Wirtschaft
Kümmert sich für Kunden in aller Welt um den Maschinen- und Anlagenbau: Ferrostaal.
Kümmert sich für Kunden in aller Welt um den Maschinen- und Anlagenbau: Ferrostaal.(Foto: dapd)

Industrie statt Schiffsfonds: MPC darf Ferrostaal kaufen

Für die Münchmeyer Petersen Capital AG ist es wohl der bislang größte Brocken: Das Hamburger Fondshaus schluckt den Industriedienstleister Ferrostaal. Die Wettbewerbshüter signalisieren Zustimmung. Der jahrelange Streit zwischen MAN und den Arabern könnte mit einer sauberen Übernahme enden.

Der Hamburger Fondsanbieter MPC bekommt einem Zeitungsbericht zufolge für die Übernahme des Essener Industriekonzerns Ferrostaal grünes Licht vom Bundeskartellamt.

Damit sei eine wichtige Hürde auf dem Weg zum Ferrostaal ist weg, VW da genommen, sagte ein MPC-Sprecher den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde MPC vor allem durch seine Beteiligungsmodelle aus dem Segment der geschlossenen Schiffsfonds.

"Wir rechnen fest damit, dass die Übernahme Ende Februar vollzogen wird." MPC warte noch auf die Zustimmung von Kartellbehörden im Ausland. Der Konzern war wegen einer Ferrostaals dunkle Geschäfte e in Schieflage geraten.

Die bisherigen Eigner, der Lkw-Hersteller MAN und Araber streiten weiter , hatten sich nach langem Streit auf einen Verkauf geeinigt.      

Quelle: n-tv.de

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