Wirtschaft

Bitcoins als Lösegeld verlangt: Hacker erpressen griechische Banken

Mehrere griechische Banken sind das Ziel eines Cyber-Angriffs geworden. Die Angreifer versuchen, Lösegeld in Bitcoins zu erpressen. Die Institute versichern: Die Konten sind sicher.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mit Cyber-Attacken haben Hacker versucht, drei griechische Banken zu erpressen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters ohne die Namen der betroffenen Institute zu nennen. Die Angreifer hätten das Online-Banking der Banken am vergangenen Donnerstag für einige Stunden blockiert und Lösegeld in der virtuellen Währung Bitcoin verlangt, hieß es.

Den Angaben zufolge ist es den Hackern allerdings nicht gelungen, die Sicherheitsschranken der Banken zu durchbrechen. Sie hätten sich keinen Zugang zu Kundendaten oder Konten verschafft. "Alles was sie erreicht haben, ist den Zugang zum Online-Banking zu sperren. Nicht mehr", zitiert Reuters einen Banker. Es gebe für die Kunden keinen Anlass, sich Sorgen zu machen.

Banken weigern sich, Lösegeld zu zahlen

Offenbar handelt es sich um so genannte Denial-of-Service-Attacken. Dabei wird ein Server durch eine Flut an Anfragen absichtlich überlastet und damit lahmgelegt. Die Angreifer wollen in der Regel nicht in das attackierte System eindringen, brauchen also keine Passwörter.

Die griechischen Banken weigerten sich den Angaben zufolge, Lösegeld zu zahlen. Sicherheitsbehörden und Zentralbank seien informiert, hieß es.  Das Online-Banking der Institute funktioniert wieder.

Die Angreifer bezeichneten sich als "Armada Collective". Eine Gruppe mit demselben Namen soll im November einen ähnlichen Angriff auf verschiedene E-Mail-Dienste durchgeführt haben.  

Quelle: n-tv.de

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