Tierqälerei in NordhessenJungs spielten Fußball mit Enten
Die Polizei fasst zwei Jugendliche, die Fußball mit zwei lebenden Enten gespielt haben. Ihnen wird Tierquälerei und Töten von Wirbeltieren vorgeworfen.
An einer Bushaltestelle spielten sie Fußball mit zwei lebenden Enten und rannten weg - gut vier Wochen nach dem Vorfall im Juli im nordhessischen Lohfelden sind nun zwei Jugendliche als mutmaßliche Täter ermittelt.
Ein 18-Jähriger aus Söhrewald und ein 16-Jähriger aus Kaufungen seien dringend verdächtig, berichtete die Polizei in Kassel. Zwar bestreiten beide die Vorwürfe, aber einer der beiden habe gesagt, er habe zutreten wollen, die Ente jedoch nicht getroffen. Als mögliche Mittäter gelten drei 16 bis 18 Jahre alte Jugendliche aus Lohfelden.
Als die Polizei eintraf, fanden die Beamten eine tote Ente, von den Jugendlichen fehlte jede Spur. Einige potenzielle Zeugen sagten der Polizei, sie hätten vor den Verdächtigen Angst. "Für uns ist das Tatgeschehen weitestgehend aufgeklärt", sagte Polizeihauptkommissar Gerhard Witwer. Der Gruppe wird Tierquälerei und Töten von Wirbeltieren vorgeworfen. Alle sind polizeibekannt.