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Der Zeit voraus - oder hinterher?: Briten bekommen Plastik-Geldscheine

Die DDR hatte ihren "Plastebomber", Großbritannien bekommt Kunststoffgeld. Ab 2016 sehen Planungen der Bank of England erste Plaste-Noten im Umlauf. Die Begründungen für diesen Schritt liefern Wissenschaftler.

Die spinnen, die Briten - oder doch nicht? Bank of england plant Plastikgeld.
Die spinnen, die Briten - oder doch nicht? Bank of england plant Plastikgeld.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Bank of England will erstmals in ihrer Geschichte Plastik-Banknoten herausgeben. Wie das Geldinstitut mitteilte, soll der Fünf-Pfund-Kunststoffschein mit dem Konterfei des Weltkriegspremiers Winston Churchill 2016 auf den Markt kommen. Ein Jahr später soll dann eine Zehn-Pfund-Note mit dem Bildnis der Schriftstellerin Jane Austen (1775-1817) folgen. Derzeit bestehen die britischen Geldscheine aus Baumwollpapier. 

Wissenschaftler fanden in dreijähriger Arbeit heraus, dass Plastiknoten länger sauber bleiben. Sie sind zudem schwerer zu fälschen. Sie sollen auch mindestens zweimal so lange halten.  

Die künftigen Plastikscheine sind etwas kleiner als die derzeitigen Banknoten, unterscheiden sich von ihnen im Layout aber nur wenig. Auf der Vorderseite prangt ein Bildnis von Königin Elizabeth II. von 1990, die Rückseite ziert eine bekannte britische Persönlichkeit. Das britische Pfund befindet sich derzeit zu mehreren großen Währungen auf einem Fünfjahreshoch.

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Quelle: n-tv.de

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