Wirtschaft
Der Vertrag von Ben Bernanke gilt noch bis zum Jahr 2014.
Der Vertrag von Ben Bernanke gilt noch bis zum Jahr 2014.(Foto: AP)

Bei Wahlsieg: Romney will Bernanke absetzen

Sollte Mitt Romney im November zum US-Präsidenten gewählt werden, könnte sich die Amtszeit von Fed-Präsident Ben Bernanke dem Ende zuneigen. Der designierte Präsidentschaftskandidat der Republikaner will im Fall eines Wahlsieges den Chef der US-Notenbank absetzen.

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, will im Falle eines Wahlsiegs Zentralbankchef Ben Bernanke absetzen. Er würde auf diesem Posten gerne jemanden sehen, der "meine ökonomischen Ansichten teilt" und die "Bedürfnisse unserer Nation wohlmeinend" betrachte, sagte Romney dem TV-Sender "Fox Business". Die Notenbank müsse die "monetäre Stabilität" garantieren, die einen "starken Dollar" zur Folge habe, fügte Romney hinzu. Sie müsse das "Vertrauen" sichern, damit die USA nicht wie andere Länder in eine Krise steuerten.

Bernanke steht seit Februar 2006 an der Spitze der Federal Reserve Bank ("Fed"). Er wurde von dem republikanischen Präsidenten George W. Bush ernannt und von seinem demokratischen Nachfolger Barack Obama im Februar 2010 im Amt bestätigt.

Die Webseite der Fed gibt an, Gouverneure der Zentralbank könnten nicht wegen ihrer "politischen Ansichten" entlassen werden. Spezielle Auskünfte über Möglichkeiten für eine vorzeitige Abberufung des Zentralbankchefs stehen dort nicht. Der Senat muss die Ernennung des Fed-Chefs bestätigen.

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Quelle: n-tv.de

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