Woche beschließt das griechische Parlament ein Gesetz zum Stellenabbau im Öffentlichen Dienst. Dessen Verschlankung ist von langer Hand geplant und ein wichtiger Reform-Baustein des schuldengeplagten Euro-Landes. Den ersten Erfolg kann Athen nun einfahren.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine weitere Hilfstranche für Griechenland freigegeben. Das Euroland erhalte 1,72 Mrd. Euro  teilte der IWF nach einer weiteren Reformprüfungen mit. IWF-Direktorin Christine Lagarde würdigte die Fortschritte der griechischen Regierung dabei, das "budgetäre Ungleichgewicht" zu verringern. Zugleich mahnte sie weitere Anstrengungen an. Tiefgreifende Reformen seien der Schlüssel für einen wirtschaftlichen Aufschwung und nachhaltiges Wachstum.

Vergangene Woche hatte das griechische Parlament die letzte Hürde zur Auszahlung der nächsten Notkredite der internationalen Geldgeber aus dem Weg geräumt. Es beschloss ein noch ausstehendes Gesetz zum Stellenabbau im Öffentlichen Dienst. Damit waren  alle Vorbedingungen für die Überweisung von insgesamt 2,5 Mrd. Euro erfüllt.

Die Verschlankung des Öffentlichen Dienstes in Griechenland war bereits zuvor mit der Freistellung von tausenden Staatsbediensteten auf den Weg gebracht worden. Der IWF und die Eurogruppe hatten Griechenland Anfang Juli insgesamt 6,8 Mrd. Euro bis zum Herbst zugesagt, davon fließt nun eine erste Tranche.

Quelle: n-tv.de

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