Im Moment sehen die Grünen eher wie die großen Verlierer im Streit um Stuttgart 21 aus.
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Donnerstag, 21. Juli 2011
Grüne verkalkulieren sich bei S21 : Die Greenhorns aus dem Ländle
ein Kommentar von Christian Bartlau
Die Bahn hat den Stresstest für Stuttgart 21 bestanden. Eine deftige Niederlage für die Grünen, die ihren Wahlsieg auch der Welle der Empörung gegen das Bahnprojekt verdanken. Ministerpräsident Kretschmann hat seiner Partei mit einer Reihe von Fehlern eine schwere Hypothek aufgebürdet.Am Abend des 27. März 2011 trugen die Gewinner grün. Winfried Kretschmann wurde erster Ministerpräsident der Grünen. Das hatte viel mit der Atomkatastrophe von Fukushima zu tun, aber auch mit Stuttgart 21, dem umstrittenen Bahnprojekt, das die Partei in ihrem Wahlprogramm als "nutzloses Millardengrab" bezeichnete. Kein Wunder, dass die Menschen, die das Vorhaben verhindern wollten, ihre Hoffnungen auf die Grünen richteten.
In der Klemme: Der baden-württembergische Finanzminister Nils Schmid (SPD, l.) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne, r.).
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Die wurden schnell enttäuscht. Die Grünen, mit Verve und Selbstbewusstsein in die Regierung geprescht, zogen sich mit Pauken und Trompeten zurück. Bei den Koalitionsverhandlungen mit den Sozialdemokraten legte sich Kretschmann auf eine Volksabstimmung fest. Dabei muss sich ein Drittel der Wahlberechtigten gegen Stuttgart 21 aussprechen – das sind fast 2,5 Millionen Menschen. Die Grünen brachten bei den Landtagswahlen Ende März nur rund 1,5 Millionen Baden-Württemberger an die Wahlurnen. Selbst mit den Stimmen der SPD würde es nicht reichen – und deren Wähler werden nicht geschlossen gegen das Projekt votieren. Die Volksabstimmung, sie ist nicht zu gewinnen.
Mit der erfolgreichen Absolvierung des Stresstestes zerplatzt die vielleicht letzte Hoffnung der Grünen, das Projekt noch aufhalten zu können. Die Bahn und die Befürworter von Stuttgart 21 halten jetzt gute Argumente in der Hand, um den Bau durchzusetzen. Der unterirdische Durchgangsbahnhof ist leistungsfähig, die Voraussetzung des Schlichterspruchs von Heiner Geißler damit erfüllt.
Eine schwere Hypothek
Offenbar hat Kretschmann in schwieriger politischer Lage die Orientierung verloren.
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Kretschmann hätte es vorher wissen müssen: Es lag nicht in der Macht seiner Regierung, Stuttgart 21 zu stoppen. Man muss den Grünen im Ländle zwar zugutehalten, dass sie ein explizites Wahlversprechen vermieden haben. Gerade Kretschmann sagte immer wieder, er könne nicht versprechen, dass Stuttgart 21 wirklich verhindert werden kann. Den Eifer seiner Partei abrupt abwürgen wollte er nicht. Implizit schwang im Wahlkampf immer die Absicht mit, die Sehnsucht des grünen Klientel nach einem Baustopp zu bedienen.
Wie solch eine Politik enden kann, musste die Partei in Hamburg schmerzhaft erfahren. In der Hansestadt wehrte sich die Grün-Alternative Liste (GAL) im Wahlkampf 2008 vehement gegen den Bau des Kohlekraftwerks Moorburg. Wegen drohender Schadensersatzforderungen des Betreibers Vattenfall musste die grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk die Baugenehmigung schließlich erteilen. Die Basis tobte, die Partei flog bei der Wahl im Februar 2011 nach minimalen Zugewinnen, die weit unter den Erwartungen blieben, aus der Regierung.
Eine ähnliche Hypothek könnten sich die Grünen in Baden-Württemberg aufbürden. Der Partei droht ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn sie sich zum wiederholten Male als politisches Leichtgewicht präsentiert - man denke an Hamburg, wo die Grünen gegen vorherige Positionen für Studiengebühren stimmten; man denke an den butterweichen Atomausstieg, den die schwarz-gelbe Regierung ohne Anstrengung vom Tisch wischen konnte.
Die Grünen agieren politisch unklug: Sie haben sich im aufgebauschten Schlichtungsverfahren, dessen Ergebnis von vornherein ohne Bedeutung bleiben musste, an der Nase herumführen lassen wie ein politisches Greenhorn. Sie haben in der Frage des Baustopps bis zum Gesichtsverlust herumlaviert. Sie haben so getan, als könnten sie ein Projekt stoppen, das wohl nicht zu verhindern ist. Sie haben ihre Machtlosigkeit demonstriert. Was bleibt, ist der Eindruck, dass grüne Politik unter Druck verpufft.
Özdemir, Roth und all die anderen versprechen immer das Blaue vom Himmel herunter, aber wenn sie dann liefern sollen, ist nichts. Zum Glück! Wir brauchen Stuttgart 21, und übrigens, wir brauchen auch Kernenergie. Gerade hier im Südwesten!
Vielleicht ist die politisch korrekte Öko- und Gesinnungsdiktatur doch noch zu stoppen? Einige werden nun merken, dass Schwaben-Elvis und Tonsteinescherben-Claudi ihnen ein für das Land nützliches Projekt das zu über 70 von der DB selbst bezahlt wird nur sinnlos madig gemacht werden sollte. Die Region Stuttgart braucht S21 dringend - es ist jetzt mal gut und der Rechtsstaat funktioniert wieder. Hoffentlich.
Es stimmt, dass die Grünen naiv waren, wie stark die Bahn und ihr Einfluss ist. Und mit welchen Mitteln sie für Stuttgart 21 kämpft. Aber winfirwed Kretschmann hat immer davor gewarnt, dasss es vielleicht nicht zu verhindern sei. Und auißerdem ersmtal abwarten: noch ist nicht aller Tage abend...
Schade, dass es keine objektive und nicht schwarz eingefärbt Berichterstattung gibt, n-tv wird bezahlt von welcher Wirtschaftsmacht? Viele wollen doch nur, dass die Grünen scheitern, können immer noch nicht glauben, dass andere Werte und Haltungen als Macht und Basta in der Bevölkerung angekommen sind. Das die Medien schüren, kann man leider jeden Tag lesen - so kommt die Verblödung dann auch bei denen an, die noch für Kernkraft sind, unfassbar! Naürtlich ist mir klar, dass nach Überprüfung der Redaktion dies nicht erscheit - dass macht aber nichts, denkende Menschen werde immer mehr, wählen die Macht ab und schalten Sender wie ihren aus. Elisabteh Boje
Wir als Wahlvolk sind hinsichtlich der diletantischen Leistungen unserer Politkerkaste schon so abgestumpft, dass wir jeden auch noch so durchsichtigen Blödsinn glauben. Alle sind wir unkritisch geworden und lassen diese Schwachleister und überversorgte Staatslegionäre gewähren, anstatt mal so intensiv gegen diese Feudalherren der Neuzeit wie bei Stuttgart 21 zu demonstrieren.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen; Ob die Grünen mit ihrem parteiübergreifend respektierten ersten Ministerpräsidenten jetzt plötzlich die Verlierer in B-W sind, weil das erste CDU-Projekt seit 2 Jahren mal zu halten scheint, was versprochen wurde, darf man bezweifeln....ja, das ist überspitzt ausgedrückt. Auf jeden Fall wurde viel erreicht, Menschen gehen wieder oder zumindest dort dann mal für Ihre Rechte auf die Straße und demonstrieren gegen von Wirtschaftsinteressen dominierte Politik. Ob die Grünen und Linken mittelfristig etwas gegen diesen Filz Korruption darf man ja nicht sagen, erst letztens gab es doch wieder eine Studie, dass wir unter den 10 unkorruptesten Ländern überhaupt sind...wer hat die nochmal erstellt...;...tun können und wollen, wird sich zeigen; aber einen Erfolg im ersten Versuch hat glaube ich niemand ernsthaft erwartet. Ich persönlich bin bei dem, was man insgesamt aus der Politik so mitkriegt, schon mit einem ernsthaften Versuch zufrieden. mfg
Gut zu hören,dass nun das bis zuletzt von der unter falschen Voraussetzungen knapp zur Regierungsverantwortung in Stuttgart gekommenen Grün-geführten Koalition nicht mehr mit fragwürdiger Agitation gestoppt werden kann. Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte geworden,wäre das seit über 15 Jahren durchgeplante und demokratisch beschlossene Großprojekt unserer Eisenbahn-Ingenieurkunst durch einige tausend aufgeputschte,vorgebliche Öko-Fundamentalisten zu Fall gebracht worden. Die Wähler im Ländle werden sich nun fragen,was sie von einer Regierung verlangen müssen,um die Prosperität auch in Zukunft gewährleistet zu sehen.
da stimme ich mal dem Herr Petermann zu!!!
Man hat wieder einmal gesehen, daß Ideologie keine sachlichen Argumente ersetzen kann; und nun spielen einige Gegner auch noch die beleidigte Leberwurst. Schöne Demokraten sind das!! Hoffentlich ist das die Abenddämmerung des Aufschwunges der GRünen.
Tja, zum Glück werden rot-grünen Verbrechern die Grenzen gezeigt, solche Leute sind diejenigen die das Blaue vom Himmel versprechen, ein paar Fundamentalisten alles nachplappern und die große Mehrehit einfach ignoriert. Was nicht sein darf, kann ja nicht sein, und logische Argumente werden einfach vom Tisch gefegt.... Es wird Zeit das die Rot-Grünen in BW endlich handlungsunfähig gemacht werden, damit Schaden abgewendet wird, und wenn man gegen jedes Gesetzvorhaben klagen muss
Es bleibt zu hoffen, dass gewisse Politiker jetzt wieder auf den Boden der Vernunft zurückkehren und sich bei der Planung und Umsetzung notwendiger Projekte - wie S21 - nicht wieder durch wahltaktische Manöver und opportunistisches Gehabe hervortun. Weniger Emotionen im politischen Tagesgeschäft sind dringend nötig...
Es wird nur abgehoben auf den Stresstest, von dem noch nicht allzuviel bekannt ist. Dass der Ratschlag des Herrn Geißler auch eine Vergrößerung der Gleiszahl, eine zweigleisige Anbindung des Flughafens und andere Details enthielt wird genauso vernachlässigt, wie die damit zu erwartende Kostensteigerung des Projekts. Niemand will Stuttgart einen leistungsfähigen Bahnhof vorenthalten, die Frage ist nur, ob das Projekt Stuttgart 21 die richtige Lösung ist.
So landet Hr. Kretschmann sehr hart auf dem Boden der Tatsachen. Es rächt sich halt, wenn man dem Volk zuviel verspricht und dann nicht liefern kann. Damit hat Hr. Kretschmann eigentlich sein Gesicht verloren und sollte die Konsequenzen daraus ziehen.
Am Schreibstiel des Herrn Christian Bartlau ist sofort zu erkennen welche Richtung er vertritt. Die Grünen haben vor der Wahl versprochen gegen S21 zu kämpfen, wenn nötig mit Bürgerentscheid...und genau das macht Herr Kretschmann...nicht mehr und nicht weniger...ob er Erfolg haben wird ist wieder was anderes. Ich denke JEDER Bahnhof in Deutschland würde diesen Stresstest bestehen, wenn man als gesamte Standzeit pro Zug nur 3 Minuten veranschlagt...eine Zeit die in der Praxis niemals ausreicht und bei einem Durchgangsbahnhof so zu sich summierenden Verspätungen führen wird. Vermutlich wird S21 gebaut...aber man kann sich dann nicht vorwerfen lassen, dass man nicht alles versucht hätte! PS: @ Herrn Roth: Wir brauchen im Südwesten weder S21, noch dauerhaft Kernenergie!
Stuttgart21 ist das Konstrukt einer grössenwahnsinnigen und überholten Manager- und Politikerrieg aus der Dinosuarierzeit, in der Grösse und Monsrösität vor Effizienz und Qualität stand. Mit welcher Ignoranz siehe Röttgen Interview hat die schwarz-gelbe Missregierung einen Atomausstieg gestoppt und mit derselben Ignoranz ihn wieder eingeführt, nur um entweder vor der Industrie oder vor der Wählermeinung zu kuschen. Dieselbe Ignoranz herrschte bei der alten BW-Regierung natürlich schwarz-gelb in Bezug auf Stuttgart21. Der Stresstest ist genauso verkehrt wie die Versicherungen der Atomlobby, die Atomkraftwerke sind sicher. Nach 6 Monaten sind sie es anscheinend doch nicht. Mal schauen, welchen Stresstest Stuttgart21 noch durchlaufen muss, bis es gestoppt wird.
War doch zu erwarten: Aus der Opposition heraus kann man immer leicht gegen alles sein. Regieren ist ungleich schwieriger. Roth & Co können laut hetzen, sonst nicht viel. Hoffentlich landen die Grünen jetzt wieder bei den knapp über 10 Prozent, die sie allenfalls verdient haben.
Ganz egal ob Stresstest bestanden oder nicht, es ist einfach ein Wahnsinn, soviel Geld auszugeben für 2-3 Minunten effektiv. Besser wäre der allererste Vorschlag der Bahn: Ein Schnellbahnhof in Cannstadt, die Hälfte der Gleise zum Kbfh rückbauen und dann wäre sogar noch Platz für das so gewünschte Megaeinkaufzentrum. Zeitersparniss hierbei wären beachtlich 16 Minunten nach Ulm. Und Kosten würde es noch nicht mal die Hälfte, selbst wenn man über der Gleistrasse zum HBF eine Magnetschwebebahn im Minutentackt die nächsten 100 Jahre kostenfrei fahren liese. Aber Protz muß sein... Jawohl... mit renovierten Schulen ist kein so guter staat zu gewinnen...
Lieber Herr Bartlau, Ihr Kommentar ein typischer Fall von politischer und ökonomischer Realitätsverweigerung. Verkalkuliert hat sich in eklatanter Weise die DB, deren Kostenberechnung sich mehr als verdoppelt hat und nach neuesten Berechnungen mehr als 4,5 Milliarden Euro betragen werden. Dazu kein Kommentar von Ihnen. Man merkt, aus welchem politischen Stall sie kommen. Man merkt die Absicht und man ist verstimmt! Nach der nächsten Bundestagswahl werden auch Sie feststellen, dass ohne die Grünen keine Regierungsbildung mehr möglich sein wird. Zurück in der Wirklichkeit,wird es dann heißen. Beste Grüße RL
Grüne, vorwiegend verbeamtete, Träume von einer ach so viel besseren Welt - sauber, auto- und atomfrei, abgasfrei, voll reinster und edelster Gutgedanken, so BIO wie unsere Lebensmittel - sind wie Flocken von Schnee. Sie schmelzen, wenn sie die große Mutter Erde berühren. Leider haben sie bis zum Eintritt der Folgen solchen Wahns den bösartigen Charme von Rattenfängermelodien. Diese Folgen: Abschmelzen der industriellen Basis unseres Landes und seines ökonomischen Erfolges. Griechenland lässt grüßen. Wer aber wird für unsere grünen, geschmolzenen Träume bezahlen? Wir alle werden dann weinend an den Wassern Babylons sitzen, aber dann will es keiner gewesen sein.
Was für ein tendenziöser Artikel! Wer die Fachschlichtung verfolgte weiss wie schlecht das viele Geld in S21 investiert wäre. Auch wenn die DB mit Nachbesserungen GERADE EBEN Mal so durch die Testung durchkommt: volxwirtschaftlich sinnvoller wäre K21 allemal. Wenn S21 wirklich gebaut wird ist das nicht nur Geldverschwendung erster Güte sondern eine schwere Hypothek, ein Eigentor für die bahnliche Zukunft. Zugegeben ist es schwer verständlich: aber der bestehende Stuttgarter Hbf ist besser und kann leicht 60 mehr bewältigen als der Tunnelbf. Die Kosten werden dann ohnehin explodieren, verlasst Euch drauf.
Die Gegner ließen auf ihrer Pressekonferenz keinen Zweifel daran, dass sie sich im Recht sehen - und die Fakten auf ihrer Seite wähnen. Ihre wesentlichen Kritikpunkte: [] Die Bahn sei von unrealistischen Voraussetzungen ausgegangen. So könne der jetzige Kopfbahnhof deutlich mehr Züge verkraften als die vom Konzern berechneten 37. Der Konzern habe die Zahl bewusst niedrig angesetzt, um den neuen Tiefbahnhof besser dastehen zu lassen. Egon Hopfenzitz, als Bahnhofsvorsteher 14 Jahre lang Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofs, gab auf der Pressekonferenz des Aktionsbündnisses zu Protokoll, der jetzige Kopfbahnhof verkrafte bis zu 54 Züge in der Spitzenstunde. Um 30 Prozent leistungsfähiger zu sein, hätte Stuttgart 21 in der Simulation folglich 70 Züge abfertigen können müssen. Die Bahn war jedoch bei dem Stresstest von 49 ausgegangen. [] Heiner Geißler hatte der Bahn auferlegt, sie müsse nachweisen, dass ein Fahrplan mit 30 Prozent Leistungszuwachs in der Spitzenstunde mit guter Betriebsqualität möglich ist. Doch die Note gut gibt es in der Bahn-Sprache nicht. Die SMA bescheinigt dem neuen Bahnhof nun wirtschaftlich optimale Betriebsqualität. Die Bestnote wäre jedoch Premiumqualität gewesen. Deshalb halten die Gegner die Leistung des Bahnhofs angesichts der hohen Kosten für zu schlecht. [] Der Stuttgarter Stadtrat Hannes Rockenbauch, einer der Wortführer des Protests, kritisierte zudem, die Gutachter des renommierten Unternehmens SMA hätten von der Bahn lediglich den Auftrag gehabt, stichprobenartig zu prüfen. Das reiche jedoch nicht aus. Da sich die Bahn geweigert habe, den Gegnern sowohl den Vertrag mit der SMA als auch die Prämissen des Stresstests vorzulegen, könne von dem Geißler-Motto alle an einen Tisch, alle Fakten auf den Tisch keine Rede mehr sein, kritisierte Rockenbach. Für ihn steht fest: Die Fortsetzung der Schlichtung ist gescheitert. Bei der anstehenden Präsentation handele es sich um eine bloße Show-Veranstaltung der Bahn. Bündnis-Sprecherin Dahlbender fügte hinzu: Dafür geben wir uns nicht her. Alles hat mindestens zwei Seiten und Geißler hat versprochen beide gleichwertig zu beachten. Das sehe ich absolut nicht. Handelte Geißler evtl. aus Staatsräson??
Vermutlich wird, anders als der Kommentator zu hoffen scheint, der Bau des Tiefbahnhofs die Grünen keine Sympathien und keine Stimmen kosten.Nach der Logik von Christian Bartlau müsste ja die CDU durch ihren verspäteten Atomausstieg Stimmengewinne erzielen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Das Gegenteil von Stimmenverlusten wird in Baden-Württemberg und dem Rest der Republik das Schicksal der Grünen sein. Schade vielleicht, aber, ja, so kommt es!
S21-Gegner boykottieren Stresstestveröffentlichung. Das ist das wahre Demokratieverständnis dieser Chaotengruppe. Für die gesamten Zusatzkosten müssten sie eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden.
Es ist überhaupt nicht die Frage, ob man politisch unklug oder anfängerhaft agiert hat. Es ist einfach unanständig, aus rein wahltaktischen Gründen gegen ein Infrastrukturprojekt zu hetzen, von dem jeder schon immer wusste, dass es den Bahnverkehr in BaWü auf ein bisher nie dagewesenes Niveau hebt und einer Großstadt eine komplett neue, grüne und unter ökologischen Gesichtspunkten gestaltete Innenstadt schenkt. Ein Projekt, das seit 15 Jahren akribisch diskutiert und geplant wird, mehrfach demokratisch legitimiert ist und wo sämtliche Verträge längst unterzeichnet waren. Hätten sich die Grünen durchgesetzt hätten wir der Anarchie freien Lauf gelassen, denn dann wäre jegliche Vertragssicherheit in diesem Land dahin, wenn nur ein aufgehetzter Mob sich dagegen stellt. Diese ganze aus dem letztjährigen Sommerloch resultierende Blase um S21 ist endlich geplatzt. Eine „Protestbewegung aus der Mitter der Gesellschaft“ hat es nie gegeben und die Grünen waren von dem Medien-Hype wohl selber mehr als überrascht. Die Grünen profitieren von der Hektik dieser Zeit, von der Uninformiertheit und der Hysterie der Massen, die sie dann äußerst geschickt für ihre Zwecke manipulieren. Aber jegliche Öko- und Sozialromantik muss letztlich der Realität weichen, das haben schon der Afghanistan-Einsatz, Hartz IV und die Beispiele in Hamburg gezeigt. Die Grünen haben durch ihren wahltaktischen Umgang mit S 21 schon lange jede Glaubwürdigkeit und ihren moralischen Überlegenheitsanspruch beim objektiven Betrachter verloren. Jetzt begreifen es langsam auch die Medien, dass ihre Lieblinge ausschließlich heiße Luft fabrizieren können. Im Übrigen ist es geradezu grotesk, einen der wenigen Grünen-kritischen Artikel dieser Zeit sofort als tendenziös oder realitätsverweigernd zu bezeichnen. Aber das passt ja wieder wunderbar in die Empörungstaktik!
Als sich Özdemir zur Demo mit dem Helikopter vom Flughafen zum Stuttgarter Bahnhof fliegen ließ, hat er eigentlich schon aufgezeigt, wie wichtig eine Schienenanbindung zum Flughafen ist. Dass ausgerechnet die Grünen zum heftigsten Schienengegner werden liegt wohl auch an der Mentalität ihres Vorsitzenden, der für sein Bonusmeilensammeln ja bekannt ist. Die Grünen haben in Stuttgart den S21-Protest für ihren Wahlkampf missbraucht und das leider mit erschreckendem Erfolg. Es ginge schon lange nicht mehr um den Bahnhof hörte man von allen Seiten. Now we have the salad!
Ein ungewöhnlich undifferenzierter Kommentar. Grün heisst heute: Sich für seine Überzeugungen einsetzen. Und trotzdem akzeptieren, wenn Entscheidungen anders ausfallen, als man das vielleicht gewünscht hatte. So funktioniert Demokratie. Sollen die Grünen in BW jetzt hinschmeißen, oder was? Nach dem Motto: Entweder es läuft so, wie ich will, oder ich mache nicht mehr mit? Das wäre ja reichlich kindisch.
Grundsätzlich ist es schon Schade wenn in dieser Zeit solch ein Bahnhof gebaut wird. Insbesondere wenn dieser wie alle öffentlichen Projekte sicherlich teurer wird. siehe City Tunnel Leipzig. Die Grünen haben hier einen absoluten Bockmist geschossen, bereits vor der Wahl. Wie es halt so ist, leider können die Grünen keine sachliche Politik betreiben. Zumindest die die an der Spitze setehen. Schade, denn die Grundidee der Grünen ist, nein war ja echt super. Aber was halt so die Führungsspitze daraus macht. Macht versaut den Charakter und die Fähigkeit nachzudenken. Das gleiche Chaos sehe ich bereits für die Zukunft, wenn die Grünen an die Macht kommen. Wie fast alle, reden die grünen, nein die Spitze immer mit dem Wind.
Man kann hier mal wieder lesen, welche bösen Mächte sich wiedereinmal verschworen haben, um unmoralische Dinge durchzusetzen. Nur ein paar ausgewählte, besser informierte, inteligentere und moralisch einwandfreie Menschen kämpfen für eine bessere Welt. Demokratie ist natürlich nur schön, wenn eine Mehrheit für die eigenen Ziele existiert. Leider hat die böse Realität auch andere Ergebnisse parat. Gute Demokraten akzeptieren das und auch die Meinung Andersdenkender, auch wenn es schwer fällt. Anderen Menschen Intellekt und Moral abzusprechen ist in höchsten Masse undemokratisch und wird auch durch die edelste Gesinnung nicht besser. Meistens endet so eine Einstellung in üblen Systemen, welche wir uns alle aus Erfahrung nicht wünschen sollten, auch wenn die Demokratie anstrengend und frustrierend ist.
S21 hat seinen Ursprung im letzten Jahrtausend und sollte zwischenzeitlich schon unter dem Mantel einer Aktiengesellschaft geführt werden. Warum nun der Staat und nicht die AG-Freunde für Kosten einstehen soll, ist mir unverständlich - zumal ich nicht vorhabe, den Bahnhof jemals zu nutzen, er aber kalkulatorisch in die Bahnpreise einfließt. Ok, ob Staat oder AG - ohne Wettbewerb macht das letztlich auch keinen Unterschied, nur dass die AG ohne Staat das Monopol total legislaturunabhängig führen kann gruselig. Hinsichtlich der absehbaren Kostenentwicklung ist es schade, dass die Bahn nicht privatisiert ist. Dann würden die Banken Aktien halten, die an Wert verlieren, wenn keiner mehr mit der Bahn fährt.
Wir können alles. Außer mal mit Anstand verlieren. Genau!
Was mich echt beeindruckt, ist mit welch schlechtem Deutsch die S21 Gegner hier immer noch nicht einsehen wollen, daß man in Grossstädten immer mal wieder grosse Bauprojekte bauen muss, damit Grossstädte Grossstädte bleiben und die Menschen in der Stadt von A nach B bewegt werden können. Mir ist auch nicht klar, gegen was genau hier überhaupt demonstriert wird. Gegen den Fortschritt ? Für einen alten Nazibahnhof ? Für den Erhalt des Verkehrschaoses in und um Stuttgart ? Für ein paar Bäume ? Oder sind das einfach nur Leute, die schlecht Deutsch sprechen, vermutlich auch schlecht Deutsch reden und einfach mal alternativ aber geschlossen gegen was sein wollen ? Warum sollte es schlecht sein, in einem ganzen Stadtteil alte Schienen von der Oberfläche nach unten zu verlagern, damit man oben laufen und arbeiten kann ? Wer zahlt eigentlich die ganzen Kosten die die Dauerdemonstrierer verursachen, wenn man dann irgendwann mal feststellt, dass die im Unrecht waren ? Wir alle ? Ich auch ? Warum ? Mit welchem Recht ?
Mit Verlaub, Herr Bartlau, Ihr Kommentar ist eine ziemliche Frechheit. Den Grünen hier implizit vorzuwerfen, sie würden grundsätzlich ihre Versprechen nicht halten, obwohl andererseits Sie sogar eingestehen müssen, dass im Falle von Stuttgart 21 keinerlei Versprechen gemacht wurden, ist hochgradig unfair. Zudem vermischen Sie Argumente aus völlig unterschiedlichen Szenarien Hamburg vs. Baden-Württemberg, die nichts miteinander zu tun haben. Die baden-württembergische CDU hat in ihrer jahrzehntelangen Allmacht Fakten geschaffen, die nun von der rot-grünen Nachfolgeregierung einfach nicht mehr mit rechtsstaatlichen Mitteln zu revidieren sind. Eine Verhinderung von Stuttgart 21 ist jetzt nur noch über den Kostenfaktor möglich, d.h. man macht das Projekt durch baurechtliche Auflagen oder durch zivilen Ungehorsam so teuer, dass der Bahn letztlich die finanziellen Mittel ausgehen.
Das war doch klar, dass nach bestandenem Streßtest nun das Verfahren und die Paramater angezweifelt werden. Ich finde es traurig, dass es einigen tausenden gelingt ein mehrheitlich und demokratisch legitmiertes Projekt dermaßen zu verzögern. Als Stuttgarter muss ich sagen, die Innenstadt gehört aufgeppept und das ist doch eine einmalige Chance. Warum sollen wir Schwaben über Finanzausgleich und Soli Großprojekte in Berlin finanzieren und vor der eigenen Haustür haben wir einen total überholten und häßlichen Bahnhof. Es hat schon viel zu lange gedauert, laßt die Bagger anrollen und schmeißt die Weglagerer aus unserem Stadtgarten raus. Es ist doch zum Heulen, was der Unfug der Chaoten alles kostet, was hätte man da in Kindergärten Bolzplätze uns sonstiges machen können. Hoffentlich kommen die rechtswidrigen Demonstranten wenigstens für die Kosten des Polizeieinsatzes auf.
Wenn man will, kann man die meisten der Kommentare zum Kommentar in zwei Kategorien einteilen - die einen, die sich empört geben bis hin zu Rücktrittsforderungen, verformuliert als Konsequenzen-Ruf und die anderen, die sich sachlich, auf Basis der Fakten und trennend zwischen Beschreibung und Bewertung äußern. Am meisten weiterhelfen tun uns wahrscheinlich letztere, denn darum geht es: Auf der einen Seite die Beschreibung S21 findet statt. und auf der anderen Seite die Bewertung Das finde ich gut/nicht gut.. Und Demokratie, da stimme ich diversen Kommentaren zu - lebt davon, dass Dinge stattfinden, auch wenn man selbst sie vielleicht nicht gut findet. Und dass man genau dies gut findet und sich nicht darüber empört.
Lieber C.Meier. Leider wird nicht ganz deutlich, was Sie mit zivilem Ungehorsam meinen. Zwischen den Zeilen meinte ich aber etwas von fliegenden Kastanien und verprügelten Polizisten gelesen zu haben. Da es sich bei S21 um ein demokratisch legitimiertes Projekt handelt, sollte es doch eigentlich eine Straftat sein, die Baumaßnahmen zu behindern. So nebenbei... wer bezahlt die durch Ihre baurechtlichen Auflagen verursachten Kosten wohl, bis der Bahn die Mittel ausgegangen sind?
S21 zwischen Computerspiel und Realität. - Der Stresstest hat es bewiesen. S21 funktioniert. Zumindest als Computerspiel. Allerdings wird er Probleme bekommen wenn er auf die Realität trifft. Die Haltezeiten lassen sich eben nicht so einfach definiern, wie es in der Simulation gemacht wurde. Man muss nur auf den Hauptbahnhof gehen und mal mit der Stoppuhr messen, wie lange vor allem die ICEs manchmal stehen oder wie lange die Leute zum ein- oder aussteigen brauchen. Ob da 96 Sekunden reichen? - noch was an den FDPler - das zu über 70 von der DB selbst bezahlt wird die Rechnung möchte ich sehen, vor allem da dem Youtubefilm Wer finanziert Stuttgart21? nur in Kleinigkeiten von der Bahn wiedersprochen wurde. - Aber liebe CDU, FDP, SPD. Baut den Bahnhof, ihr wisst ja, bei der Bahn dauerts immer länger und wird auch immer teuerer 40-60.
Wer denkt, dass dieser Stresstest danebengegangen wäre, der täuscht sich grundsätzlich und ist meiner Ansicht nach nicht mit solch grundsätzlich großen Projekten anvertraut. Glauben wirklich die Grünen, dass Politiker anderer Fraktionen sich nicht über Jahre hierzu Gedanken gemacht haben? Machbarkeitsstudien teuer bezahlt und dann mit vielen Spezialisten auseinandergesetzt haben? Diese Blauäugkeit schmerzt. Wo sind die Alternativen? Dagegenschießen ist immer und so unendlich einfach. Ich bin einmal gespannt, welche Inhalte der Wahlversprechen nun noch bzw. nicht umgesetzt werden. Mit 1-2 Themen die Wahl gewinnen und für die Nachhaltigkeit keinen Plan haben. Wir sind gespannt, was noch oder weiterhin nicht umgesetzt wird. Liebe Grünen, es alles nicht so einfach, wie Ihr es euch manchesmal wünscht. Und die Kollegen von der Kommerzabteilung haben auch Ihre Hausaufgaben gemacht. Auf den Kopf gefallen sind Sie ja, wie wir sehen!
Das Ergebnis des Stresstests isst positiv zu bewerten, auch wenn es für ddie Frage, ob der Bahnhof kommt eigentlich keine Rolle spielen darf. Ich erinnere daran, dass es ein Planfeststellungsverfahren mit über 10000 Einwendungen gab, die anschließend vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg abgerbeitet wurden. Auch existiert ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgrt zur Frage der Zulässigkeit eines Bürgerentscheids in Stuttgart. Beide Urteile sind rechtskräftig, damit auch der Planfeststellungsbeschluss für den Bahnhof selbst, das heißt die notwendige Baugenehmigung. Man kann sagen, was interessieren uns Gericchtsverfahren und Urteile? Aber diese gehören zum Kern unserer Demokratie und unseres Rechtsstaats. Bei manchen Gegnern fehlt es mir am Respekt gegenüber dem Justizsystem, welches im Übrigen in einer jüngsten Studie als das zweitbeste der Welt ausgezeichnet wurde. Wenn wir diesen Bahnhof auf undemokratischem Wege zu Falll bringen, öffnen wir die Büchse der Pandorra. Künftig wird niemand mehr Urteile respektieren oder sich an geschlossene Verträge halten wollen. Ich vermg nicht zu beurteilen, ob S21 die beste verkehrstechnische Lösung ist? Aber ich glaube die wenigsten können das. Und mit Verlaub: hierum geht es auch nicht mehr, denn die Zeit in die diese Frage gehört ist die Phase vor !!!!! Bestandskraft einer Baugenehmigung, nicht die danach. Sonst wird sich künftig kein Bauherr, der sein kleines Häuschen mit Satteldach bauen will mehr sicher sein können, dass seine Baugenehmigung etwas wert ist, weil immer ein Nachbar kommt, der sagt, aber ein Flachdach wäre besser gewesen. Um nicht mehr und nicht weniger geht es hier: Rechtsstaatichkeit, Respekt gegenüber unserer Justiz und Demokratie.
Liebe die den ganzen Tag in unserem schönen Park sitzen, in Zelten schlafen und schlechte Stimmung verbreiten, sollten etwas nützliches tun!! In Altenheimen helfen, Kindergärten und Krankenhäuser. Als guter Bürger Stuttgarts hilft man beim wirtschaftlichen Wachstum, und verursacht nicht noch mehr Kosten!!
Lieber Herr Kretschmann, den Kelch der vor Ihnen steht haben Sie selbst eingeschenkt... jetzt muss ausgetrunken werden.
Es ist schon erstaunlich, wieviele Fachleute sich hier tummeln und alles besser wissen als die Ingenieure der Bahn und auch noch der durch die Projektgegner selbst vorgeschlagene Gutachter! Aber hier zeigt sich ganz deutlich, dass die Fundies niemals einen Schiedsspruch, ein Gutachten oder was auch immer akzeptieren werden - frei nach dem Motto: Ist das Ergebnis nicht so wie wirs uns vorstellen, müssen die Zahlen getürkt sein! Tolles Demokratieverständis! S21 ist - zum Glück! - durch und jetzt gebt endlich Ruhe!
Die Grünen haben nicht zuletzt ihre Erfolge bei den Wahlen der permanenten Beeinflussung der Bürger durch die meisten Medien zu verdanken. Für mich grenzt das schon fast an Indoktrination. So wird auch schon jetzt massiv Einfluss auf die nächste Bundestagswahl genommen. Wie die Arbeit in Ländern mit rot-grüner bzw. grün-roter Regierung aussieht, spielt kaum eine Rolle.
Herr Jörges hat es vor längerer Zeit bei hart aber fair auf den Punkt gebracht. Die Grünen in Deutschland sind wie Regenschirmverkäufer. Wenn es regnet rollt der Rubel. An sonsten geht man arm nach Hause. Dass der Regen durch politische Unzufriedenheit auf Landes- und Bundesebenezu recht bzw. der Atomkatastrophe in Japan entstand ist natürlich falsch.
Nein, wir brauchen so etwas Unnützes wie S21 nicht. Das Geld ist so unnütz ausgegeben wie seinerezeit das Geld für den Kölner Dom, Schloss Schwanstein, den Dresdner Zwinger, Schloss Pillnitz und ähnliches. Wir sollten das Geld lieber verwenden für Windräder, Betreuer von Germanistik-Studenten mit ärztlich bescheinigter Legasthenie und mehr Türkisch-Kurse für Sozialarbeiter. Nur das wird Deutschland voranbringen.
Was mich jetzt interessieren würde, ist, was die sinnlosen Demonstrationen und der Baustop dem Steuerzahler kosten wird? Es werden einige Millionen sein. Hoffentlich hat Stuttgart 21 Lehrgeld gegeben und sowas passiert nicht nochmal. 15 Jahre lang wurde an dem Projekt gearbeitet und die politische Mehrheit CDU, SPD, FDP war immer dafür, bis die Grünen vor 1 Jahr versucht haben, durch Aufhetzen des Volkes gegen S21, stimmen zu fangen. Ich halte Die Grünen weiterhin für gefährlich, es zeigt sich darin, dass sie versucht haben die Verfassung nach ihrem Willen zu ändern und nicht zum Wohle der Allgemeinheit Änderung des Quorums.
Ich bin mir nicht sicher ob Stuttgart21 nun durch ist? Bin mir aber sicher, daß die Region Stuttgart, Stuttgart21 nicht benötigt und bin mir garnicht sicher, ob die wirklichen Kosten die anfallen werden, bezahlt werden können? Ok. Man kann auch in die Griechische Finanzierungsweise einsteigen. Man schimpft nun über die Grünen Entscheidungen. Atomausstieg etc. Ich möchte mal den Atomfreund hören, der noch sagt, wir brauchen Atomstrom, wenn man dem ein Geologisches Gutschten vorlegt, was bezeugt, daß ein sehr gutes Atommüllendlager unterm Nachbargrundstück wäre. Wir brauchen jetzt aschon Endlager, aber die sollten wir nicht noch größer machen müssen.
Der größte Erfolg der Grünen, ist das Erreichen des Schlichtungsverfahrens für ein Großprojekt überhaupt. Und das auch noch im doch so angepassten Schwabenland. Jetzt heißt es aber nach vorne schauen. Niederlagen bedeuten auch eine neue Chance. Wenn schon S21 gebaut wird, dann sollte es auch eine deutliche grüne Handschrift tragen. Auch wenn das was kostet. Neid bekommt man nicht geschenkt. Gruss aus Spandau
Nun - ich stehe als Außenstehender eher neutral dem Projekt gegenüber. Meine Meinung dazu: Lasst sie doch bauen - nur mit den Konsequenzen, wenn etwas schief geht, müssen die Verantwortlichen Bahn, Gutachter und Politiker haften - so ist es zumindest in der Wirtschaft üblich. Etwaige Kostenexplosionen sind dann von ihnen zu tragen und nicht vom Steuerzahler! Die meisten wissen scheinbar aber auch nicht, dass der Hauptaktionär der Deutschen-Bahn, der Deutsche Staat ist - folglich müssten dann wiederum die Bürger für ein eventuelles Fiasko zahlen! - Dass bei uns jede Menge an Steuergelder verschwendet werden, die von Politikern und Beamten geplant wurden, zeigt ja jedes Jahr der Bund der Steuerzahler im Schwarzbuch auf http://schwarzbuch10.steuerzahler.de/start.php Lasst uns dann sehen, was in den nächsten Jahren von Stuttgart 21 dabei steht. Fraglich ist nur ob diese Projekte absolut notwendig sind - wo doch das Geld an allen Ecken fehlt. Viel wichtiger wäre es, Investitionen in die Infrastruktur der kleinen Gemeinden zu stecken.