Wirtschaft
Giannis Stournaras verbreitet gute Stimmung.
Giannis Stournaras verbreitet gute Stimmung.(Foto: REUTERS)

Finanzminister zeigt sich optimistisch: Griechenland "aus dem Schlimmsten heraus"

Zwei Drittel der verlangten Reformen habe sein Land bereits umgesetzt, sagt der griechische Finanzminister. Außerdem erwartet er einen wichtigen Konjunkturimpuls durch die Reisesaison.

Griechenland hat die schlimmste Krisenphase nach Ansicht von Finanzminister Giannis Stournaras weitgehend überstanden. "Mehr als zwei Drittel der vorgegebenen Haushaltskorrekturen haben wir schon geschafft und zugleich all die Wettbewerbsnachteile durch hohe Lohnstückkosten wieder beseitigt", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Wir sind aus dem Schlimmsten heraus." Die wichtigsten Haushaltsdaten im laufenden Jahr würden zudem besser ausfallen als von den internationalen Geldgebern vorgegeben.

Die soziale Lage in dem Land sei zwar schwierig, aber "in keiner Weise nahe an einer Explosion", sagte Stournaras. Von der bevorstehenden Tourismussaison erwarte er sich zudem weitere Erholungsimpulse für die schwächelnde Konjunktur.

Seit 2010 stellen die internationalen Geldgeber aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) dem hoch verschuldeten Griechenland Kredite im Gesamtumfang von 240 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Gegenzug verlangen die Kreditgeber massive Einsparungen.

Gegen den Trend in Europa erwartet die EU-Kommission, dass Griechenland in diesem Jahr zum Wachstum zurückkehren wird. Nach sechs Jahren des Schrumpfens soll in 2013 ein Plus von 0,6 Prozent erreicht werden.

Quelle: n-tv.de

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