Wirtschaft
An 70 Cent Briefporto müssen sich Kunden nun gewöhnen - dafür bleibt der Preis bis einschließlich 2018.
An 70 Cent Briefporto müssen sich Kunden nun gewöhnen - dafür bleibt der Preis bis einschließlich 2018.(Foto: dpa)

70-Cent-Porto geht durch: Post darf Preise bis 2018 nicht mehr erhöhen

Erst zwei Cent, jetzt acht Cent: Den Standardbrief werden vermutlich ab Januar zig Ergänzungsmarken zieren. Die neuen Preise der Deutschen Post winkt die Bundesnetzagentur nun final durch. Ganz ohne Einschränkung läuft die Erhöhung aber nicht.

Drei Jahre lang soll Ruhe an der Preisfront der Deutschen Post herrschen: Demnach müssen alle Preise im lizenzierten Briefbereich bis 1000 Gramm bis einschließlich 2018 stabil bleiben. Dazu hat sich die Post als Marktführer bei der Bundesnetzagentur verpflichtet.

Hintergrund der Verpflichtung ist die neue Preiserhöhung zum kommenden Jahr. Die Bundesnetzagentur gab nach Angaben der Post endgültig grünes Licht für den Antrag auf Preisanpassungen.

2016: Preissteigerung um 13 Prozent

Danach steigen unter anderem das Briefporto für den Standardbrief von 62 Cent auf 70 Cent und der Maxibrief von 2,40 Euro auf 2,60 Euro. Ein Einschreiben innerhalb Deutschlands und ins Ausland wird künftig 2,50 Euro kosten, statt der bisherigen 2,15 Euro. Die neuen Briefmarken sowie Ergänzungsmarken sind bereits in allen Postfilialen oder auch online erhältlich.

Hintergrund der Portoerhöhungen waren gesetzliche Änderungen bei den regulierten Entgelten. Damit erhielt der Branchenführer von der obersten Aufsichtsbehörde mehr finanziellen Spielraum. Nur so könne der Konzern besser auf die "Herausforderungen der digitalen Konkurrenz", sprich E-Mail, SMS oder Whatsapp, reagieren.

Quelle: n-tv.de

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