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Mehrere Festnahmen : Suche nach flüchtigen Terroristen in Deutschland

Die belgische Polizei sucht nach den Terroranschlägen in Brüssel nach einem Terroristen, der offenbar entkommen konnte. Dabei werden allein in Deutschland mehrere Personen festgenommen. Noch ist unklar, ob der Gesuchte darunter ist.

In diesem Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Brüssel setzt die Polizei bei der Suche nach einem Flüchtigen auf eine grenzüberschreitende Fahndung. So wurden an der Grenze zwischen Belgien und Deutschland vermehrt Fahrzeuge kontrolliert. Dabei seien im Raum Aachen zwei Männer aus Tschetschenien festgenommen und verhört worden, berichtete die belgische Polizei am Abend. Ob die Festgenommenen in Verbindung mit dem Anschlag stehen, ist zur Stunde noch nicht geklärt.

Bereits am Nachmittag hatte die Polizei auf der Autobahn München-Salzburg drei Kosovaren festgenommen, die Verbindungen zu einem Terrornetzwerk haben könnten. Das teilte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts mit. Demnach kamen die Verdächtigen aus Brüssel und waren mit einem in Belgien zugelassenen Wagen unterwegs. Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Brüssel gebe es bisher nicht, betonte der Sprecher. Ermittelt werde aber wegen "Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat".

Der Festnahme war laut Bayerischem Rundfunk ein Tipp vorausgegangen, den ein Unbekannter am Montagabend der bayerischen Polizei auf einem Kontaktformular im Internetauftritt gegeben hatte. Dabei war von einem geplanten Terrorangriff die Rede; es wurden die Personalien von zwei Kosovo-Albanern genannt, die mit einem silberfarbenen Mercedes unterwegs seien.

Schleierfahnder der Rosenheimer Polizei entdeckten den Wagen, stoppten das Fahrzeug mit zwei Brüdern und einem Begleiter im Alter zwischen 36 und 46 Jahren. Die Männer gaben an, Arbeiter einer belgischen Baufirma zu sein. Die in ihrem Wagen gefundenen Baupläne sollen von einer von ihnen betreuten Baustelle stammen. Einer der beiden Brüder wurde mit Haftbefehl gesucht, weil er vor seiner angeordneten Abschiebung in das Kosovo untergetaucht war.

Quelle: n-tv.de

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