Panorama

Drei Betriebe in Ostwestfalen betroffenGeflügelpest breitet sich aus

29.05.2011, 12:31 Uhr

In Ostwestfalen kommt es zum massenhaften Keulen von Legehennen. So sind drei Betriebe von der Geflügelpest betroffen. Beim Erreger handelt es sich jedoch nicht um den H5N1-Virus von 2006.

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Archivbild (Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Geflügelpest ist in Ostwestfalen auf dem Vormarsch. Der Verdacht auf die Seuche habe sich in einem dritten Betrieb im Landkreis Gütersloh bestätigt, sagte eine Sprecherin. In dem betroffenen Betrieb in Rietberg müssten 3.600 Legehennen getötet werden. Zudem sollten am Sonntag 6.000 Tiere eines Putenmastbetriebes im nahe gelegenen Rheda-Wiedenbrück gekeult werden. Damit mussten seit Donnerstag fast 30.000 Tiere getötet werden. Es handelt sich nicht um den Erreger vom Typ H5N1, der vor fünf Jahren auch schwere Erkrankungen bei Menschen zur Folge hatte.

Noch in zwei weiteren Betrieben im Kreis besteht der Verdacht auf Geflügelpest. Die Kreise Gütersloh und Paderborn verhängten einen 72-stündigen Transportstopp für Geflügel in besonders gefährdeten Gemeinden, um eine Verschleppung des Erregers zu verhindern.

Quelle: dpa