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Verspätungen von bis zu zwei Stunden dürften für viele Reisende drin sein.
Verspätungen von bis zu zwei Stunden dürften für viele Reisende drin sein.(Foto: picture alliance / dpa)

Viel Arbeit für die Feuerwehr : Bahn leitet Züge wegen Sturmschäden um

In der Nacht zieht ein heftiger Sturm über Teile des Landes. Umgestürzte Bäume, mehrere Verletzte und Probleme beim Bahnverkehr sind die Folge. Nach und nach normalisiert sich die Situation im Norden und Osten aber wieder.

Die durch Sturmschäden im Norden und Osten Deutschlands zeitweilig unterbrochenen ICE- und IC-Bahnstecken Hamburg-Hannover und Berlin-Wolfsburg sind wieder in Betrieb gegangen. Lediglich die Strecke zwischen Hannover und Hamburg werde voraussichtlich noch bis 11 Uhr umgeleitet, sagte ein Bahnsprecher. Hier gebe es Verspätungen bis zu 45 Minuten.

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In der Nacht hatten die Reisenden wegen Umleitungen nach Schäden durch umstürzende Bäume an den Oberleitungen dagegen Verspätungen von zum Teil bis zu 100 Minuten hinnehmen müssen.

Stürmische Böen hatten in der Nacht zu Montag auch andere Verkehrsbehinderungen in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verursacht. Vereinzelt fielen Bäume und Äste auf die Straßen, berichteten die Polizeistationen in diesen Bundesländern.  In Oederan im Landkreis Mittelsachsen stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus.

Nur kleinere Schäden in Süddeutschland

In Niedersachsen musste die Feuerwehr mehrmals ausrücken, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. Der Polizei zufolge wurden im nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt zwei Menschen leicht verletzt, als ihr Wagen von einem Baum getroffen wurde. Auch in Köln erlitt ein Mann leichte Verletzungen, da ein Baum auf sein fahrendes Auto stürzte.

Bauzäune, Schilder und Bäume wurden auch in Bayern umgeweht. In Hessen mussten einige Straßen gesperrt werden. Große Schäden blieben aber aus - so auch im Schwarzwald, für den der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgegeben hatte. "Wir hatten hier keine Schäden", sagte ein Sprecher der Polizei in Tuttlingen.

In den bayerischen Alpen stark ist nach Sturm und Regen die Lawinengefahr derweil gestiegen. Unterhalb von 2000 Metern herrsche in den Allgäuer Alpen große Lawinengefahr und damit die zweithöchste der insgesamt fünf Warnstufen, teilte die Lawinenwarnzentrale Bayern mit. In den Ammergauer Alpen und in der Zugspitz-Region Werdenfelser Land werde die Lawinengefahr im Laufe des Tages von erheblich auf groß ansteigen, hieß es.

Quelle: n-tv.de

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