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Kommentare
Problemsprit? Eigentlich vertragen 90 Prozent aller Autos E10.

Problemsprit? Eigentlich vertragen 90 Prozent aller Autos E10.
(Foto: dapd)

Montag, 07. März 2011

Das Biosprit-Desaster: Merkels Strategie scheitert

ein Kommentar von Till Schwarze

Am Ende sollten alle als Gewinner dastehen, doch es gibt nur Verlierer: Die Politik hat die E10-Einführung verbockt, weil sie Autoindustrie und Ölkonzerne schonen wollte. Ausbaden müssen das die Autofahrer und der Klimaschutz. Und Umweltminister Röttgen zeigt einmal mehr, wie schwach er ist.

Es hätte so schön sein können: Als die EU 2007 auf dem Weg zu einem besseren Klimaschutz die Autoindustrie ins Visier nahm und sie mit strengeren Vorgaben zu größerem Umweltschutz zwingen wollte, stellte sich die Bundesregierung schützend vor die deutschen Autobauer. Die damalige Klimakanzlerin Angela Merkel wollte aber nicht als Umweltsünderin dastehen und ersann die Idee mit dem Biokraftstoff, um Brüssel gnädig zu stimmen. Das Kalkül: Autobauer und Mineralölkonzerne werden geschont, der CO2-Ausstoß reduziert, Bauern verdienen mehr Geld und nebenbei sinkt die Abhängigkeit von Ölimporten aus dem arabischen Raum. Biosprit sollte die goldene Brücke zum Klimaschutz im Straßenverkehr sein, ohne Verlierer zurückzulassen. Wie Hoffnung täuschen kann.

Die Einführung des Biosprits war eine politische Entscheidung. Die Bundesregierung wollte verhindern, dass die deutschen Autokonzerne zu einer umfassend klimafreundlichen Umstellung gezwungen werden und zum Beispiel deutlich sparsamere Autos oder Elektromotoren produzieren müssen. Mit dem Biokraftstoff konnte alles so bleiben wie es ist – Bauweise, Motoren, Verbrauch. Trotzdem wurde die Umwelt geschützt. Auch für die Mineralölkonzerne änderte sich nicht viel. Es musste nur mehr pflanzlicher Alkohol in den Tank gemischt werden.

 
Umfrage E10-Chaos: Wer hat den Hut auf?

Wer ist schuld am E10-Desaster?

Alle Umfragen Ergebnis

EU gibt den Rahmen vor ...

Wie viel genau, das lag wiederum in der Hand der Bundesregierung. Die EU gab lediglich die großen Ziele vor. Bis 2020 muss der Anteil von Biokraftstoffen am Energieverbrauch im gesamten Verkehr 10 Prozent betragen. Der Weg dorthin bleibt den Mitgliedsstaaten überlassen: Biokraftstoffe können etwa in einem Motor verbrannt oder als Biomasse zur Stromerzeugung bei Elektroautos genutzt werden, was viele Experten für die effektivere und umweltfreundlichere Technologie halten.

Deutschland entschied sich für den E10-Weg ab 2011 und setzte damit auf einen Klimaschutz, dessen Wirksamkeit umstritten ist. Zum einen, weil die Einspareffekte von CO2 angezweifelt werden und die Energiegewinnung als nicht besonders effizient gilt. Zum anderen, weil der Anbau von Biosprit-Pflanzen auf Kosten von Nahrungsmittelanbau gehen könnte.

... Deutschland füllt ihn aus

Doch die Bundesregierung hielt an ihrem Weg fest, auch nachdem der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel 2008 den Biosprit stoppte. "Die Umweltpolitik wird nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass Millionen von Autofahrern an die teuren Super-Plus-Zapfsäulen getrieben werden", begründete er damals das Aus für E10. Die Risiken für die Motoren der Autos waren nicht glasklar bekannt, Gabriel fürchtete eine kollektive Verunsicherung. Sein Nachfolger Norbert Röttgen hat daraus nichts gelernt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit ihrem Kommunikationsdesaster die Autofahrer zu Super-Plus getrieben, weil sie die Einführung nicht mit einer umfassenden Aufklärungskampagne verbunden hat. Schließlich vertragen über 90 Prozent der Autos E10. Röttgens hilfloser Hinweis auf einen Flyer seines Ministeriums ist nur ein weiterer Beleg für dieses Manko.

Zuständig, aber nicht handlungsfähig: Umweltminister Röttgen lässt sich von Brüderle die Show stehlen.

Zuständig, aber nicht handlungsfähig: Umweltminister Röttgen lässt sich von Brüderle die Show stehlen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Röttgen schiebt die Schuld für das Desaster nun ebenso wie seine Kabinettskollegen Rainer Brüderle und Peter Ramsauer der Mineralölindustrie zu. "Es ist Aufgabe der Mineralölwirtschaft, ihre Kunden über das zu informieren, was sie verkaufen", sagte der Wirtschaftsminister. In diesem Fall hat sie den Schwarzen Peter allerdings nicht verdient. Die Konzerne setzen um, was die Politik ihnen vorgibt – wenn auch nur widerwillig. Dass es nicht Aufgabe der Ölkonzerne ist, Kunden zu informieren und Haftung für Motoren zu übernehmen, ist aus unternehmerischer Sicht verständlich. Ebenso ihr Interesse, die höheren Kosten weiterzugeben. Zumal die Politik ihnen den Spielraum dafür lässt.

Am ehesten könnte man noch der Autoindustrie vorwerfen, die ungeliebte Einführung von E10 vermasselt zu haben. Die Autobauer wissen schließlich, welches Fahrzeug den Biosprit verträgt und hätten diese Informationen weitergeben müssen. Zumal in anderen Ländern Ethanol in Benzin längst zur Tagesordnung gehört. In Frankreich etwa gibt es E10 bereits seit 2009. Doch sollte es in der Politik inzwischen angekommen sein, dass sich die Autobauer ohne Druck und Zwang nicht zu mehr Umweltschutz bewegen lassen.

Politische Verantwortung

Die E10-Einführung ist politisch gewollt, sie muss auch politisch verantwortet werden. Das trifft vor allem den zuständigen Umweltminister. Röttgen wirkt einmal mehr durchsetzungsschwach und konzeptlos. Nach Klimaschutz und Atomausstieg scheint er einer erneuten Niederlage entgegenzusteuern. Immerhin hat ihn der Wirtschaftsminister noch zu seinem "Benzin-Gipfel" eingeladen.

Doch auch die Kanzlerin muss sich fragen lassen, welche Strategie sie verfolgt. Es scheint einmal mehr eine halbherzige zu sein: Sie hat den E10-Kompromiss in Brüssel durch-, aber nicht in Berlin umgesetzt; sie lässt die öffentliche Demontage Röttgens durch Brüderle zu; und zwischen Elektromobilitätsgipfel und Biosprit-Debatte hat Merkel es versäumt, Transport und Verkehr in Deutschland auf umweltfreundliche Schienen zu bringen.

Denn das macht das E10-Desaster deutlich: Der umstrittene Biosprit kann nur eine Notlösung sein, eine Brückentechnologie, hin zu umweltfreundlichen Autos und Antriebstechniken. Dafür muss die Bundesregierung die Industrie aber zum Umsteuern zwingen. Bis der Markt es wegen steigender Ölpreise tut, wird es zu spät sein. Doch dass Merkel daran bislang scheitert, meint auch Autopapst Ferdinand Dudenhöfer: "E 10 ist ein Beispiel dafür, dass Deutschland keine Strategie hat, um auf umweltfreundliche Fahrzeuge und Kraftstoffe umzuschwenken".

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Kommentare
Anhalter schreibt:
07.03.2011 16:57

Herr dudenhöfer hat recht: Deutschland braucht endlich echte Investitionen im großen Stil in umweltfreundliche Technik und nicht dieses Murks. Umfassen muss umgeschwenkt werden, dafür muss der Staat auch Subevntionen in die Hand nehmen und die Industrie zwingen. sonst wird das nichts!


Willi Wupdich schreibt:
07.03.2011 17:18

Herrn dudenhöfers Vorschlag wird daran scheitern, dass ebenso wie im Energiesektor dann keine hochdotierten Aufsichts- und Verwaltungsratsposten für gescheiterte politiker mehr angeboten werden.


Brakelmann schreibt:
07.03.2011 17:19

Die Politik hat sich diesen Unsinn mit E10 ausgedacht und angeordnet. Nun machen die Politiker die Mineralölwirtschaft dafür verantwortlich, den Verbraucher nicht genügend aufgeklärt zu haben. Für wie blöde halten Pllitiker die Bürger eigentlich? E10-Sprit ist möglicherwiese nach Gutachteransicht langfristig für Motoren schädlich. Die Produktion ist teurer als die von E5-Sprit. Außerdem verbrauchen die Motoren mehr. Fakt ist doch wohl: Durch mehr Aufklärung wird E10 nicht besser, oder?


Kalle schreibt:
07.03.2011 17:23

Brückentechnologie... kennen wir ja von den Anti-Volk-Parteien FDP und CDU ja bereits schon.


Charly30 schreibt:
07.03.2011 17:24

Wie bisher nur Murks von dieser Regierung - Atomausstieg; Endlager; HarzIV und nun E10. Merkel & Co. sollen verschwinden. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt!!!


Theo schreibt:
07.03.2011 17:26

Mich erstaunt jetzt ein Bezingipfel. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln. Da heisst es, die Tankstellen müssen umgerüstet werden? Sind etwa in Tanks und Leitungen doch Materialien verarbeitet die von E10 angegriffen werden. Und an einigen Tankstellen seh ich heute bei E10 neue Schläuche und neue Zapfhähne. Ist da vielleicht was???? Auf die Frage: Warum bei E10 Neue Zapfhähne und Schläuche?, „das sei Routine“. Der Hersteller meines Autos versichert mir zwar bedenkenlos E10 Tanken zu können, aber die Meister machen privat ganz andere Aussagen, nämlich, nicht zu tanken. Was Fachleute darüber sagen wissen sie so gut wie ich Ich bleibe dabei, damit mein Auto nicht liegen bleibt tanke ich so lange Super, fahre etwas weniger. Denn niemand gibt mir eine Garantie, wohlgemerkt niemand. Auch mein Fahrzeughersteller nicht. Der Tankwart darf keine Empfehlung aussprechen, Herrn Dudenhöffer kann man kaum noch zuhören.Das war auch mal anders. Der ADAC verunsichert nicht. Er kärt auf. Gott sei Dank Und die, die maßgeblich an diesem Gesetz rumgeschraubt haben, Grün und Rot. Da gehen die Herren Trittin, Özdemir und Gabriel auf Tauchstation. Es muss ja bald wieder gewählt werden. Ich jedenfalls rate Jedem aus Freundes-und Bekanntenkreis nicht zu tanken und schon gar nicht Grün zu wählen und die restlichen Parteien sollen aufhören rumzueiern und diesen unausgegorenen Sprit abschaffen. Mit freundlichen Grüssen TD


travelrebell schreibt:
07.03.2011 17:28

die zeit ist längst reif für ein handeln, nur hieb und stichfest muß es sein...schmalere reifen für PKW, ein moderates tempolimit 150damit können die meiten leben. dazu ein max. CW-wert für neuzulassungen und 5 einsparung sind schmerzfrei möglich. den e10 sprit vom markt nehmen, dafür den e5 auf e6 anheben und alle 2jahre um 1 anheben. die ölmultis sind zufrieden brauchen keine extra zapfsäule/tank, die motoren bleiben heil, die altautobesitzer haben noch ein paar jahre länger galgenfrist. für die agrarwirtschaft bestände planungssicherheit ohne explodierende getreidepreise, die schweden machen es uns vor. die verwenden neben getreide holz um den alkohol herzustellen...brachflächen hat deutschland genügend, zig 1000sende arbeitsplätze in der forst und agrarwirtschaft könnetn geschaffen werden, wenn unserer politiker nicht so lobbygeil wären. warum werden die nicht langsam loyal der bevölkerung ggü. und sorgen für arbeit und etwas mehr energie-autarkie ???


cpt p schreibt:
07.03.2011 17:33

Wer in einer normalen Firma einen derartigen Bockmist abliefert fliegt raus. - Eine derartige Regierung in Deutschland wird wieder gewählt.


gross schreibt:
07.03.2011 17:34

Ich hau mir das Zeug nicht in den Tank. Wieder mal ein Zeichen für Unfähigkeit und absoluter Entfremdung der Regierung ihren Bürgern gegenüber. Sollen das Zeug am besten selber schlucken.


profoundthinker1 schreibt:
07.03.2011 17:45

Herr Schwarze, Dass Sie durch ihre linken Denkweise kurzsichtig sind, zeugen Sie mal wieder mit diesem Kommentar. Die Einführung des Biosprits E10 war eine Idee der Rot-Grünen Koalition und wurde vehement unter dem vorherigen Umweltminister Sigmar Gabriel vertreten und durchgesetzt. Ein Grund weshalb sich die SPD bisher mit neuer Hetzattacke auf die aktuelle Regierung zurückhält, da es sich zum Boomerang entwickeln könnte, und die breite Masse dann erst richtig erfährt, wer an dem aktuellen Chaos verantwortlich ist. Aber immer gleich den Namen Merkel zu erwähnen wenn was im Land nicht klappt oder schief geht, ist echt zu simplistisch. Aber die Linken leben halt davon, überall Feindbilder zu kreieren um Ihre Ideologie zu rechtfertigen. Ich warte mit Spannung auf Ihren Kommentar, indem Sie der Bundeskanzlerin auch noch die Schuld zu schieben möchten, wenn demnächst mal wieder ne Heuschrecken Plage in Mauretanien herrscht... ^^ PS Vielleicht demnächst mal die Hausaufgaben machen, bevor man die Leser mit Halbwissen überzeugen möchte ;-


travelrebell schreibt:
07.03.2011 17:49

zumindest fiftyfifty tanken werd ich versuchen, die Franzmänner fahren auch schon ein Jahr damit


Wolf Einar schreibt:
07.03.2011 17:49

Es ist doch wieder mal Typisch für Deutschland. Der Bürger, besonders der Autofahrer ist die Melkkuh der Nation. Er zahlt letzendlich die Zeche für die Ideen die aus verwierten Politikerhirnen entsprungen sind. Natürlich beteiligt sich daran auch freudig die Kraftstoffindustrie, sie verdient ja gut daran. Und unsere Autoindustrie, die es seit vielen Jahren verschlafen hat die Autos Umweltfreundlicher zu machen, schwelgt auf den Messen mit hirnlosen Kraftprotzen die Unmengen von Benzin verbrauchen. Besser wäre es doch in alternativen Antrieben zu investieren und diese zu günstigen Preisen für Ottonormalverbraucher auf den Markt zu bringen. Für die überhöten Preise wie sie hier in Deutschland verlangt werden, verlangen die Verbraucher auch die entsprechenden Technologie.


Strandläufer schreibt:
07.03.2011 17:51

Diese Bundesregierung unter Merkel ist das größte Desaster wasb Deutschland bis dato hatte.Die Kommetare zw. der damaligen Umweltministerin Merkel u. der heutigen Kanzlerin Merkel: Wioe Adenauer deamals: was interessiert mich mein Geschwätz von gestern Dazu ein heutiger hilfloser u. trotziger Umweltminister. Guttenberg mußte gehen, diese beiden , unfähigen Leute können uns weiter auf der Tasche liegen. Pfui


AL100 schreibt:
07.03.2011 17:59

Solange der Staat nich auf die Steureinnahmen bei Benzin und Diesel verzichten kann hat hat er auch kein Intresse daran. Die 10 Bioethanol werden ja genauso Versteuert wie Normales Benzin bei weniger Leistung. Wer also soll denn für weniger Leistung mehr Geld ausgeben ? Warum wird nicht gleich E85 eingeführt was dann auch Steuergünstiger sein müsste wie zb. bei LPG ?


KommentarAlsTopmeldung schreibt:
07.03.2011 18:10

Typisch N-TV. Mal wieder ein extrem einseitiger Kommentar als Topmeldung. Warum wird auf der Startseite von N-TV nicht zwischen Kommentar und Bericht unterschieden? Außerdem: Ich bin kein Freund von E10 und halte die Einführung für klimapolitisch unsinnig, aber was sind denn die Alternativen zu E10? Biogasanalgen für die 4 Elektoautos in Deutschland? Damit würde man niemals die EU Richtlinie umsetzen können... Und um klimafreundlich Elektroautos aufladen zu können, wird sowieso erstmal ein Konzept benötigt. Die bisherigen Ansätze hauptsächlich Windkraft können niemals den explosionsartig steigenden Strombedarf decken. Das vorbildliche Frankreich verwendet dazu Atomkraftwerke 0g CO2. Sowas wäre hier nicht möglich. Hier werden lieber riesige Summen in Photovoltaik Anlagen gesteckt anstatt lieber viel effizientere Solarthermie-Kraftwerke zu bauen. P.S.: Nochwas zu vorbildlichen Einführung von E10 in Frankreich: Da hat man einfach gesagt, alle Autos ab Baujahr 2010 dürfen E10 tanken. Dass da mehrere Modelle dabei sind, die es trotzdem nicht vertragen, war quasi egal.


00F schreibt:
07.03.2011 18:11

Wie unmündig ist der Verbraucher eigentlich? In Zeiten des Telefons und Internets ist es doch wohl ein Leichtes, an Informationen über die E10 Verträglichkeit seines Fahrzeugs zu gelangen. Neben den Herstellern gibt es auch Institutionen wie den ADAC oder den DAT die gerne Auskunft darüber geben. Aber nein, statt dessen wird lieber gemeckert und das teure Super+ getankt. Wird sonst bei jedem Cent Benzinpreiserhöhung gestöhnt, kann plötzlich aus Liebe zum Auto der Sprit gar nicht teuer genug sein. Die Mineralölkonzerne wird es freuen, weiß sie doch jetzt das es durchaus noch Potential nach oben bei der Preisgestaltung gibt. Und das alles nur weil der mineralische Anteil am Sprit von 95 auf 90 gesenkt wurde ....


Phelan schreibt:
07.03.2011 18:21

Was mich bei der ganzehn Show wundert: kaum jemand traut sich zu sagen, wo dieses umweltfreundliche BioEthanol her kommt: in Südamerika und Asien werden quadratkilometerweise die regenwälder abgebrannt, um Zuckerrohr oder Ölpalmen anbauen zu können. Und China pachtet riesige Landflächen in Afrika, um dort Getreide anzubauen. Aber nicht, um die hungernde Bevölkerung zu versorgen, sondern um daraus Ethanol herzustellen dass nach Europa verkauft wird. Selbst wenn mein Auto Ethanol vertragen würde - mein gewissen verträgt es nicht. DAS ist der Grund, weshalb viele kein E10 kaufen, nicht Unwissenheit, wie es die Medien weismachen wollen.


OK schreibt:
07.03.2011 18:35

Es hört sich an, wie ein Spaß - es ist aber Ernst und kostet uns wieder viel Geld! Wie die Rechtschreibreform und auch die Zeitumstellung 2x im Jahr. Wo sind die teuren Berater für unsere unsachkundigen Politiker, die oft sogar promoviert, ohne zu fragen was eine Entscheidung bedeutet, solche Dummheiten erlassen? 2-3 mündige, erfahrene Bürger von der Straße vorher hierzu befragt, bringen eine vernünftigere Lösung. Das spart zudem auch noch Steuergeld. Es macht nur etwas Mühe. Mit freundlicen Grüßen OK


Siegfried schreibt:
07.03.2011 18:59

Ganz Deutschland scheint sich über die Einführung von super E 10 aufzuregen. Wie immer ist die Regierung daran schuld, dass das super E 10 nichts taugt. Ich wundere mich über etwas anderes. Bei uns kostet das E 10 mehr als das normale super 95. Nun wird das super 95 verknappt bzw. gar nicht mehr angeboten und wenn dann bis zu 10ct mehr als E 10. Dies ist in Frankreich ganz anders, dort kann ich schon über ein Jahr das E 10, das regelmäßig bis 5ct billiger ist als das super 95, tanken. Nebenbei gibt es noch super 95 und 98. Jeder tankt das, was sein Auto verträgt. Nach einem Jahr E 10 tanken haben sich bei mir die Lambdasonden der Kathalysatoren verabschiedet. Ich weiß nun nicht, ob das am E 10 liegt oder am Alter des Fahrzeuges 10 Jahre. Ich habe kein Leistungsverlust oder Mehrverbrauch feststellen können. Warum funktioniert das in Frankreich ohne Aufregung und bei uns nicht? Ich denke, dass die Ölmultis sich bei dem ganzen Einführungwirrwar nur wieder eine goldene Nase verdienen wollen. Lybien reicht denen nicht um noch sattere Gewinne zu machen. Gruß Siegfried


P. Müller schreibt:
07.03.2011 19:00

Der E10 Sprit ist genau so eine Dummheit wie die PV-Anlagen auf den Dächern vieler Häuser. Der Wirkungsgrad ist viel zu gering und die Einzigen, die daran Geld verdienen, sind wieder mal die Konzerne. Mir stellen sich die Haare in den Nacken, wenn ich höre, daß die Mineralölwirtschaft keine Schuld trifft. Das war wieder mal ein gefundenes Fressen, die Preise in die Höhe zu treiben - um die Umweltsauerei der versunkenen Plattform zu bezahlen. Letztendlich hält die Politik wohl die Bürger für Dumm und unmündig - sie sollen bloß ein Kreuz machen. Mich wiedert das an. Meines Erachtens geht ein Klimafreundliches Verhalten NUR durch Einsparung von Ressourcen -d.h.: Anstatt PV-Anlagen - erstmal ordentlich Isolieren und Geräte abschaffen oder weniger laufen lassen. Weniger fahren oder Diesel nehmen - das wäre eine richtige Förderung gewesen dort liegt die Umweltfreundlichkeit im wesentlich geringeren Verbrauch. Wir leben in Deutschland - und ich werde das Gefühl nicht los, daß die Politiker durch die Lobbyisten nur noch Marionetten der Wirtschaftsbosse sind...


Paul N. schreibt:
07.03.2011 19:01

Koennen es die Oeko-Polit-Diktatoren endlich mal kapieren. Die Buerger wollen E10 nicht!!!


Holm Hansen schreibt:
07.03.2011 19:06

leute. es wird bald einen riesen bumms in deutschland geben. irgendwann ist das maß voll, und es ist voll. ich nenne das unterjochung !!! das problem muß an der wurzel angepackt werden. das heist im klartext, der schlange muß der kopf abgeschlagen werden !!!


R Janßen schreibt:
07.03.2011 19:11

Als erfahrener Mechatroniker kann ich von E10 nur abraten, da 1. der Alkohol den Zylinderkopf angreift, da Aluminium und Alkohol sich nicht vertragen. 2. Vom Gemisch der Wasseranteil im Öl landet, so ist die gefahr groß das der Schmierfilm reißt, außer man verkürzt die Intervalle extrem. E10 ist sogesehen ein gestreckter Kraftstoff, man spart beim Tanken, hat aber weniger Reichweite! D.h nachtanken, man kommt somit auf den selben Preis wie das normale E5. Ebenfalls kann es Probleme mit der Einspritzanlage geben, einen Motorschaden zu bekommen, da gehört schon etwas mehr dazu. Wenn ein Motor nicht läuft ist es zu 88 die Einspritzung oder Zündung.Die Einspritzanlage ist ein hochsensibles und teures BauteilBei CommonRail Diesel reicht schon ein kleiner Anteil Wasser und diese ist Defekt! Profitieren tuen hiervon nur Bauern und der Staat, das es subventioniert wird. Fazit: Wenn Sie ein Fahrzeug haben, wo Sie kaum bis garkein Öl nachfüllen müssen. Finger weg von E10! Aber dies müssen Sie nun selber entscheiden ob sie es Tanken oder nicht. Nette Grüße


RobertD schreibt:
07.03.2011 19:51

Die deutsche Autoindustrie hat gar kein Interesse daran, schnell Elektrofahrzeuge einzuführen. Schliesslich ist sie bei der heutigen Motoreneffizienz weltweit führend, hält Patente und verdient ganz gut an den herkömmlichen Fahrzeugen. Bei Elektromotoren ist auf einen Schlag der ganze Vorsprung dahin und die ganze deutsche Ingenieurskunst im Getriebebau ist obsolet weil beim Elektromotor nicht mehr benötigt. Also gibt es in Deutschland logischerweise auch keine Förderung für Elektroautos...stattdessen eben den E10-Sprit, quasi als vom Autofahrer gekaufte Zeit für die Autoindustie. Japan, Korea, USA, Norwegen freuen sich sicherlich über diese deutsche Strategie...hilft es Ihnen doch den weiten Vorsprung der deutschen Autoindustie binnen weniger Jahre aufzuholen.


Frank schreibt:
07.03.2011 20:02

Allein der Zuckerpreis auf dem Weltmarkt hat sich im letzten Jahr verdoppelt. Alle anderen Lebensmittel verzeichnen ebenfalls starke Preisanstiege. Biosprit ist die Kriegserklärung skrupelloser Politiker an die Hungernden, die Ärmsten der Welt. Das wissen Gott sei Dank viele Menschen in Deutschland und verweigern den Ökolügnern die Gefolgschaft, boykottieren E10. Eine zwingende Begrenzung des CO2-Ausstoßes bei Neuwagen hat der Lobbyistenhaufen in Berlin nicht zu Wege gebracht- aber angesichts von 900Mill.- 1MRD Hungernden auf der Welt Lebensmittel zu Benzin zu verarbeiten wird auch noch als Umweltschutz bezeichnet. Gegen diesen Wahnsinn war wohl die Inquisition recht human- max. 10Mill. Tote in fünfhundert Jahren, ca. die Anzahl von den jährlichen weltweiten Hungertoten heutzutage.


Klaus schreibt:
07.03.2011 20:44

Die eigentliche Unverschämtheit ist doch die, dass der E10 Sprit zum Preis des vorherigen E5 angeboten wird. Und der bisherige E5 zu einem Absoluten Apothekenpreis. Der gedanke unserer super Politiker und der Öl-Industrie war doch wohl offensichtlich der, die Leute über den gewohnten Preis zum E10 zu bringe. Sobald der dann gekauft wird und der E5 zu wenig nachfrage zeigt, wird der E5 aus dem Sortiment genommen.......kurz darauf wird dann der E10 Sprit auf den jetzigen E5 Sprit-Preis angehoben hier im Moment bei 1,629 mit der Begründung, die Herstellungskosten sind ja viel höher. Und wieder werden wir von der Politik und den Öl-Multis veräppelt!!! Trauriges Deutschland. Ich rufe hiermit alle Leser zum Boykott des E10 Sprits auf.


gerhardt schreibt:
07.03.2011 21:02

Man sollte sich sehr genau informieren, was E 10 anrichten kann. Die Fahrzeug-Hersteller geben nur bekannt, dass die Dichtungen bzw. die Teile die direkt von E 10 umspült werden bei den freigegebenen Fahrzeugen keinen Schaden erleiden. Das ist schon alles. Bei der Einführung des E 5 gab es erhebliche Probleme mit Oelverschlammung und Motorschäden, wegen dem hohen Anteil an Wasser in dem Kraftstoff. E 10 hat einen höheren Wasseranteil als E 5 und davon wird nicht gesprochen. Man verschweigt diese Tatsache. Eine Langzeitstudie über E 10 darf der Kunde als Testfahrer selbst bewerkstelligen und die Kosten für Schäden darf er auch tragen. Das ist die Politik und wer die Wahrheit sagt, wird geächtet. Siehe die Aussage eines Mitarbeiters von BMW und die Rücknahme durch die Chefetage. Vertuschen und verschleiern ist angesagt. Der Verbraucher hat auch ein Langzeitgedächtnis, wie man feststellen kann und das werden die Herren in der Führungsetage noch begreifen. Nicht zu vergessen, die nächsten Bundestagswahlen kommen auch noch.


wolebenwirden schreibt:
07.03.2011 21:34

Als wenn durch den E10 Sprit auch nur ein Liter Öl weniger aus der Erde gepumpt wird, China und Amerika werden sich über den etwas billigeren Sprit freuen und weiter machen wie bisher. Wenn ich mir vor der Einführung von E10 Etylalkohol in den Tank geschüttet hätte, wäre ich vom Gesetz her verpflichtet das dem Finanzamt mitzuteilen und diesen Extra zu versteuern. CO2 Einsparung bei steigender Steuereinnahme, darum geht es leider. Was ist den mit der seit 40 Jahren geplante Grüne Welle? Gleitende Arbeitszeit gegen den Berufsstauverkehr? Enormes Einsparpotenzial bei wegbrechenden Steuereinnahmen. Da hat die Politik keine Standards gesetzt, um den Autofahrer jetzt einen „sauberen“ Kraftstoff zu versteuern. Warum hat man keinen Wasserdiesel hydroFuel eingeführt? Da hätte man sich den ganzen Plakettenwahnsinn sparen können und 12-15 Diesel eingespart, aber Amoniakeinspritzung bei LKW`s macht saubere Luft bei gleichem Verbrauch und ein Oxykat erhöht sogar den Verbrauch, macht für einen mündigen Bürger gleiche bis steigende Steuereinnahmen. Schade das ein 3 Liter Lupo seinen Besitzer ein heiden Geld kostete und ihm dabei ein gutes Gewissen geben sollte was für die Umwelt zu tun, dass er dabei aber eine ganze Flotte von „normalen“ Autobesitzern ausgebremst hat um seine Verbrauchswerte einzuhalten wird natürlich nirgendwo erwähnt. Schön das die Autofahrer individuell entschieden haben den E10 Kraftstoff nicht zu tanken. Global denken und National zahlen, dass machen wir jetzt. Die Steuereinnahmen sind sicher, aber das Vertrauen ist weg. Ich finde es gut das es in Deutschland doch noch so viele Freidenker gibt.


Friedrich schreibt:
07.03.2011 21:40

Bald 7 Milliarden Menschen auf der Erde, und wir retten das Klima mit Biosprit, der mit den Nutzflächen gewonnen wird, die wir zur Ernährung der Erdbevölkerung brauchen. Also perverser geht es nicht mehr. Kann mir mal jemand sagen wieso CO2 Klimaschädlich ist ? Also Treibhaus funktioniert nur wenn der konvektive Wärmeübergang in die Stratosphäre unterbunden würde, wie beispielsweise durch Wolken, oder eben ein Glasdach. Ansonsten haben wir Strahlungswärmeübergang ins Weltall. Ist CO2 semitransparent, läßt also mehr Wärmestrahlung rein als raus ? Nur dann wirds auf der Erde wärmer. Ich verstehs halt nicht, aber die Politiker verstehen es sicher, ansonsten ist es wie immer Etikettenschwindel, wie bei der ganzen regenerativen Energie: Es geht einzig und allein um den Aufbau einer nationalen Energiereserve. Klimaschutz ist ein Vorwand, damit die Gutmenschen bereit sind zu zahlen. Noch nie in der Geschichte der Menschheit haben sich die Menschen angemaßt, sie könnten das Klima beeinflußen. Welche Hybris von uns!! Die Strafe des Zeus für diese Anmaßung ist uns sicher.


Mini-Driver schreibt:
07.03.2011 22:17

Die größte Sauerei an der ganzen Sache ist, das es keine Langzeittests mit 200.000 bis 500.000km gibt. Erst nach einem Langzeittest kann man wirklich sagen ob die heutigen Autos den Kraftstoff vertragen oder nicht, solange es diese nicht gibt, sollten alle die Finger von diesem Kraftstoff weglassen.


Wolf schreibt:
07.03.2011 22:52

Ich fahre einen Hybrid, ich behaupte nicht das ich deshalb besonderst grün bin, nein eigentlich überhaupt nicht weil mir die Grünen mit Ihrem gegen alles, aber dann im A8 fahren lassen... Auf den S.. gehen...aber ich darf trotz mehr Investitionen in etwas Zukunft trotzdem lässig meine KFZ Steuer zahlen.... tja so wird das in Deutschland wohl nix....


Benzinger560sec schreibt:
07.03.2011 22:56

Teilweise Schwachsinnige Kommentare hier! Lasst die Finger von E10!!! Wir lassen uns zu nichts zwingen. Wir sind das Volk! Wir bestimmen, was wir kaufen, sonst niemand!!!


Michel schreibt:
07.03.2011 23:38

Für jeden kleinsten Mist gibt es Regeln, Richtlinien, Tests und Prüfungen. Aber bei Lobbyismus hört das auf. Warum musste die Einführung so schnell sein und warum das Super so schnell verschwinden? Warum wurden im Vorfeld keine Testergebnisse veröffentlicht? Alles merkwürdig. dazu die Schuldzuweisung von einem zum anderen... Und was ist mit der Rodung von Flächen für den Anbau von getreide für Biosprit??Wie ist denn die CO2-Bilanz dieser Herstellungskette? Wiee ändert sich der Wirkungsgrad genau? Wurden auch mögliche Schäden an Katalysatoren bedacht höhere Wasser/Wasserdampfkonzentrationen? Also das ganze Zeigt doch nur wieder: Die Politik hat keien Sinn für das was wirklich Richtig ist und wo man gewissen Grenzen ziehen muss. Aber solange das Geld fließt scheint es ja auch egal ein, und der kleine Bürger wird sich schon nciht beschweren. So ist er halt, der deutsche Michl.. Ach ja: wenn dann demnächst keiner was zu essen hat, aber die Mineralölindustrie volle Tanks beklagt dann war ja auch wieder keiner der Schuld war oder ist.. Aber hauptsache Sprit und Atomkraft dazu noch ein Abbau im Gesundheitswesen und die oberen zehntausend haben ein gutes Leben. Beim Rest werden die Schäden wohl als unvorherrsehbar bezeichnet... Politik ändert sich wohl nie.


mucki526 schreibt:
08.03.2011 07:09

Als die Benzinindustrie ihren Superkraftstoff 100 Oktan eingeführt hat, wurde man an jeder Ecke über Monate mit den Vorzügen des Power-Turbo-Kraftstoffes berieselt. Bei E10? Nichts davon. Obwohl man den Tag X lange kannte, keine Werbung, keine Information. Das ungeliebte Kind wurde im Schrank versteckt. Das ist das vorsätzliche Verschulden der Industrie. Und beim Preis für den verschnittenen Sprit wird abgezockt. Die Autoindustrie hätte seit Jahren die Einführung von E10 vorbereiten können. Hat sie nicht wirklich. Und die Regierung setzt auf E10, obwohl das Unsinn ist. Was geschieht nämlich,wegen der großen benötigten Menge werden dafür jetzt Regenwälder und andere Agrarflächen in der dritten Welt nicht mehr für Nahrung sondern für Ethanolpflanzen eingestellt. Was für ein Blödsinn. Wer sind eigentlich die untauglichen von welcher Lobby bezahlten Berater der Verantwortlichen und warum können die verantwortlichen Politiker sich eigentlich nicht mal selbst schlau und danach irgendwas sinnvolles machen?


Lupo schreibt:
08.03.2011 07:34

Wann, werden unsere Politiker mal für ihre irrwitzigen Fehlentscheidungen zur Verantwortung gezogen wie es in der freien Wirtschaft üblich ist.


Wolfgang schreibt:
08.03.2011 07:36

Es ist schon unglaublich, welchem Wahnsinn die Leute ausgeliefert sind und wie selbstsüchtig sie sind. Glaubt den wirklich jemand, dass E10 die Umwelt schonen kann. Der Anbau der Planzen ist schon eine Umweltbelastung. Da werden tausende Hektar an Land mit Monokulturen gepflanzt um uns das Gefühl zu geben wie Umweltbewusst wir Leben. Es wird aber nicht gesagt, wie viel Kunstdünger gestreut, Pestizide gespritzt werden muss um den nötigen Ertrag zu erwirtschaften. Dass der Boden in ein paar Jahren ausgelaugt und übersäuert Vergiftet ist. Zum anderen sind die Anbaugebiete in Ländern die korrupt sind und die Bauern für weniger als einem Dollar pro Tag arbeiten müssen. Hunger rund um den Globus und kommt dann auf eine solche Wahnvorstellung. Währe es nicht besser einmal darüber nachzudenken, ob ich für jeden Schritt den ich mache das Auto brauche , oder mal mit Bus, Bahn oder zu Fuß gehen kann ?. In der Wohnung muss man ja nicht unbedingt nackt herumlaufen können und könnte eine Jacke tragen um Energie einzusparen. So gibt es viele Möglichkeiten um Energie sparen zu können. Wo ein Wille auch ein Weg. Es liegt also an uns selbst wie wir mit der Energie umgehen. Wir geben der Politik zuviel Macht in ihre Hände und wunder uns dann wenn ein solcher Wahnsinn herauskommt. Danke ich brauche kein E10!!.


Markus schreibt:
08.03.2011 08:22

Es gibt Langzeittests! Schaut doch mal nach Brasilien oder USA rüber. Da fahren viele mit dem Biosprit und es funktioniert. Das hat die Regierung aus meiner Sicht voll verpeilt! Man hätte erstm mit den Verantwortlichen in diesen Ländern sprechen müssen, wie gut die Erfahrungswerte mit den Biosprit sind. Dann an die Automobilbauer herantreten, welches Fahrezug verträgt E10 problemlos. Alles in einer Liste zusammentragen, die auch für Laien verständlich ist. Diese Liste an jeder Tankstelle ausgeben lassen, bzw. auch als Flyer zur mitnahme bereit legen. So und nicht anders hätte es laufen müssen. Nur weil Merkel & Co. unbedingt den Vorreiter spielen wollen und es versemmelt haben.


dogbert schreibt:
08.03.2011 08:35

Und wie sieht die Ökobilanz von dem ganzen aus? Für die Produktion von Bio-Ethanol muß schließlich auch Energie aufgewendet werden, der erzeugt sich nicht von allein. Von der ganzen Tank-statt-Teller-Diskussion mal abgesehen - denn logischerweise stehen weniger Lebensmittel zur Verfügung, wenn ein Teil der Landwirtschaft für Biogasanlagen und Biosprit produziert.


Robert schreibt:
08.03.2011 09:34

Es ist nicht zu verstehen, wenn Produkte zur Erzeugung von Lebensmittel in Sprit/Strom benutzt werden, und dieses auch noch staatlich gefördert wird. Die Folge sind u.a. steigende LebensNmittelpreise mit deren Folgen ! Was in der Vergangenheit seitens aller Parteien beschlossen wird, ist nur noch mit Stümperei zu vergleichen. Unehrlich ist auch, wenn Parteien das EEG Erneuerbare Energien Gesetz durch SPD Grüne beschließen, und heute von den Folgen nichts mehr wissen wollen. Das ganze läuft unter dem Motto Klientelpolitik; im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist das überhaupt nicht. Hauptsache die eigenen Pfründe sind gesichert - auch nach der politischen Karriere.


Tanker schreibt:
08.03.2011 09:43

Für die, die es nicht wissen: FAHRRÄDER FAHREN KOMPLETT OHNE SPRIT!


Wolfi schreibt:
08.03.2011 11:48

Man muss sich darüber im klaren sein, dass die Entscheidungsträger in der Politik und in der Wirtschaft in den Chefetagen der Konzerne sitzen und die dort getroffenen Entscheidungen werden von den verantwortlichen Politikern weisungsgemäß umgesetzt und ausgeführt. Beispiele gibt es genügend. Stuttgart 21, Hartz 4, Atomlobby, 7 Besteuerung für Stundenhotels Einführung von E 10. überhöhte Spritpreise, Strompreise, Gaspreise, Lebensmittelpreise und so geht es unendlich weiter. Diese jetzige Regierung betreibt eine volksverachtende Politik, die sich gegen den Willen der Bevölkerung richtet und im Fall der Einführung von E 10 hat die Volksmeinung den Spiegel der Unfähigkeit des Verantwortlichen vor Augen geführt. Anscheinend haben bestimmte Politiker Augen und Scheuklappen um die Realität nicht sehen zu müssen. Es nützt auch nichts, wenn die Hersteller eine Garantie aussprechen oder übernehmen. Im Fall eines Motorschadens hat der Geschädigte den Nachweis zu erbringen und wie das abläuft, dürfte jedem klar sein. Ein Gutachten und ein Gerichtsverfahren ist dann kostenintensiver als ein Austauschmotor und ob man Recht bekommt steht in den Sternen. Darum tankt kein E 10 und der Motor wird es Euch durch Langlebigkeit danken. Drum seit schlau und zeigt Eure Macht in dieser momentanen Weise und tanken nicht diesen Bio-Sc.....!


experte schreibt:
08.03.2011 12:05

Herr Dudenhöfer ist ein Dummschwätzer sondersgleichen! Nur weil er dauernd nach seiner Meinung gefragt wird, ist er noch lägst kein Orakel, wie seine Vorhersagen und seine teils idiotischen Kommentare in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt haben.


Andreas schreibt:
08.03.2011 12:32

Bitte besuchen Sie auch die Gruppe http://www.facebook.com/spritsteuern wir würden uns über weitere Kritik zu E10, egal ob negativ oder positiv freuen.


Billy schreibt:
08.03.2011 13:26

E10 ist ein Versuch den Konsumenten langsam an umweltfreundlichere Produkte ranzuführen. Wie groß wäre das Geschrei denn, wenn ab dem 1.1.2012 alle Autos nur noch Elektrofahrzeuge oder Hybride sein dürfen? Die hier vorgeschlagenen Radikallösungen zeugen nicht von Weitsicht, da sich nicht jeder ein Neufahrzeug leisten kann und die Technik der Elektrofahrzeuge auch problematisch ist Batterien, Mehrerzeugung von Strom etc. Vernünftiger wären Gegenvorschläge, die auch umgesetzt werden können, aber sicherlich ist es einfacher zu protestieren und dagegen zu sein.


Bierschl schreibt:
08.03.2011 15:15

Hallo. Also ich fahre täglich 50km zur Arbeit und zurück. Mit Super mußte ich alle 2 Wochen tanken Mit Super E10 3 Wochen. Das macht ein Ersparnis von 50. Ich als Kfz-Teile-Hersteller kann alle E10 Gegner beruhigen. Er schadet weder der Umwelt noch dem Pkw.


Andreas Landgraf schreibt:
08.03.2011 15:17

Wieder mal ein Kommentar der Unwissenheit in n-tv. Der Übeltäter, der die Idee E10 hatte war doch der damalige Umweltminister GabrielSPD. Davor wurde die erst aufgebaute Biodieselproduktion durch die höhere Besteuerung unter Federführung von Herrn SteinbrückSPD ruiniert. Desweiteren empfehle ich diesem Jornalisten mal den Durchnittsverbrauch deutscher Autos zwischen 2006 und 2011 zu vergleichen. ca. 20 weniger Verbrauch !!!. Aber Ihr Liebling Trittin ist in seinem Rausch nun auf der Jagd nach dem nächsten Minister. Was hat der bisher geleistet? Dosenpfand und einem vermurksten Atomaustieg, der die Strompreise immer weiter in die höhe katapultiert. Vielleicht gelingt es ja n-tv, die Unparteilichkeit wieder zu gewinnen. Denn solch einen Journalismus haben Sie nicht nötig.