Wirtschaft
Konzernsitz in Herzogenaurach.
Konzernsitz in Herzogenaurach.(Foto: dpa)

Nach erfolgreichem Geschäftsjahr: Schaeffler plant Sonderdividende

Schaeffler wächst im abgelaufenen Jahr beträchtlich. Der Autozulieferer aus Herzogenaurach will seinen Aktionären deshalb einen kräftigen Schluck aus der Pulle gönnen.

Der Autozulieferer Schaeffler ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen und will die Aktionäre daran teilhaben lassen. Neben einer Dividende von 0,35 Euro je Vorzugsaktie sollen die Anteilseigner eine Sonderdividende von 0,15 Euro pro Anteilsschein erhalten, teilte der Herzogenauracher Konzern mit.

Schaeffler war im Oktober vergangenen Jahres an die Börse gegangen. Damals habe sich Schaeffler die Möglichkeit einer Sonderdividende offen gehalten, davon wolle der Konzern nun Gebrauch machen, hieß es in der Mitteilung weiter.

Im vergangenen Jahr steigerte das Unternehmen vor allem dank guter Geschäfte mit der Automobilindustrie den konzernweiten Umsatz um 9,1 Prozent auf 13,23 Milliarden Euro. Währungsbereinigt stiegen die Einnahmen um 3,5 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten stieg um 115 Millionen Euro auf 1,676 Milliarden Euro, was einer Marge von 12,7 Prozent entsprach.

Ende vergangenen Jahres hat Schaeffler jedoch für Rechtsrisiken 238 Millionen Euro als Vorsorge verbucht, die den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) belasteten. Unter Berücksichtigung der Einmaleffekte fiel das Ebit auf 1,4 Milliarden nach 1,523 Milliarden im Vorjahr. Nach Steuern und Dritten waren es noch 591 Millionen nach 654 Millionen im Vorjahr.

Im aktuellen Geschäftsjahr erwartet Schaeffler ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent, die Ebit-Marge vor Sondereffekten soll zwischen 12 und 13 Prozent erreichen.

Quelle: n-tv.de

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