Panorama

Die Wetterwoche im SchnellcheckDer Spätherbst zieht alle Register

05.11.2017, 16:04 Uhr
2a8edfb0f5f59029192d7e5d99ae9982
Dunkle Wolken ziehen in Taufkirchen (Bayern) über ein Feld mit Sonnenblumen. (Foto: dpa)

In den kommenden Tagen hat es die Sonne leider ziemlich schwer, mal länger durchzukommen. Insgesamt am besten gelingt ihr das noch zu Wochenbeginn, bevor es danach häufig wolkig und nass weitergeht. Die nächste Woche hier im Detail.

Die aktuellen experimentellen Langzeitprognosen des US-amerikanischen Wetterdienstes deuten derzeit auf einen milden bis sehr milden Winter hin. Davon will die derzeitige Wetterentwicklung aber mal so gar nichts wissen. Denn es bleibt insgesamt eher zu kalt. Das heißt, dass wir zu Wochenbeginn auch im Flachland nachts gerne mal Bodenfrost bekommen werden, dass es auch tagsüber vielerorts nur noch einstellige Tageshöchstwerte geben wird und dass es auf den Bergen zum Teil schon mal winterlich weiß wird. Dabei hat es die Sonne leider ziemlich schwer, mal länger durchzukommen. Insgesamt am besten gelingt ihr das noch zu Wochenbeginn, bevor es danach häufig wolkig und nass weitergeht. Hier die Details.

Nacht zu Montag

Von der Ostsee bis zum Schwarzwald teils kräftiger Regen. Dort sowie am Alpenrand oberhalb von 700 Metern Schnee. Oft um die 10 bis 20 Zentimeter, in höheren Lagen auch deutlich mehr. Natürlich mit entsprechender Glättegefahr. Auch die Winterausrüstung in Form von Schneeketten kann im höhere Bergland gegebenenfalls notwendig sein. Sonst meist trocken aber ebenfalls kalt, Tiefstwerte zwischen 6 und 1 Grad, örtlich leichter Bodenfrost.

Montag

Regen und Schnee ziehen sich an den Alpenrand zurück. Im großen Rest ist es nach Nebelauflösung freundlich und trocken, rund um die Nordsee sogar strahlend schön. Hier auch immerhin bis 11 Grad, sonst einstellige Werte zwischen 3 und 9 Grad.

Dienstag

Der Tag startet wieder kühl bis kalt mit Bodenfrostgefahr - besonders im Westen und Norden. Denn dort ist die Nacht zuvor häufig noch klar und auch der Tag bringt im Nordwesten noch etliche Sonnenstunden mit. Ansonsten ist es überwiegend wolkig oder trüb, der Regen beschränkt sich aber höchstwahrscheinlich auf den Südwesten. Es ist unverändert kühl mit Höchstwerten von 3 bis 11 Grad.

Mittwoch

Das war es dann in Sachen Schönschreiben. Denn ab jetzt setzt sich verbreitet nasskaltes Schmuddelwetter durch. Es dominieren die Wolken mit Regen, der im höheren Bergland in Schnee übergeht. Mehr als 3 Grad an den Alpen und bis 11 Grad im Nordwesten werden es nämlich weiterhin nicht.

Donnerstag

Die Sonne macht sich weiterhin rar. Momentan berechnen die verschiedenen Computermodelle für den Tag oft nur zwischen 0 und maximal 3 Sonnenstunden. Dazu passend fällt immer wieder Regen. Besonders in der Nordwesthälfte. Temperaturtechnisch bewegt sich nur wenig bei 4 bis 11 Grad.

Freitag und am Wochenende

Es bleibt wolkig oder wechselhaft. Von Nordwesten ziehen nämlich weitere Tiefausläufer durch, denen zumindest vorübergehend mal einige Auflockerungen folgen können. Die Temperaturen: Freitag 5 bis 12 Grad. Samstag und Sonntag nach jetzigem Stand tendenziell wieder kühler bei 4 bis 11 Grad am Samstag und nur noch 2 bis 9 Grad am Sonntag. Und wenn es so kommt, dann dürfte damit auch die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen auf 500 Meter oder darunter sinken.

WetterBjörn Alexander