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Mittwoch, 23. August 2017

Stern-RTL-Wahltrend: Die SPD kommt ran - aber nur minimal

Die Union muss in der neuen Forsa-Umfrage erneut leichte Verluste hinnehmen, die SPD legt etwas zu. Weit mehr Spannung als der Kampf ums Kanzleramt zwischen Angela Merkel und Martin Schulz bergen jedoch zwei andere Fragen.

Viereinhalb Wochen vor der Bundestagswahl kann die SPD ihren Rückstand auf die Union geringfügig verkürzen. Im neuen Stern-RTL-Wahltrend gewinnen die Sozialdemokraten einen Punkt hinzu und klettern damit auf 24 Prozent. CDU und CSU verlieren wie in der Vorwoche erneut einen Punkt und rutschen auf 38 Prozent. Der Abstand zwischen Union und SPD beträgt damit immer noch 14 Prozentpunkte. Vor drei Wochen waren es 18.

In der Kanzlerpräferenz kann SPD-Kandidat Martin Schulz zumindest einen kleinen Zugewinn verbuchen. Er legt einen Punkt zu und erreicht 23 Prozent. Kanzlerin Angela Merkel verliert einen Punkt und liegt bei 50 Prozent - 27 Punkte vor ihrem Herausforderer.

Bei den übrigen Parteien gibt es in der neuen Forsa-Umfrage ebenfalls nur kleine Veränderungen. Die AfD gewinnt zur Vorwoche leicht und klettert auf 9 Prozent, die Grünen sacken auf 7. Die Linke und die FDP liegen unverändert bei 9 beziehungsweise 8 Prozent. Im Kampf um die drittstärkste Fraktion im neuen Bundestag bleibt es damit ebenso spannend wie bei der Koalitionsbildung.

Eine Große Koalition hätte weiterhin eine stabile Mehrheit (62 Prozent). Sowohl Schwarz-Gelb (46 Prozent) als auch Schwarz-Grün (45 Prozent) verfehlen diese allerdings. Die zweite denkbare Option wäre ein Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen, die gemeinsam auf 53 Prozent kommen. Für eine Ampel-Koalition (39) oder Rot-Rot-Grün (40) reicht es nicht für eine Mehrheit.

Quelle: n-tv.de

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