Panorama

Schlecht ausgerüstet am Mont Blanc: Vater und Sohn stürzen ab

Schlecht ausgerüstet machen sich ein britischer Vater und sein zwölfjähriger Sohn auf zu einer Kletterpartie im Mont-Blanc-Massiv. Beide können sich auf ihren Wanderstiefeln nicht halten und stürzen in eine Felsrinne. Zuvor setzt der Vater noch einen Notruf ab.

Bei einem Unglück im Mont-Blanc-Massiv sind ein Brite und sein zwölf Jahre alter Sohn ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden nach Angaben der Rettungskräfte in einer Felsrinne in 1600 Metern Höhe gefunden. Der Vater hatte noch per Handy einen Notruf abgesetzt und berichtet, sein Sohn sei abgestürzt und er könne ihn nicht erreichen. Anschließend brach der Telefonkontakt ab.

Da das Suchgebiet riesig war, stellten die französischen Behörden über Interpol Kontakt zu der britischen Familie her. Mit Hilfe eines Handy-Fotos, das der Vater noch am Samstag nach Hause geschickt hatte, konnte das Suchgebiet eingegrenzt werden. Am Sonntagmorgen entdeckte eine Hubschrauberbesatzung schließlich die beiden Toten.

Nach Angaben der Rettungskräfte waren Vater und Sohn ohne Steigeisen oder Eispickel, nur mit Bergsteigerstiefeln ausgerüstet, zu ihrer Tour durch das tief verschneite Mont-Blanc-Massiv gestartet.

Quelle: n-tv.de

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