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Nach Jagd auf Polizeimörder in USA: Cops sollen Feuer gelegt haben

Die fast einwöchige Jagd nach dem kalifornischen Polizistenmörder Christopher Dorner ist allem Anschein nach beendet. Ungeklärt sind die Hintergründe, die zu seinem wahrscheinlichen Tod führten. Die Polizei kommt dabei nicht gut weg.

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Nach der Jagd auf einen wegen Mordes gesuchten Ex-Polizisten in den USA ist Kritik an dem Einsatz laut geworden. Der Mann war aller Wahrscheinlichkeit nach bei der Polizeiaktion in einer Waldhütte nahe dem kalifornischen Big Bear verbrannt. Kritiker halten der Polizei jetzt vor, das Feuer gezielt gegen den Mann eingesetzt zu haben.

Die Polizisten des Swat-Teams hatten bei ihrem Angriff Tränengasgranaten in die Berghütte geschossen. Zuvor soll Dorner die Polizei nach eigenen Angaben "unter Dauerfeuer genommen" haben. "Er ist selbst dafür verantwortlich", sagte Informant der "LA Times". Es habe wenige Optionen gegeben. Demnach soll auch der Funkverkehr die Polizei belasten. Ein Cop sei mit den Worten zu hören: "Brenn das verdammte Haus nieder." Die Behörden bestreiten das.

"Wir haben die Hütte nicht absichtlich in Brand gesteckt", sagte Sheriff John McMahon aus dem Bezirk San Bernardino auf einer Pressekonferenz. Das Feuer sei auf Tränengas und andere brennbare Gase zurückzuführen.

50 Kandidaten auf der Todesliste

Nach einwöchiger Großfahndung war der ehemalige Polizist Christopher Jordan Dorner den Ermittlern am Dienstag ins Netz gegangen. Die Behörden hatten eine Million Dollar Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Dorner war 2009 aus dem Polizeidienst entlassen worden. Daraufhin warf er der Behörde und seinen Kollegen Rassismus vor. Auf seinem Rachefeldzug gegen die Polizei erschoss er insgesamt vier Menschen. Knapp 50 sollen auf seiner Todesliste gestanden haben.

Sein Versteck, eine leerstehende Berghütte, wurde von Einsatzteams gestürmt und ging dabei in Flammen auf. Später wurden in den Trümmern menschliche Überreste entdeckt. Die Leiche sei noch nicht identifiziert, aber man gehe davon aus dass es sich um den gesuchten 33-Jährigen handelt, hieß es. Die Suche nach dem mutmaßlichen Vierfachmörder sei eingestellt worden, sagte McMahon.

Quelle: n-tv.de

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