Donnerstag, 05. November 2009
Ja und Kyllä: Ostsee-Pipeline nimmt Hürde
Die Betreiber der geplanten Ostsee-Gaspipeline haben eine weitere Hürde genommen. Die Regierungen von Schweden und Finnland haben die Genehmigungen für die durch ihre Wirtschaftszonen laufenden Streckenabschnitte erteilt. Nun fehlten noch eine Detailgenehmigung der Umweltbehörde Westfinnlands sowie die Zustimmungen aus Deutschland und Russland. "Wir sind zuversichtlich, alle Genehmigungen bis Ende des Jahres zu erhalten", sagte ein Sprecher des Konsortiums, an dem auch Eon und BASF beteiligt sind. Durch die Pipeline soll ab 2011 russisches Gas nach Deutschland und Westeuropa fließen.
Dänemark hatte bereits im Oktober grünes Licht für die rund 1200 Kilometer lange Pipeline gegeben, mit deren Bau im ersten Quartal kommenden Jahres begonnen werden soll. Nach dem Start der ersten Röhre 2011 soll die zweite 2012 den Betrieb aufnehmen. Die Mehrheit an dem Nord Stream-Konsortium hält der russische Gazprom-Konzern. Beteiligt ist auch die niederländische Gasunie. Die Ostsee-Pipeline gilt neben der unter anderem von RWE vorangetriebenen Nabucco-Pipeline als Schlüsselprojekt zur Sicherung der europäischen Gasversorgung.
rts
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