Politik

Mindestens 22 Tote: IS überzieht Jemen mit Anschlägen

Gleich an vier verschiedenen Checkpoints in der Nähe des Hauptquartiers der saudisch geführten Militärallianz in Aden plant der IS Anschläge mit Autobomben. Drei von ihnen gelingen, neben Soldaten sterben auch viele Zivilisten bei den Explosionen.

Bei drei Terroranschlägen auf Einrichtungen der saudisch geführten Militärkoalition und Regierungstruppen im Bürgerkriegsland Jemen sind mindestens 22 Menschen getötet worden. Dutzende weitere wurden bei den Attacken am Freitagabend nach Behördenangaben verletzt. Unter den Opfern sollen auch viele Zivilisten sein. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich in einer nicht überprüfbaren Stellungnahme in sozialen Medien zu den Anschlägen.

Drei Autobomben detonierten an verschiedenen Checkpoints in der Nähe des Hauptquartiers der Militärallianz in Aden im Süden des Landes. Eine vierte Attacke konnte verhindert werden, sagte ein Behördensprecher. Die Zahl der Toten könne steigen, hieß es, da viele Menschen schwer verletzt worden seien.

Im Jemen kontrollieren schiitische Huthi-Rebellen große Teile vor allem im Norden und Westen des Landes und kämpfen gegen Truppen und Verbündete von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Seit März 2015 bombardiert eine von Saudi-Arabien geführte Koalition Stellungen der Huthis im Land. Jüngst einigten sich die Konfliktparteien auf eine Waffenruhe und neue Friedensgespräche, die am 18. April in Kuwait beginnen sollen.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen