Kein Führerschein, gefälschte Nummernschilder Ex-Verkehrsminister aus Verkehr gezogen

Er hätte es besser wissen müssen: Der frühere Verkehrsminister Griechenlands fährt ohne Führerschein, mit falschen Nummernschildern und ohne Versicherungsschutz durch die Gegend. Dafür wird er jetzt hart bestraft.
Peinlich, peinlicher, Michalis Liapis: Ausgerechnet der frühere griechische Verkehrsminister hat sich ohne Führerschein am Steuer, ohne Versicherung und mit gefälschten Nummernschildern erwischen lassen. Ein Gericht in Athen verurteilte den 62-Jährigen deshalb zu vier Jahren Gefängnis auf Bewährung. Liapis war am 17. Dezember festgenommen worden.
Die vier Jahre Gefängnis kann Liapis, der vor Gericht nicht erschienen war, zu einem Tagessatz von 50 Euro in eine Geldstrafe umwandeln. Dafür, dass er seinen Wagen nicht versichert hatte, muss der Ex-Minister noch einmal 3000 Euro zahlen.
Liapis, der von 2004 bis 2007 Verkehrsminister Griechenlands war, hatte seine Nummernschilder nach Darstellung der Polizei beim Steueramt abgegeben, um künftig keine Kfz- und Luxussteuern mehr zahlen zu müssen. Dann hatte er die gefälschten Schilder an seinem teuren Geländewagen montiert.