Wirtschaft

Börsengang des Xing-Konkurrenten: Linkedin will mehr rausholen

Als eines der ersten sozialen Netzwerke strebt Linkedin an die Börse und darf sich dabei Hoffnung auf mehr Geld machen als zunächst angenommen. Der Hype um Plattformen wie Facebook oder Twitter lässt die Netzwerker frohlocken.

(Foto: AP)

Das weltgrößte berufliche Online-Netzwerk Linkedin wird mutig bei seinem bevorstehenden Börsengang: Statt ehedem angestrebter Einnahmen von 175 Mio. Dollar will Linkedin nun bis zu 316 Mio. Dollar einsammeln. Das geht aus dem aktualisierten Börsenprospekt des Unternehmens hervor. Die Aktie soll zwischen 32 und 35 Dollar das Stück kosten.

Linkedin nutzt bei seinem Börsengang aus, dass die Anleger derzeit heiß auf Internetunternehmen sind. Sowohl das soziale Netzwerk Facebook als auch das Schnäppchen-Portel Groupon sicherten sich jeweils hunderte Mio. US-Dollar bei Investoren abseits der Börse. Beide Unternehmen erwägen, ebenfalls aufs Parkett zu gehen.

Über Linkedin sind weltweit mittlerweile mehr als 100 Millionen Menschen miteinander verbunden. Anders als bei Facebook oder MySpace geht es dabei um berufliche und nicht private Kontakte. Größter Konkurrent ist Xing aus Hamburg mit mehr als 10 Millionen Mitgliedern, rund 4,5 Millionen davon im deutschsprachigen Raum.

Xing war schon im Dezember 2006 an die Börse gegangen und ist aktuell etwa 243 Mio. Euro wert. Linkedin wird beim anstehenden Börsengang mit insgesamt mehr als 3 Mrd. Dollar oder umgerechnet 2,1 Mrd. Euro bewertet. Gegenüber Facebook ist das aber eine ganz andere Liga: Hier schwirren mittlerweile Summen von 60 Mrd. Dollar und mehr durch den Raum.

Quelle: n-tv.de

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