Wirtschaft
Pichai erhält die Aktien innerhalb der nächsten vier Jahre - sofern er bei Alphabet beschäftigt bleibt.
Pichai erhält die Aktien innerhalb der nächsten vier Jahre - sofern er bei Alphabet beschäftigt bleibt.(Foto: dpa)

Top-Liga der US-Manager: Google-Chef bekommt 200-Millionen-Gehalt

Fürstlich entlohnt Google-Mutter Alphabet den Mann, der für 90 Prozent der Einnahmen verantwortlich ist: Sundar Pichai, Chef von Google, erhält die Option für Aktien im Wert von fast 200 Millionen Dollar. Damit verfolgt Alphabet wohl auch ein bestimmtes Ziel.

Google-Chef Sundar Pichai hat Aktienoptionen im Wert von 199 Millionen US-Dollar erhalten. Der für das Hauptgeschäft der Google-Muttergesellschaft Alphabet verantwortliche Manager ist damit einer der bestbezahlten Chefs der Welt.

Alphabet teilte mit, dem Google-Vorstandsvorsitzenden Pichai am 3. Februar Optionen auf 273.328 Klasse-C-Aktien gewährt zu haben. Diese hatten an diesem Tag einen Wert von 199 Millionen Dollar, sind wegen der jüngsten Kursverluste an den Börsen aber inzwischen auf 182 Millionen Dollar gefallen. Pichai erhält die Aktien quartalsweise innerhalb der nächsten vier Jahre, sofern er bei Alphabet beschäftigt bleibt. Mit den neuen Aktienoptionen steigt die Beteiligung des Managers an Alphabet auf über 600 Millionen Dollar.

Verantwortung für 90 Prozent der Einnahmen

Im Vergleich zu den Anteilen der Unternehmensgründer Larry Page und Sergey Brin sowie dem Executive Chairman Eric Schmidt ist das zwar wenig. Es ist aber eine der höchsten Bezahlungen eines Managers bei einem US-Unternehmen jemals. Übertroffen wurde Pichai noch von Tim Cook, der 2011 bei Übernahme der Verantwortung als Chef von Apple ein Vergütungspaket im Wert von 376 Millionen Dollar erhielt.

Mit der hohen Vergütung für Pichai will Alphabet offenbar den Manager im Unternehmen halten. Dieser hatte vergangenes Jahr die Verantwortung für Google und damit für ein Geschäft übernommen, das 90 Prozent der Einnahmen generiert und für einen noch größeren Anteil der Gewinne steht. Pichai war zuvor für das Geschäft mit dem Browser Chrome verantwortlich gewesen und hatte auch einige Jahre den Bereich mit dem mobilen Betriebssystem Android geführt. Aus diesem Grund war er ein attraktives Ziel für Abwerbeversuche durch Google-Konkurrenten.

Quelle: n-tv.de

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