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Deutsch-dänische Rettungsaktion: Fischer sterben in der Ostsee vor Fehmarn

Als ein Kutter von einer Ausfahrt nicht rechtzeitig zurückkehrt, wird die Seenotrettung alarmiert. Zahlreiche Boote und Hubschrauber helfen bei der Suchaktion, an der sich auch Dänemark beteiligt. Für die Bootsbesatzung kommt dennoch jede Hilfe zu spät.

Zwei Fischer sind bei einem Unglück vor der Küste der Ostseeinsel Fehmarn ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte, konnten der Kapitän des Kutters und ein Besatzungsmitglied nach einer mehrstündigen Suche nur noch tot aus dem vier Grad kalten Wasser geborgen werden.

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Die groß angelegte Rettungsaktion hatte begonnen, nachdem der Kutter "Condor" mit dem Heimathafen Burgstaaken bereits seit einigen Stunden als überfällig gemeldet worden war. Die letzte bekannte Position lag demnach 6,5 Kilometer östlich von Fehmarn.

Deutsche und dänische Schiffe schwärmten in der Dunkelheit aus und auch zwei Hubschrauber beteiligten sich an der großangelegten Suchaktion. Per Funk bat man den gesamten Schiffsverkehr der Region darum, verschärft Ausschau zu halten.  

Gegen 20.00 Uhr entdeckte ein Boot der Wasserschutzpolizei dann im Wasser treibende Wrackteile und Fischkisten. Kurz darauf stieß man auf die Leichen des 45 Jahre alten Decksmanns und des 52-jährigen Kapitäns.

Wie es zu dem Unglück kam, und ob der Kutter untergegangen ist, war zunächst unklar. Zur Unfallzeit herrschten in dem Seegebiet Winde der Stärke 4.

Quelle: n-tv.de

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