Wirtschaft
Eine H&M-Filiale in Tokio
Eine H&M-Filiale in Tokio(Foto: REUTERS)

Wärme und Dollar vermiesen Geschäft: Gewinnrückgang verschreckt H&M-Anleger

Die schwedische Bekleidungskette Hennes & Mauritz verdient im vierten Quartal 2015 wegen des milden Wetters in Europa und dem starken US-Dollar weniger. Allerdings hat H&M schon bald 4000 Filialen weltweit.

Die schwedische Modekette H&M wird bald 4000 Filialen weltweit haben. Bis zum 30. November waren es bereits 3924, wie H&M bei der Vorlage der Jahresbilanz 2015 mitteilte. In diesem Jahr will die Kette erstmals Geschäfte in Neuseeland, auf Zypern und in Puerto Rico eröffnen; dazu kommen weitere in Ländern, wo H&M schon präsent ist.

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Das Geld für die Expansion ist da: H&M machte in seinem Geschäftsjahr bis Ende November einen Nettogewinn von 20,9 Milliarden Kronen (2,26 Milliarden Euro), das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr. Und das, obwohl der Gewinn im letzten Quartal um elf Prozent auf 5,53 Milliarden Kronen zurückging, weil wegen des milden Wetters in Europa auch der Umsatz schrumpfte. Mit Verkäufen reagierten die Anleger auf die Geschäftszahlen. Die Aktien fielen in Stockholm um 3,9 Prozent auf 284,70 Kronen.

Im Gesamtjahr stieg der Umsatz um fast ein Fünftel auf umgerechnet 22,7 Milliarden Euro. H&M stellte binnen eines Jahres nach eigenen Angaben 16.000 neue Mitarbeiter ein. Insgesamt arbeiteten mehr als 148.000 Menschen für die Kette.

H&M kauft den größten Teil seiner Kleidung in Asien ein, die Verträge werden in Dollar abgeschlossen. Die Umsätze erzielt H&M dagegen hauptsächlich in Europa.

Quelle: n-tv.de

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