Der Börsen-Tag Nikkei im Minus
Blicken wir kurz auf die Börsen in Ostasien, wo sich keine einheitliche Tendenz ausmachen lässt. Während die Aktienmärkte in Shanghai und Hongkong positive Vorzeichen aufweisen, geht es in Tokio deutlicher nach unten.
Der japanische Aktienmarkt wird Händlern zufolge dabei von der Aufwertung des Yen zum US-Dollar belastet, die negativ für exportabhängige japanische Unternehmen sei. Der Nikkei-225-Index sinkt um 0,8 Prozent auf 19.935 Punkte. Der Dollar fällt derweil zum Yen und kostete im Tagestief nur 110,76. Aktuell sind es rund 111 Yen. Am Freitag um die gleiche Zeit wurden für einen Dollar noch gut 112 Yen gezahlt.
Gesunkene Anleiherenditen drücken derweil die Kurse japanischer Versicherer. Dai-ichi Life büßen 2,4 Prozent ein und T&D Holdings 2,5 Prozent. An der Börse in Hongkong zeigt sich der Hang-Seng-Index 0,5 Prozent höher. Gefragt sind Aktien von Immobilienunternehmen: Sunac legen um fast 7 Prozent zu auf ein Rekordhoch. Times Property und Yuzhou Properties verteuern sich um 1,9 und 3,7 Prozent.
Die Aktien des Apple-Zulieferers AAC Tech, die am Freitag um 12 Prozent eingebrochen waren, verlieren weitere 3 Prozent. Auslöser ist die Abstufung auf Sell von Buy durch die Analysten von CLSA, die auf ein langsameres Umsatzwachstum bei gleichzeitig steigenden Kosten und die hohe Abhängigkeit von Apple verweisen.
Der Kurs des Kameralinsenherstellers Sunny Optical, ebenfalls ein Apple-Zulieferer, erholt sich derweil und steigt um 3 Prozent.