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Kommentare

Mittwoch, 10. August 2011

Selbstmord aus Angst vor dem Tod: Die D-Mark ist ein Albtraum

Ein Kommentar von Jan Gänger

Während die Eurozone versucht, ihren Zusammenbruch zu verhindern, wird in Deutschland der Mark hinterhergeweint. Das ist bizarr. Nicht nur, dass Deutschland der größte Profiteur des Euro ist. Ein Ende der Gemeinschaftswährung hätte auch katastrophale Folgen.
:

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Euro ist bei vielen Deutschen - vorsichtig ausgedrückt - nicht sonderlich beliebt. Er wird als Teuro geschmäht, obwohl die Inflation in Deutschland geringer ist als zu Zeiten der Mark. Er wird verachtet, obwohl er für die Exportnation Deutschland ein Segen ist. Er wird beschimpft, obwohl er den größten und reichsten Wirtschaftsraum der Erde geformt hat – mit einem Zentrum namens Bundesrepublik Deutschland.

Nun macht die Schuldenkrise der Eurozone den Euro noch unbeliebter als er ohnehin schon war. D-Mark-Nostalgiker blicken sehnsuchtsvoll nach vermeintlich besseren Zeiten zurück und wünschen sich, dass Deutschland endlich die Bremse zieht und sich vom Euro verabschiedet. Sie sollten besser nach vorne blicken. Denn sollte Deutschland absurderweise tatsächlich aus der Eurozone austreten und die Mark wieder einführen, wäre das kein Ende mit Schrecken, sondern ein Schrecken ohne Ende.

Angenommen, in Deutschland würde ernsthaft über einen Ausstieg debattiert. Schon dann – und spätestens, wenn die Einführung der Mark vorbereitet wird – werden die Finanzmärkte erschüttert. Der Untergang von Lehman Brothers wäre dagegen ein laues Lüftchen. In vielen Ländern der Eurozone sähen sich Banken dem denkbar größten Ansturm von Kunden auf ihre Spareinlagen ausgesetzt. Welcher Grieche, Italiener, Portugiese oder Spanier würde sein Geld nicht in Sicherheit bringen, wenn er fürchten müsste, dass sein Erspartes bald nichts mehr wert ist? Zumal er getrost davon ausgehen darf, statt einem schwächeren Euro bald noch weichere Drachmen oder Peseten oder Lira in den Händen zu halten.

Europa - ein Trümmerfeld

Die Folgen? Börsencrashs, Banken brechen zusammen, der Anleihenmarkt kollabiert, einige der größten Volkswirtschaften der Welt gehen pleite. Das bekämen nicht nur die betroffenen Länder zu spüren, sondern auch die Gläubiger, bei denen die deutschen Banken ganz vorne dabei sind. Deren Rettung wird nicht ganz billig.

Die Kernschmelze des internationalen Finanzsystems und ein noch nie dagewesener weltweiter Konjunktureinbruch wird auch Deutschland erschüttern, die Folgen bekommen wir alle zu spüren. Schwamm drüber, mag sich mancher Euro-Gegner denken. Jeder Sturm geht mal vorüber.

Aber wofür das alles? Dafür, dass Deutschlands Währung massiv aufwertet und eine Exportnation ohne jede Not einen unschätzbar wertvollen Exportvorteil aufgibt? Dass massiv Kapital nach Deutschland strömt, die Preise in die Höhe schießen und Spekulationsblasen entstehen, die irgendwann mit lautem Knall platzen? Dass Südeuropa von sozialen Unruhen erschüttert wird?

Die gegenwärtige Krise zeigt, dass das System der Gemeinschaftswährung so nicht funktioniert. Doch zum Ende des Euro gibt es eine Alternative: das System endlich zum Funktionieren zu bringen. Das kostet zwar viel Geld, Schweiß und Tränen. Es macht aber allemal zufriedener, als eine Mark in den Händen zu halten und auf rauchende Trümmer zu starren.

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Kommentare
Reinken schreibt:
10.08.2011 12:03

...also weitermachen mit Lügen, Betrügen, Volk verdummen, Kopf in den Sand stecken usw. bis zum endgültigen Zusammenbruch.


W. Steinhardt schreibt:
10.08.2011 12:05

Wer sind denn die Profiteure des Euro in Deutschland? Ganz bestimmt nicht der Arbeitnehmer, der für 7,- Euro die Stunde schafft und für 7,- Euro schon lange nicht mehr das bekommt, was er zur D-Mark Zeit für seine 14 Mark bekommen hat. Und wenn der ganze Börsenmarkt zusammenbricht kommt man vielleicht endlich mal darauf, dass der Monopolkapitalismus am Ende ist.


Nachdenker schreibt:
10.08.2011 12:06

Nicht nur, dass Deutschland der größte Profiteur des Euro ist......... Und wer bitte ist Deutschland ????????


Crisu schreibt:
10.08.2011 12:08

Wisst Ihr eigentlich mal von NTV was Ihr wollt in Euren Artikeln? Das ist doch reinste Verunsicherung. Gestern Hü und Heute Hot. Das verunsichert doch die Leser nur noch mehr. Meiner Meinung müssten wir mal Anfangen mit dem Aufräumen innerhalb des EUROlandes. Alle Länder, die die Kriterien nicht erfüllen eine entsprechende Frist stetzten und wenn es nicht klappt raus! Die Frage die sich nur dann wieder stellt, wieviele Länder haben dann noch lange den Euro, bzw. haben wir dann nicht eh wieder die Mark, die dann aber EUR heißt?


Rumpelstilzchen schreibt:
10.08.2011 12:09

Wer ist Deutschland? Exportunternehmen und deren Kaiptaleigner profitieren vom Euro! Den kleinen Leuten hingegen hat der Euro eine gigantische Teuerungswelle für den täglichen Bedarf Lebensmittel, Energie usw. beschert. Die offiziellen Inflationszahlen glaubt keiner mehr, nach dem Motto Traue nur der Statistik, die Du selbst getürkt hast. Daher rührt die Ablehnung der Deutschen gegenüber der Gemeinschaftswährung. Dass damit nun auch noch eine Transferunion gegründet wird, gibt dem Euro in den Augen der Deutschen den Rest. Der kleine Steuerzahler soll für die Schulden von Griechenland etc. aufkommen, damit diese weiterhin bei Deutschen Exportunternehmen einkaufen können siehe oben.


Reinhard Rupsch schreibt:
10.08.2011 12:09

Eine Währung ist der Spiegel der Leistungskraft desjenigen Wirtschaftsraums, in der sie gilt. Je gleichmäßiger diese Wirtschaftskraft verteilt ist, desto besser; je ungleicfhmäßiger, desto schlechter. Im Geltungsbereich des EURO ist die Ungleichmäßigkeit der Leistungskraft ganz erheblich. Dazu kommen deutliche Unterschiede im Steuer und Abgabenrecht sowie in deren Durchsetzung. Die Konsequenz: Das EURO-Experiment war und ist einb Fehler! Die Lösung kann nur lauten: Zurück zur D-Mark Je eher desto besser. Je später desto teurer! Reinhard Rupsch, Bankkaufmann


Herr S schreibt:
10.08.2011 12:12

So einen Zusammengedachten Mix an Horrormeldungen haben wir lange nicht lesen müssen. Machen wir ruhig weiter wie bisher und der Euro wird den Deutschen noch zum Groschengrab. Hätten wir die Mark behalten, gäb es in unserem Land diese Sorgen nicht.... Aber die Bundesreg. hat nicht das Rückrad die Mark durchzusetzten. Wir müssen ja allen helfen. Wann helfen wir uns ?! Bald können wir es nicht mehr!


galvano schreibt:
10.08.2011 12:12

also wenn die neue Währung für Deutschland stark aufwertet, werden Importe doch deutlich billiger, z.B. Öl, Rohstoffe, etc.


Michael schreibt:
10.08.2011 12:13

...und wenn Ihr es noch hundert mal schreibt es bleibt trotzdem eine Lüge. Fakt ist der Euro hat auf lange Sicht allen Mitgliedsländern geschadet und wird ein böses Ende nehmen. Deutschland und seine Bevölkerung hat überhaupt nicht vom Euro profitiert sondern nur die Exportunternehmen. Wer es nicht glaubt soll doch einfach mal die Situation des Durchschnittsbürgers in D vorher und nachher vergleichen und durchrechnen. Es war ein Produkt der Eliten für das der kleine Mann zahlen muß.


pivoine schreibt:
10.08.2011 12:13

Ich starre lieber mit der D-Mark in der Hand auf rauchende Trümmer als mit einem Euro in der Hand auf noch viel größere Trümmer.


JN schreibt:
10.08.2011 12:14

Es wird wohl nichts an einer Transferunion vorbei fuehren. Der Weg haette allerdings laengst beschritten werden muessen. Zu einer Transferunion gehoert aber eben nicht nur der Transfer was als das negative Element aus deutscher Sicht angenommen wird sonder ein einheitliches Steuer und Abgabensystem sowie eine zentrale Regierung in Europa welche nicht nur die Haushaltsdisziplin ueberprueft und dann vor den nationalen Regierungen in der Vergangenheit vor allem Deutschland einknickt sondern diese zentrale Regierung muesste den Haushalt fuehren. Ein Schritt, der sicherlich von keiner nationalen Regierung freudig begruesst werden wuerde aber letztendlich unausweichlich ist. De facto hat Griechenland diese Haushaltshoheit bereits aufgeben muessen. Irland und Portugal haengen mit dem Kopf in der Schlinge. Wir muessen den Schritt jetzt wagen bevor er Europa von den Maerkten aufdiktiert wird!


EuroYes schreibt:
10.08.2011 12:14

Endlich einmal ein Kommentar abseits von Mainstream und endlich einmal ein Kommentar, der von kritischer Weitsicht und nicht vom Hinterherhächeln nach Schlagzeilen bestimmt ist. Wohltuend aber selten bei N-Tv, endlich einmal nicht das RTL Niveau und endlich einmal ein Rezensent, der sich mit der Materie befasst hat. @Reinken - der EUR ist also verantwortlich fürLügen, Betrügen, Volk verdummen? Ich hatte bis heute angenommen, das das die Menschen sind, aber gut. Fazit: Endlich ein Lichtblick am dumpfen Medienhimmel, weiter so, danke, GUTER KOMMENTAR !


HB-Maennchen schreibt:
10.08.2011 12:15

Na klar. Jetzt melden sich wieder all die Frustrierten zu Wort, die aus ihrem Geldbeutel auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung schließen. Die miese Reallohnentwicklung in D hat NICHTS mit dem Euro zu tun. Was meinen diese Dauernörgler eigentlich, wie stark die Reallöhne gestiegen wären, wenn wir den Euro nicht eingeführt hätten? Die Mark hätte deutlich aufgewertet, die Exporterfolge wären bei weitem nicht so groß ausgefallen, die Arbeitslosigkeit wäre höher. Alle zufrieden? Denkt doch endlich mal ZU ENDE, bevor ihr euren Frust auf etwas kanalisiert, was faktisch NICHTS mit eurer Unzufriedenheit zu tun hat.


Hrubesch schreibt:
10.08.2011 12:16

Tja. Das Problem ist, dass beide Kommentare, der von Hanno Hall und der hier von Herrn Gänger, eine gewisse Plausibilität haben. Mit anderen Worten: Die Zukunft bleibt ungewiss. Wie schön.


rhaertl schreibt:
10.08.2011 12:16

Also ich bin baff über die Naivität eines Herrn Gänger. So jemand nennt sich Journalist. Dieser Herr sollte einmal einen VWL Kurs belegen. So naiv nein nein nein ich kann über solche Weltverbesserer nur den Kopf schütteln. Herr Gänger der Euro ist schon tot nur wird er noch künstlich am Leben gehalten, müssen Sie wissen. Es gibt kein Zurück mehr.


Steffen Amelung schreibt:
10.08.2011 12:18

Ich habe selten einen so unsachlichen und ausschließlich aus unbegründeten und unzutreffenden Behauptungen zusammengebastelten Kommentar auf einer Nachrichten-Seite gelesen. 1. Deutschland ist keineswegs Hauptprofiteur des Euro. Ein Beispiel: Die Ausfuhren Deutschlands in Drittländer haben seit Einführung des Euro deutlich stärker zugelegt als die Ausfuhren in die EU - trotz der damit verbundenen Wechselkursrisiken. 2. Kernschmelze des Finanzsystems: Wir stehen kurz davor, aber nur deshalb, WEIL der Euro von Beginn an eine Totgeburt war und aus rein ideologisch geprägten Motiven implementiert wurde. Es hätten zunächst umfassende Reformen in den Beitrittsstaaten sowie Angleichungen der jeweiligen Steuer- und Sozialsysteme durchgeführt werden müssen, bevor man über eine gemeinsame Währung hätte nachdenken können. Etc. pp. Lieber Herr Gänger, setzen 6. Liebes n-tv.de Team: Bitte etwas mehr Niveau und weniger plattes Gefasel, das liest man schon zu Hauf auf anderen Nachrichten-Seiten!


Lynx schreibt:
10.08.2011 12:18

Da muss ich mich doch fragen, wie Deutschland 50 Jahre lang mit der D-Mark überleben konnte und dabei noch ein Wirtschaftswunder entstanden ist... unfassbar, wie begrenzt mein Horizont doch scheinbar ist...


wil schreibt:
10.08.2011 12:19

Wer glaubt denn noch ernsthaft an den Endsieg des Euro? Wir habe verloren, schon als Kohl sich die Einheit mit dem Euro erkaufen mußte. Und jetzt wird solange weitergelogen bis nix mehr geht, und uns alles um die Ohren fliegt. Was sollen die Politiker und deren Schreiberlinge auch anderes machen....durchhalten bis zum Endsieg.


Micha schreibt:
10.08.2011 12:19

Man redet jetzt den Euro schön weil er kurz vor dem Untergang steht. Der Euro ist für uns ein Albtraum, nicht die D-Mark. Profitiert hat Deutschland vom Euro überhaupt nicht, dass ist eine Lüge, denn nur so will uns die Elite den Euro schmackhaft machen.Seit der Euroeinführung hat Deutschland nur Verluste gemacht. Warum müssen wir immer an andere Länder denken ob es z.B. Griechenland gut geht oder Portugal, wenn wir die D-Mark wieder einführen möchten? Wir müssen wieder national denken. Ich möchte ein Deutscher sein und kein Europäer der auch noch für z.B. griechische Rentner einzahlen muss. Weg mit dem Euro und das aber ganz schnell.


luzo schreibt:
10.08.2011 12:19

Kann ja sein, dass die Euro-Einführung ein Fehler war. Aber two wrongs dont make it right, wie der Franzose sagt. Also lieber den Euro stabil machen - ja, das kostet Geld, aber es ist gut für uns - als zu träumen, man könne sich zurück ins selige 20. Jahrhundert beamen, als es noch Yps-Hefte gab und Mutti um eins das Essen auf dem Tisch hatte.


pl schreibt:
10.08.2011 12:19

Deutschland profitiert? Was heisst denn das? Wer profitiert? Deutschland hat 80 Mio. Einwohner. Die meisten davon profitieren eben überhaupt nicht von der völlig einseitigen Exportausrichtung des Landes, denn um Exportweltmeister zu werden, wurden auch massiv die Löhne gedrückt. Die Entwicklung der Lohnquote und der realen Einkommen spricht doch Bände!


Oliver schreibt:
10.08.2011 12:20

Wohl nicht die D-Mark wird zurueckkehren, Banken werden dennoch kollabieren, Boersen werden dennoch crashen, all das, was Herr Gaenger in seinem Artikel beschreibt wird passieren - die Eurozone wie wir sie heute kennen, haengt am Tropf, wird in Zukunft nicht mehr sein. Unsere entscheidungs- und konfliktscheue Politik erkauft sich teuer Zeit, die sie leider nicht nutzt, um nachhaltige Loesungen zu erarbeiten. Wir werden sehen...


Torsten schreibt:
10.08.2011 12:21

Was man uns hier verkaufen will mag ja sein. Nur- ich glaube einzig und allein der Statistik, die ich selbst gefälscht habe. Das einzig Richtige und Tatsache ist, dass unabhängig von Rang und Namen, wir alle sterben müssen-auch der Kaiser von China musste es. Tatsache ist jedenfalls, dass der angebliche Boom nicht bei der Bevölkerung angekommen ist, sondern nur bei einigen Wenigen. Wir werden das erleben, was z.Z. in England und Israel passiert, wenn sich die Schere immer weiter öffnet. Die Gesellschaft polarisiert immer mehr. Dann Gnade uns Gott. Ändert daher umgehend die Rahmenbedingungen und führt endlich die Vermögenssteuer ein sowie z.B. die Luxussteuer, so wie sie z.B. in Dänemark gibt. Es braut sich Unheilvolles zusammen. Ich bekomme langsam aber sicher Angst in dieser Republik, in der das Kapital regiert. Macht z.B. auch solchen Konsorten wie Maschmeier endlich einen Prozess wegen Betruges.


M. Hess schreibt:
10.08.2011 12:21

Ich finde die Katastrophenwarnungen für den Fall einer Abkehr vom Euro ein wenig übertrieben. Vor der Euro-Einführung brannte der Süden Europas auch nicht und Deutschland war auch nicht laufend mit Spekulationsblasen konfrontiert. Es stimmt sicher, dass Deutschland Vorteile durch den Euro hat. Doch man sollte auch mal den Preis sehen, der dafür gezahlt werden muss. Es wird nicht nur für seine eigenen Sünden, sondern auch für jene seiner Nachbarn mit zahlen müssen. Ob das die Vorteile aufwiegt, bezweifle ich. Die Unterschiede in den beteiligten Ländern sind nun mal zu groß. Ins Besondere in wirtschaftlicher Hinsicht. Es hat schließlich einen Grund, warum die Bürger einiger Länder, wie im Artikel angedroht, ihre alten Währungen nicht wieder haben wollen. Ich fände eine offene Diskussion, bei der alle Vorteile und Nachteile ehrlich aufgezählt werden weit sinnvoller, als das Denkverbot in Sachen Euroaustritt. Und wer weiß, vielleicht wären die Deutschen ja sogar am Ende begeistert bereit in einen Staatenfinanzausgleich einzuzahlen, wenn ihnen endlich mal jemand die Vorteile konkret aufzeigen könnte.


Chris schreibt:
10.08.2011 12:21

Ich kann die Argumentation in diesem Artikel überhaupt nicht nachvollziehen ! Würden z.B. Drachmen oder Lira an Wert verlieren, wird für uns ein Urlaub in diesen Ländern wieder attraktiv - es wird wieder Geld ins Lanf gespült ! Ebenso werden Produkte aus diesen Ländern billiger also wird mehr exportiert. Das hat doch früher auch so funktioniert ! Was mit dem EURO abgeht ist doch nichts weiter als Eurosozialismus - der Staat bestimmt wo es langgeht - und die Bürger zahlen. Das hatten wir doch schon mal ?!


D-Mark komm wieder ! schreibt:
10.08.2011 12:22

Also diese ewiger versuch der volksverdummung ist mir echt lästig, in Tv, zeitung und internet wird wie blöd für den euro geworben und wie schlecht geht es deutschland mit der d-mark. in wirklichkeit könnte man auch die d-mark auf einen sehr günstigen wechselkurs runterwerten. einfach d-mark drucken und milliarden von griechischen anleihen kaufen, oder einfach an guten kunden wie china oder usa verschenken. Was anderes wird zur zeit auch nicht gemacht, nur verschenken es die griechen oder italiener für uns und wir müssen schauen, dass wir für weiteres geld nachschub erarbeiten.


Siegmar Unger schreibt:
10.08.2011 12:22

Der Euro hat Europa destabilisiert. Die Mechanismen der nationalen Zins- u. Währungspolitik wurden mit Einführung der gemeinsamen Währung außer Kraft gesetzt. Die Verschiedenheiten des Wirtschaftens der einzelnen europäischen Mitgliedstaaten, kann man nicht mit einer gemeinsamen Währung ausgleichen. Ein fataler Irrtum der Politik war und ist, dass man glaubte und immer noch glaubt, mit der Gleichmacherei der Währung einen guten und richtigen Schritt gemacht zu haben. Das Gegenteil ist der Fall: Zur Stabilisierung von Europa müssen wir wieder die Nationalwährungen einführen! Der Euro war eine Fehlgeburt und muss zu Grabe getragen werden. Wohl dem der Verstand hat und das versteht! Mit bestem Gruß Siegmar Unger 97631 Bad Königshofen Bürgerrechtler und Bürgerschutz im Auftrag des deutschen Volkes der Bundesrepublik Deutschland


Mntg schreibt:
10.08.2011 12:24

Der EUR war der Kompromiss von Helmut Kohl an die Franzosen zur französischen Zustimmung zur Wiedervereinigung Deutschlands. Den Franzosen war die Stärke der D-Mark ein Dorn im Auge und durch die gemeinsame Währung sollte die Wirtschaftskraft der damaligen BRD geschwächt werden und sich der französischen annahmern. Wir erinnern uns noch an die Männerfreundschaft zwischen Kohl und Mitterrand?


Pleitegeier schreibt:
10.08.2011 12:24

Das System zum Funktionieren bringen - genau hierzu hat doch niemand eine realistisch umsetzbare Lösung parat. Solange es keine einheitliche europäische Wirtschafts- und Fiskalpolitik gibt, solange kann und wird das System Euro nicht funktionieren. Es gibt allerdings in keinem europäischen Land die Bereitschaft, diese Kompetenzen an Brüssel abzutreten oder sogar von den Vereinigten Staaten von Europa zu träumen. Das Gegenteil ist der Fall siehe Belgien, siehe Bayern...


Herr S schreibt:
10.08.2011 12:25

@HB-Maennchen Sie haben unrecht, die Exporterfolge wären noch bei weitem Höher ausgefallen gerade in Übersee und dies hätte 10T Arebitsplätze geschafft. Aber die bundesregierung hilft ja immer anderen. Wir haben es ja! Wir sind überall! Eurorettung Girechenland kostet Geld, Afganistan kostet Geld, Atomausstieg noch viel mehr! Im Ausland werden wir belächelt und veralbert für diese Wendehalspolitik! Lese Sie doch mal auslänische Presse. Asien , Amerika selbst Nachbarn aus Europa fragen sich was wir hier treiben ! Seltsam das die Bundes reg. das ignoriert!


wil schreibt:
10.08.2011 12:26

Wer glaubt denn noch ernsthaft an den Endsieg des Euro? Wir habe verloren, schon als Kohl sich die Einheit mit dem Euro erkaufen mußte. Und jetzt wird solange weitergelogen bis nix mehr geht, und uns alles um die Ohren fliegt. Was sollen die Politiker und deren Schreiberlinge auch anderes machen....durchhalten bis zum Endsieg.


Andreas schreibt:
10.08.2011 12:26

Ja, sicher, wäre jetzt eine Rückkehr zur D-Mark kaum mehr möglich; man hätte damals aber vielleicht nicht mit machen sollen, wie England und andere EU-Mitglieder, denn wenn man starke Währungen mit schwachen mischt, kann nur ein Mittel heraus kommen; nach der Einführung ist der Wechselskurs des EUR erst einmal stark gefallen im Gegensatz zur D-Mark; ausserdem kann es auf keinen Fall sein, dass wir uns permament mit Millardenhilfen an andere Staaten beteiligen müssen, das wäre ohne EUR sicher weniger der Fall. man stülpt quasi eine Gemeinschaftswährung über viele Länder, eine einheitliche Führung in vielen Dingen ist aber nicht möglich, dass kann nicht dauerhaft funktionieren;


Hr. S schreibt:
10.08.2011 12:27

So einen Zusammengedachten Mix an Horrormeldungen haben wir lange nicht lesen müssen. Machen wir ruhig weiter wie bisher und der Euro wird den Deutschen noch zum Groschengrab. Hätten wir die Mark behalten, gäbe es in unserem Land diese Sorgen nicht.... Aber die Bundesreg. hat nicht das Rückrad die Mark durchzusetzten. Wir müssen ja allen helfen. Wann helfen wir uns ?! Bald können wir es nicht mehr !!!


JMW schreibt:
10.08.2011 12:27

An die Kommentatoren, welche sich hier über den Artikel und den Euro echauffieren: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Tastatur in Ruhe lassen...


JN schreibt:
10.08.2011 12:27

@Steffen Amelung: Sie schreiben: 1. Deutschland ist keineswegs Hauptprofiteur des Euro. Ein Beispiel: Die Ausfuhren Deutschlands in Drittländer haben seit Einführung des Euro deutlich stärker zugelegt als die Ausfuhren in die EU - trotz der damit verbundenen Wechselkursrisiken. und meinen damit einen Hinweis gefunden zu haben, dass Deutschland nicht vom Euro profitiert. Herzlichen Glueckwunsch: Sie haben mit dieser Aussage aufgezeigt, dass Deutschlands Export eben doch vom Euro profitiert hat! Unsere Ausfuhren in die EWG werden natuerlich nicht guenstiger aber eben ausserhalb der EWG. Darum geht es und nicht um Wechselkursrisiken!


Marc J. schreibt:
10.08.2011 12:30

Hoppla, da scheint wohl Herr Gänger in einem Utopia zu wohnen und nicht aus dem Fenster zu schauen. Das Euro-Thema ist viel zu komplex, als dass man es mit ein paar Zeilen abhandeln könnte, sollte aber eigentlich jeder Journalist wissen bevor er einen Kommentar veröffentlicht. Ob es mit oder ohne Euro weitergeht und wie ein solches Szenario aussehen könnte wird nicht zu beantworten sein. Da unsere Politiker eh das sinnvolle Handeln eingestellt haben und die anderen Volksvertreter auch keine konkreten Pläne haben, wird es früher oder später eh zu einem großen Kollaps kommen müssen. Zur Zeit erleben wir nur die Vorwehen, mit den USA, Griechenland, usw. Die Rückkehr zur D-Mark wird die Probleme der neuen Finanzmisere aber bestimmt auch nicht lösen, dafür ist es wohl leider zu spät ...


Tankstellenwart schreibt:
10.08.2011 12:31

...ist ja klasse, dass wir als Exportnation doch so waaaaahnsinnig vom Euro profitieren... aber wie schwachsinnig ist es denn, wenn man seinen Käufern vorher erst das Geld in die Hand drücken muss, mit denen sie nachher dann die Güter von mir kaufen?!!! Wir sind ein Exportsystem, das auf Pump anderer Länder setzt, die unsere Waren importieren... diesen Pump dürfen wir jetzt selbst teuer bezahlen... klasse Handel, was?! Und diese Kaufkraftlüge des Euros müssen Sie doch irgendwann einmal eingestehen?! Die Pizza an der Ecke hat von heute auf morgen 4 DM und dann 4 Euro gekostet... der kleine Mann hat das sofort in vielen Dingen des alltäglichen Lebens gespürt! Klar, WIR sind Europrofiteure, wenn wir mit WIR das Großkapital meinen!!! Armseeliger Artikel!!!


Christiano schreibt:
10.08.2011 12:31

Was hier in diesem Artikel an Schreckensszenarien heraufbeschworen werden, liest sich schon fast amüsant. Da bleiben wir einfach beim Euro und stützen als Zahlmeister den Großteil der anderen Länder in der Währungsunion bis in alle Ewigkeiten oder alle Länder gleich arm sind. Wie schon einige Kommentatoren richtig bemerkten, der Euro als Vorteil für den Export kommt beim normalen Arbeitnehmer nicht an und wird es auch nie. Die Inflationsrate mag aktuell gering sein, trotzdem hat die Einführung des Euros eine durchschnittliche Preissteigerung von 33 bei den wesentlichen Gütern verursacht und das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Geht es so weiter, wird vielleicht irgendwann die volksseele explodieren sieht aktuell England. Das Geld fließt ab in andere Länder und bei uns wird der Sozialstaat immer weiter abgebaut und die Straßen werden immer maroder. Wer soll dafür noch Verständnis haben?? Diese Transferunion muss ein Ende haben.


M.Meier schreibt:
10.08.2011 12:31

Wer glaubt, Deutschland könne sich mit der D-Mark vor dem globalen Finanzkollaps retten irrt. Deutschland ist Exportweltmeister und sollte daran interessiert sein, dass seine Märkte im Ausland nicht kollabieren. So viel wie die Griechen, Portugiesen, Iren und Italiener zusammen werden die Deutschen Verbraucher nie ausgeben. Mir wolle hald spare!


r.jonasson schreibt:
10.08.2011 12:33

Wer immer noch die alberne Gebetsmühle von der Erfolgsgeschichte des Euro dreht, ist entweder ein politischer Ignorant oder ein übler Demagoge, der den Bürgern gegen deren Willen etwas aufzwingen will, was nun mal leider nicht funktioniert. Und die mangelnde volkswirtschaftliche Qualität der Aussage Deutschland ist der größte Profiteur vom Euro dürfte ja wohl inzwischen auch belegt sein: Was nützt der schönste Export-Erfolg den wir übrigens auch schon vor dem Euro hatten, wenn dieser eins zu eins vom Steuerzahler bezahlt werden darf? Muss ich als Steuerzahler in die Hände klatschen, weil BMW und Mercedes lauter schwachsinnige SUVs an griechische Steuerhinterzieher verkaufen und Mutti Merkel mir dann die Rechnung schickt? Diese heilige Kuh muss endlich geschlachtet werden - Schluss mit dem Irrsinn! Jeder Erstklässler kann an drei Fingern abzählen, dass der ganze Rettungs-Quatsch spätestens mit Spanien und/oder Italien endet, denn dann wird es schlicht nicht mehr gehen - so einfach ist das.


Komantsche schreibt:
10.08.2011 12:33

Deutschland hat am meisten vom Euro profitiert - und in Konstanz und Basel kaufen Schweizer mit dicken Frankenbündeln die Läden leer. Wir lassen uns nicht mehr für dumm verkaufen, Herr Gänger! Das ist ja fast Aktuelle Kamera hier, oder noch schlimmer, Kampf bis zur letzten Eurone, oder: Eine Lüge muß nur groß genug sein, und sie muß nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie auch geglaubt


PeterM schreibt:
10.08.2011 12:35

Guter Beitrag! Leider reicht das Hirn vieler nicht aus umd das zu verstehen! Leute die mit 7 Euro nicht zufrieden sind, sollten lieber etwas für ihre Bildung tun, als über den Euro schimpfen! Gilt sicher nicht für diejenigen die unverschuldet nicht mehr arbeiten können


El Tacho schreibt:
10.08.2011 12:35

Der weltweite Finanzmarkt besteht nur aus Lug & Betrug und kann sich nur halten weil sich genau diese Lügner und Betrüger gegenseitig die Stange halten und mit hochtrabendem Gelaber immer wieder die Wichtigkeit Ihrer selbst darstellen. Im Grunde müsste man sich einen kompletten Crash dieser Märkte ja wünschen, denn dann würden wieder die Leute Geld in der Tasche haben die auch wirklich arbeiten und nicht die die mit Zahlen jonglieren.....


pk schreibt:
10.08.2011 12:38

Ich kann diese Lüge vom Profitieren langsam nicht mehr hören. Otto Normalverbraucher profitiert vom Euro in keinster Weise - er hat es nie und wird es nie. Trotzdem muss man realistisch bleiben: Unsere Politiker sind ander als der Rest des Volkes völlig verblendet von der Idee der vereinigten Staaten von Europa und werden von diesem Schwachsinn auch erst ablassen, wenn das Kartenhaus zusammenbricht. Folglich wird die EZB solange Staatsanleihen kaufen, bis die Inflation den Euro auffrisst. Dann wird man vermutlich aufwachen und eine neue Mark im Tauschverhältnis 1:100000000000 oder so einführen. Oder man wird nicht aufwachen und einen neuen Euro im Tauschverhältnis 1:100000000000 einführen.


Max schreibt:
10.08.2011 12:38

EUROAUSTRITT NÜTZT DEUTSCHLAND!! Diejenigen, die behaupten Deutschland profitiere vom Euro, sagen die UNWAHRHEIT!!! Euro Austritt und der Export Im Zuge der Kreditprogramme für Griechenland hat die deutsche Wirtschaft, genauer die deutsche Industire eine Anzeigenkampagne pro Euro geschaltet. Denn vor allem der Exportwirtschaft nützt der Euro bei unserem nun eher niedrigen Lohnniveau sehr. Allerdings halten manche dagegen, dass die Einbrüche im Export bei einem Euro Ausstieg nur kurzfristig wären und durch eine gesteigerte Nachfrage im Inland Binnennachfrage zum Großteil ausgeglichen wären. Zudem ist die große Exportabhängigkeit auch ein Risiko. Denn so hängt die deutsche Wirtschaft besonders von der weltweiten Lage ab. Weiter dürfte die neue deutsche Währung nach einem Euro Austritt auch deutlich höher bewertet werden, wodurch Importe günstiger werden. Dadurch steigt der Lebensstandard und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Bitte hier weiter lesen: http://www.finanzen-weblog.de/geldanlage/euro-austritt-deutschland-nuetzt-euro-ausstieg.html


dienstreisender schreibt:
10.08.2011 12:38

Wer hat uns eigentlich diese Gemeinschaftswährung eingeführt, ohne uns zu fragen? Wir sollten unsere Währung loswerden, weil die lieben Nachbarn diese nicht wollten! Daher auch die grenzenlose Angst, vor einer diesbezüglichen Volksabstimmung. Lachhaft: der Teuro soll für die Exportnation Deutschland ein Segen sein. Wiese redet Herr Gänger, der Teuro-Verfechter überhaupt von Nation? Die Antwort gibt er selbst: Die gegenwärtige Krise zeigt, dass das System der Gemeinschaftswährung so nicht funktioniert. Nun soll das System endlich zum Funktionieren gebracht werden. Das kostet zwar viel Geld, Schweiß und Tränen. Natürlich die Deutschen, wen sonst ???!!! Von denen, die es verbockt haben, zu verlangen, es selbst hinzubekommen, ist unrealistisch. Was die in fast zehn Jahren nicht geschafft haben, schaffen sie jetzt erst recht nicht.


JMW schreibt:
10.08.2011 12:38

An wil 12:26 Uhr: Was schreiben Sie hier vom Endsieg?! Solch einen Sprachgebrauch sollte die Redaktion NICHT veröffentlichen! Der Endsieg ist eine Vokabel aus dem dritten Reich und gehört nicht in einen Kommentar des 21. Jahrhunderts.


Ickzorn schreibt:
10.08.2011 12:39

Wenn der € witer bestehen möchte, muss ein zentralisiertes Überwachungsorgan her. Europa brauch eine zentralisierte Regierung !!! Sonst wird es niemals funktionieren !


morty schreibt:
10.08.2011 12:43

Ja, wir warten also geduldig ab bis alle EU-Kollegen rundum die EU-Hilfen bekommen haben und wenn DE am Ende Hilfe benötigt ist nichts mehr da. Und ob DE von der EU am meisten profitiert hat, wage ich mal arg zu bezweifeln. Da muss man nur mal Exportleistung und Netto-EU-Zahlungen in Relation bringen und ach ja: nicht Umsatz mit Erlös verwechseln, wie das so gerne getan wird. Export und Import gabs vor dem Euro auch. Der Schlusssatz ist auch toll: Das kostet viel Geld... Das mag sein, aber man muss sich so langsam darüber klar werden: Deutschland kann nicht alle anderen mit durchziehen! Die Trümmer kommen so oder so.


Steffen schreibt:
10.08.2011 12:45

Nicht Deutschland und die starken Euro-Länder müssen die Währungsunion verlassen, sondern die Länder vorallem in Südeuropa die die Kriterien nicht bzw. nicht mehr erfüllen und die Ihre Schulden aus eigener Karft nicht mehr bedienen können. Der EURO verbindet Länder miteinander die wirtschaftlich nicht zusammen passen, da die einzelnden Wirtschaftsleitungen zu unterschiedlich sind, das lernt schon jeder Volkswirtschaftler, das die Währung und Wirtschaftsleistung eines jeden Landes zusammengehören. Der EURO war uns ist eine reine politische Entscheidung gewesen. End.


Ralf Nöhmer schreibt:
10.08.2011 12:46

Der Fehler wurde schon viel früher gemacht: Den Euro hätte man gar nicht erst einführen dürfen!


J.W. schreibt:
10.08.2011 12:46

Barroso deutete doch an, wohin der Weg geht. 400 Mrd. Euro Rettungsschirm reichen nicht. Frankreich beginnt zu wackeln. Nächste Ausbaustufe Rettungsschirm ca. 2500 Mrd. Euro, wofür überwiegend Deutschland geradestehen müsste. Die deutsche Staatsverschuldung würde um 40 Prozentpunkt nach oben schnellen, in griechische und italienische Dimensionen. DAS würde zum Kollaps führen, nicht die Rückkehr zur D-Mark. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


troll schreibt:
10.08.2011 12:47

Was soll ich von einer Demokratie halten, in der mir der Euro ohne jede Abstimmung aufgedrückt wurde? Grund war die Einbindung Deutschlands in Europa als Voraussetzung der Einheit. Von Anfang an war der Zahlmeister festgelegt, denn schon zu DM-Zeiten war Deutschland Exportweltmeister und die führende Wirtschaftsnation. Ich fordere: Raus aus dem Euro, sofort!


Claus Lehmann schreibt:
10.08.2011 12:47

Die Frage ist doch : Wer oder was kann den EURO überhaupt retten ? Deutschland und Frankreich ? 2 Länder mit 2.000 Milliarden Schulden und zusammenbrechenden sozialen Strukturen ? Vielleicht regnet es ja EURO.....


cawa schreibt:
10.08.2011 12:49

gäbe es die starke dm noch wären wir nicht DIE exportnation und könnten nicht in einem gewissen wohlstand leben. gejammert wird viel in deutschland und das hat tradition. was hätten wir denn von eine zu starken währung ? da müssen wir aktuell nur in die schweiz schauen. diese probleme hätten wir in gleichem umfang wenn wir noch die gute alt DM hätten


Ali Kirimbai schreibt:
10.08.2011 12:50

So ein Bullshit, seid dem doofen euro ist alles teuerer geworden, alle anderen Aussagen sind reiner Mist. Von einem auf den anderen Tag gab es bei der euro Umstellung 50 weniger Gehalt, aber die Preise sind gleich geblieben. Zur DM Zeit hat uns unsere Küche so gut wie nie gesehen, drei mal essen gehen im Restaurant war Standard. Jetzt sind wir froh wenn wir einmal essen gehen können, nicht am Tag, die Woche. Für die euro Umstellung hätte es eine Volksbefragung geben müßen, ich hätte mit einem klarem N-E-I-N gestimmt. Respekt vor England, die haben es richtig gemacht und sich gedacht euro gegen unser gutes Pfund, nein danke, behaltet mal den euro Dreck für euch. Die gute DM wieder einführen, das kann man machen, aber es ist wie mit einer zerbrochenen Vase, die kann man auch wieder zusammen kleben, aber die Bruchstellen bleiben.


Herr P. aus München schreibt:
10.08.2011 12:51

Ich lese hier recht viele emotionale Kommentare, das heißt, es ist ein Thema, was viele Menschen enorm bewegt. Leute, der Markt wird es richten:- Langsam dämmert es vielen Politikern, dass auf Pump finanziertes Wachstum größer sein muss, als die dazugehörige Kreditaufnahme was es in den letzten 30 Jahren nicht war... Irgendwann wird es auch Deutschland treffen, welches im übrigen seit Jahren das Euro-Kriterium Staatsschulden nicht mehr als 60 des BIP erfolgreich reißt. Der Wähler in Deutschland wird einen dauerhaften Einstieg in eine europäische Transferunion nicht gutheißen, denn das bedeutet hierzulande deutliche Kürzung der Ausgaben oder deutliche Steuererhöhungen... Der Euro wird zerfallen, das ist nur eine Frage der Zeit. Ob wir damit wirklich schlechter fahren, weiß ich nicht. Eine starke DM hat uns ja auch nicht davon abgehalten, zu DM-Zeiten Exportweltmeister zu sein. Importe werden preiswerter, unsere Euroschulden können wir mit einer starken DM besser bedienen... Wie ein anderer Kommentator hier schon sagte: Eine Lüge die der Politiker wird nicht dadurch zur Wahrheit, indem man sie nur häufig genug wiederholt...


W.T. schreibt:
10.08.2011 12:54

Ach so beim Euro ist die Inflation geringer? Das ich nicht lachen kann, mit Einführung des Euro wurde der eigene Lohn halbiert ,und die Preise einfach in Euro gleich D-Mark ausgepreist.Z.B- der liter Benzin kostete 2001 noch 1,02 D-Mark heute kostet er 1.55€ das entsprechen 3,10 D-Mark .Also in 10 Jahren 200 teuerer.Macht im Jahr 20 Inflation !!!Nutella kostet 2001 1,69 D-Mark und heute 1,99 € =3,98 D-Mark sind auch nur 150 teuerer. Und die Löhne sind fast die gleichen wie 2001 max.Steigerung in 10 Jahren 20. Also nichts wie weg mit dem Euro.!!


H. Schneider schreibt:
10.08.2011 12:56

Historisch gesehen sind bisher alle Staatengebilde aus verschiedenen Ethnien und Sprachen wieder zerbrochen. Die Gründe dafür sind so offensichtlich, dass sie auch in die Resthirne von Europa-Träumern passen sollten. Der Euro als wirtschaftliche Facette dieses Zusammenschlusses ist genauso entbehrlich. Wir waren auch mit einer starken D-Mark schon Exportweltmeister und die Kosten der europäischen Transferunion sind schmerzhafter als ein paar Prozentpunkte hinter dem Komma mehr an Inflation.


JnrK schreibt:
10.08.2011 12:56

Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen ? Diese maßlose Selbstüberschätzung hat im letzten Jahrhundert nicht funktioniert und wird auch jetzt nicht funktionieren. Wir können den Euro nicht retten. Mit der DM wäre auch dem blindesten aufgefallen, wo die Wirtschaft weltweit im letzten Jahrzehnt abgestürzt ist. Export bedeutet, dass andere Länder unsere Waren kaufen, mit Geld das sie nicht haben. Unsere Überschüsse ruinieren andere Länder. Die wir nun wiederum retten sollen ? Vom Export profitieren die großen Unternehmen, aber nicht der normale Arbeitnehmer. Die Miesere müssen aber wieder wir Normalos ausbaden und nicht die Profiteure.


Sven W. schreibt:
10.08.2011 12:57

Seit der Einführung des Euro habe ich persönlich NUR Verluste erlitten. Zu D-Mark Zeiten hatten wir wesentlich mehr Geld über, lebten besser und konnten sogar etwas sparen. Im Teurozeitalter ist dies nicht mehr möglich, obwohl wir 2 volle Stellen bekleiden. Traurig.


Verdrusster schreibt:
10.08.2011 12:59

wer weiss überhaupt was zu tun ist? politiker? notenbanken? wirtschaftswissenschaftler? ich als normaler bürger der mit sich gegenseitig wiedersprechenden infos zugemüllt werde verstehe eh nix mehr. nur eins, deutschland kann nicht die ganze eu retten und garantien auch noch für italien & spanien geben. das können wir nicht bezahlen. würde ich meinen job so ausführen wie die riegen da oben, ich würde gefeuert. gruß von der angepissten basis.


Matthias Kruschel schreibt:
10.08.2011 12:59

Dieser Artikel ist unerträglich. So etwas Oberflächliches und wenig Substanzielles gehört nicht in die Medienlandschaft. Ich verstehe nicht, warum Politik und Medien nicht in der Lage sind die Volksstimmung einzufangen und wenigstens anzuerkennen. Das Volk ist wesentlich objektiver, als in solchen Artikeln suggeriert wird. Zudem muss niemand Volkswirtschaft studiert haben, um zu erkennen, dass der Euro nicht unser Heil, sonder unser Untergang ist.


anorisma schreibt:
10.08.2011 12:59

Lieber Crisu. n-tv macht mich mal hü und mal hott, sondern beleuchtet Probleme von mehr als einer Seite. Sowas nennt sich seriöser Journalismus. Wenn Sie es lieber haben, dass eine Zeitung Ihnen eine Meinung vorgibt, und Sie sich keine Arbeit mehr machen müssen, wären sie warscheinlich im Forum der Bild Zeitung besser aufgehoben!


Charly schreibt:
10.08.2011 12:59

Nee es ist genau andersherum. Wir erleben Schrecken ohne Ende. Die Wiedereinführung der DM wäre ein Ende mit Schrecken. Alternativlose Bankenrettung und wir sind die Hauptprofiteure des € sind von Frau Merkel`s Weisheiten um das Volk zu täuschen!


zorni schreibt:
10.08.2011 13:00

So ganz falsch ist der Inhalt des Artikels nicht und mit einer Rückkehr zur D-Mark gäbe es riesige Verwerfungen, die wirklich kaum abscätzbar sind. Allerdings ist es sicher auch verkehrt den Schuldenländern über eine Transferunion das Geld zum Kauf unserer Waren zu geben. Profitiert haben vor allem die großen Exporrtunternehmen, von wo ein großer Teil der Gewinne in die Taschen ausländischer Investoren geflossen ist und beim kleinen Mann eher recht wenig ankam. Die Preise insbesondere für Artikel bis 3 Euro sind oft stark angehoben wurden und haben das Leben deutlich verteuert. Ein Lösungsansatz kann daher nur der Verzicht auf weitere Staatsschulden in allen Ländern sein, was wiederum das Wachstum abwürgt. Das haben jetzt auch die Wertpapierhändler geschnallt und daher erfolgte der kürzliche Kursrückgang. Da ich jedoch nicht glaube, das es den Regierungen gelingt die Schulden einzudämmen, werden wir sowieso in nicht allzulanger Zeit auf den Trümmern stehen. Ob man dabei DM oder Euro in der Hand hat, wird keinen Unterschied machen. Wohl dem der dann Sachwerte und Edelmetalle sein eigen nennt.


cnes schreibt:
10.08.2011 13:03

Ich hab selten so einen Blödsinn gelesen. Der Autor ist fachlich schlicht nicht geeignet die Umstände beurteilen zu können. Dazu muss man wissen: Ja, Deutschland hat in der Vergangenheit vom Euro profitiert, aber gegenwärtig werden diese Vorteile wieder ausgeglichen. Die Bondzinsen liegen 0,5 höher als notwendig. Das ist allein der Eurokrise geschuldet. Wir bezahlen also gegenwärtig schon!!! Bei einem Griechen usw. Default muss EZB und Bundesbank rekapitalisiert werden. Das heißt es fließt ECHTES Geld aus dem Bundeshaushalt ab. Selbst viele Ökonomen sind sich der Tragweite eines Defaults nicht bewusst und verweisen auf den ca. 27 Anteil am Grundkapital der EZB der bei einer Rekapitalisierung durch Deutschland aufzubringen wäre. Das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Was passierten denn, wenn man die Spanier auffordert 10 Mrd. oder mehr aus ihrem Haushalt an die EZB zu überweisen? Die werden darauf verweisen, daß sie das Geld schlicht nicht haben! Die beschriebenen 27 wären schnell Makulatur! Man stelle sich mal vor, Deutschland müsse 50 Mrd. aus dem laufenden Haushalt sofort zur Verfügung stellen! Wer interessiert sich denn für andere Länder, wenn Deutschland aus Selbstschutz die DM wieder einführt? Übrigens: Die wohlhabenden Griechen haben ihre Euros bereits in Sicherheit gebracht! In den anderen Krisenländern wird es nicht ander aussehen! Bei einem Bankenrun stehen dann viele Leute auf der Straße, um ihre kleinen Ersparnisse in Sicherheit zu bringen. Das wird die Banken nicht sehr hart treffen und wenn es soweit ist, ist es mit der Währung ohnehin zu spät. Lieber Autor: Deutschland war auch schon vor der Euroeinführung ein großes Exportland! Ging es uns mit der DM schlecht? Hatten wir unter großen Spekulationsblasen zu leiden? NEIN! Im Gegenteil zu Beginn der EUR Einführung ist viel Kapital in die renditestärkeren Südländer abgeflossen, was zu enormem Druck auf dem Arbeitsmarkt geführt hat. Erst jetzt wo das Kapital Sicherheit sucht ist es wieder nach Deutschland geflossen. Wie hat sich der Autor auf diesen Artikel vorbereitet? Ökonomie für Dummies zu lesen ist nicht genug? Mein Fazit: Das ist einfach nur peinlich!


Alex C. schreibt:
10.08.2011 13:03

@ Jan Gänger den Schrott habe ich zu Zeiten des EWS auch lesen müssen. Gibts den noch? Was hälst Du davon, wir beide machen jetzt mal eine Einkommensgemeinschaft und werfen unser beider Einkommen in einen Topf und teilen es nachher. Na haste Lust - was ich verdiene schreibe ich allerdings erst nachher rein... Wir leben in einer Umverteilungs- und Transfergemeinschaft. Viel spaß wünsche ich allen. Merk Dir eins: es war schon immer besser eine stabile eigene Währung zu haben. Die Währung spiegelt den Gesundheitszustand einer Volkswirtschaft wieder.


D-Mark schreibt:
10.08.2011 13:04

Sehr schöner Artikel, Fakten Fakten Fakten....und wo bitte sind die Fakten über die Menschen in Deutschland die vom EU nicht profitieren...die Armen Menschen? Die D-Mark würde solchen Menschen auch nicht mehr helfen können, aber FAKT ist und bleibt der EURO ist ein Instrument der Politiker und der REICHEN Leute um die ARMEN und den nicht mehr vorhandenen Mittelschicht noch mehr in die Knie zu zwingen.


Autobahner schreibt:
10.08.2011 13:07

...Deutschland der größte Profiteur des Euro... Hört endlich auf, so einen Mist zu schreiben. Eure EURO-Märchen glaubt Euch kein Mensch mehr ! Die D-Mark muss wieder her und zwar so schnell wie möglich. Auch wenn dann Ackermann, Merkel und n-tv ganz schön doof aus der Wäsche gucken werden.


mamamia schreibt:
10.08.2011 13:07

Die Frage ist nur: wollen wir EU wie ein Land haben und damit wir in der Zukunft als ein starkes Land in der Welt agieren? das ist eine politische Entscheidung für nächste 100 Jahre. Wenn ja, dann müssen die reiche EU-Lände für die arme EU-Lände zahlen und Reichtum mit den teilen. Wenn nein, dann müssen wir riskieren, dass wir vielleicht gegen viele große Mächte, USA,China, Russland, in der Zukunft nur schwach bleiben können. Allerdings, Machtgier ist auch nur für die Politiker interressant. Brauchen wir wirklich ein USE United States of Europe?


Währungswechsel schreibt:
10.08.2011 13:08

Die Horrorszenarien im Falle einer Wiedereinführung der D-Mark klingen schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Immerhin hat die D-Mark jahrzentelang gut funktioniert. Was man vom Euro nun wirklich nicht behaupten kann. Dessen Konstruktionsschwächen wurden schon vor seiner Einführung kritisiert. Und ich muss nach den Erfahrungen der letzten Jahre Ignorieren der 60 Prozent Verschuldungsgrenze und der 3 Prozent Neuverschuldungsgrenze schon stark bezweifeln, dass es gelingen könnte, diese Konstruktionsschwächen effektiv zu beseitigen ohne andere Euroländer zu kolonialisieren. Letztlich wird die Verkleinerung des Euroraums oder der Austritt aus demselben wohl billiger als die vollständige Haftung für die Schulden der anderen.


Leo Munich schreibt:
10.08.2011 13:11

Ja klar. Ohne die heilige Kuh Euro wird die Welt still stehen. Wie hat man eigentlich vorher bezahlt? Mit Muscheln? Wie war das mit Made in Germany? Ich weis nicht was Sie verdienen. Ich verdiene knapp die Hälfte von dem was ich zu DM Zeiten verdiente. Aber den leeren Geldbeutel schein ich ja auch nur zu fühlen wie die von mir und anderen sich selbst eingebildete und gefühlte Inflation. Wenn der Fortschritt des Euro nur volle Gehälter bei den wenigen Profiteuren und Minderbezahlte Jobs in Masse sind DANN WEG MIT DIESEM DRECK NAMENS EURO!!! So schnell wie es geht. Denn sonst holt sich das Volk auf der Straße die DM zurück.


henkel schreibt:
10.08.2011 13:11

Es mag das Eine, Transferunion, so schlecht sein wie das Andere, DM! Nur bleiben wir doch mal beim Recht: Nicht umsonst gibt es einen Haushaltsvorbehalt der Parlamente. Die Exekutive kann nur im Rahmen eines genehmigten Haushalts Geld ausgeben. Aber was findet hier statt? Fr. Merkel fabuliert von alternativlosen Stützungen und Hr. Trichet kauft Staatsanleihen? Gibt es dafür irgendeine demokratische Legitimation? Karlsruhe, wo bleibt Karlsruhe. Scheiß auf die informationelle Selbstbestimmung, unsere demokratische Selbstverfassung ist in Gefahr! Grüße


DerVolkswirt schreibt:
10.08.2011 13:11

Wenn die D-Mark so beliebt und das Heil der Welt bedeutet: WARUM tauschen täglich noch tausende Bürger D-Mark in Euro?? Das ewig gestrige ist leider Teil der Vergangenheitsbewältigung. Aber auch die Euro-Skeptiker - viele Argumente sind ja durchaus berechtig - werden irgendwann sich mit der Gegenwart arangieren müssen.


Mainz schreibt:
10.08.2011 13:12

Der Euro ist tot und lebt derzeit als eine Art von Untotem weiter und zwar exakt so lange bis einige Wenige ihr eigenes Schärflein ins trockene gebracht haben. Weder den Deutschen noch den anderen Europäern in der breiten Masse hat dieses Konstrukt einen Vorteil gebracht, ganz im Gegenteil. Ein solcher Artikel ist die logische Folge einer auch von NTV fast schon zwanghaft am Leben gehaltenen Chimäre wo geglaubt wird/geglaubt werden soll, auch nur ein einziger Fernsehzuschauer würde sich die geschaltete Werbung beispielhaft anschauen; Eine schöne Illusion, mehr nicht.


Sascha schreibt:
10.08.2011 13:18

@JMW Endsieg würde ich hier als Analogie verstehen. Im 3.Reich wurde der Begriff im Rahmen der Durchhalteparollen, als ultimative Revanche, als Rückschlagsmoment auf das man zum Sieg hinarbeitet verwendet. Obwohl die militärische Niederlage bereits unausweichlich war. So verhält es sich derzeit mit dem Euro und dem Euroraum. Horrorszenarien, Beschönigungen, Durchhalteparolen und der Traum vom Euro werden propagiert, um uns Normalos zum Ertragen des Leides zu bewegen.


Holger schreibt:
10.08.2011 13:22

Irgendwann kommt vielleicht die Euro-Bad-Bank.. dann wird der ganze Müll dahin transferiert..


Wolfgang schreibt:
10.08.2011 13:22

Das ganze gebetsmühlenartige aufzählen der angeblichen Eurovorteile für Deutschland habe ich restlos satt. Es kommt mir vor, als wir Deutschen noch heute wegen des dritten Reiches selbstlos alles hergeben sollen, ohne an uns selbst zu denken. Nein - dieses miese Spiel paßt mir nicht, denn es gibt keine Erbschuld. Auch nicht für Deutschland!


m.g schreibt:
10.08.2011 13:23

Der Euro wird nur überleben wenn aus der Währungsunion eine Transferunion wird. Und das ist genau was die politische Klasse derzeit durchzusetzen versucht, mit aller Gewalt. Die Strukturunterschiede ist einfach viel zu groß. Das waren sie von Anfang an. Man kann nicht hoch entwickelten Industrieländern wie Deutschland und Agrarländern mit aufgeblähtem Verwaltungsapparat wie Griechenland die gleiche Währung verabreichen. Das ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Meiner Ansicht nach gibt es 3 Möglichkeiten. 1. Rückkehr zu den nationalen Währungen. 2. Weiter mit dem Euro, aber nur noch mit Ländern wie Deutschland, Niederlande etc. 3. Es wird weiter gewurschtelt wie bisher, bis zum totalen Zusammenbruch.


Herr Lustig schreibt:
10.08.2011 13:24

so einen dümmlichen Kommentar wie von Herrn Jan Gänger habe ich selten gelesen. Jeder sagt uns dass die Wiedereinführung der D-Mark in einer Katastrophe enden würde. Ja was bitte macht denn die Stützung des Euro und deren Schulenbegleichung anderer Länder? Deutschland gibt Geld aus das es garnicht hat. Ich warte nicht gerne mit der Herabstufung Deutschlands als nicht mehr TripleA, dann werden wie sehen was besser wäre, der T-Euro oder die gute alte D-Mark. Dann dürfte es jedoch erst Recht zu spät sein!


Zeus schreibt:
10.08.2011 13:24

Inflation niedriger? Wenn man von der Tatsache absieht, dass am Tag der Euroeinführung der Topf an dem die Inflation bemessen wird angepasst wurde. Einfache Rechnung: Pizza bei meinem Lieblingsitaliener 2001 DM 6,- = EUR 3,06 jährliche Inflation 2,5 großzügig auf 10 Jahre Ich weiß es sind erst 9= 25 Preis für Pizza müsste bei ca. 3,82 liegen. Tatsächlicher Preis ist EUR 5,50 Differenz EUR 1,68 oder 56, Tatsächliche Inflation = 81 Da fragt man sich in welcher Statistik taucht bitte schön diese nicht unwesentliche Differenz auf? Ich könnte noch sehr viele andere belegbare !!! Beispiele bringen, aber dazu fehlt mir die Muse. Als kleine Anmerkung die Löhne sind nur um ca. 10 im gleichen Zeitraum gestiegen, gleichen also noch nicht einmal die ausgewiesene Inflation! Aber wir Deutschen haben davon profitiert!!!


Exporteur schreibt:
10.08.2011 13:27

@Rumpelstilzchen, Michael, pl, Christiano: Ich arbeite jetzt schon seit über 10 Jahren in einem mittelständischen Unternehmen. Wir haben einen Exportanteil von ca 60. Wenn aufgrund eines Ausstritts aus dem Euroraum unsere Margen sinken wäre das unser Ende. 100 Leute sitzen dann auf der Strasse. Der Euro nutzt nur den Exporteuren? WIR sind die Exporteure, von der Geschäftsleitung bis hin zum Verpacker...


Holger schreibt:
10.08.2011 13:27

Der Euro wird bleiben.. und danach kommt eben der Tauschhandel mit Zigartten wieder


cimme schreibt:
10.08.2011 13:27

Was ein Gerede... Ist es wirklich der Euro, der an allem Schuld ist? Ist die D-Mark wirklich so viel besser? War es früher wirklich um Welten besser? Wer sagt uns, dass es mit der Mark besser geht? Wer sagt uns, dass es mit dem Euro schlechter wird? Es ist nicht der Euro der dieses System ad absurdum führt - es ist die Gier der Menschen!!! Und solange die Menschen das nicht sehen, können wir Währungen und Regulierungen einführen wie wir wollen... Der Markt reagiert nicht mehr auf Gesetzte. Er reagiert nur noch auf Gier...


UwP schreibt:
10.08.2011 13:27

Es ist völlig klar, dass bald alles zusammenbrechen wird. Die Politiker haben schon längst das Volk verloren. Ob man einen solchen Zusammenbruch positiv oder negativ sehen mag hängt doch vor allem davon ab, wieviel man zu verlieren hat. Was hat der einfache Bürger schon zu verlieren? Wohlstand lässt sich für den Durchschnittsbürger heute kaum noch aufbauen. Ich wünsche mir einen Tag im Jahr, an dem alle Preise in den Läden und im Internet in DM ausgezeichnet sein müssen. Man braucht dann nur auf seinen Lohnzettel zu schauen um zu erkennen, wie wir in den letzten 10 Jahren beschissen worden sind. Preise verdoppelt, Löhne kaum getiegen. Dieses System hat einfach keine Existenzberechtigung mehr. Das Kapital hat dem Menschen zu dienen, nicht der Mensch dem Kapital. Wenn man sieht, wie an den Börsen dieser Welt täglich Milliarden von Euros verbrannt werden, in Afrika Millionen von Menschen am Verhungern sind und die Politiker und Mächtigen dieser Welt den Eindruck erwecken wollen, als könnten sie das Ganze durch ein paar wichtige Telefonate und Konferenzen geregelt bekommen, kann man einfach nur noch verzweifelt den Kopf schütteln. Das aktuelle Wirtschaftssystem ist fast tot, es hängt am Tropf, hat aber Gott sei Dank keine Überlebenschancen mehr. Und dann werden alle einsehen und erkennen, dass ein zukünftiges Weltwirtschaftssystem allen Menschen dienen muss, nicht nur einigen wenigen gierigen, egoistischen und verantwortungslosen Privilegierten.


Adda schreibt:
10.08.2011 13:28

Ich liebe all diese Kommentare hier. Vielen Dank an alle Gegendarsteller !!! Recht habt ihr. Wen interessiert denn bitte Exportweltmeister ? Nur ein paar große Firmen wie Siemens/Bosch die den Hauptteil dazu tragen, aber wie sich der Import nach Deutschland verändern würde, DAVON spricht niemand. Diese Preise Öl etc würden rapide fallen, was wiederum die Kaufkraft des kleinen Mannes stärkt, also auch den Konsum. Ihr sogenannten VWLler...Ihr habt vielleicht ne Ahnung, fragt mal die Leute an der Basis die täglich mit den Zahlen spielen. @ Crisu : das bringt nichts !! wenn es danach geht hätte Deutschland schon vor 5 Jahren rausfliegen müssen, oder schon vergessen wer x-mal den Pakt und die Neuverschuldungswerte weit überschritten hat ?? Danach fragt jetzt keiner mehr.... @ Rupsch : BRAVO !! danke...und das von nem Banker...endlich mal einer mit Ahnung


Michael schreibt:
10.08.2011 13:30

...ich persönlich finde jeden Artikel interessant, der eine Situation beschreibt - schließlich gibt es für alles ein pro & contra und so ist es nunmal auch für die aktuelle Euro-Währung. Richtig abzuschätzen, was nun wie und wann passieren könnte, kann - so glaube ich jedenfalls - niemand aktuell. Mann kann die ganze Situation lediglich in eine bestimmte Richtung trimmen, aber bicht Lenken. Mit ist jedoch aufgefallen, dass viele immer auf den Euro als Währung und Idee schimpfen. Dieses nagative Bild kann ich nicht teilen, da lediglich das Management versagt hat - nicht aber die Währung und die Idee an sich. Wir sollten viel mehr auf die Verwalter, also auf die Politker schauen. Hier werden Gelder bereits lokal und national verschwendet und Schulden gemacht, dass man sich nur Hände über den Kopf zusammneschöagen kann. Die erste Finanzkriesenwelle hatte im Übrigen nichts mit dem Euro zu tun sondern war hausgemacht in den USA. Ein solider Haushalt durch einfache regulatorische Maßnahmen, Reduzierung des Beamtentums auf ein Minimum, leistungsorientierte Bezahlung bei öffentlichen Angestellten und Beamten, Entbürokratisierung, Kürzung der uthopischen Beamtenbezüge und konzentrieren auf das Wesentliche würden meines Erachtens dem Euro ganz schnell ein neues Gesicht geben!


DVD schreibt:
10.08.2011 13:34

Wow... so viel Müll an Kommentaren hab ich noch nie gelesen o__0 ganz Ehrlich... Es mag zwar Richtig sein das Deutschland nach Einführung des Euros wenig Profitiert hat, aber seit Ende der Wirtschafts-/und Finanzkrise zählen wir egal ob manS glaubt oder nicht, zu den größten Profiteuren. @ die Nörgler Ihr sagt die Exportfirmen profitieren davon, aber nicht die kleinen Leute... Meiner Meinung nach klingt das Unlogisch. Verdienen die Exportfirmen kein Geld brauchen sie keine Arbeiter, ergo = mehr Arbeitslose mehr Arbeitslose = weniger Kaufkraft = es wird weniger Gekauft = und so weiter Außerdem ist noch zu sagen, die Euroländer haben sich durch den Euro Wohlstand erhofft, den sie auch bekommen haben... Aber so etwas wie Wohlstand ohne eine Gegenleistung gibt es nun mal nicht, da haben sich die Politiker verspekuliert. Und jetzt ist Zahltag! Grezz


Holger schreibt:
10.08.2011 13:36

Mal ehrlich.. wer glaubt an den Euro? jeden Tag hört man nur noch Börsencrash..Euro kaputt.. Aufstände.. echt ätzend


Holger schreibt:
10.08.2011 13:39

Wieso Müll? Kritik muss doch erlaubt sein


Knowbody schreibt:
10.08.2011 13:42

Dann lasst uns doch endlich die BRD-GmbH beenden und wieder als Deutsche in Deutschland mit Deutscher Mark leben und allem was dazu gehört.....


Wolfi schreibt:
10.08.2011 13:43

Gestern ein Artikel zum Ausstieg des Euro, heute ein Lobhymne zum Erhalt des Euro - will NTV die Stimmung testen? Jedenfalls funktioniert der Euro nur in einem vereinten Europa mit einer Zentralregierung, wie es eben in den USA der Fall ist. Momentan ist das Konstrukt murks, hilft natürlich den Investmentbankern, doch jeder durschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland zweifelt zunehmend an der eigenen Wertschöpfung.


Markus schreibt:
10.08.2011 13:44

Ach so beim Euro ist die Inflation geringer? Das ich nicht lachen kann, mit Einführung des Euro wurde der eigene Lohn halbiert ,und die Preise einfach in Euro gleich D-Mark ausgepreist.Z.B- der liter Benzin kostete 2001 noch 1,02 D-Mark heute kostet er 1.55€ das entsprechen 3,10 D-Mark .Also in 10 Jahren 200 teuerer.Macht im Jahr 20 Inflation !!!Nutella kostet 2001 1,69 D-Mark und heute 1,99 € =3,98 D-Mark sind auch nur 150 teuerer. Und die Löhne sind fast die gleichen wie 2001 max.Steigerung in 10 Jahren 20. Also nichts wie weg mit dem Euro.!! - Was für ein Blödsinn! 1. Die Löhne sind definitiv NICHT halbiert worden bei Euroeinführung! Mit dem Umrechnungskurs hat sich natürlich der Betrag in Zahlen halbiert, aber doch nicht der Wert des Lohnes! 2. Benzinpreise erhöhen sich nicht durch Einführung einer neuen Währung! Das hängt am Ölkurs, der natürlich in den letzten Jahren gestiegen ist, aber doch nicht wegen des Euro!!! 3. Tariflöhne wurden weiterhin auch nach Euroeinführung weiterhin durch jährliche Anpassungen von der Inflation abgesichert. Wenn dies in Unternehmen ohne Tariflohn anders ist, mag dies sicherlich nicht toll sein, aber vielleicht Gründe haben...oder eben auch nicht. Aber hier zu sagen, die Löhne seien dieselben wie 2001, hat doch wirklich keine Ahnung! Wenn man die heutige Situation mit 2001 vergleicht, hat sich natürlich alles verteuert...aber Leute, das ist NORMAL. Ich glaube, so langsam melden sich hier Leute zu Wort, die einfach überhaupt keine Ahnung haben! Teilweise sind hier Kommentare verfasst, die wirklich Sinn machen und zum Überlegen anregen. Aber das meiste hier ist nur unüberlegter Schwachsinn! Man mag den Euro mögen - oder auch nicht. Man mag die Währungsunion mögen - oder auch nicht. Man kann auch sagen, dass bei der Einführung des Euro Fehler begangen wurden. Was man aber nicht sagen kann, ist dass der Euro abgeschafft werden soll! Wir sehen doch, dass die Märkte bei der Herabstufung der USA lediglich um 1 Notch schon verrückt spielen. Möchtet ihr als Gegner des Euro dafür gerade stehen müssen, dass wir die nächste Finanzkrise erleben die übrigens nicht mal eben mit einer neuen oder alten Währung aufgehalten werden kann??? Erst überlegen, dann hier antworten!


Crisu schreibt:
10.08.2011 13:44

@anorisma - kein Kommentar! Ich bin vielleicht kein EUR Freund, aber an alle Kirtiker des EUR, vielleicht sollte man sich überlegen wie die Aktuelle Situation mit den ursprünglichen Whg. ausgesehen hätten. Dt. wäre genauso überschuldet und in unserer Solidarität, hätten wir genauso in einen Rettungsfonds mit DM eingezahlt, hätten genauso verschuldeten Ländern geholfen und auf Schuldtitel verzichtet. Wenn wir zur DM zurückkehren werden viele Erschrecken, da sich sämtliche Preise auch weiterentwickelt haben.


markus schreibt:
10.08.2011 13:44

Wir waren auch schon vor dem EURO Exportweltmeister...warum wird hier selbstverstaendlich angenommen dass immer der Staat fuer das Risiko der Privatbanken einstehen muss wenn es zum Crash kommt? Und wegen den suedeurop. Laendern: Vielleicht kuemmern wir uns erst mal um unsere eigenen Probleme...Kinderarmut, Hartz IV, zu tun gibt es wohl genug vor der eigenen Haustuer.


Geduld schreibt:
10.08.2011 13:47

Es ist doch alles nicht so schlimm. Die Schulden sind doch hauptsächlich Buchschulden. Bei einem sind es Forderungen beim anderen Verbindlichkeiten. Das geliehene Geld wurde doch schon lngst 1:1 zurückgezahlt. Das Problem sind die Zinsen und der Wucher der damit betrieben wird. Dann kommt hinzu das die Bewertung der Arbeit und der Rohstoffe und deren Endprodukte nicht mehr im Verhältnis stehen. Wir haben eine Bewertungskriese von Arbeit und Produktion. Arbeit ist genug da nur kann sie nicht bzahlt werden, da der produktive Bereich das nicht abwirft um den Dienstleistungsbereich entstehen zu lassen. Immer weniger Menschen produziern, womit der nichtproduzierende Teil versorgt und entwickelt werden soll. Es ist noch nicht schlimm genug, bis man wirklich etwas vernünftiges für die Zukunft macht. Die Angst der Finanzwirtschaft ist doch, wenn die Schulden erlassen werden, das auf einem mal die Wucherbanken schlecht da stehen. Betriebsgewinne sind doch oft Buchforderungen und kein Bargeld. Also alles eine Frage der Bewertung.Das System muß umgestellt werden und dadenke ich mal, ist man bei nur es muß die Welt mitmachen und man will große Verwerfungen vermeiden. Der große Schuldenerlaß kommt mit sicherheit.


MrDrin schreibt:
10.08.2011 13:48

Ich denke das der Euro bzw. die Eurozone grundsätzlich eine sehr gute Sache gerade hinsichtlich des Friedens zwischen den Menschen und Nationen ist. Zu bemängeln sind die Beitragsbedingungen. Das Wirtschaftsgefälle der Beitrittsländern zum Beitrittszeitpunkt bricht uns allen das Genick. Ebenso sehe ich die unterschiedliche Mentalität der Nationen als Problem an. Wie kann man über den Beitritt der Türkei reden als ständ sie kurz bevor, obwohl dort massiv die Menschenrechte verletzt werden. Wie kann es sein das Rumänien beitritt obwohl Kriminalität und Korruption sehr hoch sind. Wie kann es z.B. sein das in Spanien beim Immobilienkauf 30 bis 50 des Kaufpreises der Immobilie schwarz im Koffer über die Grenze gebracht werden muss um dann dort eine Immobilie zu kaufen. Wie so etwas überhaupt möglich ist, obwohl allen allgemein bekannt ist auch den Notaren! und trotzdem gemacht wird ist für mich unerklärlich und ein Zeichen das da was grundsätzliches nicht stimmt. Die Kriterien sind auf jedenfall zu lasch und werden anscheinend nach der Einführung nicht weiter kontrolliert. In dem ehemaligen Yugoslawien kam es in den 90er Jahren nicht nur wegen unterschiedlichen Religionen zum Krieg, das Wirtschaftsgefälle vom Norden zum Süden war ein weiterer triftiger Grund. Pauschalisiert: Der Norden hat nicht mehr eingesehen für den Süden mitzuarbeiten. Ich glaube zwar nicht das es auch in der EU so weit kommt, aber eins ist klar, das was gerade passiert ist extremst ungesund. Die dicken Schulden wurden nur gemacht weil die Kandidaten genau wussten das Unterstützung kommt und sie nicht an die Luft gesetzt werden. Ähnlich lief es mit den Lehman Brothers, die haben auch gedacht die lassen uns nicht Pleite gehen. Daher bin ich der Meinung das auch zwischendurch ein Kandidat fallen gelassen muß, so das alle anderen um die Konsequenz wissen und die Motivation steigt die Kriterien einzuhalten. Es verhält sich wie in der Kindeserziehung, wenn keine Rahmen gesetzt werden gibts Chaos.


Paulchen schreibt:
10.08.2011 13:48

Egal ob € oder Mark. Solange das Geld in Form von Lobbyismus durch Großkonzerne und Banken in der Politik das Sagen hat, ändert sich wenig. Die Gewinne einiger weniger wächst ständig, genauso wie die Verschuldung der Städte, Gemeinden und des Staates, egal in welcher Währung. Das Phänomen gibt es nicht erst seit Einführung des €. Deshalb wäre ein richtiger Crash nur wünschenswert, damit endlich wieder über Strukturen, den Sinn von Wachstum ja sogar die Art der Demokratie, in welcher wie vermeintlich leben, diskutiert wird. Es muss ja nicht gleich Sozialismus sein. Wahrscheinlich jammern alle, ob € Befürworter oder Gegner noch mit halb vollen Taschen, sonst würde es bei uns wie vielleicht in England zugehen.


Oliver schreibt:
10.08.2011 13:50

Er wird als Teuro geschmäht, obwohl die Inflation in Deutschland geringer ist als zu Zeiten der Mark. Er wird verachtet, obwohl er für die Exportnation Deutschland ein Segen ist. Er wird beschimpft, obwohl er den größten und reichsten Wirtschaftsraum der Erde geformt hat – mit einem Zentrum namens Bundesrepublik Deutschland. -So ein Bullshit, der Bericht ist eine Farce und eine Ohrfeige in das Gesicht des kleinen Mannes. Seit wir den Euro haben geht es uns so dreckig, und irgendwelche Volksvertreter wollen uns die schlechte Lüge als gute Wahrheit verkaufen. Na das waren immer die ersten die dann an den Laternen baumeln, ich erwarte den Aufstand und Zusammenbruch doch sehr bald. Euro adé-Aufwachen Leute...


Arbeitsloser schreibt:
10.08.2011 13:52

Hoffentlich geht alles hier zugrunde!! hoffentlich alle Banken und Versicherer-auch alle Betriebe die meinen alles wegrationalisieren zu müssen!!! Egal ob € od DM - habe eh nichts - deswegen soll das System ruhig zugrunde gehen.... In diesem Sinne - frohe Weihnachten :-


Ramus schreibt:
10.08.2011 13:53

Wow, man darf bei n-tv mal wieder seine Meinung sagen ! Die gute alte DM.. Sie wurde uns über unsere Köpfe hinweg gestohlen. Einfach ohne das Volk zu befragen wurde diese stabile Währung entsorgt. Ich behaupte, wie viele andere übrigens auch, das wenn man das Volk gefragt hätte es nie zur Einführung des Euros gekommen wäre! Es ist Unerträglich wie die Hochfinanz mit Unterstützung der Politik unser Geld verzockt. Die Finanzmärkte sind eine einzige LÜGE.. Täglich werden wir Ausgenommen und verarscht und der brave Deutsche bleibt auf der Strecke.. Der Teuro hat vielen Menschen die Existens gekostet. Hört auf damit die DM schlecht zu reden. Die gekauften Expertenmeinungen interessieren auch nicht viel. Der Euro wurde als Spielgeld für Übergeordnete Interessen eingeführt. Ich bin nach wie vor gegen den TEURO Es ist was faul im Staate Deutschland!


tier schreibt:
10.08.2011 13:53

Wenn Deutschland profitiert, dann sollten es doch zumindest die Deutschen merken, oder? So dumm, wie die Bildungspolitik die breite Masse gern hätte sind sie nicht. Empört Euch! http://de.wikipedia.org/wiki/Reallohn


Thomas Meier-Hermann schreibt:
10.08.2011 13:54

An dem Kommentar von Herrn Gänger ist sachlich so gut wie alles falsch, was nicht sowieso nur polemische und unsachliche Stimmungsmache gegen die D-Mark-Nostalgiker ist. Besonders dreist ist die Lüge, wir alle profitierten vom Euro. Die Fakten sagen etwas anderes. Während die Reallöhne in Deutschland seit der Euro-Einführung um 7 gesunken sind, hatten wir in den 70er und 80er Jahren, als die DM permanent gegenüber allen anderen Währungen aufgewertet hat, exorbitant wachsenden Lebensstandard auf breiter Front und überhaupt keine Probleme mit dem Export, im Gegenteil. Deutsche Produkte verkaufen sich auf dem Weltmarkt nämlich seit menschengedenken nicht über den Preis, sondern aufgrund ihrer Qualität - Made in Germany, schon vergessen? Der Euro ist somit im Prinzip eine Subvention der deutschen Exportindustrie bzw. ihrer Eigentümer zu Lasten ihrer abhängig Beschäftigten. Ganz schwacher Lobby-Journalismus, aber das ist man von NTV ja ohnehin gewohnt. Muß wohl von oben so vorgegeben sein. Wem gehört der Laden nochmal?


Heinz-Josef Kindermann schreibt:
10.08.2011 14:00

Hallo Herr Jan Gänger, statt eines Kommentars habe ich eine Frage: Wann, lieber Herr Gänger, waren Sie zur letzten Mal bei Ihrem Arzt?


Bernd schreibt:
10.08.2011 14:00

Wer profitiert denn von dieser Währung die sich Euro nennt? Es sind doch wohl die Lobbyisten und die den Lobbyusten hörigen Politiker. Zu sehen am Beispiel Westerwelle mit der ermäßigten MWST für das Hotelgewerbe sowie Rößler mit seiner Gesundheitsreform die den Arbeiter nun einseitig belastet statt dem sozialen Gedanken Bismarks nach auch vom Arbeitgeber zu tragen ist. Übrigens beides FDP´ler! Ansonsten ist den anderen Kommentaren nichts hinzuzufügen.


Klaus J. Pitter-Kilfitt schreibt:
10.08.2011 14:01

Sehr geehrter Herr Gänger, Sehr geehrte n-tv-Redaktion, mit diesem dümmlichen Beitrag, der nahezu alle verfügbaren Fakten ignoriert bzw. glatt auf den Kopf stellt, haben Sie sich nun wirklich selbst diskreditiert. Und auch viele Halbwahrheiten aneinandergereiht ergeben eben noch lange nicht die Wahrheit. Natürlich würde eine wiedereingeführte nationale Währung zunächst einmal stark aufwerten und richtig, das würde dem Export nicht gerade gut tun. Aber im Umkehrschluß brächte es gewaltige Vorteile beim Import mit sich - und es gibt mittlerweile genügend belastbare Studien, die klar belegen, dass dieser Vorteil die Nachteile der Exportschwächung bei Weitem überwiegen. Und nur mal so am Rande: Die Exporte in die Länder der Euro-Zone haben seot Einführung des Euro nicht etwa zu-, sondern sogar abgenommen. Es ist also schlicht ein Märchen, dass der Euro den Export beflügelt hätte. Und was das Thema Finanzmarktzusammenbruch und Bankenrettung betrifft: Sie tun ja gerade so, als würde dies nur dann eintreten, wenn Deutschland aus der Gemeinschaftswährung austritt. Und solches angesichts der heute bereits eingetretenen Marktturbulenzen, Beinahe-Pleiten von Banken und Staaten und milliardenschweren Rettungspaketen zu behaupten geht über groben Unfug schon weit hinaus. Da fragt man sich wirklich unwillkürlich, in wessen Auftrag ein derartiger Artikel zustande kam. Von der n-tv-Redaktion bin ich eigentlich islang wirklich Besseres gewohnt gewesen. Nichts für ungut, Klaus J. P.-Kilfitt


Gerhard schreibt:
10.08.2011 14:02

Interessant, wie manche Leute sich hier als Finanzexperten aufspielen und dabei noch nicht mal die Deutsche Rechtschreibung beherrschen. Und wer sich über Preissteigerungen beim Benzin aufregt: Schon mal festgestellt, wie sich seit der D-Mark-Zeit die Steuern auf Benzin geändert haben? Und davon abgesehen: Ja, einige Dinge sind seit der D-Mark-Zeit teurer geworden auch das Benzin - dafür verbrauchen die Autos heute aber auch weniger trotz höherem Gewicht, aber weiß noch jemand, was früher ein Fernseher gekostet hat? Oder ein gutes Autoradio? Eben! Überlasst das Diskutieren lieber den Menschen, die sich damit auskennen!


Matthias schreibt:
10.08.2011 14:02

Interessantes Thema, für mich jedoch kein wirklich guter Kommentar des Autors. Hat ein wenig den Anschein, als sollte Herr Gänger alle negativen Floskeln in einem Artikel zusammenfassen. Größter Profiteuer des Euro? Die Statistiken dazu sind genau so einseitig wie dieser Artikel. Auch mit einer Währungsreform wird es uns gut gehen! Kein Weltuntergang, kein Wirtschaftskollaps. Ganz im Gegenteil zu dem Finanzfiasko in dem wir uns jetzt befinden. Wenn D für alle anderen gezahl hat, wer zahlt dann für uns? Herr Gänger, es sind auch Ihre Kinder die für dieses Unrecht in Zukunft zahlen müssen, finanziell wie auch sozial! Oder ist Ihnen egal ob nach Ihnen die Sinnflut kommt?


Au Wei schreibt:
10.08.2011 14:03

Sie schreiben:Angenommen, in Deutschland würde ernsthaft über einen Ausstieg debattiert... - Dabei ist es doch seit langem Strategie der Bundesregierung, die DM wieder einzuführen. Da ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro politisch kaum durchsetzbar ist plant man den Zusammenbruch der Gmeinschaftswährung. Wie? Man muß nur Mitgliedern des Club Med die Führung der Zentralbank überlassen, dann wird der Euro bald Geschichte sein. Jeder der die Menschen aus dem Mediteranen Raum kennt, weiß, dass sie dort mit dem Bewußtsein aufwachsen, dass Regeln nicht eingehalten werden müssen. Man lässt also einen Franzosen ran und was macht der sogleich? Er verstößt gegen die Satzung der EZB und kauft Staatsanleihen. Folge ist eine nachhaltige Schwächung des Euro. Dann sorgt die Merkel dafür, dass als Nachfolger wieder ein Vertreter aus dem Cliub Med an die Spitze der EZB gelangt. Wenn nun auch noch ein Italiener! als nächstes Chef der EZB wird, wird der Euro das nicht überleben. Das ist doch eine schöne klare Strategie der Bundesregierung, damit wir bald die DM wiederbekommen.


Niemals schreibt:
10.08.2011 14:03

...hat jemand den ich persönlich kenne vom Euro profitiert. Glaubt doch eh keiner mehr das gesabbel.


IRR schreibt:
10.08.2011 14:04

Nicht die Währung ist das Problem, sondern, dass sich niemand an die Regeln hält. Es wurde eine Verschuldungsgrenze abgemacht und niemand hält sich daran. Und die Banken können es treiben, wie sie wollen - sie sind alternativlos und werden mit Milliarden gerettet. Und vielleicht auch wieder ein zweites, drittes Mal. Das ganze Projekt hat keine Zukunft, weil wir keine mutigen Politiker haben! Am Ende wird ganz Europa brennen.


Ing schreibt:
10.08.2011 14:06

Dass Deutschland vom Euro profitiert ist leider nur die halbe Wahrheit. Der normale Arbeitnehmer/Angestellte hat leider nichts davon dass D Exportweltmeister ist. Im Gegenteil, wir erwirtschaften deutlich mehr als unsere Nachbarn soviel dass wir exportieren müssen, dafür verdienen wir mehr, zahlen aber viel mehr Steuern und stützen damit andere Länder. Wir geben also selbst das Geld um unsere Ware zu kaufen. Bei der D-Mark würde folgerichtig unseren Export nachteilig beeinflussen. Dann würden wir halt weniger Arbeiten, weniger Steuern zahlen, früher in Rente gehen. Im gegenzug weniger für unseren Lebensunterhalt oder Immobilien zahlen und wahrscheinlich sogar materiell mindestens genausogut leben.


Olaf B. schreibt:
10.08.2011 14:10

Toll! Danke! Für die ganzen geistreichen Tipps aller BWL´er und VWL´er hier. Ihr merkt gar nicht, dass Ihr aus Erfahrungen sprecht. Soll heissen, aus der Vergangenheit. Einige outen sich hier sogar als Banker! Leute, eure Rezepte aus der Vergangenheit funktionieren für die Zukunft nicht mehr! Ihr habt ausgepielt; alles kaputt gespielt. Euer teures Spielkasino wird gerade geschlossen! Und wir sind alle froh darüber, dass es endlich soweit gekommen ist! Der Taxifahrer, die Krankenschwester und der Bäcker der/die kleine Mann/Frau u.a. sind die einzigen, die durch Ihre Arbeit einen realen Gegenwert erzielen!


holger lipski schreibt:
10.08.2011 14:10

Wer ist denn der Author dieses Artikels? Das Bundeskanzleramt? Der Author zeugt mit seinem Szenarien von wirtschaftlichem Unverständnis und keiner klaren Linie in der Beurteilung des Verhaltes der Bürger der EURO-Zone. Die N-TV-Rdaktion, die diesen Artikel genehmigt hat, sollte sich fragen, ob Fachverstand vorliegt oder einfach nur Öl ins Feuer gegossen werden soll. Fazit: Äußerst schlechter Journalismus und unfähige n-tv-Redakteure.


Panit schreibt:
10.08.2011 14:11

Solange einige EU Länder glauben auf Kosten der anderen EU Länder Schulden machen zu können, wird es hier und da Staatspleiten wie Griechenland geben. Erst wenn Länder wie Italien, Spanien, Portugal und Griechenland am System mitarbeiten statt nur profitieren zu wollen, wird aus der EU auch mal was werden. Schmarotzer haben noch nie ein System weiter gebracht. Sondern nur das gemeinschaftliche Miteinander! Gruß an die Griechen.


Matthias schreibt:
10.08.2011 14:11

Dieser Artikel ist wieder Ausdruck ungeheuer Dummheit. Gott sei gedankt, dass viele vor mir das genauso sehen. Wenn wir nicht zurück zur DM kommen, erwartet uns nur noch ein größeres Desaster. Es ist ein Ammenmärchen, Herr Gänger, träumen Sie weiter. Das was Sie da geschrieben haben, glauben Sie ja selbst nicht. Deutschland war vor dem Euro wirtschaftlich stark und die Lokomotive Europas. Deutschland und Europa wird nicht zusammenbrechen. Im Gegenteil, die Nationen, die jetzt unter dem gigantischen Spardruck stehen, werden wieder frei und unabhängig. Auch eine sogenannte Transferunion rettet den Euro nicht. Der Euro war von Anfang an ein Gebilde aus Lug und Trug. Oder Herr Jan Gänger, was halten Sie davon: sagen Sie wo Sie wohnen und wir ziehen alle bei Ihnen ein!!!!! OK??? Sollte der EURO nicht abgeschaft werden,wird folgendes passieren: Die letzten fleißigen Menschen werden Deutschland verlassen; Deutschland verkommt endgültig und löst sich auf. Sie werden dann wohl der letzte Deutsche sein, der hier die Zeche bezahlen und das Licht ausmachen wird. Viel Vergnügen.


Jürg schreibt:
10.08.2011 14:13

Die Ereignisse in London sollten uns eine Warnung sein. Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich auch in Deutschland immer weiter. Herr Ackermann und andere Banker, die Renditen von 20 anstreben, geben der Gier ein Gesicht, die dieses Land an den Abrund geführt hat. Wenn jeder Vermieter so denken würde wie diese Herren, wäre keine Wohnung mehr bezahlbar! Aber diesen Herren wird von korrupten Politikern auch noch der rote Teppich ausgerollt. Wir werden das Ende des Euro in Kürze erleben oder der Staat entschuldet sich mit einer hohen Inflation - das hat sich ja in der Vergangenheit stets bewährt. Die Verlierer sind wie immer diejenigen, die durch ihre Arbeit, nicht durch Spekulationen die Werte erst geschaffen haben. Dieses System ist krank und liegt in den letzten Zügen, da helfen keine Durchalteparolen.


wiso schreibt:
10.08.2011 14:14

Bei dieser Zusammenstellung der Sätze kann man nur vermuten, dass Herr Gänger noch Auszubildender ist. Die Bildzeitung jornalisiert auch oft auf diesem Niveau. Nur lustiger.


R.EBELL schreibt:
10.08.2011 14:14

Warum kommen denn Schweden, Norwegen und DK ohne EURO bestens zurecht?


Dennis schreibt:
10.08.2011 14:17

Wer nörgelt zu wenig Geld in den Taschen zu haben, muss sich im Klaren darüber sein, dass er es auch jemanden anderes abnehmen muss. Egal ob es ein Land, oder nur eine einzelne Person ist. Aber am Ende des Tages MUSS jemand mit leeren Taschen dastehen. Wer will das!?


Hermes schreibt:
10.08.2011 14:17

Ob man von der Euro-Schwäche profitiert, hängt sehr stark davon ab, wie stark man von den Exporterfolgen der deutschen Unternehmen profitiert und wie stark man gezwungen ist, importierte und damit teurere Produkte zu konsumieren und ob man sein eigenes Einkommen in weicher oder harter Währung bezieht. Da Deutschland keine Rohstoffe hat und Vorprodukte und Rohstoffe auch weitgehend nicht aus dem Euroraum importiert, ist das Einzige, das durch einen schwachen Euro billiger wird, die deutsche Arbeitskraft. Das gefällt natürlich den Investoren, aber nicht den Arbeitnehmern und Konsumenten.


satchmo schreibt:
10.08.2011 14:17

Es zeichnet sich inzwischen doch schon sehr klar ab, dass der Euro nur dann Bestand haben kann, wenn sich die Euro-Zone zu einer Transferunion mit einer einheitlichen Euro-Anleihe wandelt. Das heißt, die wirtschaftlich erfolgreichen Länder werden zukünftig bestraft, in dem sie einen zu hohen Zinssatz zu zahlen haben und die hoffnungslos überschuldeten Länder werden belohnt, da sie ebenfalls in den Genuss des einheitlichen Zinssatzes kommen, der für sie gegenüber der jetzigen Situation natürlich deutlich günstiger sein wird. Wer stur, um nicht zu sagen alternativlos, am Euro festhalten will, sollte sich erst einmal Gedanken machen, wie so etwas politisch durchsetzbar sein soll.


Tom schreibt:
10.08.2011 14:17

Die Idee des Euro war ja nicht schlecht! Sie wurde aber leider von unfähigen Politikern schlecht umgesetzt. Und so wird schummeln, lügen, tricksen und betrügen weiter gehen bis uns der ganze Laden irgendwann um die Ohren fliegt. Allerdings haben bis dahin alle, die es sich leisten können, ihr Schäfchen ins trockene gebracht und die Politiker sind wie immer hilflos, unschuldig und dafür nicht haftbar zu machen!!


Jay schreibt:
10.08.2011 14:21

Klingt wie eine Beschreibung des neuen Roland Emmerich Films zum Thema Weltuntergang. Sehr, sehr engstirnige und einseitige Auffassung die Herr Gänger dort vertritt. Gleiches gilt jedoch auch für viele Kommentatoren hier.


D. Schlaumeier schreibt:
10.08.2011 14:21

Wovon man nichts zu sagen hat, darüber soll man schweigen. frei nach Wittgenstein. Ich find schon ein wenig erschreckend, wieviele Leute hier ihr Halbwissen zu Besten geben und sich allerlei Zusammenhänge zusammendichten, die eher auf gefühlten Erfahrungen oder leider auch auf durch die Medien verbreiteten Meinungen als auf echten Fakten und Wissen beruhen. Die europäische Währungsunion bietet neben Vorteilen natürlich auch Risiken. Aber wer glaubt, alle beobachteten oder selbt erfahrenen wirtschaftlichen Probleme hingen mit dem EUR zusammen und würden sich sogar mit dem Austritt aus der Währungsunion verschwindem, sollte mal schnell in den Buchladen flitzen und ein wenig schmöckern. Dort gibt es Fachbücher zu den Themen europäische Union und Währungsunion sowie zu wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das Thema ist super spannend und man kann nur dazu lernen. :


Klaus M. schreibt:
10.08.2011 14:22

Nein, nein, nein. Zunächst, wozu dient der Euro ? Um mittelfristig die einzelnen Nationalstaaten zu kastrieren und einen einzigen Staat Europa zu kreieren. Aber alle vergessen, dass es nicht mit der Einführung einer gemeinsamen Währung getan ist. Unterschiedliche Steuersysteme - stark differierende Kostenstrukturen in der Produktion - unterschiedliche Sozialsysteme - um nur einige Punkte zu nennen - dies alles läßt sich nicht durch eine gemeinsame Währung ausgleichen. Das ist so wie die automatische Haarschneidemaschine, da sind auch nur beim ersten Haaarschnitt alle Köpfe unterschiedlich - und dann tut es weh. Nicht zu vergessen, die stark differierende Arbeitsmentalitäten der einzelnen Landsleute. Also, eine gemeinsame europäische Währung kann nur dann funktionieren, wenn alle anderen o.g. Punkte auch angeglichen werden, sonst wird das nie was und bleibt das, was es heute ist : Flickschusterei


Klartext schreibt:
10.08.2011 14:23

http://youtu.be/ShDESXU00os Europaparlament ansehen - anhören - besser kann man es nicht auf den Punkt bringen ! Der mündige Bürger muss auf die Strasse und zwar deutschlandweit zu Millionen und von seiner Meinungsfreiheit endlich Gebrauch machen. Alle Medien - siehe diesen bestellen Artikel - sind gesteuert.


nicole schreibt:
10.08.2011 14:23

klar es gabt keine iflation ...nur die die es mit der DM auch gegeben hätte...BAHAHAHAH...selten so gelacht...hir nur mal EIN beispiel: ich weiss noch, ich habe mir von meinem erstn selbstverdienten geld in meinem job 1997 ein paa stiefel gekauft...für 180DM...DAS war ein Berg geld für ein paar stiefel damals...witziger weisse habe ich die GELeICHEN STIEFEL von der GLEICHEN MARKE vor ca 2 jahren bei BARTU im laden stehen sehen...für 190 EURO und jetzt erzählt mir noch mal das es für diese zeitspanne ok ist wenn es mehr als DOPPELT SOVIEL KOSTET Wie damals...WER hätt sich damals einen kaffee für 10DM gekauft...heut wird aber 5,20 für eine tassse kaffee ausgegeben...oder wer ging bitte für 25DM ins kino...heute kostet eine karte am wochenende schon 12,50...ich könnte stunden lang solche beispiele aufzählen!


Sommertraum schreibt:
10.08.2011 14:24

Der Bericht zeigt die ganze Hoffnunglosigkeit der Situation. Aus dem Euro aussteigen .. Wahnsinn, im Euro bleiben ... Wahnsinn, harte Maßnahmen in den Südländer verlangen ... dann gibts dort Bürgerkrieg ... Wahnsinn, die Südländer Pleite gehen zu lassen ...dann sind auch alle Banken Pleite ... Wahnsinn, die Südländer aus dem Euro rauschmeißen .. ist wie Pleite ... Wahnsinn, die Südländer dauerhaft finanzieren ... Eurobonds ... Wahnsinn, die EZB druckt Geld und kauft marode Staatsanleihen ... Wahnsinn, die Aktionen der Politiker ... Wahnsinn. Ich hoffe immer noch darauf, dass sich jemand mal hinstellt und sagt, das sind die Optionen und das kosten sie ... das ist aber politischer Selbstmord ... also auch Wahnsinn. Das ganze muss wohl in der Explosion enden.


FRO von Falkenhain schreibt:
10.08.2011 14:24

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Ein Aufruf eines fanatischen Eurobefürworters wie er gleich hinter Frau Merkel steht. Lasst uns das tote Pferd weiter reiten. PS: Deutschland war auch mit D-Mark eine Exportnation. Der teure Euro war in den letzten Jahren schon eher mal eine Bremse.


MSV 2011 schreibt:
10.08.2011 14:28

Niemand muss mir den Euro schmackhaft machen, er ist ein Segen für Europa und Deutschland, und hat zum Beispiel den Schmarotzern die für Geldumtausch von D-Mark in Ö-Scillinge happige Gebühren verlangen konnten für NIX endlich den Garaus gemacht und Preise vergleichbar gemacht und so weiter. Aber was nicht geht ist das T vor dem Euro wegzustreichen. Es geht dabei nicht um die Inflation, sondern ehrlich gesagt darum daß häufig auf Presilisten einfach nur DM gegen das Euro-Symbol ausgetauscht wurde und so de facto der Presi verdoppelt wurde. Heute kostet eine Pizza in Euro mehr als es jemals im DM-Betrag gewesen wäre. Größer ist die aber nicht geworden.....nur tEuror!


Frank schreibt:
10.08.2011 14:30

Euro-Zone? Fehlgeburt!, Volksverdummung, wacht auf! Die wahre Inflation beträgt über 100 heute schon. Jeder, der mit seinem eigenen Geld bezahlen muß weiss das und merkt das. Seit Schröder, Hartz und Co. haben die Unternehmen einen Freifahrtschein. Es ist vorbei mit der Demokratie. Es gibt nur noch die Profiteure und das Heer der Ausgebeuteten. Aber es kommen andere Zeiten!


jagerkini schreibt:
10.08.2011 14:32

wir sind 3fach belogen worden: 1. der Euro wird so stark wie die DM 2. die EZB ist der Nachfolger der Bundesbank 3. die Verträge von Maastricht werden eingehalten. Der Euro ist ein Experimant das fehlgeschlagen ist, so einfach ist die Wahrheit und je eher damit aufgehört wird, desto besser für alle. Und noch eine Bitte: keine Unterstellungen uns geht´s gut wegen Euro; das ist Politpropaganda der schlichtesten Art. Die Endabrechnung ist doch noch gar nicht erstellt - und dann da wird´s grausam, denn die Zinseszinsformel verträgt vor allem eines nicht: Politiker, die nicht rechnen können


1fcb schreibt:
10.08.2011 14:33

Ein sehr guter Artikel, der zur Abwechslung einmal fachlich fundierte wenn auch etwas überzogeneSchlussfolgerungen zieht. Ich finde es immer höchst amüsant, wieviel scheinbar von der Gesellschaft benachteiligte sich hier in den Kommentaren widerfinden. Kommentare wie dem kleinen Mann nutzt der Euro nicht, sind abstrus. Wer ist denn der kleine Mann? Doch wohl meist ein Arbeiter... wo arbeitet der kleine Mann? Doch wohl meist in einer Fabrik... was produziert der kleine Mann in der Fabrik? Exportwaren... und dann behaupten 80 der hier Kommentierenden, dass nur die Unternehmen profitiert hätten??? Übrigens ist der Kaufkraftunterschied zwischen Bayern und Meck-Pomm größer als der zwischen der BRD und Irland/Spanien/Italien etc. Sollten wir dann nicht eine Bayern-Mark und eine Württemberg-Mark wieder einführen und dem Norden udn Osten Deutschlands ihre eigene Schrottwährung lassen. Unsere starke Süd-Mark würde doch zu sehr durch die schwachen Bundesländer beeinträchtigt werden. Abschließend eine Bitte... natürlich waren die Autos der 80er Schöner, die Songs besser und die Währung solider. Aber eben nur in der Erinnerung. Sowas nennt man Nostalgie. Und die hat nichts, aber auch gar nichts bei so fundamental wichtigen Entscheidungen, wie dem Euro-Erhalt verloren


b53mm schreibt:
10.08.2011 14:35

Lieber Autor Jan Gänger, ich kann nur empfehlen, mal einen wirklichen Wirtschaftsfachmann zum Thema zu befragen, wie z.B. Herrn Dr. Hankel http://www.dr-hankel.de/. Danach können wir gerne mal diskutieren, und zwar über harte Fakten...


karl schreibt:
10.08.2011 14:39

Eure Berichterstattung ist so lächerlich. Das schlimme ist, während Ihr eure Lügen verbreitet, fangt Ihr selber an es glauben was Ihr da schreibt. Das Ihr gekauft seid und DAS schreiben müsst ist mir klar, aber Ihr könnt das doch besser schmücken wenigstens...


Tim schreibt:
10.08.2011 14:45

@Markus Du scheinst zu vergessen, dass die DM einen anderen Kurs gehabt hätte in den letzten 10 Jahren als der Euro! Deshalb ist dein Erklärungsversuch, dass Benzin teurere ist nur wegen steigender Ölpreise, maximal teilweise richtig! Die DM wäre stärker als der Euro in den 10 Jahren gewesen. Sie litt bereits bei der Ankündigung des Euro! Schaue dir heute die CHF an, und weist wo die DM gewesen wäre! Und obwohl Öl in Dollar teurer geworden ist, kannst davon ausgehen, dass Benzin keine 3 DM gekostet hätte! Das deutsche Volk hat von der DM profitiert. Doppelt! Wg der starken Kaufkraft, haben Unternehmen für den Binnenmarkt produziert. Ein großes Angebot war die Folge. Was wiederum kleine Preise mit sich brachte. Importe waren entsprechen billig! Nun hat man das Angebot auf die Eurozone ausgeweitet, in dem man die Kaufkraft der Deutschen in der Eurozone verteilt hat! Während der Deutsche seine DM zweimal umgedreht hat, bevor er sie ausgab, was wiederum die Preise gedrückt hatte, waren die Grieche und Italiener, etwas lockerer mit dem Geld unterwegs. Und durch den Euro, hatten sie plötzlich viel GeldWert in der Tasche. Folge höhere Preise in der Eurozone, auch in Deutschland, und gleichzeitig KEIN Währungsrisiko für die Exporteure. Nach dem Motto, wenn der Deutsche knausert, kaufen es halt die Anderen, diesmal mit Euro, also gutes Geld, nicht Drachme oder Lira! Woher das Geld kam, ist jetzt hoffentlich klar. Anstatt die Binnenwirtschaft zu finanzieren, haben die Banken die Pleitestaaten finanziert, die Waren aus Deutschland importiert haben. Jetzt kommt dein Argument - das hat doch Arbeitsplätze gemacht. Mitnichten. Es mag sein das Großkonzerne mehr produziert haben. Teilweise aber im Ausland. Doch die KMUs haben geblutet, weil das Geld der Deutschen auf dem Binnenmarkt gefehlt hat. Viele kleine Firmen sind kaputt gegangen. Sie waren das Rückgrat der Wirtschaft. Keiner hat sie gerettet. Aber die HRE & Co. Mit Summen, für die man ganze Staaten kaufen könnte! Damit hier kein falsche Eindruck entsteht, folgendes. Mit Deutsche meine ich ALLE die hier wohnen! Und, damit auch klar ist, den Italiener und Griechen Otto Normalhat das auch nichts gebracht! Sie wurden wirtschaftlich kaputt gemacht, durch die guten deutschen Produkten, die auch noch Dank Euro billiger waren als zu Zeiten von Drachme und Lira! Urlaub in GR und IT ist teuer geworden! Ich habe am Euro geglaubt! Leider wurde seine Einführung von den großen Playern der Industrie und Finanzwirtschaft via Politik massivst missbraucht! Das Experiment ist gescheitert! Früher oder Später wird ein kleiner Euro oder eine DM-Mark kommen.


Hierzi schreibt:
10.08.2011 14:48

Warum wird dieses pauschale Märchen, Deutschland profitiere vom EURO, in fast allen Medien ständig ungeprüft und vor allem uneingeschränkt wiederholt? Wer ist überhaupt Deutschland? Ist es der Konzern, der überwiegend im Ausland seine Gewinne erzielt und dort auch reinvestiert? Ist es der deutsche Arbeitnehmer? Dem deutschen Arbeitnehmer hat er nur Dumpinglöhne eingebracht. Natürlich ist es für die Firmen praktischer und kostengünstiger, keine Währungsabsicherung vornehmen zu müssen, aber es ist doch schlichtweg unwahr, dass der gesamte Export wegfiele, wenn wir die DM hätten. Deutschland ging es nie so gut wie in der Vor-EURO-Zeit. Schweizer Nestle, Novartis, Roche u.v.a. mehr und Norwegischen Firmen Statoil geht es blendend, auch ohne EURO. Eine starke Währung hat Vorteile, z.B. kann man preiswert Rohstoffe vor allem auch Öl und Gas importieren. Für mich überwiegen die Vorteile der DM, auch wenn ich an der Grenze mal ne Pause oder Geld wechseln muss.


ML schreibt:
10.08.2011 14:48

@W. Steinhardt: Wäre der Euro nicht eingeführt worden, dann würde man heute für 14 Mark auch nicht mehr das bekommen, was man im Jahr 2000 dafür bekommen hat. Das nennt man Inflation und - wie der Artikel sagt - ist diese seit Einführung des Euro geringer als zur Zeiten der Mark. Einfach mal gefühlte Inflation googlen...


Thomas schreibt:
10.08.2011 14:52

In einer Welt mit derzeit über 800 Milliardären sowie Millionen von Multimillionären auf der einen Seit und hart arbeitenden Dumpinglöhnern bleibt letzen endes nur der Konflikt zwischen Arm und Reich. P.s Am 3. August 2011 haben sich die Repuplikaner in den Usa durchgesetzt das keine Vermögensteuer eingeführt wird....lach das sagt doch schon alles oder? England war der Anfang....


fritz thaler schreibt:
10.08.2011 14:53

Der Autor dieses Artikels gehört zu den Euroideologen, die von Wirtschaft nichts verstehen . Ich halte es für verantwortungslos, dass n-tv solchen inkompetenten Leuten eine Bühne bietet, um Kommentare zu schreiben. Das ist fast so schlimm wie die angeblich alternativlose Politik von Frau Merkel, die unser Land verkauft.


Markus Bismarck schreibt:
10.08.2011 14:55

Das ist jetzt die Durchhaltepropganda bis den Deutschen alles genommen wurde, was sie sich erarbeitet haben. Nur dafür wurde uns der Euro von den Siegermächten aufgezwungen.


Wurstwasser schreibt:
10.08.2011 14:55

Dieser Artikel hat mich dazu gebracht auch mal ein kommentar abzugeben. Ich bin kein euro gegner. Was soll bitte immer diese Panikmache und Volksverdummung. Es wird behauptet das alles den Bach herunter geht wenn der Euro abgeschafft wird was quatsch ist. Kann sich hier einer noch an die DM erinnern? Als jedes EU land seine eigene Waehrung hatte? War alles sicherer als heute mit dem Finanzmarkt was. Freihandelsgrenzen gabs auch schon. Ein schritt zurueck ist kein Truemmerfeld. Was wir jetzt haben ist ein Truemmerfeld. Mal nen schritt zurueck tun und hirn einschalten wuerde gut tun. Aber leider ist heute beides nicht mehr gefragt.


Trolly schreibt:
10.08.2011 14:56

Die Einführung des EURO war von Anfang an ein Fehler. Hier waren Rattenfänger am Werk. Die Beibehaltung und immer weitere Stützung des EURO wird Deutschland teurer kommen, als ein Ausstieg. Also lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Fehler zu erkennen und öffentlich einzugestehen erfordert Größe. Aber haben unsere Mächtigen in Politik, Finanzindustie,Wirtschaft ... diese Größe zur Beendigung dieses Irrweges???


fritz alfred schreibt:
10.08.2011 14:58

Jeder der Kommentatoren hier hat von Wirtschaft mehr Ahnung als der Autor dieses dümmlichen Beitrags, der für seine inkompetente Leistung von n-tv auch noch bezahlt wird !


Klaus M. schreibt:
10.08.2011 14:59

Als Nachtrag zu meiner bereits erwähnten Meinung möchte ich noch eines bemerken: Die jetzige Kriese hat mehrere Ursprünge: 1. Natürlich die Staaten incl. der BRD, die wie die Irren seit Jahrzenten ohne Sinn und Verstand über ihre Verhältnisse gelebt haben und das Geld nur so verschleudert haben. Heide Simonis hat vor Jahren im TV mal gesagt: Wenn der Staat kein Geld mehr hat, muss er eben die Steuern erhöhen Der Begriff sparen scheint ALLEN Politikern fremd zu sein. 2. Die Medien. An die sein die Frage gerichtet: Seid ihr Wahnsinnig. Steht ihr morgens mit dem Gedanken auf, wen oder was machen wir denn


Happy End schreibt:
10.08.2011 15:02

Mann muß sich auch mal klar machen wie wir Exportweltmeister geworden sind oder waren. Die meisten Waren die über Deutschlanf gehandelt und exportiert wurden/werden sind nicht mit deutscher Arbeitskraft entstanden sondern werden irgendwo in der welt billig produziert und über Deutschland weitergereicht.Ist also nix mit, da hat der Otto Normalverbraucher was davon. Es provitieren nur die Händler. Waren wie Autos oder Machinen werden gekauft weil die Qualität stimmt nud nicht weil sie wegen des Euro bei uns billig produziert werden.


Harry Klein schreibt:
10.08.2011 15:02

Das Promblem ist nicht nur ein Problem der Währung sonder ein Systemproblem. Viele Glauben immer noch wir brauchen Wachstum, denn Wachstum schafft Arbeitsplätze. In dieser Lüge liegt auch schon der ganz große Irrtum. Denn um Wachstum zu erzeugen brauch man Produktivitätssteigerung. Produktivität steigert man indem man mehr produziert und verkauft mit der gleichen Belegschaft oder man produziert gleich viel mit weniger Belegschaft. VW braucht eine Produktivitätssteigerung von 7 jedes Jahr. Wie oft können die wohl jedes Jahr 7 mehr Autos verkaufen um niemanden Entlassen zu können. Bzw. wie oft können die jedes Jahr 7 der Belegschaft entlassen um noch überhaupt eine Belegschaft zu haben. Die einzige Lösung ist Kredite rauszuhauen, damit noch irgendetwas verkauft wird, auch wenn an eine Rückzahlung immer unwahrscheinlicher wird. Ohne Kredite währe ein Wachstum sowieso nicht zu realisieren. Das wissen auch die Chinesen. Nicht umsonst geben sie den Amerikanern so viele Kredite. Das Problem ist aber, dass die Gewinne nicht gleichmäßig auf die gesamte Belegschaft verteilt wird sonder, dass erst die Interessen der Investoren, dann die der Manager und des Vorstands bedient werden. Ansonsten würde es wohl kaum Unternehmen geben die Mitarbeiter entlassen, obwohl sie Gewinne machen. Der Trend geht sogar dahin Mitarbeiter solange auszunutzen bis sie nicht mehr können und ausgebrannt sind um sie dann durch neue zu ersetzen Leiharbeit, Zwölf- oder Sechsmonatsvertäge etc. Insofern spielt die Währung nür eine untergeordnete Rolle, sie beschleunigt nur den Vorgang der Trennung zwischen Arm und Reich und dem Auslöschen des Mittelstands.


ASmith schreibt:
10.08.2011 15:02

Natürlich wird es ungemütlich, wenn die nationalen Währungen wieder eingeführt werden. Aber es wäre ein Ende mit Schrecken. Die derzeitige Euro-Transferunion ist ein Schrecken ohne Ende, die übrigens in keinster Weise demokratisch legitimiert ist. Herr Gänger, ich kann Ihnen die Lektüre von Herrn Dr Hankel nur empfehlen! http://www.dr-hankel.de/


Ludwig Erhardt schreibt:
10.08.2011 15:09

Welcher Bankangestellter hat denn diesen Text verfasst ? In einer freien Marktwirtschaft muss es erlaubt sein, dass auch einmal eine Bank liquidiert wird. Genau dort wird die Angst geschürt, dass uns eine Austritt aus dem Euro teuer zu stehen kommen würde. Aber irgendwann, nach zahlreichen geglückten Erpressungsversuchen durch die Bankenbranche, muss ein Schlussstrich gezogen werden.


chibear schreibt:
10.08.2011 15:10

Wann hört endlich diese gezielte Manipulation auf ??? Es hat keinen Zeck mehr den Euro als Vorteil darzustellen !


Zeus schreibt:
10.08.2011 15:10

@Olaf,B zum Thema Vergangenheit = Man muss aus den Fehlern die man gemacht hat lernen und sie erkennen und diese liegen in der Vergangenheit. Ich gebe Ihnen Recht, dass man nur noch sehr selten aus der Vergangheit Lösungen finden kann, sondern neue Wege suchen muss. Manches aus der Vergangenheit sollte jedoch wieder ausgegraben werden, z.B. dass sich die großen Manager ihrer sozialen Verantwortung bewusst werden und die sogenannte Wertschöpfungskette wieder einhalten, nicht mehr bis zum Ende ihrer Amtszeit denken, sondern denken was ist in 30 Jahren mit dem Unternehmen und nicht nach mir die Sinnflut! Ich bekenne mich auch: Ich bin auch Bänker oder genauer oder Schlimmer Sparkaessler. Gehöre wie die meisten zum kleinen Mann. Arbeite sogar auf einer Abteilung, die eingehende Pfaendungen und Insolvenzen gegen Kunden bearbeitet. Als Bemerkung am Rande die Arbeit hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. Es kotzt mich an zu sehen wie es dem kleinen Mann immer dreckiger geht, während unsere Wirtschaft bummt und trotzdem nichts unten ankommt. Ich möchte bitte auch nicht mit den wie üblich wenigen meines Berufstandes verglichen werden, die dieses miese Spielcasino betrieben haben. Der einfache Bank- oder Sparkassenangestellte ist genauso dran wie die restlichen einfachen Angestellten und Arbeiter.


nasowas schreibt:
10.08.2011 15:12

PANIKMACHE!!! ich bin ein azubi im 3ten lehrjahr kaufmann; ich habe ein auto; bargeld, schmuck, eine möblierte wohnung, ein fahrrad, usw...ich habe mir alles selber erarbeitet; an die Dmark erinnere ich mich nur dunkel; aber: es ging mir vor dem euro gut und jetzt geht es mir noch besser. ich kenne niemanden in meinem umkreis dem es tatsächlich schlecht geht nur weil er die tasche voller euros hat. was soll also der blödsinn vonwegen teuro?


Helmut schreibt:
10.08.2011 15:13

Zunächst wünsche ich mir im Zusammenhang mit der Finanzierung der Finanz-und Wirtschaftskrise, dass unsere politischen Verantwortlichen wegen vorsätzlichem EU-VertragsbruchKeine Transferunion und vorsätzlicher finanzieller Schädigung der Bundesrepublik Deutschland Haftung der BRD für den Ankauf von Schrottanleihen Griechenlands, Italiens,Spaniens, Portugals und Frankreichs durch die Europäische Zentralbank in Höhe von ca.30 Prozent des Grundskapitals strafrechtlich und privatrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Alle Gutmenschen, die volkswirtschaftlich keine Ahnung haben, verbreiten die Mär -wie auch im Kommentar-, dass Deutschland ohne den Euro nicht leben könne und nur profitiere. Die Schweiz zeigt es, wie man ohne schmarotzerhafte europäische Mitesser, weltweit Exporterfolge hat mit einem sehr gefragten Franken. Unsere inzwischen verkommene Infrastruktur zeigt, dass Deutschland ausgezehrt ist. Die Milchkuh Deutschland steht vor dem Kollaps, weil andere Gutmenschen meinen, dass Deutschland für alles Elend in der Welt und insbesondere in Europa ver- antwortlich sei. Hand aufs Herz: Zahlen Sie Ihrem Nachbar die Schulden, wenn er meint einen Porsche fahren zu müssen?? Wir infantile Deutschen zahlen für jede Dummheit. Fakt ist: Die Politker verraten und verkaufen uns in Europa, wiewohl sie dafür kein Mandat haben!!!!! Die Griechen protestieren: weshalb die Deutschen nicht, die von den Mittelmeerstaaten seit Jahrzehnten über Brüssel ausgebeutet werden? Das ist die Realität!! Und das soll weitergehen, weil es in den Augen der Gutmenschen sozial und gerecht sei.Wie es unseren Hartz4- Empfängern, Arbeitslosen und Rentnern geht, geht diesen Leuten am Hintern ab!!!


Happy End schreibt:
10.08.2011 15:13

Zum Thema Inflation ist zu sagen daß der sogenannte Warenkorb ja auslegbar und steuerbar ist um die Inflation auf einem scheinbar bezahlbaren niveau zu halten. Nachstehen die Gewichtung die drei Zahlen sind jeweils 1995 2002 und 2005 01 Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke 13,1 10,3 10,4 02 Tabakwaren, alkoholische Getränke 4,2 3,7 3,9 03 Bekleidung, Schuhe 6,9 5,5 4,9 04 Wohnung, Wasser, Gas, Brennstoffe 27,5 30,2 30,8 05 Einrichtungsgegenstände 7,1 6,9 5,6 06 Gesundheit, Pflege 3,4 3,5 4,0 07 Verkehr 13,9 13,9 13,2 08 Nachrichtenübermittlung 2,3 2,5 3,1 09 Freizeit, Kultur, Unterhaltung 10,4 11,0 11,6 10 Bildungswesen 0,7 0,7 0,7 11 Hotel, Restaurants 4,1 4,7 4,4 12 Andere Waren und Dienstleistungen 6,1 7,0 7,4 es fällt auf daß z.B. Mittel des täglichen Gebrauchs Lebensmittel/Tabak7Alkohol/ Auto usw weniger stark gewichtet werden als noch 1995. So kann man natürlich ganz einfach eine Teurungsrate herunterrechnen. Unt schon wieder mal verarscht worden .... http://de.wikipedia.org/wiki/Warenkorb#Warenkorb_in_Deutschland


Manfred schreibt:
10.08.2011 15:15

Tja, das kommt davon, wenn man die ganze Zeit über die Menschen gegen den Euro aufhetzt. Anscheinend hat Herr Gänger jetzt realisiert, dass auch sein Job weg ist, wenn der Euro zerbrechen sollte. An alle typisch deutschen Neidgeister und Unwissende: 1. Wenn der Euro zerbricht, werdet ihr eure D-Mark wieder bekommen. Aber leider nur im Verhältnis 10:1! Ersparnisse futsch, Renten futsch, Arbeitsplatz futsch. Innerhalb eines Jahres nach dem Ende des Euros werden 10 Mio. Arbeitslose plus haben. 2. Kapiert es doch endlich einmal. Deutschland hat bisher keinen einzigen Cent an Griechenland und Co. überwiesen. Das sind nur wertlose Garantien für das Geld der INvestoren. Diese werden nie eingelöst, denn wenn dieser Fall eintreten sollte, bricht sowieso das ganze Bankensystem in Europa zusammen. Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass Deutschland auch nur einen Cent an die Investoren zahlt, wenn Europa in Trümmern liegt. Denkt das doch einmal zu Ende. 3. An der Krise verdient Deutschland Milliardensummen. Stichwort: Refinanzierungszins für deutsche Staatsschuld. Bis 2016 werden rund 70 der deutschen Schulden refinanziert und dazu ist doch ein niedriger Zins hilfreich. Aus diesem Grund schüren die Politiker so eine Panik. Hier geht es für Deutschland um Zinskostenersparnisse in Höhe von rund 100 bis 170 Mrd. Euro auf Sicht von 10 Jahren. Hey, und wem kommt das ganze zu gute? Dem dummen deutschen Neidsteuerzahler natürlich. Noch ein Wort zum ach so gebeutelten Steuerzahler, der von dem Medien jetzt zu einer geschundenen Seele hochstilisiert wird. Fast 70 Jahre lang hat er die Hände schön brav aufgehalten und von der Finanzindustrie Steuern kassiert und jetzt wo er einmal nur eine Garantie geben muss, um das segensreiche Finanzsystem zu retten, da schreit er Zeter und Mordio. Wenn ihr wissen wollt, was wirklich abgeht, dann könnt ihr hier meinen Blog lesen. http://der-konservative-anleger.blogspot.com/ Einfach cool bleiben und die günstigen Panikkurse nutzen.


Schlussbilanz schreibt:
10.08.2011 15:23

Der Verfasser bilanziert zu früh. Kaufe ich per Kredit ein Haus und lebe dort in Luxus 15 Jahre bei 0 Tilgung, dann kommt das dicke Ende zum Schluß. So ist es bei der Euro-Krise. Unsere Kinder werden dem Verfasser den Artikel um die Ohren schlagen - und die Zeche zahlen. Ohne die Währungsverflechtung hätten Griechen, Portugiesen und Co. nie so lange zu günstigem Zins über ihren Verhältnissen leben können. Die Politik hat bei Konstruktion und Kontrolle versagt...und tut dies weiterhin. Bitte den Sorgenfällen die eigene Währung zurück. Das tut kurzfristig auch uns weh, es danken uns aber unsere Kinder. Zuckerbrot taugt hier nicht, Peitsche schon!


M.R. schreibt:
10.08.2011 15:27

Es ist schon unglaublich, wie viele Leute hier Kommentare abgeben,die in keinster Weise Ahnung von Wirtschaft,Volkswirtschaft und Globalisierung haben. Aus vielen Mails spricht der reine, persönliche Egoismus.Und dieser Egoismus des einzelnen und der daraus entstehende Länderegoismus ist das Kernproblem und bremst die Politik bei wichtigen Entscheidungen aus. Denn diese Leute wählen keine Partei, die unpopuläre Entscheidungen, die dem eigenen Egoismus nicht folgen, trifft.Der Euro ist richtig und vereint einen der stärksten Wirtschafträume überhaupt. Also Leute, hört mit Eurer Polemik auf.


nasowas schreibt:
10.08.2011 15:28

danke manfred! diese pessimisten verursachen langsam kopfschmerzen.. leute, wie gesagt ich kenne keinen der wegen dem euro auf der straße sitzt oder auf sein auto/urlaub/ oder sonst irgendwas verzichten muss.. dass hier und dort etwas teurer geworden ist liegt nicht zwingend am euro


chibear schreibt:
10.08.2011 15:33

@Manfred Es werden nur Menschen, welche ihr Geld wie du verdienen müssen ihren Job kurzzeitig verlieren. 10 Millionen sind das bestimmt nicht !


Klamotte schreibt:
10.08.2011 15:33

Immer diese Extreme! Sicherlich will i.M. niemand ernsthaft zur DM zurück. Aber genau das wird passieren, wenn das mit Ungleichgewichten im Euro-Raum so weiterläuft. Mit dauerhaften Rettungsschirmen oder gar Eurobond wird die ganze euopäische Idee gefährdet. Deshalb wollten die Gründerväter das ja nicht.


Och-Michel schreibt:
10.08.2011 15:39

@D. Schlaumeier Sie können sich den Euro auch schön trinken! Die Realität sieht anders aus! Griechenland steht unter enormen Spardruck und hat einen Teil seiner Souveränität an Brüssel verloren. Demokratisch ist das nicht! Wenn das mit unserem Export so weiter anhalten soll dann müssen wir den Griechen schon noch ein bischen was übrig lassen sonst kauft da keiner mehr unsere schönen Autos! So wird es bald auch in den restlichen PIIGS sein! Und wenn jetzt Frankreich auch ein AA Rating bekommt wird es für die auch enger! Das mit dem Euro auch ein Teil unserer Demokratie verloren geht haben Sie bestimmt auch schon realisiert. Wenn nicht empfehle ich ihnen, neben den aufregenden Eurobüchern, sich auch mal die Rede von einem führenden Rechtswissenschaftler anzuhören! Prof. Dr. Schachtschneider youtube Schall und Rauch in Fulda


Karel Pazdera schreibt:
10.08.2011 15:40

Lügen, Lügen, Lügen, EU handelt im Interesse der Finanz Mafia, wir haben schon unzählige Beweise dafür gesehen und finanziell gespürt!!! Je früher zurück zu D Mark, bzw, Schilling desto besser für uns alle, MfG


Nicky schreibt:
10.08.2011 15:43

Wer aufmerksam alle Kommentare studiert hat, wird sich der absoluten Negativmeinung gegenüber dem EUR nicht verschliessen können. Sicher richtig ist, dass der EUR der Bundesrepublik als Exportnation nützt. Es ist aber AUCH richtig, dass sich nahezu alle Konsumgüter ganz erheblich verteuert haben. Beispiel: Im Dezember VOR dem EUR kaufte ich einen Pullover - runtergesetzt - von DM 139,00 auf DM 79,00, im Januar nach Eiführung des EUR gab es den exakt identischen Pullover für günstige EUR 79,00. Egal, welchen Bereich des alltäglichen Lebens wir betrachten, es SIND viele, viele Dinge beachtlich teurer geworden, nur die Gehälter, die sind auf DM-Niveau geblieben. Was will man uns hier also verkaufen??


Andreas schreibt:
10.08.2011 15:44

Eine Rückkehr zur D-Mark wäre heute aus meiner Sicht wirklich kaum noch vorstellbar und mit immensen wirtschaftlichen Verwerfungen verbunden. Jedoch stimme ich den Kommentaren zu, die ausdrücken, dass Deutschland zwar am meisten vom Euro profitiert hat, jedoch nicht die deutschen Arbeitnehmer. Während in fast allen anderen Euroländern enorme reale Einkommenszuwächse in den letzten Jahren erzielt wurden, blieb beim deutschen Arbeitnehmer der Status Quo bestehen und selbst das nicht einmal in allen Fällen. Nun wird aber den selben Arbeitnehmern eine Einkommenssteuerentlastung vorenthalten, weil man andere Euroländer stützen muss. Trotzdem hat der Euro Deutschland vor allem in einer Hinsicht Vorteile gebracht. Er unterstützt die europäische Integration und macht die Märkte aufgrund der nun möglichen Preisvergleiche transparenter. Hiervon kann auch jeder Deutsche profitieren, wenn er im Internet oder im grenznahen Ausland unkompliziert einkaufen kann. Wie jede Sache hat der Euro also auch hier im wahrsten Sinne des Wortes zwei Seiten.


Olli schreibt:
10.08.2011 15:45

Eine Wiedereinführung der D-Mark überhaupt nur in Betracht zu ziehen ist mir völlig unverständlich. Der Euro ist, vor allem im Moment und für Deutschland, sicherlich ein Draufzahlgeschäft, der Verfasser des Artikels hat jedoch völlig Recht damit, dass eine Wiedereinführung der D-Mark höchstwahrscheinlich die komplette Weltwirtschaft in eine totale Krise stürzen würde. Meiner Meinung nach reicht ein Sorgenkind USA für den Moment völlig und vielleicht sollte man endlich mal ernsthaft über die Einführung einer alternativnen, weltweiten Leitwährung nachdenken, damit Chancengleichheit und Transparenz entsteht und nicht Devisenschwankungen für zusätzliche Inflation sorgen. In diesem Sinne, es über-lebe der Euro!


Nicky schreibt:
10.08.2011 15:51

Weitere Anmerkung: Hätte man die Bundesbürger seinerzeit befragt, ob den EURO wollen oder doch lieber die DM behalten wollen, hätte es keinesfalls eine deutsche Teilnahme an der Währungsunion gegeben.


Jens schreibt:
10.08.2011 15:56

Herr Gänger scheint vom Euro zu profitieren. Glückwunsch! Ich nicht. Deshalb bin ich dagegen. Sorry, aber ich bin Pragmatiker. Die vielen Experten, die uns diese Misere eingebrockt haben, werden ihr privates Kapital schon zu retten wissen. Der einfache Bürger bleibt der Dumme. Aber war es in der Geschichte jemals anders?


michael weismann schreibt:
10.08.2011 15:57

lieber zurück zur DM als von MEINEN deutschen steuergeldern ganz europa finanzieren.


Charlie schreibt:
10.08.2011 15:57

Sowas kann nur von jemand kommen, der sein Geld nicht mir arbeiten hart verdienen muß und der nicht sieht, dass der kleine mann weniger in der Tasche hat als vor dem Euro. Meine meinung, raus aus der Eurozone, und zwar schnell.


Wolf schreibt:
10.08.2011 16:03

Fast niemand von den Politkern die damals für die Einführung der gemeinsamen Währung Euro gestimmt haben wusste, dass jedes Land SELBSTSCHULDNERISCH für JEDES andere Mitgliedsland der Eurozone haftet. So der Vertrag ! SO EIN WAHNSINN !!!!


Manfred schreibt:
10.08.2011 16:04

Dieser Artikel ist reine Volksverdummung!!!


Wolf schreibt:
10.08.2011 16:05

Deshalb RAUS aus dem Euro !!!!


Rene.M schreibt:
10.08.2011 16:09

Also was hier geschrieben wird, ist teilweise so ein Schwachsinn, dass das lesen weh tut. Wer glaubt, dass Deutschland ohne Euro besser dran wäre, der sollte kurz mal nen Blick in die Schweiz werfen. Die versuchen nun verzweifelt mit 100ten Milliarden den Franken zu schwächen, um die Exportwirtschaft am Leben zu erhalten. Die Deutschen müssen froh sein, den Euro zu haben, und sie sollten froh sein, dass dieser gerade schwach ist. Wenn Deutschland noch die D-Mark hätte, müssten viele Hundert Milliarden DM investiert werden, um die DM zu schwächen. Vor der Finanzkrise war der Euro doch ganz ok für die Meisten. Jetzt gibts ein paar Probleme, und alle wollen ihn sterben sehen! Wie heist `Tot geglaubte leben länger`


Wolf schreibt:
10.08.2011 16:12

Die Politiker haben nur Glück, dass wir Deutsche jeden Sch...... schlucken und immer unsere Fre... halten.


Martin schreibt:
10.08.2011 16:12

Der EURO muss gerettet werden..., Deutschland größter Profiteur des Euros... Wer glaubt denn den Blödsinn noch? Was ist denn an diesem Märchentaler so besonders, dass es nicht auch ohne ihn gehen würde. Es gab schließlich auch eine Zeit vor dem Euro. Diese Propagandaberichte und Kommentare hängen mir langsam zum Hals raus. Warum nicht mal offiziel über den Ernstfall reden? Wenn der Euro wegbrechen sollte, müssen wir ja schließlich auch ein alternatives Szenario in Petto haben, wenn wir nicht mit Muscheln oder Hosenknöpfen zahlen wollen. Diese Feststellung ist so einfach wie sachlich, und man muss dazu kein Finanzexperte sein. Ich hab eher so das Gefühl, dass unter den sogenannten Experten bereits blanke Panik ausgebrochen ist, und wir nur noch Beruhigungspillen in das geistige Essen beigemischt bekommen, das man uns jeden Tag vorsetzt. Einen schönen Gruß auch noch...


Angelina schreibt:
10.08.2011 16:15

Was wäre eigentlich am totalem Kollaps der internationalen Finanzmärkte auszusetzen? Dann müssten unsere Politiker und Ökonomen endlich andere Alternativen in Betracht ziehen, wie z.B. einen ressourcenbasierten Wirtschaftskreislauf. Weg vom Geld hin zu realen Vermögenswerten. Die Bewertung von natürlichen Rohstoffen, Lebewesen jeglicher Art und menschlicher Arbeit in Geldeinheiten ist meines Erachtens nach sowieso die Wurzel allen Übels. Seit 2008 hat sich an den internationalen Märkten nichts geändert ... es wurde lediglich Geld verschoben. Und jetzt geht der ganze Spaß wieder von vorne los und wir rutschen in eine 3. Krise, die nicht nur den Wohlstand unserer Gesellschaft, sondern auch das Überleben 100k von Menschen in Krisenregionen bedroht. Denn seien wir mal ehrlich ... wenn es uns wirtschaftlich beschissen geht, können wir uns nicht noch mit den Nöten anderer Nationen herumschlagen!


Andreas Hardt schreibt:
10.08.2011 16:16

In der Tat ist die wechselhafte Haltung verschiedener Medienvertreter zu diesem Thema ermüdend wechselhaft. Aber statt auf einem System herumzuhacken, dass einem ganzen Kontinent über 50 Jahre Frieden und Ausgeglichenheit nicht ohne Mühen, zugegeben geboten hat, muss Bürger und Politik und die KANN der Bürger, wenn er es denn will auch mitbestimmen... aber wo sind sie denn, die ganzen hochmotivierten und um ihre Rechte kämpfenden Bundesbürger? einsehen, dass wir kein nationales Finanzproblem haben, sondern ein EURO Problem. Warum also keine EURO Umfinanzierung en gros!? Warum streiten wir uns über Griechenland und Spanien... ist Deutschland als gesund zu werten, nur weil es noch über einen Arm verfügt, wo andere schon beide verloren haben? Wir brauchen ein einheitliches Schuldenmanagement, ein einheitliches Umschuldungsprogramm und eine einheitliche Haftung für den EURO. Auf der Gegenseite heisst es, europaweite Sparmaßnahmen und Haushaltsdisziplin einzuführen, ohne Wenn und Aber. Nationales Denken hat ausgedient, europäisch ist nötig und angesagt. Die Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos.


Der Reinickendorfer schreibt:
10.08.2011 16:16

Der Euro wird den Deutschen noch zum Verhängnis, ich bete zu Gott, das die DM endlich wieder unsere Währung wird. Auch ich schaue liebe auf den kleineren Scherbenhaufen umhüllt mit dem Deckmantel DM, als auf den größeren Misthaufen ummantelt mit dem Deckmantel namens Euro.


Bernhard Haller schreibt:
10.08.2011 16:17

Deutschland ist nicht der größte Profiteur der Währungsunion. In einer Währungsunion profitieren alle, nicht nur die die Exportieren, das ist ein volkswirtschafliches Gesetz. Aber wenn wir schon bei dieser Frage sind: Hauptprofiteure des Euros waren die Südländer. Bevor sie den Euro bekamen hatten diese nämlich sehr hohe Zinsen für ihre Staatsanleihen zu bezahlen, darum konnten sie sich auch nicht so verschulden. Erst zu Eurozeiten konnten sie dies, insofern hat der Euro diese Probleme in diesen Ländern überhaupt erst erzeugt. Darüberhinaus, was denkt der Autor eigentlich? Sollen wir ständig Waren produzieren, exportieren und anschließend über Transferleistungen in die PIIGS-Staaten, diese Waren unterm Strich diesen Ländern praktisch schenken. Damit wird Deutschland ja eigentlich zu nichts anderem als einem großen Arbeitslager für den Großteil der restlichen EU. Dass die Inflation zu DM-Zeiten höher gewesen wäre ist schlichtweg falsch und liegt nur an der kreativen Inflationsberechnung jetzt zu Eurozeiten, gemäß dem Motto: Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefläscht hast. Die Einführung des Euros ist nichts anderes für Deutschland als die dritte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Unser Land wird damit schlichtweg ausgeraubt neuerdings Aufkauf von Staatsanleihen von Italien und Spanien und unsere Politiker werden nicht fertig Kreide zu essen um zu vertuschen, welchen Blödsinn sie gemacht haben, allen voran Helmut Kohl. Der hat sich damals Gedacht: Ich Kohl gehe als so eine Art zweiter Bismark oder Karl der Große in die Geschichte ein. Zuerst die deutsche Einheit geschafft und nun bette ich Deutschland in die EU ein. Wenn man in seinen Kopf reinschauen könnte würde man sehen, dass er sich auf dem zukünftigen 100-Euroschein, den es, wenn´s nach mir ginge nicht geben wird, abgebildet sieht.


TG aus MYK schreibt:
10.08.2011 16:17

Die ganze Euro-Heuchelei erinnert mich sehr stark an einen gewissen Sudel-Ede Karl-Eduard von Schnitzler mit seiner Sendung Der schwarze Kanal. Friede seiner Asche!!!


Och-Michel schreibt:
10.08.2011 16:19

@Andreas Zitat: Trotzdem hat der Euro Deutschland vor allem in einer Hinsicht Vorteile gebracht. Er unterstützt die europäische Integration und macht die Märkte aufgrund der nun möglichen Preisvergleiche transparenter Zitat Ende: Falsch - Die EU Länder haben die Möglichkeit verloren ihre eigene Währung der Marktsituation anzupassen! Bei den aktuellen Geschehnissen von einer Unterstützung der europ. Integration zu sprechen ist schon ein bischen zynisch !


IngoN schreibt:
10.08.2011 16:21

Moin! Ein wirklich genialer Artikel, wenn die Absicht den Panikmache war... Aber mal im Ernst: Der EURO war für das VOLK der BRD von Anfang an ein Minusgeschäft. Natürlich sind fernseher heute deutlich billiger, als zu DM-Zeiten, aber das wars dann auch schon fast. Alles andere, was man also öfter als alle 2-5 Jahre neu kaufen muss, wurde in großen Teilen verdoppelt, angefangen bei der Butter, und beim Sprit ists noch lange nicht Schluss. Ausgenommen sind natürlich auch die Löhne... Auftrag an NTV: Bitte mal umgehend einen reellen Vergleich Einnahme/Ausgaben aufs Jahr gerechnet - 2000 und 2011 für den Herrn Otto-Normal-Verbraucher erstellen und veröffentlichen. Aber zum eigentlichen Kern: Swaps, Derivate, Leerverkäufe und wie der ganze Kram heisst - die grenzenlose Gier also im unreglementierten Raubtier-Kapitalismus haben uns dahin geführt, wo wir heute stehen. Und genau hier muss ein Riegel vorgeschoben werden. Wettgeschäfte auf Lebensmittel sind ein Schlag ins Gesicht für jeden menschen, nicht nur für Somalier und gehören verboten. Ebenso sollte man auf alle kurzfristigen Anlagegeschäfte also auf die reinen Spekulanten drakonische Steuern erheben - es würde keine 10 Jahre dauern, bis die Staaten schuldenfrei sind - oder der Irrsinn beendet wird. Wenn Luftblasen platzen - dann ist es ebenso. Keine Steuergelder für Bankenrettungen - freie Marktwirtschaft und Kapitalismus ist doch toll - oder?


Andreas Hardt schreibt:
10.08.2011 16:22

Reinickendorfer: Aber da liegt doch schon der Denkfehler: WENN wir die DM wieder einführen, WENN sie von der ganzen Welt als stabil, sicher und attraktiv erkannt wird, dann kaufen alle wie verrückt die neue nationale deutsche Währung. Was passiert bei hoher Nachfrage: der Preis steigt... in diesem Fall der unserer Währung. Das wiederum macht es extrem unattraktiv für alle Nicht-Deutschen, auch nur ein deutsches Produkt zu kaufen, d.h. die Nachfrage nach unseren Industriegütern knickt in einem Maße ein, wie es durch Inlandsnachfrage nicht ausgeglichen werden kann. Konsequenz: bestimmt KEINE Lohnsteigerungen und schon gar kein Arbeitsplatzerhalt. WIE will man denn alleine schon diesem einfachen absehbaren Problem mit einer vermeintlich starken deutschen Währung begegnen?


Hr. Riedel schreibt:
10.08.2011 16:33

Die Welt ändert sich und man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Der EURO ist hier und nicht die D-Mark. Wie wird den ein Umtausch in D-Mark funktionieren falls er käme? Wird es wieder ein Kopfgeld geben wie damls von Reichmark nach D-Mark und Erspartes ist verloren? Und übrigens, DEUTSCHLAND ist kein Exportweltmeister mehr, sondern das ist jetzt CHINA! Warum? Weil unsere Manager so Geld-geil Sorry für das Wort, das sie alles verscherbeln! Mit EURO oder mit D-MARK, in ca. 10 Jahren ist Deutschland ein Land der Rentner und Wirtschaft gibt es keine mehr nur noch Dienstleistung! Jeder der hier kommentiert nutzt die Vorteile des Euro-Raums. Mal schnell nach Frankreich oder Italien in den Urlaub, ohne Grenzkontrollen oder überhöhten Wechselkursen dort anzukommen! Jetzt wird sich über Dänemark beschwert, weil wieder an den Grenzen anzuhalten ist! Und was würden alle tun, wenn ein Rückfall zur D-Mark ansteht? Drauf warten oder Gold kaufen? Wenn von unseren 80Million Einwohnern 20Million dies tun, ist nichts mehr erschwinglich! Sollen wir EU-Anwohner aus Deutschland rauswerfen? Was wird mit dem OEL-PREIS passieren, wenn der Wechsel bevorsteht? Billiger wirds nicht! Das ist mittlerweile ein Spekulationsziel geworden. Vorwärts gehen ist die einzige Alternative!


Bono schreibt:
10.08.2011 16:35

Das WIR Deutschen ein Volk von Pessimisten sind ist ja weltweit bekannt. Das bei der Einführung des Euros Fehler gemacht worden sind ist sicher richtig aber ich frage mich ernsthaft warum es uns in D mit der D Mark besser gehen würde. Das ist ein fataler Irrtum. Ich bekomme immer mehr das Gefühl als wollen viele Kommentatoren den grossen Crash sehen. Wahrscheinlich alles Leute, die von Transferleistungen leben wird in Euro ausgezahlt. Das durch die Einführung des Euros alles teurer geworden ist, absoluter Quatsch! Den Teuro hat, wenn ich mich richtig erinnere, die B Zeitung erfunden. Das sagt schon fast alles. Wirtschaftskrisen, Währungsturbolenzen, hohe Arbeitslosigkeit, all das und noch viel mehr, hat es auch zu Zeiten der D Mark gegeben, oder nicht? Das zu viele Staaten den Euro bekommen haben ist richtig und war ein grosser politischer Fehler für den wir jetzt teuer bezahlen müssen aber mit der D Mark ginge es uns heute unter dem Strich viel schlechter.


michaeltausu schreibt:
10.08.2011 16:35

Jan Gänger hätte diesen Blödsinn besser nicht geschrieben. Wenn der Euro so segensreich wäre, hätten ihn die schlauen Schweizer auch. Nebenbei muß auch noch die kostenmäßig völlig aus dem Ruder laufende EU-Kommission und das EU-Parlament weg. Muß man den jeden Quatsch mitmachen? Freue mich auf die D-Mark. Meine letzten Scheine davon tausche ich nicht in Euros um.


Marian schreibt:
10.08.2011 16:36

Man hat damals leider die Volksabstimmung vergessen. Eine eigene Währung gibt den Menschen auch eine nationale Identität, man war stolz, wenn sein Geld in der Welt gefragt war. Die Politik hat gegen den Wunsch der Menschen entschieden, damit es für exportorientierte Unternehmen bzw. deren Anteilseigner Vorteile gibt, weil andere Euro-Länder schwächere Wirtschaftskraft als wir haben und sie durch den Export bei schwachem Euro profitieren die Aktionäre der Firmen, die Arbeitnehmer dagegen bürgen nun indirekt mit Steuergeldern für unsere Nachbarländer. Und für die paar Tage Urlaub gehe ich gern in die Wechselstube oder nutze Kredit oder EC Karte mit Wechselkurs...


IngoN schreibt:
10.08.2011 16:40

@ Andreas Hardt: Ja, das ist ein ernsthaftes Problem. Und daher gibt es nur einen Ausweg aus der Misere - wir müssen endlich mal wieder den Binnenmarkt stärken. Denn der Binnenmarkt ist ja nicht deshlab so mau, weil niemand kaufen möchte, sondern weil es sich die meisten einfach nicht leisten können. In den USA ist es derzeit ja auch nicht anders... Daher muss der Weg eigentlich klar sein: Vernünftige, angemessene Bezahlung der Belegschaften, und Schluss mit den subventionierten Zeitarbeiter-Auswüchsen. Kurz: Wer z.b. eine aktuelle, hochwertige Kaffemaschine herstellt, sollte darauf achten, daß seine Arbeiter sich diesen auch kaufen könnten, ohne sich einen Kredit dafür aufzunehmen. ;-


Och-Michel schreibt:
10.08.2011 16:41

ach und warum hat sich dann die DM über so einen langen Zeitraum behauptet? Und ging es unserer Wirtschaft schlecht? Währungsschwankungen und Wirtschaftskrisen gab es damals wie heute! Man hat diese mit den entsprechenden Maßnahmen ausgeglichen. So wie es heute noch in vielen Nicht EU Staaten geschieht.


Weymer schreibt:
10.08.2011 16:41

Es ist unfassbar, welche Dummheiten Journalisten verbreiten dürfen, weil es ja von allen Politikern vorgeplappert wird. Nicht ein einziges handfestes Argument, nur hohle Phrasen. Ich hätte gern einmal gewußt, was dieser Mensch studiert hat. Zwei Beispiele weil der Platz hier ja nicht reicht: 1. Inflation Wenn diese in den 70iger Jahren höher war als zu Euro Zeiten, dann ausschließlich auf Grund der unterschiedlichen Kapazitätsauslastungen damals zu heute. Ein absoluter Vergleich von Äfpfeln und Birnen. 2. Die deutsche Wirtschaft hat 40 Jahre massiven Aufwertungsdruck überstanden und es erklärt keiner, warum sie es heute nicht auch tun sollte. Lediglich 40 der Exporte gehen in den Euro-Raum. Herr Gänger was sind Sie so dumm.


Der Reinickendorfer schreibt:
10.08.2011 16:42

Andreas Hardt, vielleicht erinnerst du dich an die Währungsreform seiner Zeit, auch da sind wir von dem Nichts auferstanden. Das Gleiche könnte uns auch im schlimmsten Falle passieren, aber lieber so, als die ewigen Zahlmeister anderer Nationen zu sein. Und, wie in den oben stehenden Kommentaren schon erwähnt, ist ja nicht Otto Normalverbraucher der Profiteur, sondern eh nur einige Wenige, also sollen auch die mal bei Null wieder anfangen


Börsenfachmann schreibt:
10.08.2011 16:44

Deutschland war zu DM-Zeiten Exportweltmeister. China ist mit einer eigenen Währung Exportweltmeister. Die DM war verantwortlich für den Wohlstand, den Deutschland erreicht hat ...der Euro ist verantwortlich für den wirtschaftlichen Niedergang dieser Republik


Och-Michel schreibt:
10.08.2011 16:47

@Hr. Riedel es gibt immer Alternativen!! Raus aus dem Euro oder die Währungsunion verkleinern!!


vssmnn schreibt:
10.08.2011 16:48

Deutschland ist der Größte Profiteur des Euro? Soso...nur merken die Deutschen nichts davon. Der Euro ist ein Spiel mit vielen Ländern...und gewi...ähm... zahlen tun immer die Deutschen.


Wilfried Winkler schreibt:
10.08.2011 16:50

Endlich auch mal ein positiver Kommentar. Schuld an dem ganzen Schlammassel ist doch, daß sich der Wert des Geldes vom Wert der Ware oder Dienstleistung gelöst hat. Spekulationen auf Wechselkurse, Undurchschaubare und verantwortungslose Prophezeiungen von Orakeln genannt Rating, Aktienkurse ohne jeglichen Bezug zum Firmenwert, Manager zu den Nagern gehören auch die Ratten die Abfindungen bekommen statt Verantwortung zu tragen wenn sie Sch... bauen, in diesen Dingen steckt das ganze Übel, doch nicht im Euro. Zurück zur DM ist etwas für kleine Geister mit dumpfen Gedanken, sie sollten lieber froh sein daß die Kleinstaaterei und Kleingeisterei in Europa endlich ein Ende findet. Ich bin 100 für EURO und ein freies Europa der Regionen.


b53mm schreibt:
10.08.2011 16:54

Zitat: ...Man hat damals leider die Volksabstimmung vergessen.... Nein, man hat uns GANZ BEWUSST ausgebootet, damit wir ja nicht dagegenstimmen konnten. Nochmals die Empfehlung auch an etliche andere Schreiber: www.dr-Hankel.de LESEN!!


Euro-Opferlamm schreibt:
10.08.2011 16:55

Weniger Inflation als mit der DM? Was für ein Quatsch. Lasst mal die langlebigen Wirtschaftsgüter weg und nehmt das, was man zum Leben braucht: - Lebensmittel, Miete, Energie Da haben wir längst zweistellige Inflationsraten. Was hat der Euro noch gebracht? Ach ja: Der Plan, mit 65 in Rente zu gehen, ist dahin. Nur damit Massen von Schmarotzern, die sich mit gefälschten Bilanzen den Beitritt zur Eurozone und billige Kredite erschlichen haben, die sie nie zurückzahlen können und wollen, in Saus und Braus leben können. Dass eine starke Währung auch für den Export kein Problem darstellen muss, hat die D-Mark eindrucksvoll bewiesen. Was Griechenland betrifft: Dieser Patient ist schon längst über das Stadium von Hirntod und Herztod hinaus. Er ist bereits im Stadium der Verwesung und wird noch immer künstlich beatmet. Der juristische Fachbegriff hierfür heißt übrigens Insolvenzverschleppung, und stellt nur eine von mehreren Straftaten im Zusammenhang mit den Euro-Betrügereien auf höchster Ebene dar, die unsere Politiker unterstützen.


Och-Michel schreibt:
10.08.2011 17:01

@Wilfried Winkler Ich bin 1000 dagegen und werde mich für ein freies Europa mit nationalen Parlamenten einsetzen. Volkentscheide ist das Gebot der Stunde !!! Das ist wahre Demokratie !!


Rene.M schreibt:
10.08.2011 17:01

Der Euro/Teuro!??? So ein Schwachsinn!!!! Hab vor 20 Jahren in Österreich für eine Wurstsemmel mit Gurkerl 6 Schilling bezahlt. Heut kostet sie einen Euro 13,4603 Schilling! Das sind gerade mal rund 120 mehr in 20 Jahren! Wer glaubt, dass die Semmel heute ohne Euro immer noch 6 Schilling kosten würde, ist ein echter Armleuchter. Die Inflation hat es immer schon gegeben, und im Euro war/ist sie nidrieger, als in Schillingzeiten. Bin und bleibe für den Euro, und sollten Griechenland und Portugal die Eurozone verlassen, dann wäre ich sogar für Eurobonds. Mit Eurobonds ohne Griechenland und Portugal wären die Zinsen für alle Euroländer akzeptabel, und der Euro würde wieder an Wert dazu gewinnen. Ach ja, in Deutschland fahren heut weit mehr BMW, Audi, Mercedes und Porsche als zu DM Zeiten. So schlecht kanns euch dadrüben ja nicht gehen, seitdem ihr den Bösen Euro bekommen habt.


Robert B. schreibt:
10.08.2011 17:07

In 50 Jahren der DMark gab es nie solch langanhaltende Turbulenzen, wir hatten eine starke und feste Währung, konnten gut leben. Seit bestehen des EURO, wurden Produkte des täglichen Bedarfs zunehmend teurer, Urlaub im Ausland fast unbezahlbar, Gehälter und Löhne sind geschrumpft. In den letzten Jahren muss man doch täglich damit rechnen dass einem das Finanzsystem und die öffentliche Versorgung um die Ohren fliegt. Also: Was ist durch den EURO sicherer geworden? Ich will meine DMark zurück. Ich ertrage diese ständigen Lügen nicht. Die EZB darf keine Anleihen kaufen, ich will die Bundesbank zurück, sie hat für Stabilität gesorgt.


Andre schreibt:
10.08.2011 17:10

Wenn die Kommentare hier den Querschnitt der Bevölkerung wiederspiegeln, dann ist das schon ein Armutszeugnis an das Bildungsniveau vieler Menschen. Was hier vermischt wird und dazu immer wieder diese dämlichen DM Kommentare, die die geringen Preise von vor 10 Jahren anpreisen... Gut, dass es keine Volksentscheide auf Bundesebene gibt. Der Deutsche Michel würd das Land sonst noch vollkommen ruinieren.


Martin schreibt:
10.08.2011 17:30

@Andre: Da magst Du evtl. sogar Recht haben, aber der Deutsche Michel würde dann vermutlich auch erkennen, was er angerichtet hat, und es bestünde immerhin die Hoffnung, dass er daraus auch lernt. Das ist der große Unterschied zu einem System, das konsequent auf dem Rücken wehrloser ausgetragen wird. Dazu muss man aber verstehen, wie Geld überhaupt funktioniert. Das kann man hier sehr schön nachvollziehen: http://www.wissensmanufaktur.net/externe-videos ... schaut Euch da mal das Video - Fabian, Warum es überall an Geld fehlt - an.


Rudi schreibt:
10.08.2011 17:39

Immer wieder köstlich der Kontrast von Qualitätsmedien-Journalisten und des Bürgers Kommentare unter diesem.


Och-Michel schreibt:
10.08.2011 17:44

@Andre Gottseidank wacht jetzt so langsam auch der dümmste Michel auf und macht sich so seine Gedanken. Für die Transfer Union ESM wird ja schon offen eíne Änderung im Grundgesetz verlangt !Dadurch würden die EU-Mitglieder ihre parlamentarische Mitbestimmung über den nationalen Haushalt an ein immunisiertes Geflecht in Brüssel abgeben ! siehe ESM Vertragsentwurf! Das hat was mit der Basis unserer Demokratie zu tun und die gilt es zu schützen !! PUNKT


Komantsche schreibt:
10.08.2011 17:49

@Andre: Ja, so wie in der Schweiz, das Musterbeispiel eines vollkommen ruinierten Staates. Beim lesen der Pro-Euro-Kommentare gehts mir langsam wieder so wie 1989: Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen, die Mauer ist nun einmal da, die Wiedervereinigung steht nicht auf der Tagesordnung, man kann in der DDR doch den Kapitalismus nicht wieder einführen, das ist ja ein Riesenschritt zurück, dann kommt es zum Krieg, usw. Ich sage: Alles ist möglich, und wir sind das Volk!


Andy schreibt:
10.08.2011 17:51

Die gesamte Diksussion zeigt, dass sich der heutige Leser nicht mehr mit Behauptungen, der EURO habe uns überwiegend genützt, abspeisen lässt, weder von der Politik noch von der Presse. Die Diskussion lässt sich damit als dringender Apell an die vierte Gewalt unseres Staates die Presse verstehen, doch endlich einmal VOLLSTÄNDIG und möglichst objektiv die Vor- und Nachteile der D-Mark-Wiedereinführung bzw. der Abspaltung einiger EURO-Staaten für die verschiedenen Interessengruppen aufzubereiten und auch zu quantifizieren. Die Abwägung der Vor-und Nachteile wird zeigen, dass sie vermutlich für die unterschiedlichen Interessengruppen auch unterschiedlich ausfallen wird, aber man wäre dann den Fakten doch einen riesigen Schritt näher gekommen. Dass eine solche Überzeugungsarbeit weder von der Politik noch von der Presse erbracht wird, macht es nicht verwunderlich, dass wir Leser und Wähler letztlich eine Euro-Lüge für möglich halten! Wir sind eben nicht überzeugt und wer nicht überzeugt ist, reagiert mitunter emotional. Und die Emotionen stehen beim deutschen Wähler wohl zunehmend eher gegen den EURO bzw. gegen das Festhalten aller EURO-Länder.


nasowas schreibt:
10.08.2011 17:55

leute, gehts noch? was sollen die blöden links, wo die videos ne stunde dauern? denkt ihr das guckt sich einer an?.........


Bodo Budding schreibt:
10.08.2011 17:59

Deutschland und größter Profiteur! Wenn man diesen Schwachsinn gebetsmühlenartig wiederholt, wird er auch nicht sinnvoller. Wer kurz nach der Euroeinführung z.B nach Frankreich gefahren ist und festgestellt hat, dass ein Zeltplatz das kostet, was vorher ein Hotel gekostet hat, der weiß wer vom Euro profitiert hat.


Silvio schreibt:
10.08.2011 18:09

Was hier noch keiner bedacht hat: Seit Einführung des Euros sind nicht nur die Preise gestiegen, sondern auch die Erderwärmung. Gehts deshalb hier so hitzig zu? Aber egal, bei mir regnet es gerade. Also spanne ich meinen Rettungsschirm auf und gehe eine Runde spazieren, statt diesen teiweisen Schwachsinn weiterzulesen. Hoffentlich begegnet mir dabei keiner von den Miesepetern hier, denn denen würde ich sagen: Statt nur zu meckern lieber mal aktiv an der Demokratie teilnehmen, den Hintern vom Stammtischsessel heben und mit den Füßen abstimmen. Hat im Osten schon mal funktioniert und bspw. ein gemeinsamer Marsch nach Berlin würde die regierenden Kapitalpolitiker mehr zum Nachdenken anregen, wem sie zu dienen haben, als in diesem Forum nur Parolen abzulassen.


nasowas schreibt:
10.08.2011 18:09

das versteh ich nicht, mussten die leute damals nach frankreich und zeltplätze kaufen? sodass die franzosen vom euro profitiert haben?


Werner schreibt:
10.08.2011 18:09

Quatsch , absoluter Blödsinn ! Ein Euroausstieg ist, wenn Alle wieder ihre eigene Währung einführen, unbedenklich. Vorher hat es auch funktioniert. Von den Medien lasse ich mir schon gar nichts suggerieren.


Klaus schreibt:
10.08.2011 18:15

Bleibt lieber bei Eueren Nachrichten. Bevor Ihr Euch inkompetent zum EURO äußert lest bitte http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/die-lebensluegen-des-euro-475574/


PeterF schreibt:
10.08.2011 18:17

Die typischen schwachsinnigen Arguemnte aller Euro-Befuerworter. Die Wahrheitist, Deutschland hat immer schon durch den Euro verloren. Gewinner waren alle anderen. Zur Erinnerung, die Zinsaetze der PIGS lagen vor dem Euro schon immer zwischen 6 und 10. Der Euro hat Deutschland gebracht: 1 Verdoppelung der Preise schon bei der Einfuehrung 2Hohe Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Stagnation. Das Kapital konnte jetzt scheinbar risikolos in den EURO-Staaten investieren. 2Die Verwicklung der deutschen Banken in der Bankenkrise durch Nullrisiko-Spekulation in Irland, Spanien u.s.w.. Ohne Euro haetten wir kein Hypo-Realestait Problem 3Hoehere Rohstoffpreise. Z.B., Der Rohoelpreis war zur Zeiten der DM wie der Goldpreis immer stabil relativ zur DM. Eine Explosion des Rohoelpreises gab es nur relativ zum Dollar und anderen Weichwaehrungen wie Lira, Pesa, Franc u.s.w 4Die Mithaftung fuer eine unverantwortliche Ausgabenpolitk Politik anderer Staaten 5Deutschland hat kein Sagen ueber seine eigene Waehrung mehr. Staaten die keinen oder nur geringen finanziellen Beitrag zur Euro-Zone beitragen haben den gleichen Stimmanteil wie Deutschland und bestimmen die EZB-Politik. Einfach laecherlich, duemmer geht es nicht. 6Zu DM-Zeiten bestimmte die Bundesbank die Zinspolitik, Richtschnur war die Inflation. Heute richtet die EZB die Zinsen nach den schwaechsten EURO-Laendern nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten aus. Die Folge ist eine permanente Nullzinspolitik. D.h.: Der Verfall unserer Ersparnisse; Junge Leute koennen keine Altervorsorge mehr vornehmen, da Lebensversicherung und Riesterrente wegen Kapitalertragssteuer und Negativzinsen nach der Inflation nur noch ein Verlustgeschaeft sind Mir faellt kein einziges Argument fuer den Euro ein. Deshalb bin ich fuer den sofortigen Euro-Ausstiegs Deutschlands und der Wiedereinfuehrung der DM. Je laenger wir warten desto teurer wird es fuer uns alle werden.


Torsten schreibt:
10.08.2011 18:20

Ob das Geld, welches ja eh nur aus Papier besteht, Euro oder D-Mark heist ist doch föllig uninteressant. Das eigentliche Problem ist doch, dass es kein ewiges und endloses Wachstum gibt. und alles was jetzt politisch in der EU passiert ist sehr bewust von der Politik so gewollt und erinnert mehr und mehr an die Zeiten der DDR und dessen Sozialismus. Wenn man tatsächlich das Problem lösen wöllte, müste man ganz offen damit anfangen, über das momentan nur noch durch planke Gier regierte System nachzudenken. Doch das wird da an den Stellen wo es eigentlich getan werden sollte aus eigenem Interesse heraus niemand tun. Und so wird es leider kommen, ob man will oder nicht, dass das was in England passiert sich mehr und mehr auf ganz Europa ausweitet. Soll aber nicht heißen, dass ich es richtig fände. Wird aber leider so sein!


Bürger schreibt:
10.08.2011 18:27

Sicherlich würde auch auch die Wiedereinführung der DM Kosten und Nachteile mit sich bringen. Darüber muss man sich im Klaren sein. Die Folgen einer Rückkehr zur Mark sind aber sehr viel besser kalkulierbar als die einer Euro-Transferunion, in die wir jetzt steuern. Die kann sich als ein Fass ohne Boden erweisen und Deutschland tatsächlich finanziell ruinieren.


Arbeitsloser schreibt:
10.08.2011 18:29

ich hoffe unsere nächste Generation wehrt sich wie die in anderen Länder Frankreich,England,Griechenland, unsere und die letzte Generation traut sich ja nicht zu protestieren-traurig wie wir sind,egal um was es geht!!!!! Mit diesem Artikel darf man sich nur 5 Minuten beschäftigen, sonst ist der ganze Tag versaut!!! Unglaublich was manche denken oder schreiben - egal ob € oder DM - wir Kleine sind immer die Deppen!!! und jetzt endgültig Frohe Weihnachten :-


fiorentina schreibt:
10.08.2011 19:44

keine aufregung, jetzt kommt Frankreich und dran und dann sehen wir weiter.


ulrich sokrates schreibt:
10.08.2011 19:51

Man muss das Kind nicht gleich mit dem Bade ausschütten und die DM einführen wollen! Man sollte besser den wirtschaftlich schwachen und hoch verschuldeten Euro-Staaten zur eigenen Konsolidierung die Chance bieten,aus der Währungsunion auszutreten. Den Devisenflüchtlingen dieser Länder sollten jedoch dabei die Euro-Auslandskonten ebenfalls abgewertet werden und dieser Abwertungsgewinn den verschuldeten, austrittswilligen Staaten als erste Hilfe zur Konsolidierung ihrer Haushalte zur Verfügung gestellt werden. Dies dürfte nicht an Bankgeheimnissen scheitern, das sowieso der kriminellen Steuerhinterziehung Vorschub leisten! Die blauäugigen Banken die sich die hoch verzinslichen Staatsanleihen dieser Staaten, ohne Prüfung der Rückzahlungssicherheit, angelacht haben sollen ruhig dafür bestraft werden. Vernünftige Großbanken haben diese Schrottanleiehen doch schon teilweise abgeschrieben. Also keine apokalypse now mein ängstlicher Kommentator. Angst ist der schlechteste Berater!


Matthias schreibt:
10.08.2011 19:58

Ich habe jetzt Nackenschmerzen vom ganzen Kopfschütteln, weil ich dummerweise so masochistisch war, mir die ganzen Kommentare durchzulesen. Wenn man mal eine Argumentation braucht, warum direkte Volksabstimmungen ins Verderben führen würden, dann sind 90 der Comments hier eine gute Referenz.


Satsch schreibt:
10.08.2011 20:03

Nach dem Krieg hätten sie mal lieber die Mauer um ganz Deutschland gezogen, keiner raus und keiner rein. Dann hätten wir ein blühendes Land voller Wohlstand mit D-Mark und perfektem Sozialsystem.


Jicke schreibt:
10.08.2011 20:33

Selten soviel Geschreibsel mit nichts als Humbug gelesen! Ein € als Transferunion ist das Letzte,was unserer Wirtschaft hilft. Eingeführt vom dümmlichen Kohl, gepriesen vom straßenkämpfenden Fischer und endgültig versaut durch ein FDJ Mädchen...schlimmer kann es nicht kommen!


Markusilein schreibt:
10.08.2011 21:11

Wie so oft in der Politik ist etwas, was vom Grundsatz her gut gedacht war, extrem schlecht ausgeführt worden. Es gibt 1,3 Milliarden Chinesen und 1,2 Milliarden Inder. Wie soll sich ein Volk wie die Bundesrepublik Deutschland mit seinen gerade mal 80 Millionen Sozialstaatsverwöhnten Bürgern dagegen im Wettbewerb behaupten? Der Euro, der so stark sein sollte wie die D-Mark, wurde als erstes von Altkanzler Schröder aufgeweicht. Stichwort: Man muss die 3 Neuverschuldung flexibler handhaben. Das rächt sich jetzt bitter. Natürlich hätte man Griechenland & Co. auch niemals in die Euro-Zone mit aufnehmen dürfen. Warum sollen sich diese Länder ändern, wenn man wie im Fall Griechenland um des Betrugs willen Bilanzen fälscht Staatsverschuldung, Neuverschuldung, falsche Tatsachen vorgibt Anbauflächen größer wie ganz Griechenland ausweist, um Agragsubventionen zu erhalten und dann am Ende, wenn alles den Bach runtergeht, auch noch von der EU Geld dafür bekommt, jemals ändern? Die verantwortlichen Politiker wandern nicht etwa, wie jeder Unternehmer, der vergleichbares mit seiner Firma macht, in den Knast. Nein, die kriegen dann auch noch ne fette Pension. Und die Politiker der anderen Länder, denen dieses Verhalten von vorneherein bewusst war, stützen es jetzt mit kräftigen Transferleistungen. Ein Aufruf für alle Schuldenmacher, genau das Gleiche zu tun. Was jetzt geschehen müßte ist, dass sich die starken Länder in der EU, nämlich die Bundesrepublik, Österreich, die Niederlande und Luxemburg, die ihre Finanzen noch so halberwegs in Ordnung haben, mit einer Stimme sprechen und in der Verbindung mit Frankreich schließlich sind die französischen Banken z. B. in Griechenland mit die größten Kreditgeber den anderen Staaten diktieren, was sie zu tun haben. Aber was passiert statt dessen? Sarkosy kann nicht mit Merkel und umgekehrt. Junker hat sowieso ein Problem mit den Deutschen und die Österreicher halten sich wie immer aus allem raus. Und die Niederlande? Von denen hört man auch nichts. So wird das ganze in einem Desaster enden.


Andi Wand schreibt:
10.08.2011 21:31

@Aebeitsloser: es ist schon traurig, wie Sie die Schuld bei einer gewählten Regierung und einer Gemeinschaftswährung suchen. Glauben Sie etwa, dass es Ihnen mit der DM, Yen, Silbertalern besser gehen würde? Tatsache ist, dass das jetzige Wirchaftssystem keine Nachhaltigkeit besitzt. M.E. ist dies kein Euro-Problem siehe USA.Am Freitag nach Handelsschluß wird durch S&P die USA abgestuft und jeder Depp hat 2 Tage Zeit sich zu überlegen, wie er seine Papiere am Montag loswird. Leider verdienen auch jetzt wenn auch wenige eine Menge Geld bei diesen volitären Märkten.@All: was ist denn mit den heute gewonnen Erkenntnissen ein realistischer Lösungsansatz?@Hr. Gäger: herzlichen Glückwunsch für Ihre Meinungsforschung ähm Artikel..


Och-Michel schreibt:
10.08.2011 21:43

hier noch ein Denkanstoß für alle Euro EU Fanatiker: Zitat: Griechenland hat nach Angaben des IWF seine Goldreserven aufgestockt Zitat Ende: Quelle Welt online


Thomas G. schreibt:
10.08.2011 21:45

Allmählich sei die Frage erlaubt, ob alle selbsternannten oder politisch berufenen Euro-Retter dem Sozialirrtum unterliegen, der auch Gerhard Schröder unterlief. Als er meinte, den Mitarbeitern des Holzmann-Baukonzerns mit Staatshilfen etwas Gutes zu tun, war es Öl, das er ins Feuer goss. So wie beim Philipp-Holzmann-Konzern zu diesem späten Zeitpunkt ist in den meisten Euro-Ländern das Verschuldungsproblem irreversibel. Keynesianische Marktankurbelung durch Neuverschuldung ist schon seit geraumer Zeit durch Überdüngung geprägt, Zinseszins trägt sein Übriges bei zu der Tatsache, dass Politiker im Konfliktdreieck zwischen angestrebter Vollbeschäftigung, notwendiger Finanzkonsolidierung und dem sozialen Frieden gefangen sind. Was als fehlende Entschlussfreude von den meisten Medien beurteilt wird, bedeutet in Wahrheit die nur verständliche Zurückhaltung vor dem überfälligen Reset. Aber hier kommt die Ethik ins Spiel: Glauben wir wirklich, dass wir das Rad noch zurückdrehen können, oder wissen wir längst, dass wir das Problem zu Lasten unserer Nachkömmlinge nur verschieben. Der verflixte Zinseszins macht es leider nur immer größer. Wenn wir jetzt den Resetknopf drücken und dabei den Lastenausgleich regeln, dann haben unsere Kinder vielleicht doch wieder eine Zukunft?


Andy schreibt:
10.08.2011 22:43

Jeder, logisch denkender Mensch, fragt sich wieso die Schweden oder die Schweizer mit ihren starken Währungen nicht dem Untergang geweiht sind. Sie leben weiter glücklich und lange. Nur wir, die Deutschen, würden nach Einschätzung der selbsternannten Experten untergehen. Wieso soll die Währung, die unserer Nation jahrelangen Wohlstand gegeben hat, plötzlich so schlecht sein? Die Antwort kennen nur die Experten.


Torsten schreibt:
10.08.2011 23:05

Sehr geehrter Herr Wend, der Fehler liegt sicherlich bei den einzelnen Regierungen, oder wer sonst hat diesen Weg so gestaltet wie er sich momentan zeigt. Ob es jemals mit der D-Mark besser geworden wäre, ist natürlich heute auch nur noch Spekulation, insofern gebe ich Ihnen Recht! Was aber ein Fakt ist, ist das die Menschen welche diese brutale Erfahrung machen müssen, selbst in die Lage der Not getrieben zu werden und diese werden leider immer mehr und das alles nur dafür das andere um jeden Preis sich in ihrer Macht profilieren können und sich dabei auch noch dumm und dämlich daran verdienen, sich diese vom Staat ausgesonderte Menschen aus des Selbstschutzes wegen zur Wehr setzen, ist mehr als nachvollziehbar. Wie sollten sich sonst betroffene Menschen gegenüber der selbsternannten Supermacht überhaupt wehren. Sagen Sie es mir? Dieser Karren ist gegen die Wand gefahren worden, von Politikern die sich heute liebend gern feiern lassen und nicht zu vergessen, nebenbei dumm und dämlich verdienen. Ich bin nicht Arbeitslos, sondern selbständiger Unternehmer kein Manager und habe auch eine solide Schulbildung, aber vor allem einen gesunden Menschenverstand.


Ulli schreibt:
10.08.2011 23:13

Das Problem des Euro ist, dass die Einführung in Deutschland nicht demokratisch legitimiert worden ist. Er wurde per Verordnung gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung eingeführt. Inzwischen ist jedem der Rechnen kann klar, dass der Euro tod ist. Da helfen auch nicht die Gesänge und Durchhalteparolen der Journalie und Euro-Befürworter. Die Euro-Gegner wurden schon immer in irgendeine unpassende Ecke geschoben, und hatten nie eine neutrale Presse. Jetzt wird ihnen wohl auch noch die Schuld am Ende dieser ungeliebten Währung angelastet.


Drusi schreibt:
10.08.2011 23:23

Wer hätte denn früher für einen BigMac 7,21 DM bezahlt, für einen lausigen Kaffe im Cafe 5,40 DM geschweige denn 1,93 DM für ein Liter frische Milch? Die Leute wären ausm Geschäft gegangen und hätten sich kaputt gelacht über solche Preise. An den heutigen Preisen ist natürlich die Inflation schuld oder wars einfach nur die Änderung des Preisschildes von DM nach € mit der selben Zahl davor?


sunny schreibt:
10.08.2011 23:55

Der Euro sollte eigentlich alle europäischen Staaten einigen, Krieg und Völkerhass unterbinden. Das genaue Gegenteil passiert gerade. In Griechenland laufen Demonstranten mit Nazibildern und Antideutschen Plakaten durch die Städte. Wir müssen sparen, weil Deutschland das so will. Das sitzt leider in Köpfen dieser zu recht wütenden Menschen. Spanien, Italen, Portugal usw. werden diesem Beispiel über kurz oder lang folgen. Wir haben in Brüssel Politiker sitzen, die sich mehrere Jahre lang Gedanken machen durften wie krumm denn nun die sog. Euro-Gurke sein dürfe. Gleichzeitig ist diesen Experten in keinster Weise aufgefallen, wie marode und getürkt einige Staatsbilanzen von EU Mitgliedern waren. Ich gebe einigen Leuten Recht mit der Aussage, die Wiedereinführung der DM wäre sehr problematisch. Aber hinter einer Aussage stehe ich 100ig - niemals, absolut niemals hätte der EUR in Dutschland eingefüht werden dürfen!


Patrick Pietsch schreibt:
11.08.2011 01:04

politisches Wunschdenken, die Haushalte der Südländer waren schon zu EWS-Zeiten bekannt, getan wurde nichts. Vielleicht sollten mal die Profiteure den Euro retten - Europäische Millionärs-Steuer!!!


karli schreibt:
11.08.2011 01:07

************Das ist bizarr. Nicht nur, dass Deutschland der größte Profiteur des Euro ist. ********** Ich dachte immer, dass uns nur Politiker und die Industriebosse verar…… wollen. Jetzt kommen auch noch irgendwelche Schreiberlinge von Privatsendern dazu. Wenn „Deutschland der größte Profiteur des Euro ist“ dann sind Arbeitnehmer keine Deutschen! http://static.twoday.net/KarlWeiss/images/statistik-realloehne.jpg


Memati schreibt:
11.08.2011 01:20

Politik wird heutzutage nicht nur in den Parlamenten sondern in und über die Medien gemacht. Das wichtigste Instrument ist dabei die Angst. Mit Angst kann man die Masse/das Volk nach belieben kontrollieren und stumm halten. Wir stopfen Geld in ein Fass ohne Boden. Wir versuchen gerade eine eitrige Wunde, die den ganzen Arm befallen hat, mit einem Pflaster auf den Finger zu heilen. Solange man nicht das System komplett ändert, werden die Maßnahmen den Zusammenbruch nur zeitlich hinaus zögern aber nicht verhindern. Der Kapitalismus wird über kurz oder lang durch ein anderes System ersetzt werden müssen. Wenn wir Glück haben, durch ein besseres. Wenn nicht wird sich das Spiel immer wieder wiederholen. Welches Spiel? Die Reichen werden Reicher und die Armen werden einfach nicht schlauer.


Kronast schreibt:
11.08.2011 01:46

Im Artikel wird - wie immer Gebetsmühlenartig - darauf verwiesen, daß Deutschland am meisten vom Euro profitiert!? Man sollte einem Journalisten schon zutrauen - offizielle - Statistiken lesen zu können EU Kommision! Laut dieser Statistik - sind einzig und allein in der BRD die Reallöhne seit dem Jahr 2000 gesunken!! Wohingegen z.B. in Rumänien Spitzenreiter die Reallöhne seit dem Jahr 2000 um über 330 Prozent gestiegen sind!! Im EU Durchschnitt sind die Reallöhne seit 2000 um etwa 57 Prozent gestiegen - nur in Deutschland sind sie um 0,9 Prozent gefallen!!! Man kann natürlich weiter so frech lügen - und behaupten - wir kämen von einem ganz anderen Ausgangsniveau - aber ich zitiere hier Reallöhne die Bedeutung kann wohl jeder googeln! Es ist wohl kaum bestreitbar - das die überwiegende Mehrheit unserer Bevölkerung nicht vom Euro - bzw. dem damit allenthalben beschworenen Seegen - bereichert wurde! In Europa werden komplett unterschiedliche Volkswirtschaften miteinander verwoben - das kann auf Dauer nicht funktionieren! Es wird uns in den Medien täglich suggeriert - die Deutschen sind die wohlhabendsten in der EU - obwohl der Lebenstandart in vielen europäischen Ländern in der breiten Masse! weitaus höher liegt!! selbstgen. Immobilien usw. usw. Ich warte auf eine Partei - die die berechtigten Forderungen der hart arbeitenden Bevölkerung ernst nimmt - die sich um die Nöte des normalsterblichen kümmert - und nicht ständig dem goßen europaischen Traum hinterherläuft!!! Ich bin davon überzeugt - keine andere Regierung in Europa - würde seine eigenen nationalen Interessen Bevölkerung!! derart verkaufen!! Falls Anregungen kommen - gerne unter Kronast@gmx.de


Paul Merlin schreibt:
11.08.2011 02:14

Das Gestammel der Lügenbeutel, demzufolge Deutschland der größte Profiteur des EUR ist, nun es ist nicht mehr auszuhalten. Wie nackt muss der Kaiser noch sein, damit selbst der Blödste erkennt, wie abwegig diese Aussage ist. Ohne den EURO gäbe es keine Notwendigkeit von Rettungsschirmen, es gäbe keine Notenbank, die als Bad-Bank gezwungenermaßen die Schrottanleihen der PIIGS-Länder ankaufen muss. Deutschland ist allein bei den Ausfällen der EZB mit 27 dabei. Der Steuerzahler, d. h. vor allem Otto Normalo, der von den angeblichen Segnungen des EURO und den vorgeblichen diversen Aufschwüngen nichts hatte wird in die Pflicht genommen. Vom EURO profitiert haben im letzten Jahrzehnt nur die oberen 10.000 in diesem Land und die stark exportorientiert ausgerichteten Unternehmen. Dafür hat die Masse der Bevölkerung aber schon jetzt einen sehr hohen Preis bezahlt. Dumpinglöhne sind die Regel nicht die Ausnahme. Es betrachte nur jeder seinen eigenen Geldbeutel. 25 aller Arbeitnehmer sind bereits in den Niedriglohnsektor abgerutscht - nicht zuletzt als Folge der einseitigen Exportorientierung mit und durch den EURO. Dies als Erfolgsstory verkaufen zu wollen ist schon ein starkes Stück Dreistigkeit. Der absehbare Kollaps der Finanzmärkte bedroht die Ersparnisse von Millionen Bürgern. Es wird Zeit dieser Entwicklung ein Ende zu bereiten. Der Euro, er war und ist eine Fata Morgana, die an der Realität zerschellt. Je eher und schneller diese Fehlentwicklung beendet wird, umso geringer wird der ohnedies jetzt schon astronomisch hohe Schaden sein. P.S. Es wird Zeit an die Verantwortung der politisch Verantwortlichen zu erinnern. Es kann und darf nicht sein, dass Kohl, Schröder, Merkel und die anderen Akteure nachher nur mit einem Schulterzucken davonkommen.


Josh Z. schreibt:
11.08.2011 05:16

ich zitiere mal einen bekannten Politiker aus Deutschland: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Aber Behandlungen kann man sich nicht wirklich mehr leisten. Die 10€ alle viertel Jahr sind schon heftig. Dafür muss ich anderthalb Stunden arbeiten gehen, dass ich den Luxus geniessen darf, begutachtet zu werden. Dann der Hammer eine Wurzelbehandlung kostet 400€. - Ok, nochmal knappe 54 Stunden arbeiten gehen und schon habe ich eine behandelte Wurzel. Aber ich habe noch einen abgebrochenen Zahl. Also fällt für die nächsten 4 Monate Essen aus, da ich eine Krone brauche und die Wurzeln gemacht werden müssen. 7,53€ die Stunde brutto beträgt mein Stundenlohn in meinem erlernten Job. Ergo 1:1 zum damaligen Lohn zu DM-Zeiten. Die gestiegenen Kosten brauche ich nicht wieder zu erläutern, da es die Damen und Herren vor mir beschrieben haben. Ich habe mittlerweile die Schnauze gewaltig voll von diesen Nachtrichtenpanikmache. Wo ist das Volk, das auf die Strasse geht? Wo sind die Montagsdemonstrationen geblieben? Ist das Deutsche Volk verstummt oder verdummt? Ok, das TV-Programm lässt zu wünschen übrig ebenso die Schulbildung. Was tut die Regierung dagegen? Sparen am Steuerzahler von morgen und der jetzige wird noch und nöcher ausgenommen, belogen, betrogen. Ich bin froh, wenn der Albtraum bald aufhört, ich wach werde und alles nur ein Traum war...


Sterntaler schreibt:
11.08.2011 07:02

Für wen brachte und bringt der Euro Vorteile und Gewinne? Müßig das zu beantworten, jeder weiß es. Und weil das Volk zu großen Teilen den Euro aus berechtigten, vor allem wirtschaftlichen Gründen nicht mag, wird auf uns mit Phrasen, Hlabwahrheiten und auch Lügen eingehauen. Warum wird die Inflation nicht ab dem Jahr 2000 berechnet, dem letzten Jahr der DM? Aus gutem Grunde. Für 1,95583 DM gab es ab 2001 einen Euro. Man hätte meinen können, der Euro hat nun fast die doppelte Kaufkraft. Weit gefehlt. Wir hatten eine regelrechte Geldentwertung. Gefragt wurden wir damals nicht, ob wir den Euro wollen und werden es auch heute nicht. Dafür dürfen wir als Steuerzahler kräftig für verfehlte Politik aufkommen. Auch eine Art von Gerechtigkeit. Soweit zur praktizierten Demokratie, was ja Herrschaft des Volkes bedeutet. Vielen Dank. Ich freue mich immer wieder über die klugen Strategien der Volksvertreter!


Piet schreibt:
11.08.2011 07:20

Der Euro hatte nie mals kommen durfen , bei der introduction der Euro war Griechenlan fast shon zo goed wie pleite.Und die politieker haben das shon gewust.Aber die rechnung bekomt der hard arbeitende burger presentiert


Carma schreibt:
11.08.2011 07:56

Ich habe 1991 für einen niegelnagelneuen Golf in mittlerer Ausstattung 20.000DM bezahlt. Heute kostet das vergleichbare Modell mind. 20.000€. Mein Gehalt hat sich seither nicht verdoppelt und das des VW-Arbeiters sicher auch nicht. Was haben er und ich also von der EURO-Einführung gehabt? Bislang sehe ich nur einen massiven Abbau sozialer Leistungen, eine immer stärkeres Auseinanderklaffen der Einkommensschere, eine definitv unseriöse Entwicklung von Manager- und Vorstandsgehältern usw... Und jetzt kommen auf uns auch noch die nicht absehbaren Belastungen zur Finanzierung von Rettungsschirmen hinzu, für Länder in denen Haushaltspolitik gleich einer Bananenrepublik praktiziert wird. Doch auch wir sind m. E. auf dem besten Weg dahin: Man schaue sich doch einfach mal, welche Qualifikation unsere Amtsträger für ihr Amt mitbringen! Und die sollen es richten?!? Armes Deutschland!


D-MARK schreibt:
11.08.2011 08:15

Gefühlte Teuerung, ja? Zu D-Mark Zeiten konnte man nahezu Bundesweit einen Pizza Vergleich machen. Die Margarita war in den meisten Fällen unter 5 DM zu haben. Heute sind wir bei gut 5 € aufwärts, also eine Verdoppelung. Ist vielleicht nicht das beste Beispiel, aber auf jeden Fall eines, dass fast jeder nachprüfen kann. Und so gibt es noch viele weitere. Dem Arbeiter oder Angestellten hat der Euro bisher nur gefühlte ?? Mehrkosten gebracht. Wenn auf der einen Seite etwas ein wenig billiger wurde, gingen die Preise an einer anderen Stelle dementsprechend rauf! Was wir wirklich vom Euro haben, ist das Gefühl die Zahlmeister der Nation zu sein. Schuldenkrise? Kein Problem. Die Deutschen zahlen für den Rest Europas, wir sind diejenigen, die am meisten profitieren. Also Steuern rauf, Preise rauf, Löhne einfrieren... der Ausverkauf geht weiter. Was also wurde für uns durch den Euro besser?????


ProEuro schreibt:
11.08.2011 08:17

I LOVE EU & EURO ICH LIEBE DIE EU & DEN EURO J´adore la EU ET L´EURO denn ihr schafft Frieden & Stabilität! Die Probleme müssen behoben werden und dass ist nicht leicht, aber es gibt einen Weg und wir werden ihn gehen! HOCH LEBE EUROPA, HOCH LEBE DER EURO


Sascha schreibt:
11.08.2011 08:25

Mich würde mal interessieren wer ihnen diesen Artikel denn zum Drucken vorgelegt hat, das hört sich doch zu sehr nach einem kläglichen Versuch der Regierung, den Euro in ein besseres Licht zu schieben, an.


duschi schreibt:
11.08.2011 08:37

Nicht nur die Deutschen wollen die DM zurück, wir in Österreich wollen den Schilling wieder haben. Hätte man das Volk befragt, hätten wir den EURO nie bekommen. Das beschriebene Szenario- Bankencrash,Inflation,Arbeitslosigkeit, Anleihencrash-ist bereits in vollem Gange,mit dem Euro. Wer heute noch glaubt der Euro sei zu retten, der hat null Ahnung von Volkswirtschaft und Geldpolitik und kennt die Zusammenhänge nicht. Diese Leute sind wie unsere Politiker Relitätsverweigerer. Mir wären die Probleme der Schweizer mit dem starken Schweizer Franken tausendmal lieber als das auf uns zukommende Chaos von einem Staatsbankrott.


Hans Bienert schreibt:
11.08.2011 09:03

Ich habe selten einen so unqualifizierten Kommentar gelesen. Jeder Student des zweiten Semesters BWL / VWL lernt, das die einzige Chance, wirtschaftliche Ungleichgewichte zwischen Staaten Volkswirtschaften auzugleichen darin besteht, die Währungen auf- bzw. abzuwerten. Das ist keine Theorie, das ist eine geschichtliche Tatsache. Ich hatte gehofft, Fakten zu lesen, und nicht bloß Ansammlungen von Horrormeldungen.


Ratlosxxx schreibt:
11.08.2011 09:09

Liest man viele der Kommentare hier, dann fragt man sich schon wo die Leute die letzten Jahre waren. Früher war nicht alles besser. Der Euro ist eine der grössten Errungenschaften unserer Generation. Die Frustrierten wären auch mit der D-Mark heute nicht glücklicher. Auch damals gab es Arbeitslose und die Semmeln waren nicht besser. Ich hoffe Ihr wollt die Postkutsche nicht auch wieder einführen.


Hermi schreibt:
11.08.2011 09:53

Der Euro war und ist eine gute Sache. Nur haben die Politiker den Euro selbst in den Abgrund getrieben. Erstens kann man keine Gemeinschaftswährung machen, wenn dahinter nicht ein gemeinsame Regierung steht. Anstatt Europa zu einem Land zu machen wie Amerika, mit einer Zentralregierung die Länder wären dann Bundesstaaten, wurstelt man dahin, mit Volkswirtschaften die so sehr unterschiedlich sind. Zudem haben die Politiker einfach die Stabilitätsgrenzen aufgehoben so dass jeder Schulden machen kann und konnte wie er wollte. So wie es jetzt ist, ist der Euro nur ein Spekulationsobjekt der Kapitalisten. Hinzu kommt dass vor etlichen Jahren auch die Bankregulierung aufgehoben wurde. Somit konnte sich ungezügelter Kapitalismus breitmachen um wenigen noch mehr Geld zu bringen. Wie kann es möglich sein dass jemand einen Nullkauf tätigt um darauf zu spekulieren dass ein Land wie Griechenland etc. noch mehr herabgestuft wird? Kann ich etwa einen Nullkauf tätigen? Als allererstes gehören die Ratingagenturen abgesetzt. Wie kann es sein dass ein paar Banker entscheiden ob ein Land gut wirtschaftet oder nicht? Und unsere Politik lässt sich von der Wirtschaft und den Kapitalisten treiben, kaum muckt die Börse etwas auf, schon sind die Politiker ein Haufen Kopfloser. Und hört man sich die sogenannten „Finanzexperten“ an dann heisst es von denen nur immer wieder : „Die Politik muss reagieren“. Geht’s noch? Also sehen wir zu dass die Banken, die Hedgefonds und all diese Konsorten reguliert werden, dann geht es auch dem Euro wieder gut. Ich jedenfalls möchte die DMark nicht zurück. Das ist nur nostalgisches Geschwafel. Wie gesagt die Probleme liegen nicht im Euro. Ich fühle mich als Europäer und Deutscher.


N. Herberg schreibt:
11.08.2011 09:54

Wir Deutschen haben vom Euro sehr wohl profitiert! Die Franzosen hätten der Wiedervereinigung mit einer autarken D-Mark nie und nimmer zugestimmt und wir wären heute noch geteilt. Ich will nicht wissen, wie der Osten Deutschlands dann heute aussehen würde.


Bürger schreibt:
11.08.2011 10:47

Es ist an der Zeit sich gegen das zu erheben. Es kann nicht so weitergehen. Haben sich die Löhne verdoppelt. Ja aber bei max. 5 aller Deutschen. Bei vielen ist nichts passiert oder es ist gar weniger geworden. Sind die Preise gestiegen. Laut Regierung und Wirtschaft NEIN. Und die Wahrheit offenbart uns ein anderes Bild. Die Preise sind in seit dem Euro um mehr als 100 gestiegen. Klar nicht in allen Bereichen siehe PCs/TV/Hifi. Aber sie sind dort gestiegen wo man leider nicht drauf verzichten kann Lebensmittel/Energie/Wasser/Wärme. Es ist an der Zeit die Verhältnisse zu bereinigen. Also überlegt und rechnet selber nach. Und dann entscheidet selber ob es an der Zeit ist.


Symphonic schreibt:
11.08.2011 11:37

Ach so beim Euro ist die Inflation geringer? Das ich nicht lachen kann, mit Einführung des Euro wurde der eigene Lohn halbiert ,und die Preise einfach in Euro gleich D-Mark ausgepreist.Z.B- der liter Benzin kostete 2001 noch 1,02 D-Mark heute kostet er 1.55€ das entsprechen 3,10 D-Mark .Also in 10 Jahren 200 teuerer.Macht im Jahr 20 Inflation !!! Entweder haben Sie Erinnerungslücken oder Sie wollen mit falschen Zahlen bewusst Stimmung gegen den Euro erzeugen! Der Benzinpreis hat schon im Jahr 2000 die Marke von 2 DM übersprungen, also ca 1 Euro gekostet und nicht 1 DM wie behauptet!!!


P. Rinke schreibt:
11.08.2011 12:14

Herrn Gänger ist es mit dem Artikel hervoragend gelungen zu provozieren. Aber dadurch wird der EURO nicht stabiler und die D-Mark wird auch nicht wieder eingeführt. Wie heißt es schön die Politik wird es schon vernichten ähhm richten


Torsten schreibt:
11.08.2011 12:16

Man hat halt nie alles zusammen:- Und genau da liegt das Problem, Menschen die es betrifft, stempelt man als Arbeitsscheu, rechts- oder linksorientiert, oder gar als Schwerverbrecher ab. Menschen die dies in ewiger Gier nach Macht und Reichtum verursachen, werden komischerweise gefeiert und nicht bestraft, sondern dafür sogar noch ausgezeichnet und gelobt. Warum wohl??? Jeder normale Kleinunternehmer wäre längst wegen Insolvenzverschleppung eingesperrt worden. Doch der Mensch glaubt an sich immer ihn werde es schon nicht so hart treffen und hält sich deshalb bewust um sich letztlich nicht gar selbst zu schaden, lieber aus allem raus. Und weil die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt tut er dies sogar immer und immer wieder bis zum bitteren Ende. Und dieses kam immer in der Geschichte und wird auch, wann auch immer, dieses mal wieder kommen. Nicht gut, aber gewollt und auch leider wahr!


Torsten schreibt:
11.08.2011 12:22

Sehr geehrter Herr N. Herberg, kennen Sie den OSTEN überhaupt und wenn ja, haben Sie sich schon einmal die Mühe gemacht sich mit ganz normalen Menschen da zu unterhalten? Ich glaube nicht! Und vor allem ist der Deutsche Wohl oder Übel selbst daran Schuld, wenn er sich von Frankreich diktieren läst was er zu tun und zu lassen hat.


Micha schreibt:
11.08.2011 12:34

Die Bundesrepiblik und die DM bedingten sich gegenseitig.Mitterand war neidisch und wollte die Kaufkraft Zitat: Die DM ist die Atombombe der Deutschen. Fatal: Als Kohl mit Mitterand zusammentraf Strandspaziergang hatten Moskau und Washington schon grünes Licht gegeben für die Wiedervereinigung: Anders formuliert: Frankreich hätte sich nicht mehr allein gegen die Vereinigung stemmen können. Und genau hier hat Kohl den fatalen Fehler gemacht die DM für die Zustimmung der Franzosen zu opfern. Wenn der Euro in ein paar Jahren scheitert wird Deutschland Verbinlichkeiten und Bürgschaften von ca. € 500-1000 Milliarden haben.Teure Wiedervereinigung.


Tom schreibt:
11.08.2011 12:38

Die Eurokratie-Ideologen scheinen jedes Mittel zu nutzen die vermeintlich hehren Ziele dem Volk mit mit Pseudogewinnen zu verkaufen. Der Euro wurde gegen den Willen der deutschen Bevölkerung eingeführt. Jetzt sollen schwindelige Kennzahlen die Deutschen als Profiteure kennzeichnen. Vertragswerke, die selbst die Unterzeichner nicht verstanden haben zur Anarchie in der Währungspolitik geführt. Die Rahmenbedingung hat die Politik gesetzt. Jetzt wird der schwarze Peter bei Banken, Rating Agenturen und schlussendlich wohl beim deutschen Volk gesucht weil es der Suggerierung der Gutmenschen nicht folgt. Der Grossteil der deutschen Bevölkerung gehört zu den Euro-Verlierern. Sofern es nur um den Export geht plädiere ich für die Aufnahme Indiens und Chinas in den Euroraum...


Kolodzik schreibt:
11.08.2011 12:38

Diese Totschlagargumente wie „Es kommt zur Kernschmelze des internationalen Finanzsystems.“ kotzen mich an. In der Vergangenheit musste die Menschheit schon mit ganz anderen Krisen, auf ganz anderem Niveau Weltkriege etc. fertig werden. Wir leben nun schon seit mehr als 65 Jahren ohne Krieg, Gott sei Dank! Kommt es zur so genannten Kernschmelze des Finanzsystems, so ist das eine überfällige Korrektur, ein reinigendes Gewitter, das für die Finanzmärkte schon seit langem überfällig ist. Mit der EU ist es wie mit einer Ehe, hier wurden Staaten miteinander verheiratet, die einfach nicht miteinander können, die einfach nicht zusammengehören. Dass es auch ohne billigen Euro geht, zeigt uns die Schweiz. Auch wenn die Schweiz derzeit unter der Aufwertung des Schweizer Franken mächtig stöhnt, bleibt doch deren Kernschmelze aus. Der zu billige Euro führte in der Vergangenheit in den Südländern zu Fehlanreizen, was sich jetzt bitter rächt. Augenblicklich führt der zu billige Euro in Deutschland zu Fehlanreizen, was sich zwangsläufig später auch rächen wird. Die Politiker und Finanzjongleure müssen lernen und begreifen, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen können. Dass man nicht ungestraft dauerhaft über seine Verhältnisse leben kann und dass man aus gesättigten Märkten, in denen wir uns befinden, nicht unendliches Wachstum herauspressen kann. Bei unserem Sättigungsgrad, unserer negativen demographischen Struktur und unseren unqualifizierten Politikern müssen wir akzeptieren, dass wir uns zukünftig mit kleineren Brötchen, mit weniger Lebensqualität, weniger Sozialstaat, mit weniger auf Pump leben zufrieden geben müssen. Selbst wenn die Finanzsysteme zusammenbrechen, wenn das Unausweichliche passiert, also die vielen Staaten reihenweise Insolvenz anmelden, ist das immer noch besser als Krieg! Auch ein überschuldeter Privathaushalt sieht erst wieder Licht am Tunnel, wenn er Insolvenz anmeldet. Mathematik und Naturgesetze gelten auch für Staaten, egal ob sie Griechenland, Deutschland oder USA heißen mögen!


Bernd schreibt:
11.08.2011 13:09

Am Tag der Umstellung der Währung von DM auf EUR hat der Diesel 75,4ct gekostet. Er lag schon über 1.50. Und sicherlich können alle bestätigen gegenüber damals heute den doppelten Lohn zu bekommen LOL. Den Golf 4 für 14.000 gibt es auch nicht mehr, er kostet jetzt 22.000. Ja aber ausstattungsbereinigt, ist er sogar billiger geworden höre ich jetzt alle sagen. Nur konnte man die Ausstattung damals abbestellen, das geht heute nicht mehr. Das gilt natürlich nicht nur für VW, und beschränkt sich auch nicht nur auf den Automarkt an sich. Ob es am Euro liegt glaube ich nicht. Das war zu DM Zeiten seit dem Käfer auch schon so.


Bankerin schreibt:
11.08.2011 13:31

Ich wünsche mir all diese repräsentativen Meinungsbeiträge der n-tv-Leser jedem Politiker als Pflichtlektüre auf den Tisch zu legen. Diese haben schließlich keine Ahnung wie es den Bürgern tatsächlich geht. Ich freue mich über die rege Diskussion. Das ist nötig! Unsere Regierung sollte ebenfals ihren brain-stormen um endlich eine doch so dringend notwendige Lösung zu finden.


Freundin schreibt:
11.08.2011 14:29

Hier schildern einige wirklich ihre Luxusprobleme... Ich finde das enttäuschent...


Largde schreibt:
11.08.2011 14:41

Es wundert mich nicht, dass der n-tv-Bericht zum Thema D-Mark vs. Euro vom 09.08.11 im fast krassen Gegensatz zu dem vom 10.08.11 steht. Da werden sich wohl wieder ein paar hohe Herren also einige der wenigen Nutznießer des Euro bei der Redaktion bitterlich beschwert haben. Ansonsten kann ich mich der Äußerungen der Vorschreiber insbesondere @Kolodzik nur anschließen.


Largde schreibt:
11.08.2011 15:20

Mal ein fiktives Gedankenspiel: Man stelle sich vor, in nächster Zeit würde verkündet, dass die D-Mark in absehbarem Zeitraum wieder eingeführt wird. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Motivationsstoß ungeahnten Ausmaßes durch Deutschland und vorallem die arbeitende Bevölkerung geht.


Seibert schreibt:
11.08.2011 16:16

Rauchende Trümmer : Ich glaube den Kommentar von Herrn Gänger kann man als - rauchende Trümmer - bezeichnen. Heinrich Seibert, Worms


Michael Palomino *1964 schreibt:
11.08.2011 17:34

Dieser Artikel gegen die DM ist ein Albtraum! Sofort her mit der DM, und die korrupten Mafia-Südstaaten müssen ihren Mist selber regeln, damit endlich etwas geregelt wird dort unten!


Euromuffel schreibt:
11.08.2011 18:53

Warum schauen wir nicht mal in Richtung Schweiz. Die haben die stabilste Währung, weil sich die Schweizer den Euroblödsinn nicht angetan haben!


Christina schreibt:
11.08.2011 20:45

Schaut euch mal den Film auf Youtube an : Ein Volk, ein Reich, ein Euro. Deutschland wird ausgeplündert, es muss solange Billionen von Euro in Pleitestaaten transferieren, bis Deutschland absolut Zahlungsunfähig ist. Dann ist der Euro endgültig am Ende. Und wir auch. Wir müssen wieder unsere eigene Währung bekommen. Jeder europäische Staat braucht wieder seine eigene Währung. Nur Lobbyisten und gierige Finanzhaie haben da was dagegen. Und die sitzen in den Bankvorständen und in Brüssel, machen sich die Taschen voll,während die kleinen Leute in der Eurozone immer mehr verarmen.