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Rafale ist im Ausland noch kein Überflieger.
Rafale ist im Ausland noch kein Überflieger.(Foto: picture alliance / dpa)

Kampfjet im Ausland noch kein Überflieger: Frankreich investiert in Rafale

Frankreichs Luftwaffe baut auf die Rafale. Mehr als 120 von insgesamt 180 bestellten Maschinen sind bereits ausgeliefert. International ist das Kampfflugzeug aber ein Ladenhüter. Modernisierungen sollen das ändern.

Das auf dem internationalen Rüstungsmarkt bislang erfolglose französische Kampfflugzeug Rafale wird mit Staatsgeldern in Milliardenhöhe weiterentwickelt. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, soll der Jet künftig Luft-Luft-Raketen des Typs Meteor tragen können und mit einem neuen Laser-Zielsystem (PDL NG) ausgerüstet werden. Zudem seien unter anderem Verbesserungen beim Navigations- und Radarsystem geplant.

Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian bezifferte den Gesamtwert der Aufträge auf rund eine Milliarde Euro. Das Geld kommt neben dem Jet-Hersteller Dassault Aviation auch Zulieferern wie Thales, Safran und MBDA zu Gute.

Die französischen Streitkräfte haben bislang 180 Rafale bestellt, 126 Maschinen sind ausgeliefert. Auf einen Exportauftrag wartet der Hersteller bislang aber vergeblich. Hoffnung besteht, dass in diesem Jahr ein Vertrag mit Indien unterzeichnet werden kann.

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Quelle: n-tv.de

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