Panorama

Um weiter Drogen zu verkaufenHäftling gibt Fußfessel an Hahn weiter

17.08.2014, 08:32 Uhr
Hahn
Der Hahn wurde mitsamt der elektronischen Fußfessel im Stall eingeschlossen. (Archivfoto) (Foto: picture alliance / dpa)

Um der Überwachung durch die Polizei zu entkommen, hat ein Häftling eine fixe Idee: Er bindet seine elektronische Fußfessel einem Hahn um und kann so weiterhin dubiosen Geschäften nachgehen. Allerdings nur bis zur nächsten Polizeikontrolle.

Ein brasilianischer Häftling auf Freigang hat sich mit Hilfe eines Hahns weitere Freiheiten verschafft: Seine elektronische Fußfessel band er während eines Hausarrests kurzerhand dem Tier um, das er dann in einen Hühnerstall sperrte. Der 29-Jährige selbst habe sich anschließend zum Drogenverkauf aufgemacht, berichtete die Zeitung "O Globo".

Die List flog auf, als Polizisten im brasilianischen Porto Alegre einen Drogenumschlagplatz für eine Routinekontrolle aufsuchten und den 29-Jährigen wegen des Verdachts auf Drogenverkauf und illegalen Waffenbesitz festnahmen.

Bei der Kontrolle seines Namens, fanden die Beamten dem Bericht zufolge heraus, dass der Mann unter Hausarrest stand und in den Abendstunden hätte zu Hause sein müssen. Im Haus des Häftlings stießen sie nicht nur auf den Hahn mit der Fußfessel um den Hals, sondern auch auf Kokain und Marihuana.

Quelle: ntv.de, hla/AFP