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Die erste Septemberwoche bringt vielerorts den Herbst. Spätsommerliche Wärme gibt es nur noch an wenigen Tagen und nicht überall.
Die erste Septemberwoche bringt vielerorts den Herbst. Spätsommerliche Wärme gibt es nur noch an wenigen Tagen und nicht überall.(Foto: picture alliance / Arno Burgi/dp)
Sonntag, 03. September 2017

Die Wetterwoche im Schnellcheck: Erst Spätsommer - dann Herbst

Von Björn Alexander

Das kleine Hochdruckgebiet "Petra" versorgt uns zu Beginn der Woche mit Sonne und wieder wärmeren Temperaturen. Allerdings legt der Montag ziemlich frisch los. Auf den Mittelgebirgen kann es auch örtlich Bodenfrost geben.

Derweil brodelt es in der Hurrikanküche über dem Atlantik. Aktuell liegt Hurrikan "Irma" noch ungefährlich über dem offenen Atlantik. Er wird sich in den kommenden 5 Tagen allerdings von seiner jetzigen Kategorie 3 bis Donnerstag auf Kategorie 4 von 5 erhöhen. Zudem steuert er dabei geradewegs auf die Dominikanische Republik sowie die Bahamas zu. Danach könnte "Irma" auch die US-amerikasche Küste bedrohen. Derzeit favorisieren die Wettermodelle folgendes Szenario: Florida wird gestreift. Dafür könnte South Carolina bis rauf nach Virgina zu Beginn der darauf folgenden Woche getroffen werden.

Bei uns bleibt's natürlich ruhiger. Hier die Details.

Top, Flop und Herbst

Björn Alexander
Björn Alexander

Der Dienstag wird der wärmste Tag der Woche. 20 Grad gibt es in Hamburg und bis zu 26 Grad im Breisgau. Im Westen erreichen uns aber auch erste Schauer. "Petra" macht am Mittwoch leider schon wieder schlapp und Platz für leichten Tiefdruckeinfluss. Uns erwarten Schauer, teils auch Gewitter. An den Küsten legt der Wind zu. Das alles bei maximal noch 22 Grad.

Nach einem recht ruhigen aber kühlen Donnerstag stellt sich zum Wochenende hin eine klassische West- und damit Herbstwetterlage bei uns ein. Das bedeutet, es wird zunehmend windig. Je nach Wettermodell könnte es auch den ersten Herbststurm für dieses Jahr geben. Die Temperaturen liegen, je nachdem wie oft die Sonne rauskommt, zwischen 16 und 22 Grad. Vor allem über die Nordhälfte ziehen Schauer und Gewitter.

Montag

Nach kühlem Start und Auflösung örtlicher Nebelfelder bringt der Wochenstart viel Schönes. Denn oft wird es sonnig bis freundlich und trocken. Die Temperaturen sind verhalten, aber durchaus angenehm. Am kühlsten ist es im Erzgebirge und an den Alpen bei 18, sonst vielfach 20 bis 23 Grad.

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Dienstag

An den meisten Orten bleibt es schön. Einzig im Westen wird es wechselhafter mit ersten Schauern. Zuvor klettern die Temperaturen nochmals etwas hinauf und bringen es auf 20 Grad im Nordosten und bis 26 Grad am Oberrhein.

Mittwoch

"Petra" ist durch, damit steht der Wetterwechsel an. Schauer und Gewitter machen sich breit und sorgen für kühlere Temperaturen zwischen 16 und 22 Grad.

Donnerstag

Die Nordhälfte bleibt unbeständig mit weiteren Schauern und etwas Sonne im Wechsel. Weiter südwärts sind sie auf der besseren Seite des Wetters. Hier überwiegt die Sonne und es bleibt trocken. So oder so werden es aber nicht mehr als 14 bis 20 Grad.

Freitag

Es geht wieder etwas aufwärts. Letzte Schauer sind bei den Nordlichtern noch drin. Im großen Rest sind die Tropfen selten und die Sonne hat mehr Anteile. Am besten schaut es wahrscheinlich im Süden aus. Auch die Temperaturen bekommen einen kleinen Schub mit 17 bis 23 Grad.

Am Wochenende

Die Unsicherheiten bei den Prognosen werden größer. Tendenziell nass und vielleicht auch stürmisch zeigt sich die Nordwesthälfte. Besser sehen die Wetterkarten für den Süden und den Südosten aus. Hier ist temperaturtechnisch am ehesten mal der Spätsommer in Sicht, während der schaurige Rest im Westen und Norden kaum 20 Grad bekommen dürfte. Kurzum: der Herbst will's wissen.

Quelle: n-tv.de

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