Turkish-Airlines-Flüge unterbrochenBombendrohungen in Passagierjets

Bombendrohungen bei der Fluggesellschaft Turkish Airlines zwingen die Piloten zweier Flüge zur Landung. Jeweils auf den Boardtoiletten fand die Crew schriftliche Hinweise auf Sprengstoff. Die Passagiere und das Flugzeug werden untersucht.
Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat nach einer falschen Bombenwarnung einen Flug von Istanbul nach Sao Paulo unterbrochen. An Bord der Boeing 777 seien 256 Passagiere gewesen, sagte eine Sprecherin der türkischen Fluggesellschaft.
Der Pilot des Linienfluges habe die Maschine vorsichtshalber im marokkanischen Casablanca gelandet. Die Sprecherin sagte, bei einer Durchsuchung des Flugzeugs sowie der Passagiere nach der unplanmäßigen Landung seien kein Hinweise auf Sprengstoff an Bord gefunden worden.
Der Flug nach Brasilien sollte daher noch am Montag fortgesetzt werden. Crewmitglieder hatten nach dem Start in Istanbul einen Zettel mit einem Hinweis auf Sprengstoff auf einer der Toiletten entdeckt. Nähere Angaben machte die Fluggesellschaft nicht.
Am Vortag war bereits ein Turkish-Airlines-Flug auf dem Weg nach Tokio zurück nach Istanbul gekehrt. Dort sei ebenfalls auf einer Toilette ein schriftlicher Hinweis auf Sprengstoff gefunden worden.