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Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt.
Der Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt.(Foto: REUTERS)

Kontaminierte Luft in Airbus-Cockpits: Lufthansa sieht "ernste Probleme"

Vor Kurzem wird bekannt, dass Germanwings-Piloten nur mit Mühe einen Absturz verhindern können. Der Grund: Übelkeit hervorrufende Gerüche im Cockpit. Das Problem ist den Fluggesellschaften offenbar schon länger bekannt. So befasst sich die Lufthansa seit über einem Jahr mit den Triebwerken des Airbus A380, die damit in Verbindung stehen sollen.

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Die Lufthansa hat Probleme mit kontaminierter Kabinenluft in ihren A380 eingeräumt. Mehrmals habe die Fluggesellschaft Triebwerke wechseln müssen, weil es zu Geruchs-Vorfällen in Cockpit oder Kabine gekommen war, sagte Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty der "Welt am Sonntag". Gleichzeitig wies der Sprecher darauf hin, dass dies "in der überwiegenden Mehrzahl" aufgrund der "routinemäßigen Wartung" geschehen sei.

"Speziell auf den Airbus A380 bezogen befassen wir uns seit mehr als einem Jahr damit", ergänzte Lamberty. So habe beispielsweise der Motorenhersteller Rolls-Royce auf Lufthansa-Initiative für das Triebwerk eine Modifikation entwickelt, die bereits bei einer ganzen Reihe von Triebwerken eingebaut wurde. Lufthansa nehme das Problem "sehr ernst".

Germanwings vertuscht Fast-Crash Aus einem Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) geht hervor, dass beide Piloten beim Landeanflug auf den Flughafen Köln im Cockpit einen ungewöhnlichen Geruch wahrnahmen und danach unter anderem über Schwindel, Übelkeit, Taubheitsgefühle und Konzentrationsschwierigkeiten klagten. Trotz des Einsatzes von Sauerstoffmasken war der Co-Pilot demnach nicht mehr in der Lage gewesen, die Maschine sicher zu landen, und auch der Pilot hatte sich sehr schlecht gefühlt.

Quelle: n-tv.de

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