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Kommentare
Die Amerikaner bescheinigen der Kanzlerin "selten kreativ" zu sein und das Risiko zu meiden. Obama muss jetzt einiges an Porzellan kitten.

Die Amerikaner bescheinigen der Kanzlerin "selten kreativ" zu sein und das Risiko zu meiden. Obama muss jetzt einiges an Porzellan kitten.
(Foto: dpa)

Montag, 29. November 2010

Was geht uns das an?: Die Veröffentlichung ist falsch

Ein Kommentar von Tilman Aretz

Die Schadenfreude über den jüngsten Wikileaks-Coup dürfte nur von kurzer Dauer sein. Überraschungen enthalten die Papiere nämlich keine - dafür sind die Folgen nicht nur für die US-Diplomatie enorm. Das Mittel des klaren Wortes an der richtigen Stelle ist geschwächt.

Eine "Teflon"-Kanzlerin, ein Außenminister mit Geltungsdrang? Das ist amüsant. Amüsant, weil es in Dossiers der US-Regierung über die deutsche Regierung zu finden ist. Aber ein Skandal? Oder mindestens überraschend? Fehlanzeige. Dass die Ernennung von Dirk Niebel zum Entwicklungshilfeminister eine „schräge Wahl“ ist, wollte er das Ressort doch vor der Wahl noch abschaffen, war in so ziemlich jedem deutschen Kommentar zum schwarz-gelben Kabinett zu lesen.

Was also geht uns der Tratsch und Klatsch an? Die Antwort ist trotz des Belustigungsfaktors der gierigen Öffentlichkeit mehr als simpel: gar nichts.

 
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Wikileaks hat sich mit der Veröffentlichung von 250.000 Dokumenten aus dem diplomatischen Leben der USA einen Bärendienst erwiesen: Unter dem Deckmantel der Aufklärung und Transparenz wird der puren Indiskretion das Wort geredet, werden Verschlusssachen offengelegt, die in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben. Der Geheimnisverrat ist kein Wert an sich. Im Gegenteil. Und übersehen wird, dass das Vertrauen einer der wichtigsten Pfeiler der Demokratie und ein schützenswertes Gut ist.

Das gilt für alle Lebensbereiche. Müssen Ihre Nachbarn, mit denen Sie sich gut verstehen, wirklich genau wissen, was Sie und ihre Frau nach einem gemeinsamen langen Kegelabend über den pubertierenden Sprössling des Paares denken? Sollten alle Mitarbeiter eines Unternehmens im Intranet nachlesen können, was die Chefetage über die Stärken und vor allem Schwächen eines jeden denkt?

Die USA haben versagt

Nein. Und noch entschiedener gilt das für das Feld der Diplomatie. Der Diplomat hat qua Berufsbezeichnung zwei Gesichter zu zeigen. Im Amt kommt es darauf an, durch Zuhören, durch Beweglichkeit, durch eine Mischung aus Nachgiebigkeit und Beharrlichkeit nicht nur die Interessen des eigenen Staates zu sichern, sondern auch das friedliche Zusammenleben zu festigen, den gegenseitigen Respekt nie in Frage zu stellen und den anderen nur ja nicht bloßzustellen. Im Dialog mit seiner Regierung muss ein Diplomat allerdings auch einmal undiplomatisch sein können, muss er klare Worte finden und die Zurückhaltung aufgeben dürfen.

Was er nun nicht mehr kann. Denn er muss befürchten, künftig alles, was er im Kamingespräch äußert, wenig später im Netz nachlesen zu können. Das wiederum ist nur mittelbar die Schuld von Wikileaks.

Den Schuh anziehen muss sich vor allem die US-Administration. Sie hat es nicht geschafft, ihre Mitarbeiter und die vertraulichen Dokumente vor dem Zugriff der Öffentlichkeit zu schützen und sie hat es nicht geschafft, alle ihre Partner vor einem persönlichen Gesichtsverlust zu bewahren. Das ist der eigentliche Skandal.

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Kommentare
Hansi schreibt:
29.11.2010 12:08

So ein quatsch: Politiker sollten sich endlich daran gewöhnen, dass sie nicht reden und handeln können, wie es ihnen passt. Wikileaks sorgt wenigstens dafür, dass öffentlich wird, wie es auch in so einigen Regierungen zugeht. Und: wer wie die USA nicht seine Daten schützen kann, ist selbst schukld!


Ali M schreibt:
29.11.2010 12:12

Das Thema ist doch total hochgekocht. Morgen schon interessiert das niemanden mehr. Oder gibt es auch Brisanteres, als das Westerwelle noch was lernen muss?


The Central Scrutinizer schreibt:
29.11.2010 12:21

Welche erfahrene Diplomaten oder Parlamentarier haben diese Dokumente wirklich entsetzt? Keine ! Die wissen doch alle, dass die USA seit Jahrzehnten überall herumschnüffeln. Das amerikanische Intelligence-System hat sich schon seit langem verselbstständigt und folgt uralten aber auch veralterten Reflexen. Somit sind die Wikileaks Veröffentlichungen höchstens etwas für die Boulevardpresse.


Martin1963 schreibt:
29.11.2010 12:23

Wer gestohlene Daten Steuersünder-CD mit Steuergeldern kauft!, sollte sich nicht wundern, auch eigene unangenehme Wahrheiten im Internet zu finden. Die Schadenfreude bei mir ist sehr groß. Super! Weiter so!


Jörg schreibt:
29.11.2010 12:26

Hier irrt n-tv mal wieder wie so oft. Sicher ist es nichts Neues,dass unsere Politiker durch die Bank weg eine Ansammlung persönlichkeitsgestörter Wirtschaftsmarionetten sind. Das hätte man auch in jeder deutschen Fußgängerzone oder am Stammtisch in Erfahrung bringen können. Das Problemist doch,dass sich unsere Politiker einen Dreck um die Stammtische und Fußgängerzonen und deren Leute kümmern. Stattdessen bewegt man sich in selbsternannten elitären Kreisen, belügt sich dort bis sich die Balken biegen, schmiert sich Honig ums Maulund glaubt selbstverliebt wie man nun mal ist,das wäre die Realität. Aus diesem Traum,und nur aus diesem wurden unsere Bonzen geweckt, mehr nicht aber auch nicht weniger. Danke Wikileaks!


Rudi schreibt:
29.11.2010 12:26

Der Autor hat recht! Es gibt Dinge, die der Geheimhaltung unterliegen müssen. Viele Dinge sind auch zu komplex, als dass Sie Lieschen Müller verstünde. Was passiert wenn die Fakten zudem verkürzt dargestellt werden, sehen wir bei den Diskussionen um Gorleben und Stuttgart21. Dies lässt sich dem Grunde nach auch auf WikiLeaks übertragen: Natürlich hört sich volle Transparenz im ersten Moment toll an. Ein zweiter Blick beziehungsweise Gedanke lohnt allerdings, sofern man denken will und kann.


klaus schreibt:
29.11.2010 12:40

Mich erstaunt eher die Tatsache, jedes gesprochene Wort irgendwie schriftlich festzuhalten zu müssen. Wie groß müssen da die Dossiers der Amerikaner sein und was sagen Historiker in 2000 Jahren dazu, wenn sie in den Archiven über die heutige Geschichte forschen. Zumindest gibt es dann hunderte Möglichkeiten seine Doktorarbeit über die Unzulänglichkeiten des 21ten jahrhunderts zu schreiben. Immerhin wird eine Teflon-Kanzlerin auch in der Zukunft den Menschen ein Schmunzeln bescheren.


michaweiss schreibt:
29.11.2010 12:41

Neuigkeiten sind das ja nicht. Jeder von uns hätte die Betroffenen doch genau so beschrieben. Die Erkenntiss ist daher schlimm: unser Gefühl wird bestätigt. War da doch vielleicht noch Zweifel an der Einschätzung, jetzt wissen wir, andere Teilen diese Einschätzung auch: unsere politiker sind Deppen.


Schwach ... schreibt:
29.11.2010 12:49

Sie sollten einen Kommentar nicht so prominent auf der Hauptseite verlinken und bewerben. Es wird der Eindruck geweckt, es handle sich um einen informativen Artikel - leider ist dies nur ein sehr fragwürdiger Kommentar. Insgesamt eine schwache Leistung.


Rainer schreibt:
29.11.2010 12:50

Werter Herr Aretz, Warum die Aufregung in der Presse Sie sind doch auch von der Presse?, wenn das eh alte Hüte sind? Dass die USA und Israel mit guten Islamisten gegen böse Islamisten vorgehen wollen, dass geht doch wirklich niemanden etwas an. Nur das Feindbild Islamist relativiert sich. Klären Sie doch mit journalistischer Professionalität Ihre werten Leser über den Unterschied von Wahabit guter Islamist und Schiit böser Islamist auf und kommen Sie dabei bitte nicht zum Lachen. Bleiben Sie dabei aber so korrekt, wie Sie es von Wikileaks verlangen.


Nicolaus Bohnhoff schreibt:
29.11.2010 12:50

Der Vergleich mit der Privatsphäre eines Ehepaares ist schlicht falsch. Oder wird Ihre Frau und Ihr Kind von einem demokratischen System gewählt, bezahlt oder ausgewählt? Diplomatie ist für mich eher die Kunst zu vermitteln, ohne jedes mal die eigene, vielleicht auch denunzierende Meinung hinter vorgehaltener Hand preis zu geben. Vielleicht sollten wir auch einfach etwas lockerer mit diesen Enthüllungen umgehen. Die Charakterisierungen der deutschen Politiker ist für mich so amüsant, weil ich es nicht besser hätte formulieren können. Danke Wikileaks!


schwede19 schreibt:
29.11.2010 12:53

Und um dem Belustigungsfaktor der gierigen Öffentlichkeit gerecht zu werden, veröffentlicht n-tv neben der harschen Kritik an Wikileaks auch gleich mal, was Wikileaks gerade ans Licht gebracht hat. Und das auf der selben Internetseite. Also erst die gierige Öffentlichkeit mit reißerischen Nachrichten anlocken,um sich dann sofort davon zu distanzieren. Sorry. Aber das ist Verlogen.


Sven schreibt:
29.11.2010 12:58

Ich wundere mich, dass Nachrichtenmagazine sich gegen die Veröffentlichungen stellen. Jetzt lesen wir, was die Politiker und Diplomaten wirklich denken und aufgrund welcher Haltungen Entscheidungen getroffen werden und nicht nur dass, was uns von den Betroffenen als Pressemitteilung zugemutet wird. Nicht die Veröffentlichungen sind das Problem, sondern dass Gedankengut der Betroffenen.


Jens schreibt:
29.11.2010 12:58

schließe mich an. nichts, was wir nicht schon gewußt haben. gut zu wissen, dass es andere auch so sehen.


Der Waehler schreibt:
29.11.2010 13:03

Die Ironie der Sache ist doch, dass die Informationen aus den Wikileaks-Dokumenten stimmen bzw. die Einschätzungen der US-Diplomaten über die in den Dokumentn leider der Realität entsprechen. Wir haben nun einmal eine mehr als wankelmütige Kanzlerin, die als verbale Nichtschwimmerin im besten Falle Klientel- und Lobbypolitik betreibt und ihre Entscheidungen wie ein Fähnchen im Wind ausrichtet nach dem simplen Prinzip des eigenen Machterhalts. Dazu haben wir einen verbitterten Finanzminister, einen unberechenbaren Herrn Seehofer, einen schrägen Entwicklungsminister, und und und. Und mal ehrlich, wer Herrn Westerwelle auch nur einen Funken Kompetenz in Sachen Aussenpolitik zuschreiben will sollte versuchen Halt bei unserer Teflon-Kanzlerin zu finden. Der Vergleich zur Steuersünder CD ist übrigens sehr gelungen, hier zeigt sich mal wieder die Doppelmoral vieler Politiker.


byte schreibt:
29.11.2010 13:03

Ich hab lange überlegt. Aber mittlerweile bin ich der Meinung das Wikileaks das beste ist was passieren konnte. Jetzt kommen langsam die ganzen Schweinereien ans Licht. Mit offiziellen Dokumenten belegt. Auch wenn viele sagen... das war doch schon alles bekannt. Jetzt sind es keine Verschwörungstheorien mehr bzw. jetzt kann man unterscheiden was wahr ist und was nicht. Klar sollten solche Sachen normal unter Verschluß bleiben. Es muss auch mal vertraulich geredet werden können. Aber die Amis versuchen uns an sovielen Ecken zu manipulieren, da sollen sie ruhig mal ein wenig auf den Boden der Realität zurückgeholt werden. Insbesondere die Geheimdienste machen nur noch was sie wollen. Es macht nämlich schon einen unterschied ob man Nachrichtendienstlich aufklährt oder versucht Einzelpersonen bzw. die Massen zu beeinflussen. Einzelpersonen per Schwachstellen und die Massen einfach anlügen Irak und seine Massenvernichtungswaffen. Die alten Spielchen funktionieren nicht mehr so einfach. Leute verschwinden lassen, oder Ruf zerstören. Die Allmacht schwindet langsam. Das beste Beispiel ist das mit den Vergewaltigungsvorwürfen an Asange. Ich und andere wusten vorher schon das sowas kommt. Ich hab aber auf KiPo oder Veruntreuung getippt. Die Person mit den üblichen Mittel unglaubwürdig machen und dann irgendwann per Selbstmord oder Drogentod verschwinden lassen. Der Schuß ging diesmal nach hinten los weils halt schon so berechenbar ist und die Person voll im Rampenlicht steht.


Rudolf schreibt:
29.11.2010 13:07

Moment mal, sind wir nicht alle fuer Wahrhaftigkeit in der Politik? Finden wir es nicht alle feige, wenn Leute negatives ueber anderen Leute nur hinter deren Ruecken von sich geben, aber von Angesicht zu Angesicht kneifen? Wie waere eine Welt, in der das anders waere? Natuerlich muss es Geheimhaltung geben, z. B. wenn es um Abwehr von Terrorismus geht. Hier scheint mir aber eine andere Frage interessanter zu sein. Oder duerfen neuerdings ethische Grundsaetze nicht auf Demokratien angewendet werden?


sst963 schreibt:
29.11.2010 13:08

Eigentlich wie immer: Vorne hui, hinten pfui.


spanier schreibt:
29.11.2010 13:16

Ich finde es erstaunlich, mit welcher Inbrust die N-tv Redaktion in diesem Kommentar heuchelt: Sie wollen doch Ihren Lesern nicht ernsthaft vermitteln, dass gerade n-tv die Dokumente nicht veröffentlicht hätte, wenn Sie diese als erste aufgetrieben hätten. Das einzige Problem ist doch aus Ihrer Sicht, dass n-tv nicht die Alleinverwertung dieser Sache möglich ist, da eben Spiegel & Co etwas schneller und pfiffiger waren. Und jetzt stellt man sich in einem moralinsauren Artikel als Gralshüter der internationalen Diplomatie darstellen. Ja, is´ dennn schon der 1. April?


becker schreibt:
29.11.2010 13:24

also ich finde es richtig dass man die meinungen verö.hat, denn so wissen wir in diesem fall unsere herrschaften da oben was man von uns oder ihnen hält


Alleswisser schreibt:
29.11.2010 13:35

250.000 Dokumente, das sind 500 Pakete Druckerpapier!! Da braucht man schon Logistik für den Transport. Meine Meinung: entweder von der Regierung herausgegeben oder ein Fake!


huh schreibt:
29.11.2010 13:40

Eigentlich kein Fall für Selbstzufriedenheit oder Häme. Man könnte dies auch als eine neue Art Kriegführung betrachten. Keiner kann die Richtigkeit überprüfen, es wird das veröffentlicht was viele Leute gerne hören wollen, die Medien bekommen ihre halbseidenen Vorlagen um Einschaltquoten oder Auflage zu machen und am Schluß ist keiner mehr verantwortlich. Warum fragt eigentlich niemand wem dieses Dreckwerfen nützt?


brandy1964 schreibt:
29.11.2010 13:43

Wenn ich mir die Einschätzungen der Amerikaner zu unseren Politikern so ansehe kann ich keinerlei Fehleinschätzung feststellen. Konsequent sind diese Herrschafften doch nur wenns darum geht Ihre Klientel zufrieden zu stellen. Schön das es mal auf den Punkt gebracht wird. So unangenehm es diplomatisch auch sein mag.


MSFO schreibt:
29.11.2010 13:52

Es wurden ja keine brisanten Informationen bezueglich Deutschland oder deutscher Politik veroeffentlicht, was aber durchaus Skandalcharakter hat ist dass die US systematisch hohe und hoechste UN Mitarbeiter ausspioniert und eigene Bombardierungen im Yemen vertuscht, um nur einige wie ich finde wichtige Punkte zu nennen. Aber hier scheint sich jeder auf Teflon und WWelle zu begrenzen. Sagt ja viel aus.


Julian schreibt:
29.11.2010 14:07

Ich habe großen Respekt vor Julian Assange. Die Welt braucht mehr Menschen wir er. Besonders hier in Deutschland. Seit 3 Monate versuche ich an Informationen ranzukommen über eine Dienstreise die ein Referatsleiter bei Bundesministeirum für Verkehr und Bau nach China, Indien, Brasilien gemacht hat und überall werden mir die Türen geschlossen. Er hat über 3 Wochen Urlaub von Steuergelder gemacht und wir haben nicht einmal das Recht zu wissen wofür. Warum gibt es in Deutschland keine Antikorruptions Behörde wie in Australien? Ich glaube ein Wikileak Skandal würde Deutschland auch gut tun. Wir brauchen mehr Transparentz. Gott sei mit die Julian. Ihr Schweden, lasst den Mann in ruhe. Er hat Mut. Jagt lieber nach den Bank Managers die uns alles rauben. Die sind die wahren Kriminellen und nicht Julian Assang.


SnakeSturm schreibt:
29.11.2010 14:08

n-tv an sich ist eine informative Nachrichtenplattform, die bisher immer recht neutrale Berichte verfasst hat. Dieser Bericht jedoch kommt mir eher wie eine Gehirnwäsche vor. Es wird einseitig darüber berichtet wie scheiße Wikileaks ist und, dass Wikileaks einen Fehler macht usw. Wenn ich solche Berichte lese, frage ich mich wie viel n-tv von der Bundesregierung für diesen Beitrag bekommen hat. Weiter frag ich mich was die USA der Bundesregierung erzählt hat, damit diese die deutschen Nachrichtenagenturen anweist schlecht über Wikileaks zu schreiben/berichten. Sollte die Anweisung nicht von ganz oben kommen, sollte der Redakteur wieder von seinem Trip herunterkommen. Ich bin selber Redakteur und bekomme es hin neutral über ein Thema zu berichten. Einfach nur schlecht!


Mitdenker schreibt:
29.11.2010 14:13

Es ist bezeichnend für die völlig abgehobene Selbstempfindung der US-Amerikaner, dass Sie sich erdreisten, über die Politprominenz Ihrer Vasallen um den Begriff des Verbündeten zu verhindern, als solche sehen uns die Amis nicht wirklich solche dispektierlichen Dossiers zu führen. Eine komplett von innen verfaulte sog. Supermacht, die sich einen ignoranten und ungebildeten Kriegstreiber wie George W. Bush 8 Jahre als Präsidenten leistet, könnte sich ruhig mal in Demut üben. Aber man kann eigene Schwäche natürlich auch versuchen, durch Überheblichkeit und Verlagerung der internen Wahrnehmung auf Andere zu überspielen. WikiLeaks ist eines der weniger Organe, die diese unsäglichen Praktiken der USA aufdecken. Weiter so, WikiLeaks!


Gnatzkopp schreibt:
29.11.2010 14:30

Man könnt ja denken, das WIR ein Recht darauf haben, zu erfahren, was UNSERE Politiker über Politiker aus anderen Ländern denken! Welches Recht haben WIR aber, zu erfahren, was die US Regierung über UNSERE Politiker denkt, bzw welches Recht haben die Russen, die Israelis, die Iraner, die Chinesen...! Uns wird damit bescheinigt, das unsere politische Führung mehr oder weniger unfähig ist! Schön das nun alle es wissen! Da die anderen Nationen auch Grips in der Birne haben, wussten sie es schon vorher, wie jeder, den es wirklich interessiert hat auch. Warum ist WikiLeaks also so toll, wenn sie NUR Sachen veröffentlichen, die jeder schon wusste, oder sich wenigstens hätte denken können? Der Kommentarschreiber hat schon Recht, das es niemanden angeht, was im Vertrauen weitergegeben wird und ich stimme da niemandem zu, das der Staat gläsern sein muss. Je mehr Leute diese Informationen haben, desto mehr Quatschköpfe können sowas rausplaudern, bis es dort ankommt, wo es auf KEINEN Fall hin soll. Machen wir uns nichts vor, WikiLeaks beweist lediglich, das es in den USA einen Haufen Leute gibt, die den Mund nicht halten können. Bestimmte Personen könnten durch solche Veröffentlichungen gefährdet werden, denn nicht jedem ist es egal, wie er beurteilt wird. Die Bonzen von WikiLeaks machen sich Sorgen um ihr Leben? Sie nehmen es aber in Kauf, das sie das von anderen gefährden?


timmkaki schreibt:
29.11.2010 14:32

ist schon komisch, dass es fast nur die USA trifft, wenn es darum geht, Schaden anzurichten, unter dem Deckmantel der Informationsfreiheit. Warum gibts solche Enthüllungsfreaks nicht auch in Teheran, Peking, Caracas usw.? Haben die wirklich ein besseres Sicherheitssystem? Wohl kaum! Aber damit lässt sich wohl kein Geld verdienen ...


Rainer schreibt:
29.11.2010 14:38

Es wird nun sicher sehr viel geschrieben, dementiert, kommentiert, bestaunt, belächelt etc. etc. Eines sollten alle Personen die in der Politik tätig sind wissen und sich in aller Deutlichkeit einprägen - Ihr seit gewählte STELLVERTRETER der Gesellschaft - Eure Aussagen und Euer Handeln vollzieht Ihr als STELLVERTRETER derer die EUCH mit IHRER Stimme gewählt haben. Ohne diese Stimmen könntet Ihr keine Aussagen und kein Handeln so wie Ihr es als Politiker vollzieht durchführen. IHR SPRECHT - IHR HANDELT stellvertretend für das Volk, die Gesellschaft, die Bürger und Bürgerinnen des jeweiligen Landes. ALSO all Eure Aussagen - all Euer Handeln als gewählte Politiker macht ihr lediglich als STELLVERTRETER der Gesellschaft. Sehr wohl ist das zu Veröffentlichen, sehr wohl möchte ich wissen wer was tut, wer wie handelt, mit meiner Stimme. Ich möchte keine politische Aussage hören, kein politisches Handeln sehen, als würden sich die Türen der Augsburger Puppenkiste öffnen und Figuren an Strippen sagen und machen genau das was die Strippenzieher wollen - ich möchte meine Stimme, die Stimmen der Gesellschaft hören und in Folge ein Handeln sehen - im Sinne der Bürger und Bürgerinnen - wir haben schlicht und einfach das Recht dazu - also die Offenlegung ist nicht nur rechtens sondern schlicht und einfach PFLICHT uns allen gegenüber.


Ingo schreibt:
29.11.2010 14:43

@SnakeSturm: Würden Sie die erste Zeile lesen, würden Sie merken, dass dies ein Kommentar und kein Artikel ist. Und ein Kommentar darf durchaus einseitig sein, er stellt ja nur eine Meinung dar. Dass eine einseitige Darstellung allerdings die eigene Argumentation nicht unbedingt untermauert sei dahingestellt und ist das Problem des Kommentators. Auch ich musste über die Teflon Kanzlerin oder die Kompetenz-Einschätzung unseres Außenministers schmunzeln. Allerdings hat sich mir insgesamt der Magen umgedreht, als ich gelesen habe, dass Wikileaks Diplomaten-Depeschen/Dossiers veröffentlicht. Ich bin mit Sicherheit ein Mensch der über solche Polit-Pannen lachen kann Bspw.: Frau Palin, die nicht weiß, mit welchem Korea Amerika verbündet ist und Nordkorea zur Seite stehen will, dennoch sehe ich in diesen Dingen eine äußerst hohe Brisanz. Es wurde hier kommentiert, dass der Vergleich zum Nachbarn nicht passend sei - da man diesen nicht demokratisch gewählt habe. Dieses Gegenargument hinkt allerdings gewaltig und hat mit einer Wahl rein gar nichts zu tun. Wer ist noch nicht in die Lage gekommen, dass man eine Person zwar für ein Arschloch Entschuldigung für die Wortwahl hält, sich jedoch aus politischen Gründen mit ihr gut stellt. Was man denkt ist eine andere Sache... Wie oft hat man schon dem Chef, den Teufel an den Hals gewünscht. Sagen wird man es ihm allerdings nicht. Diejenigen, die hier pro Wikileaks und Contra Politiker argumentieren, sind doch meist nicht anders. Wie oft haben Sie schon einem Freund/Familienmitglied eine persönliche Einschätzung über einen gemeinsamen Bekannten gegeben? Sei es, nur um ihn zu warnen, oder ihm eine Info zu geben, worauf derjenige achten soll. Muss dieser Bekannte dann gleich wissen, was Sie über ihn denken? Mit Sicherheit nicht. Nicht anders verhält es sich hier. Nur, dass es eine weitaus größere Dimension hat. In Zeiten wo Nordkorea gerne mit dem roten Knopf spielt und es eine breite politische Allianz gegen diesen Staat benötigt, damit das Pulverfass nicht explodiert, sind solche Veröffentlichungen äußerst unverantwortlich. Darüberhinaus ist es nicht auszumalen, was im Nahen Osten passiert, wo sich der Iran jetzt verräterischen Nachbarstaaten gegenübersieht. Wen interessiert da jetzt der lustige Kommentar einer Teflonkanzlerin. Das können Sie auch wirklich am Stammtisch diskutieren.


Deutscher Bürger schreibt:
29.11.2010 14:48

Herr Aretz, leider kann ich Ihren oberflächlichen Kommentar nicht nachvollziehen. Wikileaks hat durch die letzten 3 Veröffentlichungen anschaulich dargestellt, was der Wähler wählt und was er dannach erhält. Nicht jeder Bürger denkt nachhaltig über unsere Zukunft nach, aber die, die es tun, interessieren diese Dinge sehr, da dadurch Machenschaften unserer Parteien aufgedeckt werden, die ein krasser Bruch des Wahlversprechens darstellen.


Name schreibt:
29.11.2010 15:22

Ich liebe Wikileaks!


A.T. schreibt:
29.11.2010 15:35

Es ist ein Skandal, dass die sogenannten Aufklärer soweit gehen dürfen, interne Überlegungen von Diplomaten ins Internet zu stellen und damit möglicher Weise internationale Konflikte zu provozieren. Man sollte bedenken, dass es sich hier um unterschlagene oder gestohlene Aufzeichnungen handelt.Der Täter ist strengstens zu bestrafen.Das hat mit einer Pressefreiheit und einem Recht auf Information nichts mehr zu tun.


Don Quixote schreibt:
29.11.2010 15:47

Ich will mal folgendes sagen, die Veröffentlichung ist absolut korrekt! Wer das anders sieht hat die Meinungs- und Pressefreiheit nicht verstanden! Wenn die USA überall herumspioniert dann dürfen das andere auch oder sehe ich das falsch? Der einzige Unterschied ist hier doch nur, das es absolut demokratisch ist! … es kann jeder Wähler lesen! Was sonst immer hinter verschlossenen Türen, von unseren auserwählten Politikern bequatscht wird sollte doch jeden Wähler interessieren! Aber mal zum Thema Wikileaks- cables, ehe man sich darüber aus lässt, ob ein Politiker beleidigt sein könnte - sollte man sich mal die Mühe machen und selber darin lesen! Da steht nämlich jede Menge interessantes drin! Um nur ein Beispiel zu erwähnen: Südossetien, hier wird auch darüber geschrieben, Was gibt’s demokratischeres als der selbsternannten Weltpolizei mal auf die Finger zu schauen? Also kriegt Euch mal wieder ein! Ob nun die Schwesterwelle oder das Merkel die Nase rümpfen hat doch nix mit der Wirklichkeit zu tun! Wichtig ist Transparenz! ..aber das ist in letzter Zeit eher Mangelware, deshalb sind viele Menschen geschockt und können gar nicht mehr mit echt demokratischen Prozessen umgehen! Schade ist nur, dass die involvierte Presse schon wieder drin rumfummelt, Namen schwärzten ok! .. aber die Auswahl, was erscheinen soll ist eher fragwürdig! Deshalb selber lesen! Was will man von der Presse schon erwarten! Wenn man immer nur um die Themen herumschreiben muss ist das klare Erörtern so Ad Hoc nicht sofort zu erlernen ;- …


Gast schreibt:
29.11.2010 15:48

@SnakeSturm Als Redakteur sollten sie den Unterschied zwischen einem Kommentar und einem Bericht kennen. Ein Kommentar ist eine subjektive Meinung und ein Bericht eine ojektive Darstellung von Fakten. Ihr Kommentar ist genauso subjektiv, wie der von Herrn Aretz. Wieso lesen sie einen Kommentar, wenn sie an einem Bericht interessiert sind?


Jack schreibt:
29.11.2010 15:51

96 Prozent der Neuigkeiten waren schon vorher irgendwann in den Medien,also warum die Aufregung,ich denke mir das es Usus der jeweiligen ausländischen Vertretungen ist ihre Meinungen und Erfahrungen über die jeweiligen Politiker in Dossiers an Ihre Länder weiterzuleiden eher sogar ihre Pflicht.Ich finde das jeder Mensch erstmal seine Meinung äußern kann und ich kann die Einschätzungen teilen.


Mirko Hass schreibt:
29.11.2010 16:18

Ich finde es dem Grunde nach sehr gut, da Schein und Sein doch so abweichen können und das wirklich eine Form ist, etws ans Licht zu bringen. Die Menschheit dumm zu halten auch in der freien Welt wird sowas gern gemacht ist vorbei. Ob problematisch oder nicht: Das Problem ist nicht Wikileaks, das Problem sind die, die die Unterlagen a erstellt und b an Wikileaks weitergeleitet haben. Und siehe am Beispiel FDP, Niebel und Co.... So unwichtig ist es ja scheinbar doch nicht, wenn man sich den Artikel dazu durchliest. So zeigt sich auch, wer ein wahrer Freund ist. Weiter so Wikileaks... Auch wenn die Rechtsstaaten versuchen auf anderen Wege Eure Gründer aus dem Verkehr zu ziehen, denn so frei ist die Freie Welt dann auch nicht.


Frank schreibt:
29.11.2010 16:29

Zum Kommentar wurde alles gesagt. Wie kann man so jemanden schreiben lassen, lasst mich auch mal schreiben,ernsthaft. Zum Thema: Die Aussenpolitik der USA ist das Allerletzte, seit einem Jahrhundert! Heuchler müssen sich immer vor der Wahrheit sorgen. Daher die Empörung. Wikileaks ist in einer heuchlerischen, angeblich demokratischen Gesellschaft absolut notwendig. Wäre diesen Idioten zu trauen, würde keinen Menschen Wikileaks interessieren, es würde nicht existieren. Besonders die Beiträge von Jörg, byte und vor allem MSFO sind echt klasse und treffen den Kern, speziell MSFO. Mündige, selbstständig denkende Menschen gibt es halt äußerst selten in Deutschland. Äußerst selten. Aber wie ich sehe, wir wachsen langsam.Weiter so!


Ingo schreibt:
29.11.2010 16:40

Ich lese immer Transparenz, Transparenz... Ja, auch ich bin ein Verfechter der Demokratie. Und ich bin genauso der Meinung, dass viele Dinge öffentlich gemacht werden sollten. Bspw: wohin welche Gelder fließen, und mit welcher Begründung. Dafür gibt es aber Organisationen bspw. Transparency International oder auch den Bund der Steuerzahler. Auch bin ich stark für die Presse- und Meinungsfreiheit, insbesondere dann, wenn es im kritische Untersuchungen zu staatlichen Vorgehensweisen hat - sei es nun um den Bau eines Bahnhofs oder aber um Folterskandale im Irak. Dass bei letzterem WikiLeaks mit aufgedeckt hat, kann man der Organisation gerne honorieren. Auch ich unterstreiche das. Jetzt kommt aber der Casus knaxus: Muss man jede Quelle auch veröffentlichen? Immerhin gibt man damit auch die Ursprungsquelle bekannt, die dann u.U. vor Repressalien nicht geschützt ist. Und genau hier begeht WikiLeaks entscheidende Fehler. Klar streichen sie Namen raus. Aber alle haben die Möglichkeit diese Dossiers zu lesen und indirekt verbergen sich darin auch Informationen wer der böse Maulwurf war. Bsp: also auch welcher Al Kaida Terrorist Informationen an die CIA liefert. Es muss also auch Geheimhaltungsklauseln geben. Und an die hat sich auch WikiLeaks zu halten. Das ist aber nur ein Grund, warum es Geheimnisse geben muss. Was ist wenn die Sauerländer Terrorgruppe vor dem Zugriff der Polizei gewarnt würde - weil sie mal flux bei Wikileaks nachgeschaut hätten? Und nun zum aktuellen Thema: Politiker und Diplomaten sind auch Menschen. Und auch sie müssen abgesehen von objektiven Einschätzungen auch subjektive Einschätzungen abgeben. Das macht der amerikanische Diplomat genauso wie der Deutsche Diplomat in Amerika. Zwischen Deutschland und Amerika ist es aber nicht das Problem. Diese Beziehung hält das aus. Was ist aber mit China, Russland etc. Diese Verbindung ist zukünftig geschwächt, weil bekannt wurde, dass Putin der Alpha Rüde und Medwedew in den Augen der Diplomaten eher farblos scheint. Die Russen denken nicht anders über Obama. Die Chinesen erst recht. Das ist aber der Unterschied. Ich weiß auch was einige Leute über mich denken - auch jetzt gerade, während sie diese Zeilen lesen. Ich komm damit klar. Bloß es ist etwas anderes, wenn es offiziell bekannt wird und man mich als Teflon Pfanne bezeichnet. Wenn die nächste Frage zur Unterstützung kommt, überleg ich mir das auch zweimal. Genauso verhält es sich zwischen China und Amerika, wenn es um Nordkorea geht.


Gruber schreibt:
29.11.2010 17:23

Bei N-TV ist man hinsichtlich dem, was Kommentatoren so von sich geben einiges gewöhnt, aber jetzt die Vertraulichkeit und das Vertrauen ins Stillschweigen als schützenswertes Gut zu bezeichnen ist wirklich die absolute Härte. Wer nichts zu verbergen hat braucht sich ohne derartige Piefkes wie diesen Kommentar-Schreiberling auch nichts zu fürchten, wenn etwas rauskommt. Auf Basis von Stillschweigen, Vertrauen und nichts darf an die Öffentlichkeit kommen sind eigentlich Diktaturen aufgebaut aber keine sogenannten Demokratien. Meine ganz persönliche und keines Vertrauens bedürfende Meinung ist, dass ich wirklich schon lange keine solche Sch.. lesen durfte. Vielleicht wäre es gut, wenn derartige Indiskretionen auch in Deutschland passieren würden, damit das dumme Wahlvolk vielleicht mal dahinter kommt, wie die Wahlkampfstrategen aller Parteien über den Souverän dieses Landes denken. Und zu den sogenannten Neuigkeiten in diesen Wikileaks-Dokumenten: Neues und Unbekanntes war darin kaum zu lesen. Die Einschätzng unserer Spitzenpolitiker war dabei noch nicht einmal so drastisch und schlimm, wie sie wirklich hätten sein müssen. Unsere Politiker sollen den Helm abnehmen und sich in das Unvermeidliche fügen: deutscher Kopf muss in amerikanischen Arsch. Mit oder ohne Vertrauen.


Dietmar schreibt:
29.11.2010 17:27

Einschätzungen über Gesprächspartner zu sammeln ist wohl nichts ungewöhnliches. Und überraschend können die Attribute nicht sein wenn man sich die Debatten im Bundestag ansieht. Es ist jedoch nicht angemessen, die Entscheidungsträger international öffentlich bloß zu stellen da sie dann ihre hoheitlichen Aufgaben im Interesse des Landes eher noch weniger gut ausüben können.


klasta schreibt:
29.11.2010 17:46

Die Beurteilungen der deutschen Politiker sind in den meisten Fällen noch zu freundschaftlich milde. Man beurteilt diese Frauen und Männer viel drastischer. Schlecht sind sie allemal. Was sie eigentlich vorhaben . bleibt im Dunklen. Mit besonderer Intelligenz ist keiner ausgezeichnet.


klawischnigg schreibt:
29.11.2010 17:48

Es ist schon richtig, daß die Nachbarn nicht wissen müssen, was ich über ihren Sprössling denke, aber ich werde von den Nachbarn auch nicht bezahlt, ich arbeite nicht für die Nachbarn. Politiker oder Beamte haben vor dem Bürger gefälligst keine Geheimnisse zu haben, wenn sie beruflich tätig sind. In einer Demokratie dürfen sich keine Klüngel bilden, die alles möglichst geheim unter sich ausmachen. Daß das von den Verantwortlichen nicht verstanden wird, ist der eigentliche Skandal die Enthüllungen...


jwpriebe schreibt:
29.11.2010 17:52

Da kann ich nicht ganz folgen. Ist es nicht so, dass die Daten zuvor schon ca. 2 Mio. amerikanischen Bürgern in einer Art Intranet zur Verfügung standen? Nun, das nenne ich bereits eine opulente Öffentlichkeit. Damit ist die Behauptung von Intimität der Informationen am Beispiel des Nachbarpaares vs. pupertärer Sohn absurd. Ebenso Absurd wäre es, wenn der Chef die kleinen Spitzfindigkeiten gegen seine Mitarbeiter selbst in sein Intranet stellt. Was im übertragenen Fall ja wohl Fakt ist. Wirklich nützlich wäre es, den geistigen Müll andere Nationen zur Gegenüberstellung zu Veröffentlichen. Quasi als Who ist Who der Tuberparty-Diplomatie. Was soll das Getöse? Gefährlich, Geheim, Gefährdend. Für mich ist das ist nur ne PR-Tour gegen Obama, der weitere Versuch die bestehende Regierung in Misskredit zu bringen und dabei den debilen Mächten Palin 4 Präsident? der Gegenseite das Stimmvieh zu zu treiben. Wikileaks kann man allenfalls den Vorwurf machen, dass Sie damit den falschen Leuten kräftig in die Hände spielen. So lustig es auch ist über unsere Flop-Politiker die karikaturenhaften Bemerkungen einiger US-Beamter zu erfahren, so bekannt dürfte dies doch wohl den Insidern schon gewesen sein. Was bleibt ist also Circus Maximus für die Massen.


al scheller schreibt:
29.11.2010 18:55

wo ist denn das problem...mehr als die etwas vielleicht zu harte Wahrheit ist das das auch nicht!


Klaus schreibt:
29.11.2010 19:06

Also die Einschätzungen der Amerikaner sind schon komplett richtig. Mir fehlt höchstens noch, dass die deutschen Politiker in einer anderen Welt als ihre Wähler leben. Siehe Beurteilung von Westerwelle.


Hans schreibt:
29.11.2010 19:15

Sorry, aber was uns das angeht? Wenn diese Diplomaten Fehler machen dürfen wir nachher wieder in den krieg ziehen. Und ob es uns da was angeht wie diese Vollpfosten da arbeiten.


Ich schreibt:
29.11.2010 19:26

Mir ist das eigentlich sowas von egal, jeder denkt sich etwas wenn irgendjemand irgendjemand anders sieht. Es ist natürlich sich eine Meinung zu bilden, dumm nur wenn diese veröffentlicht wird. Wenn man dem Boss Guten Tag sagt meint man es vielleicht gar nicht so. Aber damit das Verhältnis funktioniert muss der andere das nicht wissen.


Christian N. schreibt:
29.11.2010 20:39

Veröffentlicht wurde, was wir alle bereits wussten, aber Politiker trotzdem zu erschrecken vermag. Veröffentlicht wurde, wie in der Politik gelogen wird. Politiker reden sich gegenseitig schön, und denken voneinander ganz anders. Viele schöne Reden und anschließend noch mehr darauffolgende Lügen. ... die Klimapolitik ist eine Paradebeispiel dafür. Kein Wunder, dass die Veröffentlichung auch von anderen Regierungen nicht gut gefunden wird - denn die Lüge liegt auch jenseits des Horizonts. Frau Clinton hat Recht, es ist ein Schaden für die ganze Welt. Denn, es wird in dieser wirtschaftlich brisanten Zeit den Bürgern dieser Erde immer bewusster, dass hier massiv die Menschheit belogen und betrogen wird. Und nichts erschreckt Politiker mehr, wenn die Belogenen aufständig werden. ...Griechenland, Irland, Portugal, Stuttgart21 Angst bekommen unsere gewählten und ungewählten Führer da. Und Vorzeigebanker Josef Ackermann startet eine weitere verlogene Kampagne des Vertrauens und der Verantwortung, wärend Menschen und Natur Blutzoll für Projekte der Deuschen Bank bezahlen müssen. Wehe wenn sie losgelassen werden - die Belogenen!!


Stadie schreibt:
29.11.2010 21:18

Nicht Herr Murphy , der derzeitige Botschafter, sondern Herr Kornblum, hat die Beurteilungen deutschen Politiker verfasseb lassen . Gruss Klasta


Name schreibt:
29.11.2010 21:20

@Don Quixote: Dein Statement unterschreibe ich.


Gast schreibt:
29.11.2010 21:41

Also mich wundert dass einige als seriös geltende Blätter sich für so niedriges Niveau haben herumkriegen lassen von diesem Schwätzer. Das hätte man lieber Boulevard-Blättern überlassen - das wäre nämlich die richtige Schublade für so einen Schmutzfinken. Und noch etwas= ein Armutszeugnis für amerikanische Diplomaten denn, die Erkenntnisse sind jedem Otto Normalverbraucher zu entlocken ohne Diplomatenstatus und sind Allgemeingut in deutschen Medien. Und noch etwas m.E. sind die Hälfte der Diplomaten nicht nur die amerikanischen Karrierehengste, die eine eventuell im vorbeigehen fallengelassene Bemerkung dann in ihrem Bericht aufbauschen als 1A Info, um sich schneller an eine Beförderung heranzuarbeiten. Wenn er dann noch die Vorlieben seines Chefs kennt wird natürlich in diese Richtung besonders bunt aufgepeppt.


Mr. Right schreibt:
29.11.2010 23:21

Recht hat er. Der Autor. Das ganze geht uns nichts an. Reine Wichtigtuerei. Von J. Assange. Und alle die sich hier über den Kommentar ereifern: Wie ist es mit dem Datenschutz? Seid ihr die, die bei google Strret View eure Häuser habt verpixeln lassen? Seht ihr. Was für ein Dreck. Danke n-tv.de für etwas Durchblick.


Wolfgang schreibt:
30.11.2010 06:22

Ich finde die Veröffentlichung in Ordnung und sehe keine Gefahr für irgend jemanden. Das zeigt nur was für ein Staustall im eigenen Land herrscht. Hätten die Sicherheitsmaßnahmen gegriffen, dann wäre dieses alles nicht ans Tageslicht gekommen. Das gute daran ist, dass von nun an die Diplomaten vorsichtiger mit ihren Aussagen sein werden und zum anderen wissen die Staaten genau wer was über den anderen denkt. China wird sich von diesem allem sowieso nicht beeindrucken lassen. Vielleicht Europa und der Arabische Teil wird ein wenig verschnupft sein, da sie die Amis als einen Gott verehren aber man wird weiterhin sich gegenseitig in den A kriechen und sich die Hände schütteln und sagen wie gut wir sind. Ich hoffe nur, dass die Menschen endlich aus ihren träumen erwachen und sehen von wem sie geführt werden.


Uwe schreibt:
30.11.2010 08:24

man liest gelegentlich, durch die Veröffentlichung sei das Vertrauen der Politiker untereinander gestört, Herr Niebel sagte wohl sinngemäß jetzt könne er wegen der Veröffentlichung keine vertraulichen Gespräche mehr führen; die Vertraulichkeit wurde doch aber im ersten Schritt durch den amerikanischen Partner gebrochen, der die Informationen brühwarm weitergab; hier wird deutlich, dass die Aufgabe der amerikanischen Diplomaten in erster Linie ist vertrauliche Informationen und offene Informationen über das Gastland zu sammeln. Dafür unterstützt das Gastland sie dann auch noch, sie genießen diplomatische Immunität usw. Wirklich neu ist da nichts, manche lassen sich beim spionieren nur nicht erwischen, Hat denn die Bundesstaatsanwaltschaft schon Ermittlungsverfahren gegen die Spione eingeleitet? Oder wird das wie in vielen bisherigen Übergriffen amerikanischer Organe/Behörden lieber unter den Teppich gekehrt?


Randy schreibt:
30.11.2010 09:36

Ohne diese Veröffentlichung können wir nur Wählen, wer am besten Lügen und vertuschen kann. Konsequenzen für sein Handeln sollte nicht nur der einfache Bürger tragen müssen, sondern auch Politiker. Geheimniskrämerei ist undemokratisch! Deshalb ist die Veröffentlichung dieser Gespräche richtig und wichtig! DANKE WIKILEAKS!


Dirkster schreibt:
30.11.2010 09:46

Es ist peinlich wie uns die Amerikanischen Diplomaten sehen. Aber ich muß zugestehen, Sie haben dabei ein gutes Einschätzungsvermögen bewiessen.


Reinhold schreibt:
30.11.2010 09:59

Es ist gut und richtig solche Daten zu veröffentlichen !! Es deckt die Perversion einer angeblich so Sozialen und gerechten Welt auf. Es Offenbart wie Menschen mit Macht Denken und Handeln wenn sie entsprechende Positionen mit entsprechender Macht inne haben. Es zeigt die Abgründe der Menschlichen Seele.. und jeder sollte sich fragen ob er selbst ebenso handeln würde. Hat der Mensch Macht, so verändert sie ihn! Diese Gruppe von Menschen die all das zu verantworten haben was wir entweder kleckerweise durch die abhängigen Medien, oder wie jetzt geballt durch einen Robin Hood der Informationen präsentiert bekommen, muss sich darüber im klaren sein das es so nicht geht. Diese Offenlegungen Menschlicher Abgründe sind wie Erdbeben in unserer so sauberen und verblendeten Gesellschaft. Ich Danke all denen die ihren Teil dazu beitragen das diese Informationen für uns zugänglich geworden sind! Vielleicht wird man eines Tages bei Wikileaks auch lesen können wie die Mächtigen über das einfache Volk denken? Schämt euch ihr Politiker, denn ihr solltet Vorbilder sein! Schämt euch ihr Wirtschaftsbosse, eure Aufgabe ist es nicht nur zu nehmen!


Joe schreibt:
30.11.2010 10:20

Na, höre ich da ein wenig Neid heraus? Ich glaube kein Presseorgan hätte sich die Chance solcher Veröffentlichungen entgehen lassen. Die Informationen und Werte die der Autor beschreibt sind in der Tat schützenswert - gerade deshalb ist es wichtig zu zeigen wie wenig sorgfältig damit im hoheitlichen Bereich umgegangen wird.


Lutz schreibt:
30.11.2010 10:24

Jetzt kommt das geballt schwarz auf weiss, was viele längst wissen, die meisten aber allzugern verdrängen: Dieser den Planeten ausplündernde Kapitalismus mit all seinen Faceten der Gier, Korruption, Heuchelei und dem Schmarotzertum ist die Bedrohung der modernen Zivilisation. Er verhindert Chancengleichheit, echten unternehmerischen Wettbewerb, Freiheit! und - allzuoft ein entspanntes Familienleben ... er beschäftigt uns mit bürokratischen Angelegenheiten, verwickelt uns in Rechtsstreitigkeiten - damit wir so beschäftigt sind, daß wir nicht mehr dazukommen darüber nachzudenken, wie wir dieses Gesindel in den Schaltzentralen der Macht und des Geldes wieder loswerden können. Wikileaks geht den einzigen Weg, der aus diesem Desaster aus Bankenkrisen, Staatsverschuldung und Bürokratentum herausführen kann: sie stellen TRANSPARENZ in der 1. Stufe her. Die 2. Stufe wäre dann Bewertung einschl. Anklage/Abwahl/Auswechslung etc., die 3. Stufe die Ofenlegung der Wege von Entscheidungen und Entscheidungsgrundlagen sowie des gesamten Prozederes in Staat, Verwaltung und gemeinnützigen/öffentlich agierenden Organisationen. Dann kann wahscheinlich nicht mehr einfach eine Fussball-WM verschoben werden oder eine Loverparade auf einem riskanten Gelände stattfinden ... herrliche Welt ...


SvenH. schreibt:
30.11.2010 11:27

Erschütternt, mit welchem Deletantismus auf n-tv.de und anderen Nachrichtenagenturen öffentlich Meinung betrieben wird. Es scheint, als wisse ein mancher jornalist die Erkenntnisse des Grundstudiums nicht mehr, d.h. was der Unterschied zwischen einer Quelle und einer Information ist: Die Diskussion über die Veröffentlichung von Dokumenten und deren Sinnhaftigkeit ist, wenn man sich die Diskussion hier ansieht irrelevant. Wikileaks stellt die Dokumente als QUELLE ins Internet. Quellen sind stets unkommentiert - Quellen sind das beste, was einem Leser passieren können, denn außer der Ursprungsintention, sind sie durch keine anderen Instanzen verunreinigt - Informationen hingegen sind gefärbt und beinhalten bereits etwaige, vom Originalverfasser abweichende Meinungen/Strömungen. Mit einer Quelle kann eine Person selbstbefähigt agieren - mit Informationen allerdings nicht mehr. Und was Herr Aretz hier als ...einer der wichtigsten Pfeiler der Demokratie und ein schützenswertes Gut... bezeichnet ist in der Tat Vertrauen, welches sich aber die USA - so dünkt es mir - nach ausßen hin durch Heuchelei erwirtschaftet hat, wo doch inern der hase ganz anders lief. Vertrauen ist ind er Tat wichtig , doch muss man sich dem Vertrauen auch verantwortungsbewusst gegenüber stellen und das ist genau das schützenswerte - Vertrauen nicht des Vertrauens Willen sondern der aufrichtigen Sache wegen.


Claude75 schreibt:
30.11.2010 11:38

Wikileaks hat also nach der Ansicht des Kommentators die Gier der Öffentlichkeit befriedigt, die ja nichts anderes mehr zu tun hat, als nach Belustigungsfaktoren zu suchen. So ein Blödsinn. Politiker und andere Menschen sowieso dürfen also nach Lust und Laune herumlästern, solange nichts an die Öffentlichkeit kommt, aber wehe, wenn das passiert, dann ist das Vertrauen verspielt. Das ist verlogenes und heuchlerisches Verhalten. Danke Wikileaks, dass es dich gibt, so erfahren wir wenigstens ab und zu, wie der Hase so läuft.


Sir Robin schreibt:
30.11.2010 14:08

Was geht uns das an? Eine meines Erachtens nach durchaus legitime Frage, wenn es um so heikle Themen geht wie die von Wikileaks veroeffentlichten Dokumente. Selbstverstaendlich hat der muendige Buerger ein Recht darauf, ueber Aktivitaeten der gewaehlten Politiker und insbesondere ueber Missstaende aufgeklaert zu werden. Doch ist Wikileaks bei der letzten Veroeffentlichung zu weit gegangen. Dass wir nun erfahren, ob ein US-amerikanischer Diplomat unseren Herrn Aussenminister fuer besonders kompetent oder eben genau das Gegenteil haelt, ist hier ja nur eine nette Randerscheinung und realistisch betrachtet auch ohne jede Bedeutung. Umso unverstaendlicher ist es mir, dass sich die deutschen Medien gerade auf diese Aussagen stuerzen und sie bis zum get no auswerten und wiederkaeuen. Eine um ein vielfaches hoehere Brisanz haben hier doch die Berichte, wonach im Nahen Osten Entscheidungstraeger aus Aegypten, Saudi-Arabien und Bahrain entlarvt werden, mit den Vereinigten Staaten eine gemeinsame Front gegen den Iran gebildet zu haben. Eine solche Enthuellung duerfte zumindest dafuer Sorge tragen, dass der Friedensprozess in diesem Krisenherd erneut ins Stocken geraet und der Iran noch unberechenbarer fuer die westliche Welt wird. Selbiges gilt im Uebrigen auch fuer die Berichte ueber Nordkorea, auch wenn diese wohl eher auf hoeren-sagen beruhen. Mit der Veroeffentlichung der Behauptung, China koenne sich eventuell von seinem Verbuendeten frei machen wollen, wird sich Nordkorea noch weiter als bisher in die Ecke gedraengt fuehlen und koennte letzlich aus der Furcht heraus, bald von der Landkarte zu verschwinden, selbst zu Mitteln greifen an denen nicht nur Suedkorea und die USA zu knabbern haben werden. Aus dieser Sicht war die Veroeffentlichung der letzten Dokumente in hoechstem Masse verantwortungslos. Zu allem Ueberfluss draengt sich mir auch immer wieder die Frage auf, welches Ziel Wikileaks mit den Veroeffentlichungen letzlich verfolgt. Es faellt mir schwer zu glauben, dass es hierbei nur darum geht, die Wahrheit auf den Tisch zu legen. Wenn ich etwas gelernt habe, dann doch, dass solche Internetdienste hinter dem vorgehaltenen allgemeinen Nutzen ganz eigene, meist wirtschaftliche Interessen vertreten. Und wo Geld im Spiel ist besteht auch immer ein erhoehtes Risiko der Korruption und Manipulation. Auch wenn dies in der heutigen Welt der Meinungsmache kaum noch moeglich zu sein scheint, sollte man daher auch diesem Medium nicht blind vertrauen, da auch Wikileaks im Regelfall nur die eine Seite der Medaille beleuchten. Nichtsdestotrotz stehe ich Wikileaks nicht uneingeschraenkt negativ gegenueber. Allerdings sollten sie sich m.E. eher auf das Innenpolitische Geschehen sowie die Oligopolisten in der Wirtschaft stuerzen. Wie waere es denn beispielsweise mal mit Wikileaks vs. Google oder noch besser Wikileaks meets E.on, EnBw, Vattenfall und RWE?


dinoso schreibt:
01.12.2010 00:39

Die Aussenpolitik der USA ist seit Jahrzehnten eine Katastrophe insofern ist die Veröffentlichung in der Tat nichts Neues oder etwas über das man sich wundern sollte. Wer geheime Dossiers anlegt muss eben damit rechnen ertappt zu werden.Diese Leaks gibt es ja nur gerade weil bestimmte Gruppen in den USA überhaupt nicht einverstanden sind mit der derzetigen Politik. Eine bessere Aussenpolitik wäre angebrachter als über Wikileaks zu schimpfen.


bluestar schreibt:
01.12.2010 10:17

der eigentliche skandal, liebes n-tv-team, ist das kuschen der deutschen schreiberlinge vor der öffentlichen meinung. deutsche presse - mehr guppy als hai. weicheier!!


Stufi schreibt:
01.12.2010 12:39

Der Kommentar von Herrn Aretz ist voll daneben! Ich finde es richtig dasss diese Dokumente veröffentlicht wurden. Nur wenn die Machenschaften der Politik, ja teileweise verbrecherischen Machenschaften öffentlich werden, wird Politik wieder transparenter und ehrlicher. Die Politiker in Amerika und bei uns, sind doch nur noch Erfüllungsgehilfen des neoliberalen Kapitals, damit muss Schluss sein.


yofresh schreibt:
01.12.2010 12:45

der kommentar zeigt die verstrickung dieses senders, er gehört zur rtl-gruppe, das wäre ja schlimm genug, allerdings ist die tatsache dass bertelsmann mitwirkt sehr interessant, villeicht war frau mohn ja gestern zum kaffee bei unserer teflon-dame


Stefan schreibt:
01.12.2010 13:36

Hallo zusammen was macht Wikileaks eigentlich anderes als jede Zeitungen oder Fernsehstationen die es gibt. Die hätten auch all die Details veröffentlich, wenn sie die Chance hätten an die Informationen zu kommen, bzw. sie machen die ganzen Informationen ja erst publik für die ganze breite Masse. Auf Wikileaks geht kaum einer und liest sich die 200 000 Seiten durch einzig und allein die Medien stürzen sich drauf und machen daraus ein Thema. Ich würde das vergleichen mit Gaffern bei einem Unfall, die alle Einzelheiten weitergeben.


Timo Moll schreibt:
01.12.2010 14:35

Ich bedanke mich bei Wikileaks für den tiefen Einblick, ob die Irak-Tagebücher oder Afgahnistanpapiere und natürlich Cablegate. Es öffnet die Augen mit welcher Arroganz die amerikanische Aussenpolitik auf den Rest der Welt schaut. Es zeigt auch, das fast jeder amerikaner im Ausland von irgendeinemamerikanischen Geheimdienst angeheuert ist. Das ganze hat doch schon was Stasihaftes an sich. Passen Sie auf, was Sie einem amerikanischen Journalisten sagen. Die USA türmen einen riesigen Datenhaufen an und wähnen sich sicher. Welch ein Trugschluss, die Behörden müssen aufpassen, dass Sie sich nicht in der Normannestrasse wiederfinden! Das jetzt eine übelste Stimmungsmache gegen Assange aufkommt, passt ins Bild der Feindzersetzung durch etablierte Kreise.Es werden jetzt jeden Tag neue Enthüllungen über Wikileaks und Assange erscheinen. Es werden immer mehr Abtrünninge sich zu Wort melden und alle haben einen Scheck in der Tasche. Wie soll man auf so ein schmutziges spiel reagieren? Allen Gutgläubigen empfehle ich den neuen Film Fair Game der bekanntermassen auf Tatsachen beruht. Dieser Film ist im Fall Assange äusserst aktuell.