Wirtschaft
Ein Schriftzug, der weiterhin hohes Ansehen genießt: Made in Germany.
Ein Schriftzug, der weiterhin hohes Ansehen genießt: Made in Germany.(Foto: picture alliance / dpa)

Nicht nur USA lieben es "deutsch": "Made in Germany" ist trendy

Die Konjunktur legt eine Pause ein, die deutsche Wirtschaft kümmert's nicht. Zum Jahresabschluss 2011 satteln deutsche Unternehmen bei den Ausfuhren noch einmal drauf. Vor allem die Exporte in die wichtigsten Partnerländer florieren.

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Die deutschen Unternehmen haben die Exporte in ihre drei wichtigsten Partnerländer im 4. Quartal deutlich gesteigert. Trotz nachlassender Konjunktur kletterten die Ausfuhren nach Frankreich, Großbritannien und die Niederlande im Vergleich zum letzten Quartal 2010 deutlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zogen die Bestellungen aus Frankreich und Großbritannien mit 8,9 Prozent und 8,4 Prozent stärker an als die Orders aus den Niederlanden. Das Plus beträgt hier 2,3 Prozent. Das Nachbarland im Westen ist das einzige unter den wichtigen EU-Handelspartnern, das mehr Produkte an die Exportmacht Deutschland lieferte, als es eingeführt hat.

Die schwierige Lage Italiens zeigt sich auch an den gesunkenen Bestellungen aus Deutschland. Während in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 stets ein Plus zum Vorjahr verbucht werden konnte, wurden im 4. Quartal deutlich weniger Güter Richtung Süden verkauft. Die wichtigen Schwellenländer Brasilien und China waren am Ende des Jahres eine sichere Bank für die deutsche Industrie. Die Ausfuhren lagen deutlich über dem Niveau des letzten Quartals 2010.

Auch die USA melden sich als Abnehmer von Produkten "made in Germany" kraftvoll zurück. Im 4. Quartal zogen die Bestellungen um über 12 Prozent an und übertrafen damit die Hoffnungsmärkte China und Brasilien.

Insgesamt legten die deutschen Exporte zwischen Oktober und Dezember um 5,6 Prozent zu.

Quelle: n-tv.de

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