"Emma" auf SyltDünen abgetragen
Außerdem stürzte ein Bunker ab und auch der Strand hat Sand verloren. Die Ostseeküste kam dagegen glimpflicher davon.
Das Orkantief "Emma" hat auf der Nordsee-Insel Sylt Schäden an den Stränden hinterlassen, während die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns glimpflich davonkam. Dies war in erster Linie dem niedrigen Wasserstand der Ostsee zu verdanken, gaben übereinstimmend die Ämter für Umwelt und Natur in Rostock, Stralsund und Schwerin bekannt. Auf Sylt hingegen wurden Dünen durch den Sturm abgetragen. Ein Bunker stürzte ab.
"Wir haben zehn Meter an Substanz der Hauptdüne verloren", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Hörnum, Rolf Speth. Auch der Strand habe Sand verloren. "Uns fehlt nun der Schutz. Bei einer neuen Sturmflut könnte mehr passieren." Zudem sei ein Bunker frei gespült worden und auf den Strand gestürzt. "Das war abzusehen. Den Bereich haben wir bereits Anfang Februar abgesichert", erzählte Speth. Bundesbehörden seien eingeschaltet worden, um den "Riesenklotz" zu beseitigen.