Wirtschaft

Grexit ist kein Thema mehr: Griechenland kämpft weiter

Die griechische Wirtschaft befindet sich immer noch auf dem absteigenden Ast. Verglichen mit dem Chaos vor einem Jahr sieht die Lage aber deutlich besser aus. Es gibt sogar kleine Wachstumshoffnungen fürs kommende Jahr.

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland liegt bei 28 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit in Griechenland liegt bei 28 Prozent.(Foto: REUTERS)

Die Gefahr eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone (Grexit) ist nach Einschätzung der Zentralbank des krisengeschüttelten Eurolandes zwar in weite Ferne gerückt. Die Talfahrt der griechischen Wirtschaft hält aber an.

Auch die Arbeitslosigkeit wird dieses Jahr auf Rekordhöhe bleiben. Diese Prognose gab der Gouverneur der griechischen Zentralbank (Bank of Greece), Giorgos Provopoulos, dem griechischen Parlament. Wegen der harten Sparmaßnahmen und geringen Investitionen rechnet die Notenbank 2013 mit einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um etwa 4,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit werde im Durchschnitt 28 Prozent erreichen.

Die Notenbank erwartet ein leichtes Wirtschaftswachstum für 2014. Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit dürfte erst 2015 einsetzen. Das Banksystem des Landes habe den Erschütterungen vor allem der Bankenkrise in Zypern standgehalten. Der Abfluss von Geldeinlagen sei gestoppt. Sollten die Reformen fortgesetzt werden, würde dies zu einer schnelleren Besserung der Lage führen, heißt es im Notenbank-Bericht. Voraussetzung dafür sei, das Stabilisierungsprogramm ohne Nachlassen oder Aufweichen umzusetzen.

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Quelle: n-tv.de

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