Politik
Donald Trump hält seine Strategie gegen Nordkorea geheim.
Donald Trump hält seine Strategie gegen Nordkorea geheim.(Foto: AP)
Freitag, 08. September 2017

USA haben "wunderschöne" Waffen: Trump lässt Manöver gegen Nordkorea offen

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea spitzt sich zu. US-Präsident Trump hofft zwar auf eine friedliche Lösung, lässt sich die Option für einen Militärschlag aber offen - und betont die Stärke des US-Militärs.

Für US-Präsident Donald Trump ist nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas eine militärische Aktion eine Option. Er hoffe aber auf eine andere Lösung, sagte Trump. "Ich würde es bevorzugen, nicht den militärischen Weg zu gehen", erklärte der Republikaner.

Nordkorea benehme sich schlecht und müsse damit aufhören. Man müsse jetzt auf die Details schauen. 25 Jahre "reden, reden, reden" hätten in dem Streit über eine atomare Bewaffnung Nordkoreas nichts gebracht. Das amerikanische Militär sei das stärkste überhaupt und habe "wunderschöne" Waffen, sagte Trump. Wenn die USA sie jemals einsetzen müssten, werde das ein trauriger Tag für das kommunistische Land. Er sagte, er wolle seine Verhandlungsposition in diesem Konflikt aber nicht öffentlich machen.

Ein hochrangiger Vertreter der Regierung sagte, dass die USA sehr besorgt seien, dass Nordkorea möglicherweise nicht abgeschreckt werden könnte. Es bestehe das Risiko, dass Pjöngjang die US-Reaktion falsch einschätzen könnte. Der Vertreter warnte Nordkorea, nicht den amerikanischen Willen zu unterschätzen, sich und die Verbündeten zu schützen.

Das international weitgehend isolierte Land hatte am Sonntag seinen bislang stärksten Atomtest vorgenommen und dabei nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe gezündet, die als Sprengkopf für seine Interkontinentalraketen dienen soll. Die Stärke des heftigen Erdbebens in der Region des nordkoreanischen Testgeländes könnte Seismologen zufolge ein Indiz für eine Wasserstoffbomben-Explosion sein.

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Quelle: n-tv.de

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