Draußen tobt die FinanzkriseSEC-Leute gucken Pornos
Nach den Banken hat auch die amerikanische Börsenaufsicht SEC ihren Skandal. Zum Höhepunkt der Finanzkrise zogen sich einige Mitarbeiter lieber Sexfilme rein, anstatt sich ihrer eigentlichen Aufgabe zu widmen. Nun müssen einige ihren Arbeitsplatz räumen.
Ranghohe Mitarbeiter der US-Börsenaufsicht (SEC) haben zum Höhepunkt der großen Finanzkrise stundenlang Sexfilme oder Nacktfotos an ihrem Arbeitsplatz geschaut. Das brachte eine interne Untersuchung der SEC ans Licht, die vom republikanischen Senator Charles Grassley angefordert worden war.
"Alle Beschuldigten müssen mit Disziplinarverfahren rechnen, einige werden wir entlassen", sagte ein Börsenaufsichtssprecher, John Nester, dem Fernsehsender CNN. Insgesamt wurden 31 Mitarbeiter der Behörde erwischt. Einer von ihnen hatte 600 Porno-Fotos auf seinem Firmenlaptop gespeichert.
Der Bericht lässt außerdem einen hochrangigen Juristen auffliegen, der sich in seinem Washingtoner Büro bis zu acht Stunden am Tag Pornos angeschaut hat. Er soll bereits seinem Rücktritt zugestimmt haben.