Wirtschaft
Konvoi ukrainischer Soldaten auf der Krim: Gehört die Halbinsel nach dem Referendum nun zu Russland? Der Westen sagt "Nein".
Konvoi ukrainischer Soldaten auf der Krim: Gehört die Halbinsel nach dem Referendum nun zu Russland? Der Westen sagt "Nein".(Foto: REUTERS)

Was wird aus der Krim?: Investoren hoffen und bangen

Politische Börsen haben kurze Beine, aber auch die können schnell laufen: In der zurückliegenden Handelswoche sacken die Börsen weltweit aufgrund der Krim-Krise deutlich ab. Die bestimmt auch weiter das Handeln der Investoren - Stichwort: Sanktionen.

Mit Spannung blicken die Investoren weltweit auf die weitere Entwicklung in der Krim-Krise. Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, könnte das auch in der beginnenden Börsenwoche für Turbulenzen an den Finanzmärkten sorgen.

Erste Anhaltspunkte, wie es an den Börsen weitergeht, liefern die asiatischen Börsen: In Tokio fielen die Kurse zunächst. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index  lag am Nachmittag (Ortszeit) 0,2 Prozent im Minus bei 14.302 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,8 Prozent auf 1155 Zähler. Der Ausgang der Volksabstimmung auf der Krim sei zwar erwartet worden, sagte Tohru Sasaki von JP Morgan Chase. "Das Augenmerk liegt jetzt darauf, welche Schritte Russland und der Westen als nächstes unternehmen werden." Imd: Mit welchen Sanktionen oder Restriktionen die westlichen Staaten auf die Abstimmung reagieren werden.

Nervosität bleibt

Laut den Analysten von Raiffeisen Research versteht es sich von selbst, dass russische Gegensanktionen sehr wahrscheinlich seien, wenn die westliche Welt tatsächlich eine härtere Gangart gegenüber Moskau einlegen sollte. Scharfe wirtschaftliche Spannungen zwischen Russland und der EU könnten den Handel stark beeinträchtigen.

Zuletzt hatte der Konflikt am weltweit größten Aktienmarkt in New York für weitere Kursverluste gesorgt - auf Wochensicht bedeutete dies für den Index Dow Jones ein Minus von knapp 2,4 Prozent. Der deutsche Leitindex Dax hatte in der zurückliegenden Woche gar knapp 3,2 Prozent eingebüßt.

Quelle: n-tv.de

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