Dienstag, 12. September 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Kai Stoppel

17:41 Uhr

Dax springt über 12.500-Punkte-Marke

Die Zeichen am deutschen Aktienmarkt stehen weiter auf Erholung. Der Dax kann den sechsten Handelstag in Folge zulegen und knackt im Vorbeigehen auch die Marke von 12.500 Punkten. Am Ende steht ein Plus von 0,4 Prozent auf 12.525 Zähler.

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"Die Erleichterungsrally geht weiter", sagt ein Händler. Die relativ geringen "Irma"-Schäden in Florida hätten den Weg nach oben erneut frei gemacht. Angetrieben würden die Kurse von den Rekordvorlagen der Wall Street, der S&P-500 hatte am Montag den höchsten Schlussstand aller Zeiten markiert.

Die größten Gewinner im Dax sind die Bankentitel, die von einer steileren Zinskurve profitieren. Sichtbar wird diese am Anleihemarkt, wo die Kurse fallen und damit die Renditen steigen. Im Dax stehen Deutsche Bank an der Spitze mit einem Plus von 3,6 Prozent, dahinter folgen Commerzbank mit 2,9 Prozent Aufschlag.

Im Umfeld des IAA-Auftakts ziehen zudem VW um 2,0 Prozent an. Der Konzern will nun ebenfalls stark in die E-Mobilität investieren. Daimler und BMW steigen um jeweils 0,9 Prozent.

Ein weiterer Börsen-Tag geht zu Ende und ich verabschiede mich von Ihnen. Bleiben Sie uns gewogen und klicken Sie doch morgen wieder rein.

17:00 Uhr

Ölpreis steigt nach Erfolgsmeldung der Opec

Die Ölpreise ziehen an, nachdem die Opec Erfolge bei ihrem Bemühen um eine Senkung des Ölausstoßes gemeldet hat. Aus dem Monatsbericht der Opec geht hervor, dass die Ölförderung der Mitgliedsstaaten im August zum ersten Mail seit April gefallen ist.

Damit zeigen die Anstrengungen des Kartells, die globale Ölschwemme einzudämmen, erste Erfolge. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl der Sorte WTI legt um 0,4 Prozent zu auf 48,27 Dollar. Brentöl verteuert sich um 0,8 Prozent auf 54,26 Dollar.

Wie die Opec in ihrem jüngsten Monatsbericht mitteilte, sank der tägliche Ausstoß um 0,24 Prozent auf 32,76 Millionen Barrel.
Wie die Opec in ihrem jüngsten Monatsbericht mitteilte, sank der tägliche Ausstoß um 0,24 Prozent auf 32,76 Millionen Barrel.(Foto: dpa)

 

16:36 Uhr
16:07 Uhr

Gold verliert langsam wieder an Wert

Aus dem vermeintlich sicheren Hafen Gold ziehen sich die Anleger zurück. Die Feinunze Gold ermäßigt sich um 0,2 Prozent auf 1326 Dollar, nachdem sie am Freitag bei 1358 Dollar den bisher höchsten Stand in diesem Jahr erreicht hat. Auf dem Edelmetall lastet zusätzlich der festere Dollar, der Gold für Käufer aus anderen Währungsräumen verteuert.

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15:45 Uhr

Entpannte Anleger treiben Wall Street nach oben

Vor der an der US-Börse mit Spannung erwarteten Präsentation des neuen iPhones von Apple startet die Wall Street mit Kursgewinnen in den Handel. Dazu trägt insbesondere bei, dass der Hurrikan "Irma" sich weiter abschwächte. Auch die Nordkorea-Krise rückt in den Hintergrund.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notiert in den ersten Minuten 0,3 Prozent fester bei 22.128 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 steigt 0,3 Prozent auf 2495 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq klettert ebenfalls 0,3 Prozent auf 6453 Stellen.

Alle Augen richten sich auf Apple. Der Konzern will gegen 19 Uhr zum zehnten Geburtstag des iPhone ein luxuriöses Jubiläumsmodell der Öffentlichkeit vorstellen. Im Vorfeld legt Apples Aktienkurs 0,3 Prozent zu.

Der weltgrößte Generikahersteller Teva gewinnt in New York 7,5 Prozent an Börsenwert. Das Unternehmen treibt seinen Umbau voran mit dem Verkauf seiner Verhütungsmittelmarke Paraguard für 1,1 Milliarden Dollar.

15:35 Uhr

Aktie von K+S schiebt sich im MDax nach oben

Kräftig nach oben geht es im MDax mit den Aktien des Kalikonzerns K+S: Der Kurs steigt um 3,5 Prozent auf 21,12 Euro. "Die Branchenkonsolidierung gedeiht", sagt ein Händler. Potash und Agrium haben von den kanadischen Behörden die Freigabe für die Fusion erhalten. Von der Konsolidierung profitieren auch K+S.

15:17 Uhr

First Sensor profitiert von Hype um autonomes Fahren

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Der Kursanstieg  des Berliner Sensorik-Spezialisten First Sensor wird weiterhin von hohen Umsätzen begleitet. Am Nachmittag steigt der Kurs um 5,6 Prozent auf 16,21 Euro, damit beendet er die Konsolidierung der vergangenen Monate. "Im Umfeld der IAA ist alles gefragt, was mit autonomem Fahren zu tun hat", sagt ein Händler.

First Sensor verwendet nach eigenen Angaben die Fotodioden für Scanner, die das Unternehmen als grundlegend für das autonome Fahren ansieht. Die Auftragseingänge des zweiten Quartals sprechen laut Unternehmen für ein gutes zweites Halbjahr.

14:43 Uhr

Bitcoin-Group-Aktien brechen weiter dramatisch ein

Die Papiere der Bitcoin Group geben erneut deutlich nach. Der Kurs verliert 19 Prozent auf 32 Euro. Das Unternehmen unterhält einen Handelsplatz für Bitcoins und besitzt selbst 3000 Stück der Kryptowährung, wie ein Händler sagt.

Bitcoin Group betreibt unter anderem die Handelsplattform Bitcoin.de. Sie genießt laut Frank Biller, Analyst bei Montega, als Deutschlands einziger regulierter Marktplatz für die digitale Währung Bitcoin eine monopolartige Marktstellung in der DACH-Region - also Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Laut Merrill Lynch sehen die Fondsmanager in Bitcoins derzeit den "most crowded trade". China will den Handel beschränken, und der Kurs der Kryptowährung ist nach neuen Höchstständen in der vergangenen Woche wieder zurückgefallen.

Der Bitcoin ist derzeit immer noch mehr als 4000 Dollar das Stück wert - etwa sieben Mal so viel wie vor einem Jahr.
Der Bitcoin ist derzeit immer noch mehr als 4000 Dollar das Stück wert - etwa sieben Mal so viel wie vor einem Jahr.(Foto: REUTERS)

 

14:06 Uhr

Norwegens Staatsfonds knackt Eine-Billion-Dollar-Marke

Nach der Wahl am Montag legt der Staatsfonds zu.
Nach der Wahl am Montag legt der Staatsfonds zu.(Foto: imago/Xinhua)

Der aktuelle Höhenflug der weltweiten Aktienbörsen lässt in Norwegen die Kassen klingeln: Nach der Wiederwahl der konservativen Regierung überspringt der Wert der Beteiligungen des norwegischen Staatsfonds - weltweit der größte - erstmals die Marke von einer Billion Dollar. Das ist das Zweieinhalbfache der jährlichen Wirtschaftsleistung des skandinavischen Landes.

Ursprünglichen Prognosen zufolge sollte der Fondswert in den 2020er Jahren das 1,3-fache des Bruttoinlandsproduktes erreichen. Der 1998 aufgesetzte Fonds investiert in Aktien, Anleihen und Immobilien aus 77 Staaten. Derzeit ist er an etwa 9000 Firmen beteiligt und hält 1,3 Prozent aller weltweit gehandelten Aktien.

13:28 Uhr

Britisches Pfund steigt auf 1-Jahres-Hoch

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Das Pfund legt nach stärker als erwartet angezogenen britischen Preisdaten auf 1,3263 Dollar zu. Bei 1,3282 Dollar markierte das Pfund ein neues 1-Jahreshoch gegen die US-Währung. Die Verbraucherpreise sind im August um 2,9 Prozent gestiegen und damit stärker als die erwarteten 2,8 Prozent.

Wie der Finanzdienstleister Hargreaves anmerkt, werfe dies unweigerlich neue Fragen auf zu den weiter steigenden Lebenshaltungskosten in Großbritannien. Die Bank of England könnte sich nach ihrer geldpolitischen Sitzung am Donnerstag falkenhafter als bislang erwartet zeigen, heißt es im Handel.

13:00 Uhr

Trotz Rekordumsatz: BVB zahlt Anlegern gleiche Dividende

So sieht sie aus: die BVB-Aktie.
So sieht sie aus: die BVB-Aktie.(Foto: imago/Rene Traut)

Im Geschäftsjahr 2016/17 verbucht der börsennotierte Fußballbundesligist Borussia Dortmund dank der Rückkehr in die Champions League einen Rekordumsatz von knapp 406 Millionen Euro. Dennoch hält der Klub wie angekündigt das Niveau seiner Ausschüttung an die Aktionäre unverändert.

Aufsichtsrat und Geschäftsführung schlagen der Hauptversammlung vor, eine Dividende von erneut 6 Cent zu zahlen, teilte die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA mit. Die Hauptversammlung findet 27. November 2017.

Hintergrund: Trotz des Umsatzrekordes hat der BVB wegen höherer Personalkosten weniger verdient. Der Gewinn nach Steuern sank auf 8,2 von 29,4 Millionen Euro.

12:45 Uhr

Wall Street dürfte Erleichterungs-Rally fortsetzen

Auch nach dem deutlichen Anstieg zum Wochenauftakt scheinen die US-Börsen noch Luft nach oben zu haben. Die Futures auf die großen US-Aktienindizes deuten auf eine gut behauptete Eröffnung am Kassamarkt hin.

An den Aktienmärkten überwiegt noch immer die Erleichterung darüber, dass Nordkorea am Wochenende auf eine neuerliche Provokation verzichtet hat und die durch Hurrikan "Irma" angerichteten Schäden nicht so hoch sind wie befürchtet.

Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht zur Veröffentlichung an. Dafür hat Apple eine Produktvorstellung angekündigt. Anleger sind gespannt, ob dem Unternehmen mit dem Jubiläums-Modell seines iPhone ein großer Wurf gelingt. Die Apple-Aktie war schon am Montag sehr gesucht gewesen und wird am Dienstag vorbörslich 1,0 Prozent höher indiziert.

12:25 Uhr

Furcht vor Referendum belastet spanische Staatsanleihen

Wegen des geplanten Referendums zur Loslösung Kataloniens von Spanien trennen sich Anleger von spanischen Anleihen. Das treibt die Rendite der zehnjährigen Titel auf ein Zwei-Monats-Hoch von 1,595 Prozent.

"Obwohl Madrid sein Bestes tut, um das Votum zu verhindern, wird es eine Menge Aufmerksamkeit auf sich ziehen", sagt Anlagestratege Daniel Lenz von der DZ Bank. "Es besteht sogar die Möglichkeit eines Einmarsches spanischer Truppen in Katalonien."

Vor diesem Hintergrund schichten einige Anleger ihr Geld von spanischen in italienische Anleihen um, fügte Lenz hinzu. Dies drückt den Renditeabstand der zehnjährigen Titel beider Länder zeitweise auf ein Drei-Monats-Tief.

11:56 Uhr

Lufthansa-Aktien profitieren von Air-Berlin-Kollaps

Neben der Commerzbank-Aktie gehört auch das Papier der Fluglinie Lufthansa zu den größten Gewinnern im Dax: Lufthansa legen rund 2,4 Prozent zu auf 23,13 Euro.

"Das Kapital fließt einfach in die stärksten Aktien", sagt ein Händler zum erneuten Kursplus. Die Aktien befänden sich seit fast zwei Wochen im ungebrochenen Aufwärtstrend und würden fundamental gestützt von Konjunkturaussichten und dem Air-Berlin-Zusammenbruch.

Sehr gute Branchendaten wie der ungebrochene Anstieg der Passagierzahlen seit zehn Monaten bei Fraport in Frankfurt untermauerten dies zudem.

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

 

11:24 Uhr

Zinsanstieg elektrisiert Commerzbank-Anleger

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Die Aktien der Commerzbank stellen mit 2,7 Prozent Plus den stärksten Gewinner im Dax. Händler sehen hier lediglich die Zinssensibilität als Kurstreiber und keine besonderen Unternehmensnachrichten. "Die Commerzbank gilt als doppelt so zinsempfindlich wie die nächstplatzierten Banken", sagt ein Händler.

Diese Feststellung sei fest implementiert in dem auf Algorithmen basierenden Handel, daher profitiere die Bank am stärksten vom Anstieg der langen Zinsen - vor allem im 30-jährigen Bereich. Hier ist der sogenannte Buxl-Future unter Unterstützung um 166,50 Prozent gebrochen und gibt aktuell bis unter 166 Prozent nach.

Auch die Papiere der Deutschen Bank sind als Nachläufer gesucht und steigen um 2,3 Prozent. In Paris legen BNP Paribas um 1,5 Prozent und Credit Agricole um 0,8 Prozent zu, in Zürich führen Credit Suisse mit 3,1 Prozent Aufschlag.

10:47 Uhr

Nach Hurrikan - Aktien von Werkzeug-Vermieter auf Rekordhoch

Zerstörtes Haus in Florida.
Zerstörtes Haus in Florida.(Foto: dpa)

Die Aussicht auf steigende Umsätze durch Aufräumarbeiten nach den Hurrikans "Harvey" und "Irma" lässt die Aktien des Maschinenvermieters Ashtead auf ein Rekordhoch steigen. Die Papiere verteuern sich am Dienstag um bis zu sechs Prozent auf 1785 Pence. Sie sind der mit Abstand am meisten gefragte Wert im Londoner Auswahlindex "Footsie".

Der britische Konzern vermietet Werkzeuge und Maschinen und macht einen Großteil seines Umsatzes in den USA. "Noch ist es zu früh, die ganzen Auswirkungen der Hurrikane auf unser Geschäft abzuschätzen", sagte Ashtead-Chef Geoff Drabble. "Klar ist aber, dass wir eine steigende Nachfrage nach unseren Maschinen verzeichnen."

10:13 Uhr

Pfandbriefbank steigt im MDax an die Spitze

Gefragt sind nach einer Kaufempfehlung die Titel der Deutschen Pfandbriefbank. Sie steigen um mehr als vier Prozent und sind mit Abstand größter Gewinner im Nebenwerteindex MDax. Analysten der Investmentbank HSBC haben die Titel auf "buy" von "hold" nach oben gestuft und das Kursziel erhöht.

09:46 Uhr

Thyssenkrupp-Aktien kurz vor dem Durchbruch

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Thyssenkrupp setzen ihren Höhenflug fort und steigen um bis zu 1,2 Prozent. Anleger spekulieren darauf, dass es bald zu der mit Spannung erwarteten Stahlfusion mit dem indischen Rivalen Tata Steel kommt.

Die Aktie verharrt aber weiter unter der wichtigen Marke von 27 Euro, die das Monatshoch vom Juli darstellt. "Alle Trader lauern auf den Ausbruch, weil es dann gleichzeitig der Ausbruch aus einer Flaggen-Formation wäre", sagt ein Händler.

Diese Formation werde in Foren heiß diskutiert, da sie auf eine starke Trendfortsetzung weit über die 30-Euro-Marke deute. Der Ausbruch werde aktuell allerdings noch etwas verzögert von Presseberichten über eine mögliche Kapitalerhöhung, sollte das Kursniveau weiter anziehen.

Stahlwerk von Thyssenkrupp in Duisburg.
Stahlwerk von Thyssenkrupp in Duisburg.(Foto: REUTERS)

 

09:20 Uhr

Dax steigt weiter wie entfesselt

Guten Morgen,

von wegen gemächlich: Zum Handelsstart lässt der Dax keine Schwäche erkennen und setzt seine September-Rally unbeeindruckt fort. Um weitere 0,4 Prozent geht es nach oben auf 12.525 Punkte. Seit Beginn des Monats legt der Dax damit fast 500 Punkte zu - und bis zu einem neuen Allzeithoch sind es nur noch etwas mehr als 400 Punkte.

Anleger setzen offensichtlich einen Haken hinter den schwelenden Nordkorea-Konflikt und die Hurrikansaison und schalten wieder in den Risikomodus. So sind Aktien wieder gefragt, die "Antikrisen-Währung" Gold fliegt aus den Depots.

"Der Markt hat die Ängste der vergangenen Woche über Hurrikan 'Irma' und weitere Provokationen Nordkoreas regelrecht abgeschüttelt und dadurch viel Potenzial nach oben freigesetzt", sagte Analyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader.

Mein Name ist Kai Stoppel. Ich berichte heute über das Marktgeschehen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail: kai.stoppel@nama.de.

07:27 Uhr

Dax wird etwas fester erwartet

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Die Börsen in Europa werden mit einem Handelsstart leicht im Plus erwartet. Die Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage könnte allerdings ein wenig an Schwung verlieren, hieß es in Frankfurt. Leicht positiv könnte sich der Euro entwickeln, dieser hat seit seinem Jahreshoch am Freitag bei 1,2093 inzwischen auf 1,1949 Dollar nachgegeben.

Der Nordkorea-Konflikt schwelt weiterhin im Hintergrund. Gut eine Woche nach dem jüngsten Atomtest Nordkoreas verhängte der UN-Sicherheitsrat weitere Sanktionen gegen das Land. Eine im Vergleich zum ersten Entwurf der USA deutlich abgeschwächte Resolution wurde am Montag in New York einstimmig angenommen.

Der Dax notiert vorbörslich 0,2 Prozent höher bei 12.498 Punkten. Auch der Euro-Stoxx-50 wird leicht im Plus erwartet. Der große Verfalltermin am Freitag könnte allerdings nochmals für etwas Schwung sorgen.

Sollte der Dax über den Basiswert von 12.500 Punkten laufen, könnte vom Terminmarkt auf Grund des hohen Open Interests von gut 16.000 Kontrakten nochmals Kaufdruck aufkommen. Die Anleihen tendierten zum Wochenstart stabil, die Rendite der zehnjährigen Anleihen liegt bei 0,35 Prozent.

06:53 Uhr

Nikkei setzt Klettertour fort

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Die Tokioter Börse hat beflügelt von Kursgewinnen bei Versicherern und guten Vorgaben der Wall Street zugelegt. Der Nikkei 225 stieg bis gut eine Stunde vor Handelsschluss um 1,1 Prozent auf 19.760 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 0,9 Prozent auf 1626 Zähler. Investoren zeigten sich erleichtert, dass sich der Hurrikan "Irma" abgeschwächt hat und die Schäden in Florida wohl nicht so stark ausfallen wie befürchtet. Zudem gab es ein Durchatmen in der Nordkorea-Krise, nachdem das Land am Wochenende an seinem Unabhängigkeitstag auf einen von manchen Beobachtern erwarteten Raketentest verzichtet hatte.

Aktien von Versicherern, die zuletzt wegen der Stürme "Harvey" und "Irma" an Wert verloren hatten, legten teils kräftig zu. Die Anteilsscheine von Dai-ichi Life kletterten 3,3 Prozent. Die Scheine von Nomura verteuerten sich um 1,8 Prozent.

Der Euro bewegte sich im fernöstlichen Handel kaum. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1962 US-Dollar. Zum Yen stieg die US-Währung auf 109,35 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9557 Franken je Dollar und bei etwa 1,1433 Franken je Euro.