Wirtschaft

Kälte macht Bauarbeitern zu schaffenGewerkschaft fordert Frostgeld

04.02.2012, 10:57 Uhr
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Wenn selbst der Enteiser verlockend wirkt, ist es eindeutig zu kalt. (Foto: dpa)

Wegen der Extremkälte in Deutschland fordert nun die erste Gewerkschaft Frostzuschläge für Straßenarbeiter. Sie sollen ab minus 10 Grad bis zu 100 Euro im Monat mehr kriegen. Manch Arbeiter wäre schon froh über angemessene Kleidung.

Angesichts der extremen Kälte in Deutschland fordert die erste Gewerkschaft Frostzuschläge für Millionen Beschäftigte, die im Freien arbeiten müssen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Der Vorsitzende der für Straßen- und Verkehrsbeschäftigte zuständigen Fachgewerkschaft VDStra, Siegfried Damm, sagte dem Blatt: "Wir wollen tariflich durchsetzen, dass es ab 10 Grad Minus angemessene Kältezuschläge von bis zu 100 Euro pro Monat gibt." Denkbar wären beispielsweise "temperaturabhängige Tagespauschalen".

Am Bau gibt es zwischen Mitte Dezember und Ende Februar bereits "Mehraufwands-Wintergeld" in Höhe von einem Euro netto pro Stunde, wie die "Bild" unter Berufung auf die IG Bau berichtet. Ingo Schäfer, Chef der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, sagte dem Onlineformat bild.de: "Wir wären schon froh über warme Winterkleidung."

Quelle: AFP