Tödlicher Überfall in HannoverPolizei nimmt den Falschen fest

Nach dem Raubmord in einem Supermarkt in Hannover muss die Polizei den Verdächtigen, der am Donnerstag festgenommen wurde, wieder freilassen. Der 48-Jährige hat ein wasserdichtes Alibi.
Nach dem Raubmord in einem hannoverschen Supermarkt hat die Polizei einen zunächst verdächtigen Mann wieder freigelassen. Der 48-Jährige habe sich zum Tatzeitpunkt am 4. Dezember gar nicht in Deutschland befunden, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am mit.
Der Mann war am Donnerstag im westfälischen Hamm nach einem Zeugenhinweis festgenommen worden. Nun sucht die Polizei weiter nach dem Mann, der am 4. Dezember einen Supermarkt in Hannover-Stöcken überfallen hat und dabei einen 21-Jährigen erschossen und einen weiteren Mann schwer verletzt hatte. Kurz vor Ladenschluss hatte der nun weiterhin unbekannte Täter den Supermarkt betreten und eine Kassiererin mit einer Schusswaffe bedroht. Der 21-Jährige schritt offenbar ein und wurde von dem Täter erschossen.
Der Fall wurde deshalb mit dem tragischen Tod der Studentin Tugce in Offenbach in Verbindung gebracht. Die junge Frau soll zwei Mädchen zu Hilfe gekommen sein, die von einem 18-Jährigen bedrängt worden waren. Der Mann schlug sie daraufhin nieder, die junge Frau starb.