50 Jahre und kein bisschen aus der Mode: Mattel ist zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Donnerstag, 04. Februar 2010
Erfolgreicher Endspurt: Mattel ist optimistisch
Barbie feierte Geburtstag und Mattel freut sich. Mit einem Endspurt im Schlussquartal hat der Spielwarenhersteller wohl doch noch einen guten Jahresabschluss geschafft. Auch für 2010 ist man optimistisch.Der amerikanische Spielwarenriese Mattel blickt nach einem erfolgreichen Schlussquartal zuversichtlich ins laufende Jahr. "Wir sind sehr ermutigt, was 2010 anbelangt", sagte der für das internationale Geschäft zuständige Geschäftsführer, Bryan Stockton, auf der seit Donnerstag laufenden Spielwarenmesse in Nürnberg. Konkrete Umsatz- oder Gewinnziele wollte er aber nicht nennen.
Mattels Zugpferd war im vergangenen Jahr neben den "Hot Wheels" vor allem "Barbie", die 2009 zwar ihren 50. Geburtstag feierte, aber erst im Schlussquartal wieder vermehrt gefragt war. "Wir wollten Barbie wieder zu ihren Erfolgsfaktoren zurückführen: Sie ist wirklich eine Fashion-Ikone. Und sie ist ein Rollenvorbild für junge Mädchen", sagte Stockton. Auf der Nürnberger Messe ist die neue "Video Barbie" zu sehen.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Jahr", sagte Stockton. Nach einem schwachen Start konnte der Konzern seinen Gewinn im Schlussquartal 2009 mit 328 Millionen Dollar (235 Millionen Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdoppeln. Der Quartalsumsatz zog um 1 Prozent auf knapp 2,0 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) an. Mattel erziele mehr als die Hälfte seines Umsatzes im Ausland und sei deshalb stark von Währungsschwankungen betroffen.
dpa
Hintergründe zur Nachricht
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Alarmglocken schrillen
Verluste in Asien auf breiter Front
-
Brent in Richtung 100 Dollar
Ölpreise bleiben auf Talfahrt
-
Von wegen Wonnemonat Mai
Dax-Talfahrt geht weiter
-
Zeitenwende bei der Deutschen Bank
Ackermann tritt ab
-
"Dinge beginnen, hässlich zu werden"
Spanien-Sorgen belasten Euro
-
Instagram-Deal macht Sorgen
Facebook-Kurs steckt in Abwärtsspirale
-
Griechenland-Exit kein Todesstoß
Axa sorgt vor
-
Stimmungstöter Europa
Kursverluste an der Wall Street
-
Telefonica überrascht
O2 soll an die Börse
-
Presta-Mitarbeiter müssen gehen
ThyssenKrupp kündigt
-
Griechenland-Exporte
Euler Hermes versichert nicht
-
Hiobsbotschaften und "Todeskreuz"
Dax kennt kein Halten
