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Donnerstag, 03. Dezember 2009

Massaker in Fort Hood: Weitere Anklagen gegen Hasan

Der Amokschütze von Fort Hood muss sich nicht nur wegen 13-fachen vorsätzlichen Mordes verantworten. Nun wird er von einem Militärgericht auch noch in 32 Fällen wegen versuchten Mordes angeklagt.
Hasans Motive sind noch unklar.

Hasans Motive sind noch unklar.
(Foto: AP)

Der muslimische Militärpsychiater und Major Nidal Malik Hasan hatte im vergangenen Monat auf dem Militärstützpunkt in Texas zwölf Soldaten und einen Zivilisten erschossen sowie 42 Menschen verletzt. Hasans Anwalt erklärte, die neuerlichen Anklagen änderten nichts an den beantragten Strafen. Sollte er der Morde überführt werden, droht dem mutmaßlichen Schützen die Todesstrafe.

Die Ermittler sind noch immer dabei, sein Motiv für das Blutbad zu ergründen. Hasan hatte sich im Vorfeld vor Zeugen mehrfach kritisch über die Militäreinsätze der US-Armee in Afghanistan und im Irak geäußert. Er habe diese Einsätze als Krieg den die moslemische Welt empfunden. Der Major stand kurz vor seiner Stationierung in Afghanistan.

Sicherheitskräften war bereits seit längerem bekannt, dass Hasan in E-Mail-Kontakt mit einem radikalen islamischen Prediger stand. Wie der Radiosender NPR am Mittwoch meldete, habe es Pannen bei der Übermittlung dieser Informationen zwischen den Sicherheitsdiensten gegeben. Ein Terrorakt wird nicht ausgeschlossen.

dpa

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